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FAQ

Was ist CBD? Alle Fragen und Antworten zu Cannabidiol!

Geschrieben von Dominik Martzy | Aktualisiert am 11.03.2026 | Lesezeit 11 min

CBD ist in den letzten Jahren extrem populär geworden. Man findet den Wirkstoff in einer Vielzahl an Produkten, wie z.B. in CBD Öl, Kapseln, Fruchtgummis bis hin zu Kosmetikartikel und speziellen Tierprodukten. Doch was ist CBD genau, wie wirkt es und warum ist es so beliebt? In folgendem Artikel findest Du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Cannabinoid.

🧠 Was ist CBD?

Kurz erklärt: CBD (Cannabidiol) ist ein nicht berauschender Bestandteil der Hanfpflanze. Es interagiert mit dem Endocannabinoid‑System und wird u. a. hinsichtlich entzündungshemmender und angstlösender Effekte erforscht. In Deutschland sind CBD‑Produkte ohne Rauschwirkung erlaubt; Lebensmittel mit CBD gelten als Novel Food und benötigen eine Zulassung.

Das Wichtigste im Überblick:

🌿 Wirkung: CBD aktiviert das Endocannabinoid-System, das für Gleichgewicht von Körperfunktionen wie Schmerz, Entzündung, Stimmung und Schlaf zuständig ist.

💧 Anwendung: CBD gibt es als Öl, Kapseln, Tropfen, Spray oder Pellets; oft sublingual oder über das Futter eingenommen.

📏 Dosierung: Üblich sind 10–100 mg täglich, abhängig von Körpergewicht, Bedarf und Erfahrung. Anfänger sollten niedrig starten und langsam steigern.

💬 Erfahrungen: Nutzer berichten von mehr Ruhe, besserem Schlaf, reduzierter Unruhe, weniger Schmerzempfinden und allgemeinem Wohlbefinden.

🌙 Einsatzbereiche: Schlafstörungen, Stress, Schmerzen, Entzündungen, Angstzustände, Unruhe.

📚 Studienhinweis: Eine Studie im „Frontiers in Pharmacology“ (2018) zeigt, dass CBD entzündungshemmend wirkt und das Schmerzempfinden reduzieren kann, ohne psychoaktive Effekte.

📌 Hinweis: CBD ist kein Ersatz für medizinische Behandlung. Wirkung und Dosierung sind individuell unterschiedlich. Konsultiere im Zweifel deine Ärztin oder deinen Arzt.

1. CBD DEFINITION - WAS IST CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff, der aus den Blüten und Blättern der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis) gewonnen wird. Es ist eines von inzwischen über 80 bekannten Cannabinoiden, welche im Hanf vorkommen.

Viele Menschen interessieren sich für CBD, weil es im Körper mit dem Endocannabinoid-System in Verbindung gebracht wird – einem System, das an Prozessen wie Stimmung, Schlaf, Schmerzempfinden und Entspannung beteiligt ist.

Wissenschaftlich wird CBD seit Jahren intensiv untersucht. Es gibt bereits erste zugelassene Arzneimittel mit CBD für klar definierte Anwendungsgebiete, gleichzeitig wird in vielen Bereichen noch geforscht. Deshalb ist wichtig zu unterscheiden, was derzeit gut belegt ist und wo es vor allem um mögliche Effekte geht, die noch weiter untersucht werden müssen.

CBD und THC - was ist der Unterschied?

Im Gegensatz zu THC, dem psychoaktiven Cannabinoid der Hanfpflanze, macht CBD nicht high. Es zählt also keineswegs zu den Drogen, sondern ist ein medizinischer Wirkstoff mit vielen gesundheitlichen Vorteilen.
Ein weiterer Unterschied zu THC ist, dass CBD nicht süchtig macht. Im Gegenteil - einige Studien weisen sogar darauf hin, dass CBD helfen kann, von verschiedenen Süchten frei zu werden.
CBD wirkt also weder berauschend noch macht es abhängig, kann aber dennoch eine entspannende Wirkung auf Körper und Psyche haben. Mehr dazu erfährst du im Artikel Unterschied CBD und THC – Cannabinoide im Vergleich.

Hanfbauer auf Plantage

2. CBD WIRKUNG - WAS MACHT CBD IM KÖRPER?

In den 1980er- und frühen 1990er-Jahren wurden zentrale Grundlagen des heute bekannten Endocannabinoid-Systems entdeckt. Forschende konnten zeigen, dass der menschliche Körper über spezifische Cannabinoid-Rezeptoren verfügt und zudem selbst cannabinoidähnliche Botenstoffe produziert, die als Endocannabinoide bezeichnet werden. Diese binden an Cannabinoid-Rezeptoren und sind an der Regulation zahlreicher physiologischer Prozesse beteiligt.

Cannabinoid-Rezeptoren kommen in verschiedenen Geweben des Körpers vor, insbesondere im Nervensystem und im Immunsystem. Gemeinsam mit den körpereigenen Endocannabinoiden sowie den Enzymen, die für deren Bildung und Abbau verantwortlich sind, bilden sie das sogenannte Endocannabinoid-System. Dieses System trägt unter anderem zur Regulation von Schmerzverarbeitung, Entzündungsreaktionen, Stimmung, Schlaf, Appetit, Gedächtnis, Verdauung und Immunfunktion bei.

CBD (Cannabidiol) ist ein pflanzliches Cannabinoid, also ein sogenanntes Phytocannabinoid. Es wirkt jedoch nicht einfach genauso wie körpereigene Endocannabinoide, sondern beeinflusst das Endocannabinoid-System eher indirekt - unter anderem indem es die Verfügbarkeit bestimmter körpereigener Cannabinoide modulieren kann.

