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CANNABY · Marktentwicklung und Zukunft von CBD (cbmz)

CBD & Markt

Marktentwicklung und Zukunft von CBD: Wo der Markt wirklich steht

Über 200 Unternehmen haben in der EU beantragt, CBD als Lebensmittel verkaufen zu dürfen. Zugelassen wurde bisher keines. Trotzdem findest du CBD-Pflege heute bei dm und Rossmann im Regal, Öle gehen millionenfach über Online-Shops, und der weltweite CBD-Markt bewegt sich auf 40 Milliarden Dollar zu. Dieser Abstand zwischen Papier und Realität ist das eigentliche Thema der Branche.

Das Wichtigste im Überblick

  • Der CBD-Markt lag 2025 je nach Zählweise zwischen 13,5 und 18,2 Milliarden Dollar und wächst um rund 10 bis 11% pro Jahr.
  • Deutschland ist mit 31,6% der größte CBD-Markt Europas, vor Frankreich und Großbritannien.
  • Öle und Tinkturen halten rund 36% des Marktes, am schnellsten wachsen Kosmetik, Getränke und Tierprodukte.
  • Über 200 Novel-Food-Anträge liegen in der EU, zugelassen ist bis heute keiner.

Wie groß der CBD-Markt wirklich ist

Der weltweite CBD-Markt lag 2025 zwischen 13,5 und 18,2 Milliarden Dollar. Diese Spanne ist kein Rechercheproblem, sondern die genaueste Antwort, die es gibt: Die beiden großen Institute zählen schlicht Unterschiedliches.

Fact.MR rechnet enger und kommt für 2025 auf 13,5 Milliarden Dollar. Grand View Research fasst weiter, zählt auch verschreibungspflichtige CBD-Präparate mit und landet bei 18,2 Milliarden. Wer dir also eine einzelne, saubere Zahl präsentiert, hat sich für eine Methodik entschieden und sagt dir nicht welche.

Spannend wird es beim Blick nach vorn, denn dort treffen sich beide wieder:

Quelle2025PrognoseWachstum
Fact.MR (Nov. 2025)13,5 Mrd. $39,0 Mrd. $ bis 203511,2% pro Jahr
Grand View Research (Mai 2026)18,2 Mrd. $39,7 Mrd. $ bis 20339,9% pro Jahr

Zwei völlig verschiedene Startpunkte, fast derselbe Zielwert, zwei Jahre auseinander. Das ist die belastbare Aussage: Der Markt wächst je nach Startpunkt auf gut das Doppelte bis Dreifache, und er tut es im Bereich von rund 10 bis 11% jährlich. Solides Wachstum also, aber kein Goldrausch mehr.

Regional ist die Verteilung schief. Nordamerika steht für 66,5% des weltweiten Umsatzes, die USA allein für gut die Hälfte. Am schnellsten wächst allerdings nicht Asien, sondern Europa. Der Grund dafür ist unspektakulär: Immer mehr Menschen probieren aus, was CBD im Körper macht, und bleiben dabei, wenn es für sie funktioniert.

Deutschland führt den europäischen CBD-Markt an

Deutschland ist mit 31,6% Marktanteil der größte CBD-Markt Europas. Der Vorsprung kommt nicht von einem CBD-Gesetz, sondern von der Infrastruktur drumherum: Seit der Teillegalisierung im April 2024 ist Cannabis gesellschaftlich normaler geworden, das Apothekennetz ist dicht, und die Kaufkraft stimmt.

Der europäische Markt insgesamt liegt bei 3,8 Milliarden Dollar und soll bis 2035 auf 10,2 Milliarden wachsen. So verteilt er sich:

Land20252035
Deutschland31,6%31,2%
Frankreich23,7%24,1%
Großbritannien21,1%21,4%
Italien13,2%13,3%
Spanien7,1%7,2%
übriges Europa3,3%2,8%

Bemerkenswert ist, was sich über zehn Jahre nicht ändert. Die Rangfolge steht, die Anteile verschieben sich um Nachkommastellen. Der europäische CBD-Markt ist also keine offene Wette mehr, sondern verteilt. Für dich heißt das: Die Marken, die du heute im Regal siehst, stehen sehr wahrscheinlich auch in zehn Jahren dort. Deutschland bleibt der Taktgeber.

