CBD bei Epilepsie: Was belegt ist und was nicht

Amber CBD oil bottle beside plain research booklets and a hemp leaf in a warm, minimalist still-life representing evidence-based information about CBD and epilepsy.

Bei Epilepsie sucht man nach jeder Möglichkeit, Anfälle zu verringern, für sich selbst oder für ein Kind. Für bestimmte schwere Formen kann CBD als zugelassenes Arzneimittel ein wichtiger Baustein der Behandlung sein.

Das Wichtigste im Überblick

  • CBD als Arzneimittel bekommst du nur auf Verordnung deiner Neurologin oder deines Neurologen.
  • In den Zulassungsstudien stieg die Menge langsam bis auf höchstens 10 mg pro Kilogramm zweimal täglich.
  • Freiverkäufliches Öl gibst du unter die Zunge, lässt es etwa 60 Sekunden einwirken und schluckst es dann, nur nach Absprache mit deinem Behandlungsteam.
  • Achte auf ein Analysezertifikat, den angegebenen CBD-Gehalt und weniger als 0,3% THC.

Hilft CBD bei Epilepsie?

CBD kann epileptische Anfälle senken, wenn es als zugelassenes Arzneimittel (Epidyolex) bei Dravet-Syndrom, Lennox-Gastaut-Syndrom oder tuberöser Sklerose ärztlich verordnet wird. In kontrollierten Studien sank die Zahl der Anfälle deutlich stärker als unter Placebo. Freiverkäufliches CBD Öl ist kein Epilepsie-Medikament und ersetzt keine Antiepileptika.

Bei häufigeren Epilepsieformen klärst du gemeinsam mit deiner Neurologin oder deinem Neurologen, ob CBD als Ergänzung infrage kommt.

Was ist Epilepsie?

Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, bei der immer wieder epileptische Anfälle auftreten. Dahinter stecken plötzliche, unkontrollierte elektrische Entladungen im Gehirn, die die normale Funktion für kurze Zeit stören. Von Epilepsie spricht man meist erst, wenn mehr als ein Anfall ohne erkennbaren Auslöser auftritt.

Wie ein Anfall aussieht, ist sehr unterschiedlich. Es reicht von kurzen Bewusstseinsaussetzern (Absencen) über fokale Anfälle mit Zuckungen bis zu großen tonisch-klonischen Anfällen mit Sturz und Bewusstseinsverlust. Epilepsie zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen, betrifft in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen und kann in jedem Alter beginnen, vom Säugling bis ins hohe Alter.

Wie wird Epilepsie behandelt?

Die Basis jeder Epilepsie-Behandlung sind Antiepileptika: Medikamente, die die elektrische Aktivität im Gehirn stabilisieren und Anfälle seltener machen oder ganz verhindern. Welcher Wirkstoff passt, hängt von der Epilepsieform und vielen persönlichen Faktoren ab. Häufig kommen Valproat, Levetiracetam, Lamotrigin oder Carbamazepin zum Einsatz, oft zuerst als einzelnes Medikament, bei Bedarf in Kombination.

Bei etwa 30% der Betroffenen bleiben die Anfälle trotz mehrerer Medikamente bestehen. Das nennt man therapieresistente Epilepsie, und genau hier wird die Suche nach zusätzlichen Wegen dringend. Infrage kommen dann eine Operation, die Vagusnervstimulation, eine ketogene Ernährung oder ergänzende Wirkstoffe. An dieser Stelle rückt CBD ins Blickfeld, und zwar mit echter wissenschaftlicher Grundlage.

Was sagt die Forschung zu CBD bei Epilepsie?

Anders als bei vielen CBD-Themen gibt es hier wirklich belastbare Evidenz, sie ist nur eng begrenzt. In großen, kontrollierten Studien senkte hochreines, pharmazeutisches CBD die Anfälle bei bestimmten schweren Epilepsieformen deutlich stärker als ein Scheinmedikament. Wichtig dabei: Diese Studien liefen mit einem zugelassenen Arzneimittel, in hohen, ärztlich eingestellten Dosen und zusätzlich zur bestehenden Therapie.

Studie Wer & was Ergebnis
Devinsky 2017 (Dravet) 120 Kinder und junge Erwachsene, 20 mg/kg/Tag reines CBD, 14 Wochen Anfälle pro Monat im Median von 12,4 auf 5,9 gesenkt, deutlich stärker als unter Placebo
Thiele 2018 (Lennox-Gastaut) therapieresistente Patienten, 20 mg/kg/Tag reines CBD als Zusatz Sturzanfälle um 43,9% reduziert, gegenüber 21,8% unter Placebo

Diese Ergebnisse sind beeindruckend, betreffen aber gezielt seltene, schwere Syndrome wie das Dravet- und das Lennox-Gastaut-Syndrom. CBD senkt die Zahl der Anfälle, führt aber nur selten zu völliger Anfallsfreiheit. In der Dravet-Studie wurden gerade einmal 5% der Kinder ganz anfallsfrei. Für die häufigen Epilepsieformen und für freiverkäufliches CBD-Öl in üblicher Dosierung fehlen vergleichbare Belege komplett. Bei einer anderen neurologischen Erkrankung ist die Studienlage noch dünner, nämlich bei CBD bei Tourette.

Wie alles begann

Bekannt wurde das Thema durch Charlotte Figi, ein Mädchen aus den USA mit Dravet-Syndrom, bei dem ein CBD-reicher Hanfextrakt die Anfälle stark reduzierte. Ihre Geschichte brachte CBD ins öffentliche Licht und gab den Anstoß für die klinische Forschung, aus der später das zugelassene Arzneimittel wurde.

Epidyolex oder freiverkäufliches CBD Öl?

Wichtig ist der Unterschied zwischen Arzneimittel und Öl. Was in den Studien wirkt, ist Epidyolex, ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit hochreinem CBD. In der EU ist es seit 2019 für das Dravet- und das Lennox-Gastaut-Syndrom zugelassen, seit 2021 zusätzlich für die tuberöse Sklerose. Ein frei verkäufliches CBD-Öl ist etwas grundlegend anderes.

Merkmal Epidyolex CBD-Öl
Status verschreibungspflichtiges Medikament Nahrungsergänzung, frei verkäuflich
Wirkstoff hochreines CBD, pharmazeutisch standardisiert CBD-Extrakt, Gehalt je nach Produkt
Zulassung für drei schwere Epilepsie-Syndrome keine Zulassung als Epilepsie-Mittel
Dosierung ärztlich eingestellt, bis 10 mg/kg zweimal täglich deutlich niedriger, nicht für Epilepsie bestimmt
Belege kontrollierte Phase-3-Studien keine belegte Wirkung bei Epilepsie

Dass ein CBD-Arzneimittel bei bestimmten Epilepsien wirkt, lässt sich nicht auf jedes CBD-Öl übertragen. Ob CBD bei dir eine Rolle spielt, entscheiden deine Neurologin oder dein Neurologe.

Gut zu wissen: Reines CBD fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, es ist also legal erhältlich. Das verschreibungspflichtige Arzneimittel lässt sich deshalb auf einem normalen Kassenrezept verordnen.

Wie wirkt CBD im Gehirn?

CBD wirkt anders als THC und macht nicht „high“. Seine Effekte laufen über das körpereigene Endocannabinoid-System und über weitere Signalwege, die mitbestimmen, wie leicht Nervenzellen feuern. Anders als THC bindet CBD kaum direkt an die klassischen Cannabinoid-Rezeptoren, sondern greift über ein breiteres Netzwerk ein, unter anderem über den Rezeptor GPR55 und bestimmte Ionenkanäle.

Genau dieser Einfluss auf die Erregbarkeit der Nervenzellen wird mit dem krampflösenden Effekt in Verbindung gebracht. Der genaue Mechanismus ist aber bis heute nicht vollständig geklärt. Wie die Wirkung von CBD im Körper insgesamt zustande kommt, erforschen Wissenschaftler bis heute laufend weiter.

Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gibt es?

CBD gilt grundsätzlich als gut verträglich. Die Weltgesundheitsorganisation stuft reines CBD als sicher mit gutem Nebenwirkungsprofil ein. Spürbar werden, vor allem bei höheren Dosen, am ehesten Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden mit Durchfall, Mundtrockenheit sowie Veränderungen bei Appetit und Gewicht.

Bei Epilepsie zählt ein Punkt besonders: die Wechselwirkungen mit Antiepileptika. CBD wird in der Leber über das Cytochrom-P450-System verarbeitet, also über dasselbe System, das auch viele Anfallsmedikamente abbaut. Kritisch wird das vor allem bei Clobazam, wo die Müdigkeit deutlich zunehmen kann, und bei Valproat, wo die Leberwerte steigen können. Unter der Therapie werden die Leberwerte deshalb regelmäßig kontrolliert.

Levetiracetam und CBD: Nicht jede Kombination ist gleich heikel. Levetiracetam, eines der meistverordneten Antiepileptika, wird kaum über die Leber verstoffwechselt, sondern größtenteils unverändert über die Niere ausgeschieden. Eine klassische Stoffwechsel-Wechselwirkung mit CBD ist dadurch unwahrscheinlich. Ganz ohne Beobachtung läuft aber auch das nicht: Vereinzelt gibt es Hinweise, dass sich die Wirkungen beider Stoffe im Gehirn addieren können, etwa bei der Müdigkeit. Auch hier gilt deshalb: nur in ärztlicher Begleitung, nie auf eigene Faust kombinieren.

Im Notfall

Setze verordnete Medikamente nie eigenständig ab, das kann Anfälle auslösen. Dauert ein Anfall länger als 5 Minuten oder folgen mehrere Anfälle ohne klares Aufwachen dazwischen (Status epilepticus), sofort den Notruf 112 wählen.

Was solltest du beachten, wenn du CBD erwägst?

Wenn du oder dein Kind mit Epilepsie lebt und über CBD nachdenkst, führt der erste Schritt immer über das Behandlungsteam, nie über die Selbstmedikation. Spricht sich deine Neurologin oder dein Neurologe für einen ergänzenden Versuch aus, helfen dir diese Eckpunkte weiter.

Nur ärztlich begleitet

Bei Epilepsie zählt Präzision. Dosierung, mögliche Wechselwirkungen und die Kontrolle der Leberwerte gehören in fachkundige Hände. Bei der CBD Öl Einnahme gilt: unter die Zunge geben, etwa 60 Sekunden einwirken lassen und dann schlucken.

Langsam herantasten und dokumentieren

Üblich ist es, niedrig zu beginnen und die Menge langsam anzupassen. Ein Anfallstagebuch macht Veränderungen objektiv sichtbar, das ist verlässlicher als jedes Bauchgefühl.

Auf geprüfte Qualität achten

Wenn CBD, dann mit nachvollziehbarer Qualität: ein Analysezertifikat, eine klare Angabe des CBD-Gehalts und ein THC-Gehalt unter 0,3%, Kriterien, die unsere CBD Öle erfüllen. Besonders heikel sind Schwangerschaft und Stillzeit sowie Kinder unter zwei Jahren. Hier fehlen belastbare Sicherheitsdaten, weshalb Fachleute davon abraten.

Qualität, die man nachprüfen kann

Falls CBD in Absprache mit deinem Behandlungsteam ein Thema wird: Unsere Öle stehen für Schweizer Bio-Hanf, transparente Herkunft und ein Analysezertifikat zu jedem Produkt. Bei Epilepsie begleitet dich in jedem Fall dein Behandlungsteam.

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Fazit: CBD bei Epilepsie

CBD kann bei Epilepsie Anfälle senken. Belegt ist das für ein verschreibungspflichtiges, hochreines CBD-Arzneimittel bei drei seltenen, schweren Syndromen. Für freiverkäufliches Öl und die häufigen Epilepsieformen gibt es diese Belege bisher nicht.

Wenn du CBD für dich oder dein Kind in Betracht ziehst, ist dein Behandlungsteam der richtige erste Ansprechpartner. Gemeinsam lässt sich abwägen, ob CBD in deinem Fall sinnvoll ist, sicher dosiert, ohne gefährliche Wechselwirkungen und ohne die bestehende Therapie zu gefährden.

Besprich beim nächsten Termin, ob CBD für dich infrage kommt, und führe bis dahin ein Anfallstagebuch.

Häufige Fragen zu CBD bei Epilepsie

Hilft CBD bei Epilepsie?

Belegt ist es nur als verschreibungspflichtiges Arzneimittel (Epidyolex) und nur bei drei seltenen, schweren Syndromen: Dravet, Lennox-Gastaut und tuberöse Sklerose. Für häufige Epilepsieformen und für freiverkäufliches CBD-Öl fehlen vergleichbare Belege.

Ist CBD gut für Epileptiker?

Das kommt ganz auf die Form an. Bei drei seltenen, therapieresistenten Syndromen kann ärztlich verordnetes, hochreines CBD die Anfälle senken. Für die meisten Menschen mit Epilepsie ist es dagegen keine belegte Option und ersetzt die verordnete Therapie nicht. Dabei begleitet dich immer deine Neurologin oder dein Neurologe.

Kann man CBD bei Epilepsie einnehmen?

Nur in Absprache mit dem Behandlungsteam, nie auf eigene Faust. Weil CBD mit Antiepileptika wechselwirken kann, legt dein Behandlungsteam die Dosierung fest und kontrolliert die Leberwerte. Verordnete Medikamente dürfen dabei nie eigenständig abgesetzt oder reduziert werden.

Welche Dosis CBD wird bei Epilepsie empfohlen?

Eine allgemeingültige Dosis gibt es nicht, sie wird immer ärztlich eingestellt. In den Zulassungsstudien und laut Fachinformation des Arzneimittels wird langsam bis auf höchstens 10 mg pro Kilogramm Körpergewicht zweimal täglich gesteigert. Diese hohen Mengen lassen sich nicht auf freiverkäufliches CBD-Öl übertragen.

Welches CBD-Produkt eignet sich am besten bei Epilepsie?

Belegt ist ausschließlich das verschreibungspflichtige Arzneimittel mit hochreinem CBD, nicht das Öl aus dem Handel. Wer über CBD bei Epilepsie nachdenkt, klärt die passende Form deshalb mit der Neurologin oder dem Neurologen, nicht über ein Produkt aus dem Handel.

Wechselwirkt Levetiracetam mit CBD?

Eine klassische Stoffwechsel-Wechselwirkung ist unwahrscheinlich, weil Levetiracetam kaum über die Leber, sondern größtenteils über die Niere ausgeschieden wird. Vereinzelt gibt es aber Hinweise, dass sich Effekte wie Müdigkeit im Gehirn addieren. Deshalb auch diese Kombination nur ärztlich begleitet.

Kann CBD epileptische Anfälle reduzieren?

In kontrollierten Studien senkte hochreines CBD die Anfälle bei bestimmten schweren Syndromen, als Zusatz zur bestehenden Therapie und ärztlich begleitet. Das lässt sich nicht auf jede Epilepsie und nicht auf jedes CBD-Produkt übertragen.

Darf man bei Epilepsie CBD selbst ausprobieren?

Davon wird ausdrücklich abgeraten. Bei Epilepsie ist die ärztlich begleitete Therapie entscheidend, und verordnete Medikamente dürfen nie eigenständig abgesetzt werden, weil das gefährliche Anfälle auslösen kann.

Ist CBD bei Kindern mit Epilepsie geeignet?

In Ausnahmefällen wird das zugelassene CBD-Arzneimittel bei schweren, therapieresistenten Syndromen auch bei Kindern eingesetzt, ausschließlich ärztlich verordnet und überwacht. Für Kinder unter zwei Jahren wird CBD mangels Daten generell nicht empfohlen.

Welche Cannabissorte hilft bei Epilepsie?

Diese Frage führt in die Irre: Belegt ist keine bestimmte Cannabissorte, sondern hochreines, pharmazeutisches CBD in Arzneimittelform. THC-reiche Sorten sind bei Epilepsie nicht belegt und THC kann Anfälle bei manchen Menschen sogar begünstigen.

Was sagt die EFSA zur Menge?

Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA nennt vorläufig 0,0275 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag als sichere Menge für gesunde Erwachsene ab 25 Jahren, also rund 2 mg bei 70 kg. Der Wert ist bewusst sehr vorsichtig gewählt, weil Langzeitdaten fehlen. Er ist kein Wert, ab dem Schäden belegt sind. Die Mengen in diesem Artikel stammen aus Studien und ärztlicher Verordnung, nicht aus freiverkäuflichen Produkten.

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Beratung. CBD ist kein Arzneimittel. Medizinischer Haftungsausschluss

Studien und Quellen
  1. Devinsky O, Cross JH, Laux L, et al. (2017). Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. New England Journal of Medicine, 376(21), 2011–2020. doi.org/10.1056/NEJMoa1611618
  2. Thiele EA, Marsh ED, French JA, et al. (2018). Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome (GWPCARE4): a randomised, double-blind, placebo-controlled phase 3 trial. The Lancet, 391(10125), 1085–1096. doi.org/10.1016/S0140-6736(18)30136-3
  3. European Medicines Agency (EMA). Epidyolex – Product Information. ema.europa.eu
  4. Gaston TE, Szaflarski JP. (2018). Cannabis for the Treatment of Epilepsy: an Update. Current Neurology and Neuroscience Reports, 18(11), 73. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30194563
  5. World Health Organization (2018). Cannabidiol (CBD) – Critical Review Report. Expert Committee on Drug Dependence, Genf. who.int
  6. Deutsche Epilepsievereinigung. Cannabispräparate in der Epilepsiebehandlung – Patienteninformation. epilepsie-vereinigung.de
  7. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2025). Update of the statement on the safety of cannabidiol as a novel food. EFSA Journal. efsa.europa.eu
Dominik Martzy

Geschrieben von

Dominik Martzy

CANNABY Redaktion

Schreibt für CANNABY über Wirkung, Dosierung und sichere Anwendung von CBD. Mehr als 300 Artikel hat er recherchiert, immer auf Basis aktueller Studien.

Medizinisch geprüft von Dr. med. Wolfgang Furtlehner

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