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CBD für alte Hunde: So gibst du deinem Hund Lebensqualität zurück

Geschrieben von Dominik Martzy | Aktualisiert am 20.05.2026 | Lesezeit 6 min

Dein Hund schläft länger, springt nicht mehr so leicht ins Auto oder zögert beim Treppensteigen – das sind kleine Zeichen, die zum Alltag mit einem älteren Hund dazugehören. Trotzdem tut es weh, deinen Vierbeiner langsamer werden zu sehen. CBD Öl ist in den letzten Jahren zu einer der häufigsten natürlichen Optionen geworden, mit denen Hundehalter ihren Senior-Hunden das Älterwerden leichter machen. Hier erfährst du, wie CBD bei alten Hunden wirklich wirkt, wie du es richtig dosierst und worauf du beim Kauf achten solltest.

DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK

  • Ja, CBD kann älteren Hunden helfen – eine Studie der Cornell University zeigte bei 80% der Hunde mit Arthrose eine deutliche Verbesserung von Schmerzen und Mobilität.
  • CBD wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und beruhigend und unterstützt vor allem bei Arthrose, Angst, Schlafproblemen und Appetitlosigkeit.
  • Die übliche Dosierung beginnt bei 0,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht und wird langsam gesteigert – meist auf 1 bis 2 mg pro kg, zweimal täglich.
  • Achte auf THC-freie Öle speziell für Tiere, idealerweise mit angenehmem Geschmack wie Hühnchen oder Lachs.

Hilft CBD alten Hunden wirklich?

Ja, CBD kann älteren Hunden spürbar helfen – am besten belegt ist die Wirkung bei Arthrose und chronischen Gelenkschmerzen. Die meistzitierte Studie dazu stammt aus dem Jahr 2018 von der Cornell University. Forscher gaben Hunden mit Osteoarthritis über vier Wochen zweimal täglich 2 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht. Das Ergebnis: 80% der Tiere zeigten eine deutliche Verbesserung der Schmerzwahrnehmung und waren wieder aktiver, ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

Seitdem haben weitere Untersuchungen das Bild bestätigt und erweitert. Neuere Studien aus den Jahren 2022 und 2023 zeigen, dass CBD nicht nur bei Schmerz und Beweglichkeit hilft, sondern auch bei begleitenden Themen wie Schlafqualität, Unruhe und sogar bei seltenen Fällen von Epilepsie. Wichtig: CBD ist keine Heilung – Arthrose wird nicht rückgängig gemacht. Aber es kann den Alltag deines Hundes deutlich erleichtern.

Was hinter der Wirkung steckt, ist das Endocannabinoid-System – ein körpereigenes Regelsystem, das Hunde genauso wie Menschen haben. CBD dockt dort an und hilft dem Körper, Entzündungen, Schmerz und Stress besser zu regulieren. Konkret heißt das für deinen Senior-Hund: weniger Steifigkeit nach dem Aufstehen, ruhigere Nächte, mehr Lust auf Bewegung.

Ab wann ist mein Hund alt? Die wichtigsten Anzeichen

Wann genau dein Hund zum Senior wird, hängt vor allem von seiner Größe und Rasse ab. Kleine Hunde bis 10 kg gelten oft erst ab 10 bis 12 Jahren als alt, mittelgroße zwischen 10 und 25 kg ab 8 bis 10 Jahren und große Rassen über 25 kg schon ab 6 bis 8 Jahren. Wichtiger als das kalendarische Alter sind aber die kleinen Veränderungen, die du im Alltag bemerkst.

Manche Anzeichen sind offensichtlich, andere schleichen sich langsam ein – und werden gerne übersehen, weil sie zum „normalen Älterwerden" gehören. Genau das macht den Unterschied: Je früher du gegensteuerst, desto länger bleibt dein Hund mobil und ausgeglichen.

Häufige Alterszeichen, bei denen CBD unterstützen kann:

• Steifheit nach dem Aufstehen, langsamer Gang in den ersten Minuten
• Zögern beim Treppensteigen oder Springen aufs Sofa
• Weniger Lust auf längere Spaziergänge
• Unruhe nachts, häufiges Aufstehen
• Verändertes Verhalten: anhänglicher, ängstlicher oder reizbarer als früher
• Appetitlosigkeit oder geringere Freude am Fressen
• Desorientierung in vertrauter Umgebung (Hinweis auf beginnende kognitive Veränderungen)

Studien zeigen: Bei Hunden zwischen 11 und 12 Jahren liegt die Häufigkeit kognitiver Veränderungen (Canine Cognitive Dysfunction, kurz CCD) bei rund 28%, bei Hunden ab 15 Jahren steigt sie auf etwa 68%. Wenn dein Hund mehrere dieser Punkte zeigt, lohnt sich ein Tierarztbesuch zur Abklärung – und parallel kann CBD ein guter, sanfter Begleiter sein.

Hundegröße Gewicht Ab wann Senior
Kleine Rassen bis 10 kg 10 bis 12 Jahre
Mittlere Rassen 10 bis 25 kg 8 bis 10 Jahre
Große Rassen über 25 kg 6 bis 8 Jahre
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Wie CBD im Körper deines Hundes wirkt

CBD wirkt bei Hunden über das Endocannabinoid-System – ein körpereigenes Netzwerk aus Rezeptoren, das Säugetiere zur Regulation vieler Prozesse nutzen. Schmerzempfinden, Entzündungen, Schlaf, Stimmung und Appetit werden alle über dieses System mitgesteuert. Wenn dein Hund altert oder unter chronischen Beschwerden leidet, gerät es leichter aus dem Gleichgewicht. Genau hier setzt CBD an.

Im Körper deines Hundes gibt es zwei wichtige Rezeptortypen: CB1 sitzt vor allem im Gehirn und Nervensystem und ist an Schmerz, Stress und Stimmung beteiligt. CB2 findet sich im Immunsystem und in peripheren Geweben und reguliert Entzündungsprozesse. CBD bindet nicht direkt an diese Rezeptoren, sondern wirkt indirekt: Es unterstützt die körpereigenen Cannabinoide dabei, länger und stärker zu wirken, und dämpft überschießende Reaktionen.

Für deinen Senior-Hund bedeutet das konkret drei Dinge:

Weniger Entzündungen in den Gelenken. CBD kann Entzündungsmarker reduzieren, die bei Arthrose und Arthritis ständig erhöht sind. Das schafft Raum für mehr Beweglichkeit ohne Dauerschmerz.

Ein ruhigeres Nervensystem. Alte Hunde sind oft sensibler, schreckhafter oder unruhig in der Nacht. CBD wirkt beruhigend, ohne den Hund müde oder benommen zu machen.

Stabilere Grundfunktionen. Schlaf-Wach-Rhythmus, Appetit und Verdauung profitieren mit, wenn das Endocannabinoid-System wieder besser arbeitet. Das ist der Grund, warum viele Halter nach einigen Wochen berichten, dass ihr Hund nicht nur weniger lahmt, sondern insgesamt entspannter wirkt.

Wichtig zu wissen: CBD braucht Zeit. Erste Effekte zeigen sich oft nach zwei bis vier Wochen, manchmal früher. Die volle Wirkung entwickelt sich, wenn der Wirkstoffspiegel im Körper konstant ist – also bei regelmäßiger zweimal täglicher Gabe.

Wofür CBD bei alten Hunden eingesetzt wird

CBD wird bei Senior-Hunden vor allem in fünf Bereichen eingesetzt – und zwar genau dort, wo das Älterwerden besonders spürbar wird. Die folgenden Anwendungsgebiete sind die häufigsten Gründe, aus denen Hundehalter zu CBD greifen.

Arthrose und Gelenkschmerzen

Arthrose ist die häufigste Alterserkrankung beim Hund – Studien zeigen, dass bis zu 80% der Senior-Hunde Gelenkprobleme entwickeln. Knorpel verschleißt, Entzündungen halten an, jede Bewegung wird zur Anstrengung. CBD kann die Entzündungsaktivität dämpfen und so dafür sorgen, dass dein Hund weniger Schmerz beim Aufstehen, beim Treppensteigen oder nach längerem Spaziergang hat. Die meisten Erfahrungsberichte beziehen sich auf genau dieses Einsatzgebiet.

Angst, Unruhe und Stress

Ältere Hunde reagieren sensibler auf Veränderungen – ein neues Möbelstück, Besuch, Silvester oder Gewitter. Manche entwickeln Trennungsangst, andere werden in der Nacht unruhig und wandern durch die Wohnung. Bei stärkerer Angst wirkt CBD beruhigend, ohne sedierend zu sein. Dein Hund wird also nicht „weggedämpft", sondern bleibt klar im Kopf – nur eben gelassener.

Schlafprobleme

Wenn dein Hund nachts schlecht schläft, ist meist eine Mischung aus Schmerz und Unruhe der Grund. Beides adressiert CBD parallel. Viele Halter berichten, dass ihr Senior nach zwei bis drei Wochen wieder durchschläft – und damit auch tagsüber ausgeglichener ist.

Appetitlosigkeit

Mit dem Alter lässt der Appetit nach, das Fressen wird zur Pflicht statt zur Freude. Weniger Nahrung bedeutet weniger Energie, schwächeres Immunsystem und langsamere Erholung. CBD kann den Appetit sanft anregen, vor allem wenn die Ursache Schmerz oder Übelkeit ist.

Kognitive Veränderungen

Bei Hunden ab etwa 11 Jahren tritt häufig die sogenannte Canine Cognitive Dysfunction (CCD) auf – das Pendant zur menschlichen Demenz. Anzeichen sind Desorientierung, gestörter Tag-Nacht-Rhythmus oder verändertes Sozialverhalten. CBD kann diese Entwicklung nicht aufhalten, aber durch seine neuroprotektiven Eigenschaften den Verlauf abmildern und die Lebensqualität deutlich verbessern.

Speziell für Hunde

Sanfte Unterstützung für deinen Senior

Unsere CBD Öle für Hunde sind THC-frei, auf MCT-Basis und mit angenehmem Hühnchen-Aroma – damit dein Hund sie gerne nimmt. Wähle 6% für den Einstieg oder 15% für höheren Bedarf.

Schweizer Bio-Hanf · Laborgeprüft · 0% THC

Dosierung – wie viel CBD braucht dein Senior-Hund?

Die richtige Dosierung hängt vom Gewicht deines Hundes und der Konzentration des Öls ab. Die Faustregel für den Einstieg lautet 0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, zweimal täglich. Diese niedrige Anfangsdosis erlaubt deinem Hund, sich an den Wirkstoff zu gewöhnen, und du kannst beobachten, wie er reagiert.

Nach etwa einer Woche kannst du die Dosis langsam erhöhen – auf 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht zweimal täglich. Bei stärkeren Beschwerden wie Arthrose hat sich in Studien eine Dosis von 2 mg pro kg zweimal täglich als wirksam erwiesen (Gamble et al., Cornell University 2018). Wichtig ist: Geh schrittweise vor, beobachte deinen Hund, und passe die Menge nach Bedarf an. Jeder Hund reagiert individuell.

So funktioniert die Umrechnung in Tropfen

Unsere CBD Öle für Hunde sind in zwei Stärken erhältlich, die unterschiedliche Bedarfe abdecken. Bei 6% Öl entspricht ein Tropfen etwa 3 mg CBD, bei 15% Öl sind es rund 7,5 mg pro Tropfen. Je höher die Konzentration, desto weniger Tropfen braucht dein Hund – das ist vor allem bei größeren Rassen praktisch.

Hier eine Übersicht der gängigen Dosierungen nach Gewicht und Konzentration:

Gewicht Anfang (0,5 mg/kg) Bedarf (1 mg/kg) Stark (2 mg/kg)
5 kg 2,5 mg · 1 Tropfen 6% 5 mg · 2 Tropfen 6% 10 mg · 1–2 Tropfen 15%
10 kg 5 mg · 2 Tropfen 6% 10 mg · 1–2 Tropfen 15% 20 mg · 3 Tropfen 15%
15 kg 7,5 mg · 1 Tropfen 15% 15 mg · 2 Tropfen 15% 30 mg · 4 Tropfen 15%
20 kg 10 mg · 1–2 Tropfen 15% 20 mg · 3 Tropfen 15% 40 mg · 5–6 Tropfen 15%
30 kg 15 mg · 2 Tropfen 15% 30 mg · 4 Tropfen 15% 60 mg · 8 Tropfen 15%
40 kg 20 mg · 3 Tropfen 15% 40 mg · 5–6 Tropfen 15% 80 mg · 10–11 Tropfen 15%
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Nebenwirkungen – worauf du achten solltest

CBD gilt für Hunde als gut verträglich – schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten. Die wenigen Beobachtungen, die in Studien dokumentiert wurden, sind mild und in den meisten Fällen mit einer Dosis-Anpassung gut in den Griff zu bekommen. Trotzdem solltest du wissen, was bei deinem Hund auftreten kann, damit du frühzeitig reagierst.

Müdigkeit oder Schläfrigkeit

Die häufigste Beobachtung. Manche Hunde sind in den ersten Tagen ruhiger als gewohnt oder schlafen mehr – das gehört zur entspannenden Wirkung von CBD und ist meist erwünscht. Wirkt dein Hund aber dauerhaft benommen oder antriebslos, ist die Dosis zu hoch. Reduziere sie um etwa ein Drittel und steigere langsamer.

Mundtrockenheit und verstärkter Durst

CBD kann die Speichelproduktion vorübergehend senken. Das fällt deinem Hund vor allem dadurch auf, dass er mehr trinkt. Sorge in dieser Phase für ständig frisches Wasser – das Symptom verschwindet meist nach ein bis zwei Wochen von selbst.

Veränderter Appetit

Manche Hunde fressen nach Beginn der CBD-Gabe mehr, andere weniger. Das ist individuell und reguliert sich in der Regel selbst. Bleibt der Appetit länger als zwei Wochen deutlich verändert, lohnt eine tierärztliche Abklärung.

Weicherer Stuhl

Selten, aber möglich – meist in den ersten Tagen, wenn der Verdauungstrakt sich an das MCT-Trägeröl gewöhnt. Geht in der Regel nach drei bis fünf Tagen vorbei. Falls nicht: Dosis kurz absetzen und mit halber Menge wieder einsteigen.

Wann du besonders aufpassen solltest

Wenn dein Hund regelmäßig Medikamente nimmt – etwa Antiepileptika, Blutverdünner oder Schmerzmittel –, sprich vor der ersten CBD-Gabe mit deinem Tierarzt. CBD kann den Abbau bestimmter Wirkstoffe in der Leber verlangsamen und ihre Wirkung verstärken. Das ist nicht gefährlich, sollte aber im Auge behalten werden, vor allem bei Langzeitanwendung. Auch bei trächtigen oder säugenden Hündinnen ist die Datenlage unzureichend – hier raten wir vom Einsatz ab.

Ein Hinweis zur Leber

Bei sehr hohen Dosen über längere Zeit zeigten Studien gelegentlich leicht erhöhte Leberwerte. Bei den üblichen Dosierungen für Senior-Hunde ist das kein praktisches Thema – wer aber CBD über viele Monate gibt, kann beim jährlichen Check beim Tierarzt auch einmal die Leberwerte mit prüfen lassen.

Welches CBD Öl ist das richtige für deinen Senior-Hund?

Nicht jedes CBD Öl eignet sich für Hunde – und schon gar nicht jedes für ältere Hunde mit empfindlichem Stoffwechsel. Drei Punkte entscheiden, ob ein Produkt wirklich passt: die THC-Freiheit, die Trägeröl-Qualität und der Geschmack. Wenn diese drei stimmen, ist der Rest Feinabstimmung.

THC muss vollständig draußen sein

Hunde reagieren auf THC deutlich empfindlicher als Menschen – selbst Spuren können zu Unruhe, Koordinationsproblemen oder Erbrechen führen. CBD Öle für Menschen kommen daher nicht infrage, auch wenn sie mit unter 0,3% THC verkauft werden. Achte auf Öle, die als 0% THC laborgeprüft sind und speziell für Tiere hergestellt wurden.

MCT-Öl statt Hanfsamenöl

Das Trägeröl macht den Unterschied bei Aufnahme und Verträglichkeit. MCT-Öl (mittelkettige Triglyceride aus Kokos) wird vom Hundekörper schnell verarbeitet und transportiert CBD effizient in den Blutkreislauf. Hanfsamenöl ist günstiger, aber schwerer verdaulich und schmeckt deutlich kräftiger – beides ist gerade bei alten Hunden ein Nachteil.

Geschmack, der zum Hund passt

Wenn dein Hund das Öl ausspuckt oder die Schnauze wegdreht, war's das mit der Therapie. Genau deshalb gibt es spezielle Tier-Aromen: Bei unseren CBD Ölen für Hunde ist es Hühnchen – ein vertrauter, milder Geschmack, den die allermeisten Hunde gerne annehmen.

6% oder 15% – was passt zu deinem Hund?

Die Wahl der Konzentration hängt vor allem von Gewicht und Beschwerdebild ab.

Unser CBD Öl Hund 6% ist die richtige Wahl für kleine bis mittelgroße Senior-Hunde bis etwa 15 kg und für den Einstieg in die CBD-Anwendung. Ein Tropfen enthält 3 mg CBD – genug, um die Dosis fein zu steuern, ohne dass du ständig nachzählen musst. Auf MCT-Basis, mit Hühnchen-Aroma, aus Schweizer Bio-Hanf.

Unsere CBD Tropfen Hund 15% kommen ins Spiel, wenn dein Hund mehr als 15 kg wiegt oder wenn die Beschwerden ausgeprägter sind – etwa bei fortgeschrittener Arthrose. Ein Tropfen enthält 7,5 mg CBD, das heißt: weniger Tropfen, einfachere Anwendung im Alltag, gleichzeitig genug Spielraum, um die Dosis bei Bedarf hochzuschrauben.

Wenn du unsicher bist, beginne mit dem 6%er. Damit lernst du, wie dein Hund auf CBD reagiert – und bei Bedarf wechselst du später auf das 15%er.

Häufige Fragen rund um CBD für alte Hunde

Ist CBD Öl gut für alte Hunde?
Ja, CBD Öl kann älteren Hunden helfen, ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. Es wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und beruhigend – besonders bei typischen Senior-Themen wie Arthrose, Angst, Schlafproblemen und Appetitlosigkeit. Eine Studie der Cornell University zeigte bei 80% der Hunde mit Arthrose eine spürbare Verbesserung.
Ab welchem Alter ist mein Hund ein Senior?
Das hängt von der Größe ab. Kleine Hunde bis 10 kg gelten ab 10 bis 12 Jahren als Senior, mittelgroße Rassen bis 25 kg ab 8 bis 10 Jahren und große Hunde über 25 kg bereits ab 6 bis 8 Jahren. Wichtiger als das Alter sind aber die individuellen Anzeichen wie Steifheit, weniger Lust auf Bewegung oder verändertes Verhalten.
Wie viel CBD darf ich meinem alten Hund geben?
Die Faustregel lautet: 0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, zweimal täglich für den Einstieg. Nach einer Woche kannst du langsam auf 1 mg pro kg steigern. Bei stärkeren Beschwerden wie Arthrose haben sich in Studien 2 mg pro kg zweimal täglich bewährt. Steigere immer schrittweise und beobachte deinen Hund.
Wie schnell wirkt CBD bei Hunden?
Erste Effekte sind oft nach drei bis sieben Tagen spürbar. Die volle Wirkung entwickelt sich meist innerhalb von zwei bis vier Wochen, wenn der Wirkstoffspiegel im Körper konstant ist. Bei akuten Themen wie Stress vor dem Tierarztbesuch tritt die Wirkung bei direkter Maul-Anwendung schon nach 30 bis 60 Minuten ein.
Welches CBD Öl ist das beste für alte Hunde?
Das beste CBD Öl für alte Hunde ist THC-frei, auf MCT-Basis und speziell für Tiere hergestellt. Wichtig sind außerdem ein für Hunde angenehmer Geschmack wie Hühnchen oder Lachs und ein dokumentierter CBD-Gehalt durch unabhängige Laboranalyse. CBD Öle für Menschen sind für Hunde nicht geeignet.
Soll ich CBD Öl 6% oder 15% für meinen Hund nehmen?
6% eignet sich für kleine bis mittelgroße Hunde bis etwa 15 kg und für den Einstieg. Ein Tropfen enthält rund 3 mg CBD, was die Feinabstimmung erleichtert. 15% ist die richtige Wahl für größere Hunde oder bei ausgeprägten Beschwerden wie fortgeschrittener Arthrose – ein Tropfen enthält 7,5 mg CBD, das spart Tropfen und vereinfacht die Anwendung im Alltag.
Kann ich CBD mit Medikamenten kombinieren?
In den meisten Fällen ja, aber sprich vorher mit deinem Tierarzt. CBD kann den Abbau bestimmter Wirkstoffe in der Leber verlangsamen – besonders relevant bei Antiepileptika, Blutverdünnern und Schmerzmitteln. Das ist nicht gefährlich, sollte aber bei der Dosierung berücksichtigt werden, vor allem bei längerer Anwendung.
Hat CBD Nebenwirkungen bei alten Hunden?
CBD gilt als gut verträglich. Die häufigsten Beobachtungen sind leichte Müdigkeit, verstärkter Durst oder veränderter Appetit – meist mild und vorübergehend. Bei dauerhaft müdem oder antriebslosem Verhalten ist die Dosis zu hoch und sollte reduziert werden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind in Studien nicht dokumentiert.
Hilft CBD bei Demenz beim Hund?
CBD kann die Canine Cognitive Dysfunction nicht heilen, aber den Verlauf abmildern. Studien deuten auf neuroprotektive Eigenschaften hin, die das Nervensystem schützen und altersbedingte kognitive Veränderungen verlangsamen können. Hunde mit beginnender Demenz wirken oft ruhiger und ausgeglichener, vor allem in der Nacht.
Kann ich das Bein meines Hundes mit CBD Öl einreiben?
Ja, äußerlich kann CBD Öl gezielt auf schmerzende Stellen aufgetragen werden – etwa Gelenke bei Arthrose. Massiere das Öl sanft in die Haut ein, damit es lokal wirken kann. Achte darauf, dass dein Hund die Stelle nicht sofort ableckt, damit das Öl Zeit zum Einziehen hat. Die innere Gabe bleibt aber die wirksamere Methode für systemische Beschwerden.

Unser Fazit zu CBD für alte Hunde

CBD kann ein wertvoller Begleiter für deinen Senior-Hund sein – besonders bei Arthrose, Unruhe und Schlafproblemen. Die Studienlage ist solide, die Verträglichkeit gut, und die meisten Halter berichten nach zwei bis vier Wochen spürbare Veränderungen. Wichtig ist, dass du ein THC-freies Öl speziell für Tiere wählst, niedrig dosiert einsteigst und deinem Hund Zeit gibst, sich an den Wirkstoff zu gewöhnen. Mit der richtigen Anwendung schenkst du deinem treuen Begleiter ein Stück Lebensqualität zurück – Tag für Tag.

Medizinischer Haftungsausschluss

Studien und Quellen
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  3. Garcia GA, Kube S, Carrera-Justiz S, Tittle D, Wakshlag JJ (2022). Safety and efficacy of cannabidiol-cannabidiolic acid rich hemp extract in the treatment of refractory epileptic seizures in dogs. Frontiers in Veterinary Science, 9:939966. doi.org/10.3389/fvets.2022.939966
  4. Di Salvo A, Conti MB, Della Rocca G (2023). Pharmacokinetics, efficacy, and safety of cannabidiol in dogs: an update of current knowledge. Frontiers in Veterinary Science, 10:1204526. doi.org/10.3389/fvets.2023.1204526
  5. Patikorn C, Nerapusee O, Soontornvipart K, Lawonyawut K, Musikpodok K, Waleethanaphan K, Anantachoti P (2023). Efficacy and safety of cannabidiol for the treatment of canine osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis of animal intervention studies. Frontiers in Veterinary Science, 10:1248417. doi.org/10.3389/fvets.2023.1248417
  6. Della Rocca G, Paoletti F, Conti MB, Galarini R, Chiaradia E, Sforna M, Dall'Aglio C, Polisca A, Di Salvo A (2023). Pharmacokinetics of cannabidiol following single oral and oral transmucosal administration in dogs. Frontiers in Veterinary Science, 9:1104152. doi.org/10.3389/fvets.2022.1104152
  7. Cornell University College of Veterinary Medicine – Riney Canine Health Center: The ABC's of cannabidiol (CBD) from hemp. vet.cornell.edu
Dominik Martzy
Dominik Martzy

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen. Alle Inhalte werden regelmäßig überprüft und bei neuen Erkenntnissen aktualisiert.

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