Öl bleibt die Nummer eins, das Sortiment wird breiter

Öle und Tinkturen halten rund 36% des CBD-Marktes und sind damit die mit Abstand größte Produktgruppe. Der Grund ist praktisch: Du kannst tropfenweise dosieren, dich langsam herantasten und jederzeit nachjustieren. Das kann keine Kapsel und kein Gummibärchen.

Innerhalb der Öle läuft gerade eine leise Verschiebung. Vollspektrum-Produkte halten mit 40,4% noch den größten Anteil, aber Breitspektrum wächst am schnellsten. Dahinter steckt eine einzige Zahl: der THC-Gehalt. Vollspektrum enthält unter 0,05% THC, Breitspektrum ist THC-frei. Für alle, die beruflich oder sportlich mit Drogentests zu tun haben, ist das der entscheidende Unterschied, und genau diese Gruppe wächst. Ein geprüftes CBD Öl bleibt für die meisten trotzdem der Einstieg.

Drumherum wird das Sortiment bunter. Kosmetik hat sich fest etabliert, weil sie rechtlich einen ganz anderen Weg geht als alles, was du schluckst. Kapseln punkten mit fixer Dosierung. Und die am schnellsten wachsende Anwendung überhaupt sind laut Grand View Research Lebensmittel und Getränke, ausgerechnet der Bereich, der in der EU regulatorisch am festesten sitzt.

Welches CBD passt zu dir?

Breit- oder Vollspektrum, 5% oder 20%, Öl oder Kapsel: Die Auswahl ist der eigentliche Stolperstein am Anfang. Drei Fragen genügen, um dich einzugrenzen.

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Vom Spezialshop ins Drogerieregal

Rund 30,7% des CBD-Umsatzes laufen über Online-Shops, das ist der größte einzelne Vertriebsweg. Der Grund liegt auf der Hand: Nur online bekommst du Analysezertifikat, Herkunft und vollständige Produktinfo auf einen Blick, statt sie im Laden erfragen zu müssen.

Der sichtbarste Wandel passiert trotzdem offline. CBD-Pflege und -Kosmetik stehen bei dm und Rossmann längst im Standardsortiment, Reformhäuser und Bio-Läden ergänzen, und ein dichtes Netz spezialisierter CBD-Stores hält die Beratung. In der weltweiten Zählung von Fact.MR ist der lizenzierte Fachhandel mit 44% sogar der größte Kanal, was allerdings stark an den US-Dispensaries liegt und sich nicht auf Deutschland übertragen lässt.

Ein Punkt, der oft falsch erzählt wird: Die Zahl der spezialisierten Apotheken ist zwischen April 2024 und April 2025 von rund 50 auf über 250 gestiegen. Das klingt nach einem CBD-Boom in der Apotheke, ist aber keiner. Diese Apotheken haben sich auf Medizinalcannabis spezialisiert, also auf Blüten und Extrakte auf Rezept. Das ist ein anderer Markt mit anderen Kunden.

Mit der breiten Verfügbarkeit kommt der Preiskampf. Bei Ölen sind die Verkaufspreise in den letzten Jahren gefallen, die Margen schrumpfen, und das trifft kleine Anbieter härter als etablierte Marken. Wenn du dich fragst, warum CBD Öl trotzdem seinen Preis hat, liegt die Antwort in dem, was zwischen Feld und Flasche passiert: Anbau, Extraktion, Laboranalyse. Genau daran wird zuerst gespart, wenn der Preis das einzige Argument ist.

Novel Food: der Knoten, an dem die Zukunft von CBD hängt

CBD-Extrakt gilt in der EU als neuartiges Lebensmittel und braucht deshalb eine eigene Zulassung, bevor es zum Schlucken verkauft werden darf. Erteilt wurde bis heute keine einzige. Über 200 Anträge liegen bei der EU-Kommission, 17 davon stecken in der wissenschaftlichen Risikobewertung der EFSA. Das einzige zugelassene CBD-Produkt in der EU ist ein verschreibungspflichtiges Epilepsie-Medikament.