CB1 und CB2 - die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems

Cannabinoid-Rezeptoren werden in zwei unterschiedliche Arten unterteilt, CB1 und CB2.
CB1-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich auf den Nervenzellen (Gehirn, Rückenmark und Organe) und steuern Schmerzempfinden, Stimmung, Gedächtnis, Appetit sowie Bewegung und Koordination.
Die Funktion der CB1-Rezeptoren ist es auch, für eine Balance der Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter wie z.B. Serotonin und Dopamin) zu sorgen.

CB2-Rezeptoren sind auf den Zellen des Immunsystems angesiedelt. Sie kommen im ganzen Körper vor, sowohl auf inneren Organen, im Magen-Darm-Trakt sowie auch in den Knochen und in der Haut.

Die Hauptfunktion der CB2-Rezeptoren ist die Steuerung von Entzündungsprozessen.
Man kann sich Cannabinoide und Rezeptoren wie Schlüssel und ihre zugehörigen Schlösser vorstellen. Sowohl Endocannabinoide als auch Phytocannabinoide wie CBD, THC oder CBN können über die Schaltstellen CB1 und CB2 Körperfunktionen beeinflussen.

Auf welche Rezeptoren wirkt CBD?

Die Wirkungen von CBD lassen sich nicht auf einen einzelnen Mechanismus zurückführen. Nach aktuellem Forschungsstand beeinflusst CBD verschiedene Rezeptoren und Signalwege, darunter das Endocannabinoid-System, serotonerge Signalwege, TRPV1-Kanäle sowie möglicherweise glycinvermittelte Mechanismen. Dabei wirkt CBD nicht in jedem Fall durch eine direkte Aktivierung dieser Zielstrukturen, sondern häufig auch indirekt oder modulierend.

Dazu gehören unter anderem:

CBD Rezeptor Grafik

CBD Wirkung auf CB1 und CB2

CBD wirkt nach aktuellem Kenntnisstand nicht in erster Linie durch eine direkte Aktivierung der klassischen Cannabinoid-Rezeptoren. Stattdessen beeinflusst es das Endocannabinoid-System eher indirekt.

Dabei gibt es Hinweise, dass CBD die Verfügbarkeit des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid erhöhen kann. Anandamid ist an der Regulation von Stimmung, Stressverarbeitung und Schmerzempfinden beteiligt. Die genauen molekularen Mechanismen werden weiterhin erforscht.

Einfluss von CBD auf den 5-HT1A-Rezeptor

Der 5-HT1A-Rezeptor gehört zu den Serotonin-Rezeptoren und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Stimmung und Angst. Studien geben Hinweise darauf, dass CBD diesen Signalweg beeinflussen könnte. Deshalb wird untersucht, ob bestimmte beruhigende oder angstlösende Effekte von CBD teilweise über das serotonerge System vermittelt werden.

Einfluss von CBD auf TRPV- bzw. Vanilloid-Rezeptoren

CBD beeinflusst nicht nur das Endocannabinoid-System, sondern auch weitere Signalwege, darunter TRPV-Rezeptoren beziehungsweise TRP-Kanäle. Der TRPV1-Kanal ist unter anderem an der Verarbeitung von Schmerzreizen beteiligt. Es gibt Hinweise darauf, dass CBD diesen Signalweg modulieren kann.

Darüber hinaus deuten Studien darauf hin, dass CBD glycinvermittelte Signalwege beeinflussen kann. Da Glycinrezeptoren an der Regulation neuronaler Erregbarkeit und der Schmerzverarbeitung beteiligt sind, könnte dies zu bestimmten beobachteten beruhigenden oder schmerzmodulierenden Effekten beitragen. Auch hier ist die Datenlage jedoch noch nicht abschließend.

Mehr darüber erfährst Du im Artikel "CBD Öl gegen Schmerzen - ein Ersatz für Schmerzmittel?"

Wissenschaftler untersucht CBD Blüten

CBD und seine Wirkung auf den Adenosinspiegel

CBD könnte einen Teil seiner Effekte indirekt über das Adenosin-System entfalten. Präklinische Studien legen nahe, dass CBD die Verfügbarkeit von Adenosin erhöhen und dadurch adenosinabhängige Signalwege beeinflussen kann. Da diese Signalwege unter anderem mit neuronaler Beruhigung und der Regulation von Entzündungsprozessen zusammenhängen, wird dieser Mechanismus als möglicher Erklärungsansatz diskutiert. Die Datenlage beruht bislang jedoch vor allem auf präklinischer Forschung.

Wie wirkt CBD auf das Gehirn bzw. Gedächtnis?

Gehirn Grafik

Neben seinen Wirkungen auf verschiedene Rezeptoren und Signalwege wird CBD auch im Zusammenhang mit neuroprotektiven Eigenschaften untersucht. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass CBD Prozesse beeinflussen könnte, die für die Gesundheit von Nervenzellen relevant sind, etwa neuroinflammatorische Reaktionen, oxidativen Stress und Mechanismen der synaptischen Plastizität.

In experimentellen Modellen der Alzheimer-Erkrankung wurden unter anderem Effekte auf die hippocampale Signalübertragung, amyloidassoziierte Entzündungsprozesse und die Aktivität von Mikrogliazellen beschrieben. Auch einzelne Tierstudien berichten über Verbesserungen bestimmter kognitiver Funktionen. Diese Ergebnisse stammen bislang jedoch überwiegend aus Zell- und Tiermodellen. Ob sich daraus ein klinisch relevanter Nutzen für die Behandlung oder Vorbeugung von Demenz und Alzheimer beim Menschen ableiten lässt, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Interessant dazu ist auch unser Artikel über die CBD Wirkung auf das Gehirn.

3. KANN CBD SCHÄDLICH ODER GEFÄHRLICH SEIN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

CBD gilt allgemein als meist gut verträglich und die WHO stuft das Cannabinoid als unbedenklich ein. Doch wie jede aktive Substanz ist CBD nicht völlig frei von möglichen Nebenwirkungen. Besonders bei höheren Dosierungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten solltest du etwas genauer hinschauen.

Mögliche Nebenwirkungen von CBD können zum Beispiel sein:

  • Müdigkeit oder Schläfrigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, weicher Stuhl)
  • veränderter Appetit
  • leichter Schwindel oder Benommenheit

Diese Effekte sind oft dosisabhängig. Viele Menschen vertragen niedrige bis mittlere Mengen CBD Öl ohne große Probleme, bei höheren Dosierungen treten CBD Nebenwirkungen häufiger auf.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

CBD kann über Leberenzyme (z.B. CYP450-System) den Abbau bestimmter Medikamente beeinflussen. Das bedeutet: Spiegel einzelner Arzneimittel können steigen oder fallen, wenn gleichzeitig CBD verwendet wird. Besonders aufmerksam solltest du sein bei:

  • blutverdünnenden Medikamenten
  • bestimmten Antiepileptika
  • einigen Psychopharmaka
  • starken Schmerzmitteln und Schlafmitteln

Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, solltest du die Anwendung von CBD vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen und nicht eigenständig hohe Dosierungen ausprobieren. Siehe dazu auch unseren Artikel über CBD Wechselwirkungen.

Für wen ist besondere Vorsicht wichtig?

In folgenden Situationen ist ein ärztliches Gespräch vor der Verwendung von CBD sinnvoll:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bekannte Lebererkrankungen
  • schwere chronische Erkrankungen
  • Kinder und Jugendliche
  • gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente (Polypharmazie)

Weil CBD müde machen kann, solltest du außerdem beobachten, wie du persönlich reagierst, bevor du aktiv am Straßenverkehr teilnimmst oder Maschinen bedienst.

Wichtiger Hinweis

CBD-Produkte sind kein Ersatz für eine medizinische Behandlung. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden, unklaren Symptomen oder wenn du dir unsicher bist, gehört die Abklärung immer in ärztliche Hände. CBD kann – richtig eingesetzt und mit Blick auf Sicherheit und Qualität – ein Baustein sein, ersetzt aber keine Diagnose und Therapie durch Fachpersonal.

Schüssel mit CBD Kapseln und Hanfblatt

4. IST CBD LEGAL? (DEUTSCHLAND 2026)

CBD ist in Deutschland nicht pauschal verboten, die Rechtslage hängt aber stark von der Produktart ab. Besonders bei CBD-Lebensmitteln spielt das Novel-Food-Recht eine zentrale Rolle, und bei CBD-Blüten ist die Lage zusätzlich heikel. Das seit 1. April 2024 geltende Cannabisgesetz hat den Umgang mit THC-haltigem Cannabis teilweise neu geregelt, die lebensmittel- und arzneimittelrechtlichen Fragen rund um CBD aber nicht grundsätzlich gelöst. Eine ausführliche Einordnung findest du hier: Ist CBD legal? Alles zur Rechtslage in Deutschland und Europa.

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5. CBD ANWENDUNGSGEBIETE - WO KANN MAN ES EINSETZEN?

CBD wird heute in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt – von klar definierten medizinischen Anwendungen bis hin zu Alltagsthemen wie Stress, Schlaf oder Regeneration. Wichtig ist dabei immer die Unterscheidung zwischen zugelassenen Arzneimitteln und frei verkäuflichen CBD-Produkten.

Auf der einen Seite gibt es verschreibungspflichtige CBD-Arzneimittel, die bei bestimmten Formen der Epilepsie eingesetzt werden. Hier gelten strenge Vorgaben: genaue Dosierung, Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztliche Begleitung. Das ist ein eigenes Feld und hat mit der selbständigen Anwendung von CBD Öl im Alltag nur bedingt etwas zu tun.

Auf der anderen Seite nutzen viele Menschen CBD-Produkte ohne Rauschwirkung eigenverantwortlich im Alltag. Für manche Bereiche gibt es erste Hinweise aus klinischen Untersuchungen, in vielen anderen wird noch geforscht, und Aussagen zur Wirksamkeit bleiben vorsichtig.

CBD bei Stress & innerer Unruhe

Viele Menschen nutzen CBD im Alltag, wenn sie sich gestresst, angespannt oder innerlich „überdreht“ fühlen. CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System und weiteren Botenstoffen im Nervensystem – unter anderem mit Serotonin-Rezeptoren – und wird deshalb immer wieder im Zusammenhang mit Anspannung und Stimmung diskutiert.

In Studien gibt es Hinweise darauf, dass CBD in bestimmten Situationen eine angstlindernde und beruhigende Wirkung haben kann, zum Beispiel in Prüfungs- oder Vortragssituationen. Die Datenlage ist aber nicht einheitlich und oft auf kleinere Untersuchungen begrenzt. Klar ist: CBD ist kein Ersatz für eine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung bei ausgeprägten Angststörungen oder Depressionen, kann aber – wenn es gut vertragen wird – für manche Menschen ein ergänzender Baustein im Stressmanagement sein.

Wichtig ist, dass du dich selbst gut beobachtest, mit niedriger Dosierung startest und bei länger anhaltenden Beschwerden professionelle Hilfe in Anspruch nimmst.
➡️ Mehr Hintergründe findest du im Ratgeber CBD gegen Stress, in dem wir Anwendung, Dosierung und Grenzen im Detail durchgehen.

CBD und Schlaf / Einschlafprobleme

CBD wird häufig mit Schlaf und Einschlafproblemen in Verbindung gebracht. Viele Nutzer berichten, dass sie sich am Abend besser „runterfahren“ können, wenn sie CBD in ihre Routine einbauen. Diskutiert wird, dass CBD indirekt auf Entspannung, Schmerzwahrnehmung und innere Unruhe wirkt – alles Faktoren, die den Schlaf beeinflussen können.

Die Studienlage ist gemischt: In einigen Untersuchungen bessern sich Schlafqualität und Einschlafzeit, in anderen bleibt der Effekt neutral; häufig wurden Menschen mit zusätzlichen Beschwerden wie Schmerzen oder Angststörungen untersucht. Schlafprobleme sind komplex und können viele Ursachen haben, deshalb bleibt eine gute Schlafhygiene und ärztliche Abklärung bei anhaltenden Problemen entscheidend.

➡️ Eine ausführliche Betrachtung findest du im Artikel CBD Öl bei Schlafstörungen, in dem wir Studienlage, Praxis-Tipps und mögliche Risiken zusammenfassen.

CBD bei Schmerzen & Entzündungen

Ein weiterer häufiger Anwendungsbereich sind Schmerzen und entzündliche Beschwerden – etwa Verspannungen, Gelenkprobleme oder die Regeneration nach dem Sport. In Labor- und Tierstudien zeigt CBD entzündungsmodulierende und teilweise schmerzlindernde Effekte, indem es Entzündungsbotenstoffe und bestimmte Rezeptoren beeinflusst.

Beim Menschen ergibt sich ein differenziertes Bild: Für einige chronische Schmerzformen gibt es zugelassene Kombinationspräparate mit CBD und THC als Arzneimittel, die unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden. Für frei verkäufliche CBD-Produkte existieren vor allem kleinere Studien und viele Erfahrungsberichte; manche Menschen empfinden eine Entlastung, andere kaum Veränderungen. CBD sollte daher nicht als starkes Schmerzmittel verstanden werden und ernsthafte Beschwerden niemals „überdecken“.

Äußerliche Anwendung

Ein weiteres Feld ist die äußerliche Anwendung auf der Haut – etwa in Form von Cremes, Salben oder Gelen. Hier steht im Vordergrund, dass CBD mit der Hautbarriere und lokalen Rezeptoren in Kontakt kommt, zum Beispiel bei trockener, strapazierter oder zu Unreinheiten neigender Haut. CBD Gele können zudem Linderung bei Arthrose oder Gelenkschmerzen bieten.

Doch auch hier gilt: Es gibt interessante Ansätze, aber noch keine „Allheilversprechen“. Grundsätzlich solltest du CBD immer als möglichen Baustein sehen – nicht als alleinige Lösung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden, bei chronischen Erkrankungen oder wenn du Medikamente einnimmst, gehört die Einschätzung immer in ärztliche oder therapeutische Hände.

Die vielen CBD Öl Erfahrungen von Anwendern und die vielversprechenden Studien an Tieren machen CBD aber in jedem Fall zu einer interessanten, natürlichen Option.

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6. DIE GESCHICHTE VON HANF UND CBD

CBD wird zwar erst seit einigen Jahren breit diskutiert, die Hanfpflanze begleitet den Menschen aber schon seit Jahrhunderten – etwa als Nutzpflanze für Fasern, Öl und in der traditionellen Pflanzenheilkunde. In den 1940er-Jahren wurde CBD erstmals chemisch isoliert, und in den 1960er-Jahren beschrieben Forscher wie Raphael Mechoulam die Struktur und Eigenschaften einzelner Cannabinoide genauer.

In den 1990er-Jahren entdeckte die Forschung dann das Endocannabinoid-System – also körpereigene Botenstoffe und Rezeptoren, auf die auch CBD indirekt einwirken kann. Seitdem hat sich das Interesse an Cannabidiol deutlich verstärkt: Es wird wissenschaftlich untersucht, rechtlich eingeordnet und in verschiedenen Produktformen angeboten, während viele Fragen zu Wirkung, Sicherheit und sinnvollem Einsatz weiterhin Gegenstand aktueller Forschung bleiben.

7. WAS IST CBD ÖL? DAS BEKANNTESTE CBD-PRODUKT UNTER DER LUPE

Aus CBD lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte herstellen, wie beispielsweise Hautcremes, Kapseln, Wachs oder als Flüssigkeit zum Verdampfen (CBD Liquids). Die populärste Einnahmeform ist aber nach wie vor das Öl. Doch was ist CBD Öl eigentlich genau, wie ist die Zusammensetzung und wie wird es hergestellt?

CBD-Öl Herstellung und Extraktion

Vom Hanfanbau bis hin zum fertigen CBD Öl Fläschchen ist es ein weiter Weg, der einige Monate und viele Arbeitsschritte benötigt.
Wenn der Hanf geerntet und anschließend getrocknet wurde, muss der Wirkstoff CBD aus den Blüten extrahiert werden. Um das zu erreichen, gibt es unterschiedliche Methoden. Die effektivste und schonendste ist die superkritische CO2-Extraktion. Dabei erhitzt man Kohlendioxid unter starkem Druck auf 31,1°C, sodass sich der Stoff in einen ungewöhnlichen Aggregatzustand zwischen flüssig und gasförmig verwandelt. Dadurch kann es tief in die Pflanze eindringen und die Inhaltsstoffe extrahieren. Diese werden schließlich mit einem Trägeröl (z.B. Kokosöl) vermischt und alles im Labor auf Reinheit überprüft.

Herstellungsweg unserer CBD Öle im Überblick:

Detailliertere Informationen über die Herstellung erfährst du in unseren Artikel "CBD Öl Herstellung - Vom Hanfanbau zum fertigen Produkt" sowie CBD Extraktion.

CBD Öl Fläschchen mit Hanfblatt

Die unterschiedlichen CBD Öl Konzentrationen

CBD Öl gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen, meistens sind sie zwischen 5% und 25% erhältlich. Die Prozentzahl gibt dabei den tatsächlichen CBD-Gehalt des Öls an.

Je höher die Konzentration, desto weniger Tropfen muss man für eine bestimmte CBD Menge einnehmen. Hohe Konzentrationen eignen sich also auch besser für hohe Dosierungen, niedrige Konzentrationen für niedrigere Dosierungen.

CBD Öl Inhaltsstoffe - was ist neben Cannabidiol noch enthalten?

Jedes CBD Öl besteht aus einem sogenannten Trägeröl bzw. Basisöl, mit dem der Hanfextrakt vermischt und verdünnt wird. Da CBD fettlöslich ist, bewirkt das Öl, dass das CBD besser vom Körper aufgenommen werden kann. Die am häufigsten verwendeten Trägeröle sind MCT-Öl (Kokosöl) und Hanfsamenöl.

MCT Öl und seine Vorteile

MCT-Öl ist im CBD-Bereich ein häufig verwendetes Trägeröl. Es eignet sich dafür besonders gut, weil es CBD zuverlässig löst und optimal aufgenommen werden kann.

Terpene und Cannabinoide

CBD wird häufig nicht isoliert, sondern zusammen mit weiteren natürlichen Bestandteilen der Hanfpflanze verwendet. Dazu gehören vor allem andere Cannabinoide und Terpene. Es wird angenommen, dass diese Stoffe sich in ihrer Wirkung ergänzen könnten – ein Konzept, das als Terpen-Entourage-Effekt bekannt ist. Aus diesem Grund setzen viele Hersteller auf Vollspektrum- und Breitspektrum-CBD-Öle, die neben CBD auch weitere Pflanzenstoffe enthalten.

Flavonoide

Flavonoide sind natürliche Pflanzenstoffe, die auch in der Cannabispflanze vorkommen. Sie übernehmen dort verschiedene Schutz- und Signalaufgaben. In der Forschung werden Flavonoide unter anderem wegen ihrer antioxidativen und entzündungsmodulierenden Eigenschaften untersucht.

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Der Unterschied zwischen Vollspektrum, Breitspektrum und Isolat

CBD Öle gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die reinste Form von CBD findet man in CBD Kristallen oder Isolaten. Sie enthalten ausschließlich CBD und sind aufgrund des einfachen, standardisierten Herstellungsprozesses in der Regel günstiger als Vollspektrum- oder Breitspektrumprodukte.

Ein Vollspektrum CBD Öl enthält neben CBD auch das komplette Pflanzenspektrum von Hanf, inklusive Terpene, Flavonoide und Cannabinoide wie THC (innerhalb der gesetzlich erlaubten Mengen). Aufgrund des Zusammenspiels der verschiedenen Inhaltsstoffe wird angenommen, dass CBD eine bessere Wirkung entfalten kann als reine Isolate.

Ähnliches gilt für alle Breitspektrum CBD Öle. Sie enthalten ebenfalls das gesamte Spektrum der Hanfpflanze, jedoch mit dem einzigen Unterschied, dass THC vollständig entfernt wurde.

Siehe dazu unseren Artikel CBD Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat – Unterschiede erklärt

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl?

Unter Hanföl versteht man in der Regel das Hanfsamenöl, das aus den Samen von Nutzhanfpflanzen hergestellt wird. Das Öl enthält weder CBD noch THC, dafür aber ein breites Spektrum wertvoller Inhaltsstoffe – Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und alle essentiellen Aminosäuren.

CBD-Öl wird hingegen aus den Blättern und Blüten der Cannabispflanze gewonnen und enthält CBD und meistens auch eine geringe Menge an THC (gesetzlich erlaubt sind maximal 0,2%).

Allerdings werden die Begriffe Hanföl und CBD Öl oft verwechselt und als Synonym verwendet. Mehr dazu in unserem Artikel "Was ist der Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl?"

8. WEITERE CBD-PRODUKTE

Übersicht der verschiedenen CBD-Produkte und ihrer Einnahmeformen

Formen der EinnahmeCBD Produkt
RauchenCBD Liquids
Sublinguale Einnahme CBD Öl, CBD Tropfen, CBD Öl Spray, CBD Globuli, CBD Paste
SchluckenCBD Kapseln, CBD Tabletten
Verdampfung CBD E-Liquid, CBD Kristalle
VerzehrHanfgebäck, CBD Süßigkeiten, Hanfschokolade, CBD Blüten, andere CBD Lebensmittel
KauenCBD Kaugummi
LutschenCBD Bonbons
TrinkenCBD Kaffee, CBD Hanftee, CBD Limonade
Auftragung auf die Haut CBD Creme, CBD Salbe
Als Körperpflege verwenden CBD Badezusätze, CBD Seife (Hanfmilchseife), CBD Zahnpasta, CBD Lippenbalsam, CBD Badeöl, Hanf-Körpermilch, CBD Massageöl, CBD Gleitgel
Rektale oder vaginale Einführung CBD Zäpfchen

CBD Öl und Kapseln im Vergleich - was ist besser?

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Einnahmeformen liegt vor allem in der Wirkungsdauer. Der Vorteil von CBD-Öl ist, dass es schneller wirkt als Kapseln. Denn wenn man das Öl unter die Zunge tropft und einige Zeit im Mund behält, kann es über die Schleimhäute einziehen und schon nach wenigen Minuten seine Wirkung entfalten.

Kapseln müssen hingegen erst verdaut werden. Dadurch kann es bis zu einer Stunde dauern, bis eine Wirkung spürbar ist. Allerdings ist dann auch die Wirkungsdauer länger als beim Öl. CBD-Kapseln haben eine Wirkzeit von etwa 8 Stunden, Öle wirken nur ca. 4 bis 6 Stunden lang.

Ein weiterer Vorteil der Kapseln ist, dass es leichter fällt, exakt zu dosieren. Sie lassen sich schnell und unkompliziert einzunehmen und sind somit perfekt für unterwegs!

Mehr dazu erfährst Du in folgendem Artikel:

CBD rauchen

Mittlerweile gibt es spezielle CBD-Hanfsorten, welche nahezu keinerlei THC aufweisen. Das Rauchen solcher CBD-Blüten ist also grundsätzlich nicht illegal. Das Cannabidiol wird dabei mit dem Rauch aufgenommen und in den Lungen absorbiert.

Der Vorteil daran ist, dass das CBD sehr schnell zu wirken beginnt. Nachteilig ist, dass die Wirkung schneller nachlässt im Vergleich zu anderen Einnahmeformen. Außerdem kann die Dosis nur sehr wage bestimmt werden.

9. CBD DOSIERUNG UND EINNAHME

Die optimale Dosierung von CBD lässt sich nicht pauschal festlegen, da sie von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu zählen unter anderem das Körpergewicht, der individuelle Stoffwechsel, der Anwendungsgrund sowie die persönliche Empfindlichkeit gegenüber CBD. Grundsätzlich empfiehlt es sich, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und diese bei Bedarf schrittweise anzupassen. Auf diese Weise lässt sich die individuell passende Menge meist am besten ermitteln.

Ausführliche Informationen zur richtigen Anwendung und Dosierung findest du in unserem separaten Blogartikel zur CBD-Dosierung.

Wie wird CBD Öl eingenommen?

Unter der Zunge angewendet, kann CBD meist schneller aufgenommen werden als über den Verdauungstrakt. Gib das Öl daher unter die Zunge und behalte es für etwa eine Minute im Mund, bevor Du es herunterschluckst. So kann ein Teil des CBD bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

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10. CBD KAUFEN - WORAUF SOLLTE MAN ACHTEN?

Das Angebot an CBD Produkten im Internet ist mittlerweile riesig. Bei so vielen unterschiedlichen Marken kann es schwer fallen, die richtige Wahl zu treffen. Was unterscheidet ein gutes CBD Produkt von einem schlechten? Worauf sollte man achten? Es gibt dabei einige allgemeine Aspekte, die Hinweise auf die Qualität geben.

Achte beim CBD-Öl-Kauf auf folgende Kriterien:

Ist es ein Breitspektrum bzw. Vollspektrumöl?

Nur bei Ölen, die das volle Pflanzenspektrum aus Cannabinoiden und Terpenen enthalten, kann CBD seine volle Wirkung entfalten. Dies wird als Terpen Entourage Effekt bezeichnet und ist wissenschaftlich bestätigt.

Wurde der Hanf biologisch angebaut?

Saubere Böden, viel Sonnenlicht und der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden sind wichtige Merkmale von qualitativ hochwertigen CBD Ölen.

Wurde es per CO2-Extraktion gewonnen?

Um das CBD aus der Hanfpflanze herauszulösen, gibt es verschiedene Methoden. Die schonendste und professionellste ist die CO2-Extraktion. Nur Öle, die mit diesem Verfahren hergestellt wurden, sind echte Qualitätsöle.

Liegt der THC-Gehalt unter 0,2 Prozent?

In Deutschland gilt der gesetzliche Grenzwert von 0,2% THC. Das Öl sollte diesen Wert also auf keinen Fall überschreiten. Gute Öle haben meist eine wesentlich niedrigere Menge.

Merkmale seriöser CBD Marken bzw. Hersteller:

Qualität hat seinen Preis

Der Weg vom biologischen Anbau bis zum fertigen Endprodukt ist aufwendig und teuer. Wenn der Preis für ein Öl sehr billig ist, kann also etwas nicht stimmen. Ein hochwertiges 5% CBD Öl kostet meist zwischen 25 und 35 Euro.

Transparente Informationen

Ein seriöser CBD Online Shop informiert seine Kunden über den Herstellungsweg und veröffentlicht auch Zertifikate und Laboranalysen.

Impressum

Selbstverständlich sollte der Verkäufer auch ein ordentliches Impressum haben, wo er seine Kontaktdaten offenlegt.

Keine Heilversprechen

Bei seriösen Händler findet man keine Heilversprechen über die Wirkung von CBD. Denn dies ist in der EU auch gesetzlich nicht zulässig.

10. CBD FÜR TIERE – KÖNNEN HAUSTIERE AUCH DAVON PROFITIEREN?

Hund und Katze

Auch jedes Säugetier besitzt ein Endocannabinoid-System, um Entzündungen, die Schmerzwahrnehmung und andere Körperfunktionen zu regulieren. Nicht umsonst werden viele CBD Studien an Mäusen oder Ratten durchgeführt. Und das meist mit äußerst positiven Resultaten.

Wenn Du also ein Pferd, einen Hund, eine Katze, ein Kaninchen oder ein anderes Haustier hast, das unter Ängsten oder Schmerzen leidet, könnte CBD eine echte Hilfe darstellen. Bei Tieren ist wichtig, spezielle CBD-Öle für Tiere ohne THC zu verwenden. Denn manche Tiere können empfindlich darauf reagieren.

FAQ zu CBD

Was ist CBD genau?

CBD (Cannabidiol) ist ein natürlich vorkommender Inhaltsstoff der Hanfpflanze und gehört zur Gruppe der Cannabinoide. Im Unterschied zu THC wirkt CBD nicht berauschend und macht nicht „high“, steht aber mit dem Endocannabinoid-System und weiteren Botenstoffen im Körper in Verbindung.

CBD wird meist aus bestimmten Nutzhanfsorten gewonnen und in Produkten wie CBD Öl, Kapseln oder Kosmetik verarbeitet – mit sehr unterschiedlichen Konzentrationen, Qualitäten und Anwendungsformen.

Ist CBD in Deutschland legal?

CBD selbst ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten, die rechtliche Situation hängt aber stark von der Produktart und der Anwendung ab. Vor allem bei Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln gelten strenge Vorgaben (Stichwort Novel Food), und bei CBD-Blüten spielt zusätzlich das Betäubungsmittelrecht eine Rolle.

Das Cannabisgesetz (CanG) regelt vor allem den Umgang mit THC-haltigem Cannabis und ändert die lebensmittel- und arzneimittelrechtliche Einordnung von CBD nicht automatisch. Wer CBD-Produkte verwenden oder vertreiben möchte, sollte sich daher mit der aktuellen Rechtslage vertraut machen und im Zweifel fachkundigen Rat einholen.

Macht CBD high oder abhängig?

Reines CBD macht nicht „high“ und hat keine typische Rauschwirkung wie THC. Studien gehen davon aus, dass CBD kein relevantes Abhängigkeitspotenzial hat, wenn es alleine und in üblichen Dosierungen eingesetzt wird.

Wichtig ist jedoch, genau auf die Zusammensetzung des Produkts zu achten: Enthält ein Präparat neben CBD auch nennenswerte Mengen THC, können Rauscheffekte auftreten und andere rechtliche Regeln gelten. Entscheidend ist also nicht nur das Wort „CBD“ auf der Verpackung, sondern das gesamte Cannabinoidprofil.

Was hat CBD für eine Wirkung?

CBD wirkt nicht direkt wie ein klassisches Schmerzmittel oder Beruhigungsmittel, sondern greift subtil in verschiedene Regelsysteme ein – vor allem über das Endocannabinoid-System sowie weitere Botenstoffe wie Serotonin. Diskutiert werden unter anderem beruhigende, ausgleichende und entzündungsmodulierende Effekte, die Stress, Schlaf und Schmerzempfinden beeinflussen können.

Einige dieser Effekte werden in Studien unterstützt, andere sind bisher nur durch erste Daten oder Erfahrungsberichte angedeutet. CBD sollte deshalb eher als möglicher Baustein im Umgang mit Beschwerden gesehen werden, nicht als universelle Lösung für alle Probleme.

Wie schnell wirkt CBD und wie lange hält die Wirkung an?

Wie schnell CBD wirkt, hängt stark von der Darreichungsform ab. Über die Mundschleimhaut (z.B. Tropfen unter die Zunge) können erste Effekte oft nach 15–60 Minuten wahrgenommen werden, beim Schlucken (z.B. Kapseln) kann es deutlich länger dauern. Äußerliche Anwendungen wirken vor allem lokal an der Haut oder Muskulatur.

Die empfundene Wirkdauer ist individuell und reicht je nach Dosierung, Stoffwechsel und Anwendung von einigen Stunden bis länger. Entscheidend ist, dass du mit niedrigen Mengen startest, dir Zeit für die Beobachtung gibst und nicht nach jeder Einnahme sofort große Effekte erwartest.

Wie nehme ich CBD ein und wie dosiere ich es?

CBD kann in Form von Ölen, Kapseln, Sprays, Lebensmitteln oder kosmetischen Produkten angewendet werden. Häufig nutzen Menschen CBD Öl, das unter die Zunge geträufelt wird, damit ein Teil über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann.

Eine allgemeingültige „Standarddosis“ gibt es nicht. Oft wird empfohlen, mit einer niedrigen Menge zu beginnen und langsam zu steigern („start low, go slow“), bis eine persönliche Wohlfühldosis gefunden ist. Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst oder Vorerkrankungen hast, solltest du die Dosierungsplanung mit Ärztin oder Arzt besprechen.

Was sagen Ärzte zu CBD?

Ärzte sehen CBD meist differenziert: Einerseits gibt es zugelassene CBD-Arzneimittel für klar definierte Krankheitsbilder, bei denen Nutzen und Risiken in Studien geprüft sind. Andererseits stehen viele frei verkäufliche Produkte, deren Wirksamkeit für bestimmte Beschwerden noch nicht ausreichend belegt ist.

Viele Ärztinnen und Ärzte sind offen für ein Gespräch über CBD, betonen aber, dass es kein Ersatz für bewährte Therapien ist und insbesondere Wechselwirkungen mit Medikamenten beachtet werden müssen. Ein ehrlicher Austausch über Ziele, Erwartungen und mögliche Risiken ist daher sinnvoll, bevor du CBD regelmäßig einsetzt.

Wer sollte CBD nicht nehmen?

Besondere Vorsicht gilt bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei bekannten Lebererkrankungen, schweren chronischen Erkrankungen und bei Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen. In diesen Situationen sollte CBD – wenn überhaupt – nur nach klarer ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden.

Auch bei Kindern und Jugendlichen gehört die Entscheidung über CBD in die Hände von Fachärzt*innen. Grundsätzlich solltest du bei relevanten Vorerkrankungen oder Dauermedikation niemals „einfach so“ mit CBD experimentieren, sondern immer erst das Gespräch mit medizinischem Personal suchen.

Was hat CBD für Nachteile?

Neben möglichen Vorteilen kann CBD auch Nachteile haben. Dazu zählen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Mundtrockenheit, Schwindel oder Appetitveränderungen. Vor allem bei höheren Dosierungen sind solche Effekte wahrscheinlicher.

Hinzu kommt, dass die Studienlage für viele Einsatzgebiete noch begrenzt ist, während die Erwartungen oft sehr hoch sind. Wer allein auf CBD setzt und notwendige medizinische Schritte hinauszögert, riskiert, dass wichtige Diagnostik und Therapien zu spät erfolgen.

Kann mein Hausarzt mir CBD verschreiben?

Für bestimmte seltene Epilepsieformen und einige andere Indikationen gibt es verschreibungspflichtige CBD-Arzneimittel. Ob dein Hausarzt oder deine Hausärztin ein solches Präparat verordnen kann, hängt von Diagnose, Fachgebiet und den individuellen Rahmenbedingungen ab – oft sind spezialisierte Neurolog*innen oder andere Fachärzt*innen beteiligt.

Frei verkäufliche CBD-Produkte wie klassische CBD Öle werden in der Regel nicht auf Rezept verschrieben. Dein Hausarzt kann dir aber helfen, Nutzen, Risiken und mögliche Wechselwirkungen im Zusammenhang mit deiner Krankengeschichte besser einzuordnen.

Bei welchen Krankheiten hilft CBD?

Für einige seltene, schwere Epilepsiesyndrome ist die Wirksamkeit von CBD in bestimmten Dosierungen belegt; hierfür existieren zugelassene Arzneimittel auf CBD-Basis. In anderen Bereichen – etwa bei chronischen Schmerzen, Angststörungen oder entzündlichen Erkrankungen – gibt es interessante Studien, aber oft noch keine klare, leitliniengerechte Empfehlung.

Frei verkäufliche CBD-Produkte sollten daher nicht als primäre Behandlung einer Erkrankung verstanden werden. Wenn bei dir eine Diagnose vorliegt, gehört die Therapieplanung in ärztliche Hände. CBD kann, wenn es passt und gut vertragen wird, ergänzend mitbedacht werden – immer im Rahmen eines Gesamtplans.

Ist CBD eine Droge?

CBD wird im Alltag manchmal in einem Atemzug mit „Cannabis“ oder „Gras“ genannt, ist aber pharmakologisch etwas anderes als THC. Es macht nicht „high“ und hat kein klassisches Suchtprofil, wie man es von vielen Drogen kennt.

Trotzdem bleibt CBD eine aktive Substanz, die in Körperprozesse eingreift und deshalb bewusst eingesetzt werden sollte. Der problematische Aspekt vieler „Cannabisprodukte“ ist meist der THC-Gehalt – bei reinen CBD-Produkten mit zertifizierten Analysen ist dieser sehr niedrig oder nicht nachweisbar.

Welche Langzeitfolgen kann CBD haben?

Zu kurzfristigen Effekten und typischen Nebenwirkungen von CBD gibt es inzwischen einige Daten. Für die Einnahme über viele Jahre hinweg, insbesondere in höheren Dosierungen, ist die Forschungslage jedoch noch nicht vollständig.

Aktuell gibt es keine überzeugenden Hinweise auf gravierende Langzeitschäden bei moderaten Dosierungen, dennoch sind mögliche Langzeitfolgen nicht abschließend geklärt. Wer CBD regelmäßig über längere Zeit nutzen möchte, sollte das mit Ärztin oder Arzt besprechen und Leberwerte, Medikation und Allgemeinzustand im Blick behalten.

Ist das Rauchen von CBD schädlich?

Beim Rauchen von CBD-Blüten oder -Mischungen entstehen Verbrennungsprodukte, die – unabhängig vom CBD selbst – die Atemwege belasten und die Lunge schädigen können. Aus gesundheitlicher Sicht ist das Inhalieren von Rauch daher grundsätzlich kritisch zu sehen.

Hinzu kommt, dass die rechtliche Lage rund um CBD-Blüten in Deutschland komplex und teilweise heikel ist. Wenn du CBD ausprobieren möchtest, sind andere Formen wie Öle, Kapseln oder äußerliche Anwendungen in der Regel die schonendere und rechtlich sicherere Option. Bei bestehenden Atemwegs- oder Lungenerkrankungen solltest du auf das Rauchen grundsätzlich verzichten.

Darf ich mit CBD Auto fahren oder Maschinen bedienen?

Reines CBD ist nicht berauschend, kann aber müde machen oder die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen – insbesondere bei höheren Dosierungen oder zu Beginn der Einnahme. Du solltest daher zunächst in einer ruhigen Situation testen, wie du persönlich auf CBD reagierst.

Wenn du dich schläfrig oder benommen fühlst, solltest du kein Auto fahren und keine Maschinen bedienen. Im Zweifel ist es sinnvoll, niedrig zu dosieren und die Einnahme eher in die Abendstunden zu legen oder auf das Fahren ganz zu verzichten, solange du den Effekt nicht sicher einschätzen kannst.

Was ist der Unterschied zwischen CBD Öl und Hanföl?

CBD Öl enthält – je nach Produkt – einen definierten Gehalt an Cannabidiol, das meist aus Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen wird. Das CBD wird in ein Trägeröl (z.B. MCT- oder Hanfsamenöl) eingebracht und in Prozentangaben (z.B. CBD Öl 10%) gekennzeichnet.

Hanföl oder Hanfsamenöl wird hingegen aus den Samen der Pflanze gepresst und enthält von Natur aus kaum bis kein CBD. Es ist vor allem ein nährstoffreiches Speiseöl mit einem günstigen Fettsäuremuster, aber kein CBD-Produkt im engeren Sinne. Wer gezielt CBD einnehmen möchte, sollte daher immer auf die Angabe des CBD-Gehalts achten.

Woran erkenne ich gute Qualität bei CBD-Produkten?

Gute CBD-Produkte zeichnen sich durch transparente Angaben zur Herkunft des Hanfs, zur Herstellung und zum Cannabinoidprofil aus. Wichtig sind aktuelle, unabhängige Laboranalysen (Analysenzertifikate), in denen CBD-Gehalt, THC-Gehalt und mögliche Rückstände wie Pestizide oder Schwermetalle ausgewiesen werden.

Seriöse Hersteller geben nicht nur den CBD-Gehalt, sondern auch Hinweise zur Anwendung, zu Warnhinweisen und zum Umgang mit Kindern, Schwangerschaft und Medikamenten. Unrealistische Heilsversprechen sind dagegen ein Warnsignal dafür, dass Marketing im Vordergrund steht und nicht ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema.

11. WAS IST CBD - FAZIT

CBD ist ein nicht berauschender Bestandteil der Hanfpflanze, der mit dem Endocannabinoid-System und weiteren Botenstoffen im Körper zusammenhängt. Rund um Themen wie Stress, Schlaf, Schmerzen oder chronische Beschwerden gibt es spannende Ansätze – gleichzeitig ist die Studienlage in vielen Bereichen noch im Aufbau und kann klassische Therapien nicht ersetzen.

Wichtig ist ein bewusster, informierter Umgang: realistische Erwartungen, eine passende Qualität der Produkte, ein langsames Herantasten an die persönliche Dosierung und – bei Vorerkrankungen oder Medikamenten – die Rücksprache mit Ärztin oder Arzt. So lässt sich CBD als möglicher Baustein in deinem Alltag prüfen, ohne gesundheitliche Fragen oder medizinische Abklärungen nach hinten zu schieben.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du in unseren Ratgebern zu CBD bei Stress, CBD und Schlaf oder CBD bei Schmerzen weitere Hintergründe, Beispiele aus der Forschung und praktische Hinweise zur Anwendung.

*Medizinischer Haftungsauschluss

Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.

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