Im Februar 2026 hat die EFSA nachgelegt und erstmals einen vorläufigen sicheren Wert genannt: 0,0275 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, für einen 70 Kilogramm schweren Erwachsenen also rund 2 mg pro Tag. Die Zahl entstand mit einem Sicherheitsfaktor von 400 und gilt nur unter engen Bedingungen: mindestens 98% reines CBD, gesunde Erwachsene ab 25 Jahren, nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit, nicht neben Medikamenten. Offene Fragen sieht die Behörde weiter bei Leber, Hormonsystem und Nerven.

Der eigentliche Wendepunkt liegt aber woanders, und er wird in Deutschland fast nirgends erzählt: Die EU-Kommission hat angefangen, Anträge einzustellen. Seit Februar 2026 laufen Verfahren aus, ohne dass je entschieden wurde, ob das Produkt sicher ist. Betroffen sind Cannabidiol-Isolat, synthetisches CBD und Breitspektrum-Extrakte, eingereicht zwischen 2020 und 2022. Der Stau löst sich also nicht auf. Er wird abgeräumt. Was heute verkauft wird, ist deshalb kein zugelassenes Lebensmittel, sondern ein Produkt in einem seit Jahren ungeklärten Verfahren.

Merke

Bis April 2026 hat die EU-Kommission zwölf CBD-Anträge eingestellt, ohne sie inhaltlich zu prüfen. Der Grund ist selten Gefährlichkeit, meistens sind es fehlende Daten: Viele Antragsteller können oder wollen die geforderten Studien nicht bezahlen.

Währenddessen zieht Großbritannien vorbei. Die dortige Lebensmittelbehörde arbeitet auf eine ministerielle Freigabe im Herbst 2026 hin, und zwar bei 10 mg pro Tag als akzeptabler Tagesdosis. Das ist das Fünffache des EU-Werts, für denselben Stoff, auf Basis derselben Studienlage. Zwei Behörden, dieselben Daten, ein Faktor fünf dazwischen: Das sagt mehr über die Unsicherheit in der Bewertung aus als jede der beiden Zahlen für sich. Keine dieser beiden Zahlen ist also eine Empfehlung an dich, sondern ein Verhandlungsstand.

Italien zeigt die andere Richtung, aber anders, als es oft dargestellt wird. Ein Sicherheitsdekret erklärte 2025 Hanfblüten und ihre Derivate zu Betäubungsmitteln, doch der Staatsrat setzte die Einstufung oraler CBD-Zubereitungen im Dezember 2025 wieder aus und legte die Frage dem Europäischen Gerichtshof vor. Ob CBD in Italien legal ist, entscheidet damit nicht mehr Rom, sondern Luxemburg, und das Urteil wird für alle 27 Mitgliedstaaten bindend sein. Wie weit die Regeln selbst innerhalb Europas auseinanderliegen, merkst du spätestens, wenn du CBD auf Reisen über eine Grenze mitnimmst.

In Deutschland merkst du davon an der Ladentheke vorerst wenig. Öle, Kapseln und Kosmetik sind verfügbar und etabliert, der THC-Grenzwert liegt bei 0,3%, und Kosmetik läuft ohnehin über ein eigenes Regelwerk, nicht über Novel Food. Was in Deutschland konkret legal ist, hängt am Produkt und an der Auslobung, nicht am Novel-Food-Verfahren in Brüssel.

Wie der CBD-Markt 2030 aussehen kann

Wie groß der CBD-Markt 2030 ist, entscheidet sich vor allem an einer Frage: ob Novel Food sich öffnet oder nicht. Beides ist möglich, und niemand kann dir heute seriös eine Zahl für das eine oder andere Szenario nennen. Was sich beschreiben lässt, ist die Richtung.

FrageStrenge LinieÖffnung
Auslöser2-mg-Wert bleibt, weitere Anträge werden eingestellterste Zulassungen, höhere Tagesmengen
Getragen vonÖlen, Kapseln, Kosmetikzusätzlich Getränken, Edibles, Sportnahrung
HandelFachhandel, Online, Drogerie-Kosmetikzusätzlich Supermarkt und Lebensmittelhandel
WettbewerbKonsolidierung, kleine Anbieter geben aufgroße Marken steigen ein, Preisdruck steigt
Für dichweniger Auswahl, dafür geprüftere Waremehr Auswahl, mehr Beliebigkeit

Auffällig ist, was in beiden Spalten gleich bleibt. Öle tragen den Markt so oder so, der Preisdruck steigt so oder so, und in beiden Fällen entscheidet Nachweisbarkeit darüber, wer übrig bleibt. Die Regulierung verschiebt die Größe des Kuchens. Sie verschiebt nicht, wonach du beim Kauf schaust.

Was das für dich als Käufer heißt

Für dich als Käufer ändert die ganze Novel-Food-Debatte praktisch nichts: Verarbeitete CBD-Produkte sind verfügbar, und der Streit läuft zwischen Herstellern und Behörden. Was du beeinflussen kannst, ist die Qualität dessen, was du kaufst.

Drei Dinge sind dabei nachprüfbar, und alle drei kosten dich zwei Minuten. Erstens ein klar ausgewiesener THC-Gehalt unter 0,3%. Zweitens ein Analysezertifikat, das zur Charge in deiner Hand passt und nicht zu irgendeiner. Drittens eine benennbare Herkunft des Hanfs, also Land und Anbauart statt „EU-Qualität".

Das klingt nach Kleinkram, ist aber genau die Trennlinie, die der Markt gerade zieht. Wenn die Preise fallen und die Margen schrumpfen, wird zuerst an dem gespart, was du nicht siehst: an der Analyse, am Rohstoff, an der Kontrolle. Anbieter, die diese drei Punkte offen zeigen, werden auch die sein, die den Markt der nächsten Jahre prägen. Und das gilt in beiden Szenarien.

Häufige Fragen zum CBD-Markt

Wie groß ist der CBD-Markt in Deutschland?
Rechnerisch rund 1,2 Milliarden Dollar. Der europäische CBD-Markt liegt bei 3,8 Milliarden Dollar, Deutschland hält davon 31,6%. Damit ist Deutschland der größte CBD-Markt Europas, vor Frankreich mit 23,7% und Großbritannien mit 21,1%. Kursierende Zahlen zwischen 400 Millionen und 2 Milliarden Euro stammen aus unterschiedlichen Abgrenzungen.
Warum nennt jede Quelle eine andere CBD-Marktgröße?
Weil jedes Institut anders abgrenzt. Fact.MR zählt enger und kommt für 2025 auf 13,5 Milliarden Dollar, Grand View Research rechnet verschreibungspflichtige CBD-Präparate mit und landet bei 18,2 Milliarden. Beide Zahlen sind korrekt. Sie messen nur nicht dasselbe.
Hat CBD Zukunft?
Ja, das Wachstum ist stabil, aber nicht mehr explosiv. Beide großen Prognosen sehen den weltweiten Markt bis Mitte der 2030er bei rund 39 Milliarden Dollar, je nach Startwert gut das Doppelte bis Dreifache von heute. Das Tempo liegt bei rund 10 bis 11% pro Jahr.
Ist CBD in der EU als Lebensmittel zugelassen?
Nein. CBD-Extrakt gilt als neuartiges Lebensmittel und bräuchte dafür eine Zulassung. Über 200 Anträge liegen vor, keiner wurde bisher erteilt. Das einzige zugelassene CBD-Produkt der EU ist ein verschreibungspflichtiges Epilepsie-Medikament. Kosmetik fällt nicht unter diese Regeln.
Wie viel CBD pro Tag hält die EFSA für sicher?
Rund 2 mg pro Tag für einen 70 Kilogramm schweren Erwachsenen. Der Wert stammt aus der Aktualisierung vom Februar 2026, wurde mit einem Sicherheitsfaktor von 400 gebildet und gilt nur für gesunde Erwachsene ab 25 Jahren ohne begleitende Medikamente.
Wird CBD in Deutschland verboten?
Nein, dafür gibt es derzeit keine Anzeichen. CBD-Öle, Kapseln und Kosmetik sind verfügbar, der zulässige THC-Gehalt liegt bei 0,3%. Der europäische Streit dreht sich um die Zulassung als Lebensmittel, nicht um ein Verkaufsverbot.
Welche CBD-Produkte werden am häufigsten gekauft?
Öle und Tinkturen mit rund 36% Marktanteil. Sie lassen sich tropfenweise dosieren, was Einsteigern entgegenkommt. Dahinter folgen Kosmetik und Kapseln. Am schnellsten wachsen Lebensmittel und Getränke, ausgerechnet die Kategorie mit den größten rechtlichen Hürden.
Kauft man CBD besser online oder im Laden?
Rund 30,7% des Umsatzes laufen online, das ist der größte einzelne Kanal. Der Grund ist Nachprüfbarkeit: Analysezertifikat, Herkunft und THC-Gehalt stehen dort auf einer Seite. Im Laden musst du danach fragen, dafür bekommst du Beratung.

Unser Fazit

Ein erwachsener Markt mit einer offenen Frage

Aus dem CBD-Hype von gestern ist ein normaler Wellness-Sektor geworden: rund 10 bis 11% Wachstum pro Jahr, Deutschland als größter Markt Europas, Öle als tragende Säule. Das ist unspektakulärer als die Schlagzeilen von 2019 und für dich als Käufer deutlich verlässlicher.

Offen bleibt die Zulassungsfrage, und sie bewegt sich gerade in eine Richtung, die kaum jemand erwartet hat: Die EU räumt Anträge ab, während Großbritannien das Fünffache erlaubt. Wie das ausgeht, weiß heute niemand.

Für dich als Käufer ist das aber die kleinere Frage. Die größere lautet, ob dein Anbieter dir zeigen kann, was in der Flasche ist. Diese Antwort ist in jedem Szenario dieselbe.

Quellen und Marktdaten
  1. Grand View Research (Mai 2026). Cannabidiol Market Size, Share & Trends Analysis Report, 2026–2033. Report-ID GVR-3-68038-122-1. Marktvolumen 18,20 Mrd. $ (2025) → 39,74 Mrd. $ (2033), CAGR 9,9%; Nordamerika 66,5%; E-Commerce 30,7%; Vollspektrum 40,4%. grandviewresearch.com
  2. Fact.MR (Nov. 2025). CBD Market – Global Market Analysis Report 2025 to 2035. Report FACT4176MR. 13,5 Mrd. $ (2025) → 39,0 Mrd. $ (2035), CAGR 11,2%; Europa 3,8 → 10,2 Mrd. $; Deutschland 31,6%, Frankreich 23,7%, Großbritannien 21,1%, Italien 13,2%, Spanien 7,1%; Tinkturen/Öle 36%. factmr.com
  3. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2026). Update of the statement on safety of cannabidiol as a novel food. EFSA Journal, 9. Februar 2026. DOI: 10.2903/j.efsa.2026.9862. Vorläufiger sicherer Wert 0,0275 mg/kg KG/Tag (≈2 mg/Tag bei 70 kg), Unsicherheitsfaktor 400. efsa.onlinelibrary.wiley.com
  4. Europäische Kommission, GD SANTE. Novel Food – Decisions terminating the procedure. Einstellungsbeschlüsse u. a. Cannabidiol (NF/2020/2122) vom 20.02.2026 und synthetisches Cannabidiol (NF/2020/2116) vom 13.03.2026. food.ec.europa.eu
  5. NutraIngredients (09.04.2026). EU continues CBD scrutiny, rejecting 6 more novel food applications. Zwölf Einstellungen bis April 2026; Einordnung von Jérôme Le Bloch, FoodChain ID. nutraingredients.com
  6. Business of Cannabis (26.02.2026). Clinical Evidence vs. Food Law: Europe's CBD Dilemma. Über 200 Anträge, 17 in EFSA-Risikobewertung; UK-Freigabe im Herbst 2026 bei 10 mg/Tag. businessofcannabis.com
  7. Consiglio di Stato, Sez. III, Ordinanzen 4506/2025 und 4509/2025 vom 15.12.2025 (Aussetzung des D.M. 27.06.2024 zu oralen CBD-Zubereitungen) sowie Sez. IV, Ordinanza 8813/2025 vom 11.11.2025 (Vorlage an den EuGH). gtfi.it
  8. Grünhorn / Deutsches Ärzteblatt (2025). Zahl der auf Medizinalcannabis spezialisierten Apotheken: rund 50 (April 2024) → über 250 (April 2025). aerzteblatt.de
Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen.