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CBD & Long Covid

CBD bei Long Covid: Was belegt ist und was nicht

Du hast die Infektion hinter dir, und trotzdem ist nichts wie vorher. Konzentration, Schlaf, Belastbarkeit: Alles fühlt sich an, als hätte jemand die Regler heruntergedreht. Kann CBD bei Long Covid daran etwas ändern? Die ehrliche Antwort fällt anders aus, als sie in den meisten Shops steht, und sie entscheidet darüber, mit welcher Erwartung du überhaupt anfängst.

Das Wichtigste im Überblick

  • Nein, dass CBD Long Covid bessert, ist nicht belegt: Es gibt bis heute keine einzige kontrollierte Studie dazu.
  • Die einzige klinische Untersuchung lief mit zwölf Menschen, ohne Vergleichsgruppe, und prüfte allein die Verträglichkeit.
  • Infrage kommt CBD höchstens bei einzelnen Begleitbeschwerden: Schlafprobleme, Schmerzen, innere Unruhe.
  • Bei Dauermedikation, in der Schwangerschaft oder Stillzeit gehört die Einnahme vorher ärztlich besprochen.
Dr. med. Wolfgang Furtlehner
Medizinisch geprüft

Dr. med. Wolfgang Furtlehner

Arzt | Doktor der gesamten Heilkunde

Fachlich korrekt, evidenzbasiert und aktuell.

Mehr über Dr. Furtlehner
Inhaltsverzeichnis
  1. Hilft CBD bei Long Covid?
  2. Was Long Covid mit dir macht
  3. Bei welchen Beschwerden CBD infrage kommt
  4. Hilft CBD gegen Corona?
  5. Wechselwirkungen und Grenzen
  6. Wenn du es ausprobieren willst
  7. Häufige Fragen
  8. Fazit

Hilft CBD bei Long Covid?

Nein, ein Nachweis, dass CBD Long Covid bessert, fehlt bis heute. Was es gibt, sind Belege für einzelne Beschwerden bei anderen Erkrankungen: für Schlaf, für Schmerzen, für Anspannung. Der Sprung von dort zu Long Covid ist genau die Stelle, an der die Daten aufhören und die Hoffnung anfängt.

Es existiert genau eine klinische Untersuchung, die CBD direkt bei Long Covid getestet hat. Ein Team um Hannah Thurgur gab 2024 zwölf Betroffenen 21 Wochen lang ein CBD-dominantes Cannabispräparat; alle hielten das Protokoll durch, schwere Nebenwirkungen traten keine auf. Über die Wirksamkeit sagt das nichts, weil es weder eine Vergleichsgruppe noch ein Placebo gab.

Verwendet wurde ein Vollextrakt, der neben CBD auch THC enthielt. In Deutschland liegt die Grenze für frei verkäufliche Produkte bei 0,3% THC; unser Breitspektrum ist THC-frei, unser Vollspektrum bleibt unter 0,05%.

Für dich heißt das: Wer dir mit dieser Studie eine Wirkung verspricht, hat sie nicht gelesen.

Wie die Fachwelt das aufgenommen hat, zeigt der Nachgang. Im selben Journal erschien wenige Monate später eine Erwiderung, die der Untersuchung vorhielt, aus einem gemischten Pflanzenextrakt bei einer sehr unterschiedlichen Patientengruppe ließen sich überhaupt keine Rückschlüsse auf einen Wirkstoff ziehen. Bezahlt wurde die Studie vom Hersteller des eingesetzten Präparats.

Damit ist die klinische Datenlage vollständig beschrieben: eine offene Studie mit zwölf Menschen und eine veröffentlichte Kritik daran. Wenn du CBD trotzdem in Betracht ziehst, stützt du dich nicht auf Belege, sondern auf das, was die Wirkung von CBD im Körper theoretisch nahelegt. Das kannst du tun. Du solltest nur wissen, worauf du dich stützt.

Was Long Covid mit dir macht, und warum das für CBD zählt

Long Covid ist keine einzelne Beschwerde, sondern ein Bündel sehr unterschiedlicher Symptome, und daran scheitert jede pauschale Empfehlung. Die deutsche Leitlinie rechnet Beschwerden, die vier Wochen nach der Infektion noch bestehen, zu Long Covid; halten sie länger als zwölf Wochen an, heißt das Post-Covid-Syndrom.

Wie oft welches Symptom auftritt, hat eine Auswertung von López-León und Kolleginnen 2021 über 47.910 Patienten zusammengetragen. Ganz oben stehen Erschöpfung mit 58 Prozent und Kopfschmerz mit 44 Prozent, danach Aufmerksamkeitsstörungen bei 27 Prozent. Einschränkend gilt: Die ausgewerteten Studien beobachteten die Betroffenen nur 14 bis 110 Tage lang und stammen aus der Zeit vor Omikron.

BeschwerdeHäufigkeitBelege
Erschöpfung58%Keine. Schläfrigkeit zählt umgekehrt zu den häufigsten Nebenwirkungen von CBD
Kopfschmerz44%Keine bei Long Covid, Hinweise aus der Schmerzforschung
Aufmerksamkeit27%Keine
Atembeschwerden24%Keine. Rauchen und Verdampfen belasten die Atemwege zusätzlich
SchlafproblemeIn der Leitlinie als typisch gelistetDie vergleichsweise beste Datenlage, aber aus anderen Erkrankungen

Der Punkt, der bei CBD am häufigsten übersehen wird, taucht in keiner dieser Zahlen auf: die Belastungsintoleranz. Die Beschwerden verstärken sich nicht während der Anstrengung, sondern zwölf bis 48 Stunden danach, und dieser Zustand kann Tage bis Wochen anhalten. Fachleute nennen das Post-Exertional Malaise, kurz PEM. Die Leitlinie empfiehlt deshalb ausdrücklich, Überlastung zu erkennen und künftig zu vermeiden. Betroffene und Behandelnde nennen dieses Einteilen der Kräfte Pacing.

Das hat für dich eine unbequeme Konsequenz. Dämpft ein Mittel deine Symptome, fühlst du dich belastbarer, ohne es zu sein. Mutest du dir nach ein paar guten Nächten zu viel zu, riskierst du genau den Rückschlag, den du vermeiden wolltest. CBD verschiebt deine Belastungsgrenze nicht, es kann höchstens verändern, wie du sie wahrnimmst.

Bei welchen Beschwerden CBD überhaupt infrage kommt

Am ehesten bei drei Begleitbeschwerden: Schlafproblemen, Schmerzen und innerer Unruhe. Das sind genau die Bereiche, in denen CBD auch bei anderen Erkrankungen untersucht wurde. Für den Kern von Long Covid, die Erschöpfung und die kognitiven Ausfälle, gibt es dagegen nichts.

Am besten sieht es beim Schlaf aus. Untersuchungen an Menschen mit Angststörungen und chronischen Schmerzen zeigen, dass CBD das Einschlafen erleichtern kann, wenn Anspannung der Grund fürs Wachliegen ist. Ob das auch trägt, wenn dein Schlaf durch eine postvirale Erkrankung zerschossen ist, hat niemand geprüft. Wenn du nachts trotz Erschöpfung nicht abschaltest, ist das der Punkt, an dem ein Versuch am ehesten Sinn ergibt: CBD bei Schlafstörungen ist der einzige Anwendungsbereich mit halbwegs belastbaren Daten.

Bei Muskel- und Gelenkschmerzen ist die Lage ähnlich wie bei CBD gegen Schmerzen anderer Ursache. Der Wirkstoff greift in Signalwege ein, die an der Weiterleitung von Schmerzreizen und an entzündlichen Prozessen beteiligt sind, und in Studien zu chronischen Schmerzen fällt der Effekt meist mild aus, nicht dramatisch. Rechne also nicht damit, dass deine Beschwerden verschwinden, sondern höchstens damit, dass sie leiser werden.

Innere Unruhe ist der dritte Bereich. Betroffene beschreiben oft eine Daueranspannung, die sich nach der Infektion eingestellt hat und mit der Belastung durch die Krankheit noch wächst. Für akute Anspannung ist CBD am besten untersucht, etwa vor Prüfungssituationen, und dieselben Mechanismen greifen bei CBD gegen Angst. Merkst du dagegen, dass deine Stimmung dauerhaft kippt, gehört das in ärztliche Hände und nicht auf einen Löffel Öl.

Und die Erschöpfung? Dafür gibt es keinen einzigen Beleg. Schlimmer noch: In zwölf kontrollierten Studien mit 745 Teilnehmenden war Schläfrigkeit mit 16,7 Prozent eine der häufigsten Nebenwirkungen überhaupt. Dein Hauptsymptom und eine der typischen Nebenwirkungen zeigen also in dieselbe Richtung. Für dich heißt das: Wenn du CBD tagsüber gegen Müdigkeit einsetzen willst, arbeitest du gegen die Substanz statt mit ihr.

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Hilft CBD gegen Corona?

Nein. Die einzige randomisierte Studie zu CBD bei einer akuten COVID-19-Erkrankung fand keinen Unterschied zwischen CBD und einem Scheinpräparat. Ein brasilianisches Team um José Alexandre Crippa gab 2022 insgesamt 105 Menschen mit leichter bis mittelschwerer COVID-19-Erkrankung zwei Wochen lang 300 Milligramm CBD pro Tag oder Placebo. Weder der Krankheitsverlauf noch die Beschwerden unterschieden sich zwischen den Gruppen. Das ist die belastbarste Zahl, die es zum Thema CBD und Coronavirus gibt.

Für dich heißt das: Die Schlagzeilen von 2021 und 2022, die du vielleicht noch im Kopf hast, sind an dieser Studie vorbeigelaufen.

Die bekannteste davon kam aus Oregon. Dort blockierten zwei Cannabinoide im Laborversuch den Eintritt des Virus in menschliche Zellen. Nur handelte es sich dabei um CBDa und CBGa, die sauren Vorstufen aus der frischen Pflanze. Beim Erhitzen während der Herstellung wandeln sie sich um, weshalb in dem Öl, das du im Regal findest, praktisch nichts davon übrig bleibt.

Die zweite Schlagzeile stammt von der University of Chicago. Ein Team um Long Chi Nguyen zeigte 2022, dass CBD die Vermehrung von SARS-CoV-2 in Lungenzellen und in Mäusen hemmt. Die begleitende Auswertung von Patientendaten betraf allerdings Menschen, die das verschreibungspflichtige Epilepsiemittel Epidiolex einnahmen, eine hochkonzentrierte reine CBD-Lösung in Dosen weit oberhalb dessen, was du aus einer Pipette bekommst.

Ähnlich verhält es sich mit dem Immunsystem. Dass CBD entzündliche Botenstoffe dämpfen kann, ist in Zell- und Tiermodellen mehrfach beschrieben. Ob das etwas an den anhaltenden Entzündungsprozessen ändert, die bei dir seit der Infektion weiterlaufen könnten, hat bis heute niemand am Menschen untersucht.

Unterm Strich: Als Schutz vor einer Infektion und als Behandlung einer akuten COVID-19-Erkrankung ist CBD nicht belegt. Wenn du es ausprobierst, dann wegen einzelner Beschwerden, nicht wegen des Virus.

Wechselwirkungen und wann du die Finger davon lässt

Kritisch wird es bei hohen Dosen und bei Medikamenten, bei denen schon kleine Spiegelschwankungen Folgen haben. CBD wird über die Leberenzyme CYP3A4 und CYP2C19 abgebaut und bremst diese Enzyme gleichzeitig aus. Was über denselben Weg verstoffwechselt wird, kann dadurch länger und stärker wirken.

Wichtig ist dabei die Größenordnung, die im Netz meist unterschlagen wird. Eine Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt kam 2024 zu dem Schluss, dass klinisch spürbare Wechselwirkungen wahrscheinlich erst ab etwa 300 Milligramm CBD pro Tag auftreten. Ein Tropfen unseres 10-prozentigen Öls enthält 5 Milligramm. Du bewegst dich mit einer normalen Anwendung also weit darunter.

Trotzdem bleiben drei Situationen, in denen du vorher mit deiner Ärztin sprichst. Erstens Blutverdünner, Antidepressiva und Antiepileptika, weil hier die therapeutische Breite eng ist. Zweitens der umgekehrte Fall: Nimmst du wegen einer erneuten Infektion Paxlovid, blockiert der darin enthaltene Wirkstoff Ritonavir das Enzym CYP3A4 sehr stark, wodurch dein CBD-Spiegel steigen kann statt zu sinken. Drittens Schwangerschaft und Stillzeit, wo CBD schlicht nichts zu suchen hat. Welche Arzneimittel sonst noch betroffen sind, klärt der Überblick zu CBD Wechselwirkungen.

Ein zweiter Punkt betrifft die Leber. In kontrollierten Studien stiegen bei 12,8 Prozent der Teilnehmenden die Leberwerte an, allerdings fast durchweg unter hohen Dosen und in Kombination mit Antiepileptika. Wenn du bereits erhöhte Werte hast, lass sie kontrollieren, bevor du dauerhaft CBD nimmst. Was sonst noch auftreten kann, steht im Überblick zu den Nebenwirkungen von CBD Öl.

Wenn du es trotzdem ausprobieren willst

Fang niedrig an, steigere langsam und leg vorher fest, wann du Bilanz ziehst. Ohne festen Zeitraum verwechselst du den Effekt eines Öls leicht mit einem guten Tag, und bei Long Covid gibt es gute und schlechte Tage ohne erkennbaren Grund.

Ein üblicher Einstieg sind wenige Tropfen eines niedrig dosierten Öls am Abend. Bei unserem 5-prozentigen CBD Öl enthält ein Tropfen 2,5 Milligramm CBD, sodass du mit vier Tropfen bei 10 Milligramm liegst. Wie viel für dein Gewicht sinnvoll ist, rechnet dir der Dosierungsrechner aus. Bleib eine Woche bei derselben Menge, bevor du erhöhst.

Der Abend ist aus einem einfachen Grund die bessere Tageszeit: Schläfrigkeit gehört zu den häufigsten Effekten, und Schlaf ist der Bereich mit den vergleichsweise besten Daten. Gib die Tropfen unter die Zunge, lass sie etwa 60 Sekunden einwirken und schluck sie dann.

Vom Rauchen oder Verdampfen raten wir bei Long Covid ab. Wenn deine Atemwege ohnehin gereizt sind, ist eine zusätzliche Belastung das Letzte, was du brauchst. Zwischen Öl und Kapseln entscheidet vor allem dein Alltag: Das Öl lässt sich feiner dosieren, Kapseln sind geschmacksneutral und immer gleich stark. Welche Form besser zu dir passt, zeigt der direkte Vergleich von CBD Öl oder Kapseln.

Führ in den ersten vier Wochen ein kurzes Tagebuch und notiere nicht nur Schlaf, Schmerzen und Anspannung, sondern auch deine Belastung am Tag davor. Sonst schreibst du eine Besserung dem Öl zu, die aus zwei ruhigen Tagen kam. Ändert sich nach vier Wochen nichts, setz es ab. Und wenn du merkst, dass du dir plötzlich zu viel zumutest, weil du dich besser fühlst, ist das kein Fortschritt, sondern das Risiko, von dem oben die Rede war.

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Häufige Fragen zu CBD und Long Covid

Hilft CBD gegen Fatigue oder Brain Fog bei Long Covid?
Nein, dafür gibt es keine Belege. Weder für die Erschöpfung noch für Konzentrationsstörungen nach einer Infektion existieren Studien mit CBD. Hinzu kommt, dass Schläfrigkeit zu den häufigsten Nebenwirkungen zählt. Wer tagsüber wacher werden will, ist mit Pacing und ärztlicher Begleitung besser bedient.
Was macht CBD mit der Lunge?
CBD selbst gilt nicht als lungenschädlich, entscheidend ist der Weg der Aufnahme. Rauchen erzeugt Verbrennungsprodukte und reizt die Atemwege. Verdampfen vermeidet die Verbrennung, ist aber nicht harmlos. Bei Atembeschwerden nach einer Infektion ist die Einnahme über den Mund die vernünftige Wahl.
Öl, Kapseln oder Verdampfen: Was ist bei Long Covid sinnvoll?
Öl oder Kapseln. Das Öl wird über die Mundschleimhaut aufgenommen und lässt sich in kleinen Schritten dosieren, Kapseln gelangen über den Verdauungstrakt ins Blut und liefern jedes Mal dieselbe Menge. Verdampfen ist bei gereizten Atemwegen ungeeignet und für eine feste Routine unpraktisch.
Kann ich CBD nach der Corona-Impfung nehmen?
Dazu gibt es keine Untersuchungen. Weder ist belegt, dass CBD die Impfreaktion beeinflusst, noch dass es gegen Beschwerden danach hilft. Halten Beschwerden nach einer Impfung länger an, gehört das ärztlich abgeklärt, bevor du auf eigene Faust etwas einnimmst.
Wie lange sollte ich CBD testen, bevor ich es beurteile?
Vier Wochen sind ein sinnvoller Rahmen. In der ersten Woche bleibst du bei einer niedrigen Menge, danach kannst du in kleinen Schritten erhöhen. Notiere Schlaf, Schmerzen und deine Belastung mit. Ändert sich bis dahin nichts Erkennbares, ist Absetzen die richtige Entscheidung.
Bekomme ich CBD bei Long Covid auf Rezept?
Für Long Covid gibt es kein zugelassenes CBD-Präparat. Ärztinnen und Ärzte können in Deutschland cannabisbasierte Arzneimittel verordnen, das geschieht aber im Einzelfall und nicht mit Long Covid als anerkannter Indikation. Frei verkäufliche CBD Öle sind keine Arzneimittel.

Unser Fazit

Ehrlich bleiben statt Hoffnung verkaufen

Long Covid ist zu vielschichtig für ein einzelnes Mittel, und CBD ist keines. Belegt ist bis heute nichts: eine offene Studie mit zwölf Menschen, dazu eine veröffentlichte Fachkritik daran, mehr gibt die Datenlage nicht her.

Was bleibt, ist ein begrenzter, ehrlicher Anwendungsbereich. Wenn dich vor allem schlechter Schlaf, Schmerzen oder eine Daueranspannung ausbremsen, kann ein Versuch sinnvoll sein: niedrig dosiert, abends, mit festem Zeitraum und Tagebuch. Gegen die Erschöpfung selbst hilft es nicht.

Und es ersetzt keine ärztliche Abklärung, sondern ergänzt sie im besten Fall.

Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keinen Arztbesuch. CBD ist kein Medikament und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu heilen oder zu behandeln. Bei anhaltenden Beschwerden nach einer SARS-CoV-2-Infektion, bei Dauermedikation, in der Schwangerschaft oder Stillzeit sprich bitte vorher mit Arzt oder Apotheker.

Medizinischer Haftungsausschluss
Studien und Quellen
  1. Thurgur H, Lynskey M, Schlag AK, Croser C, Nutt DJ, Iveson E. (2024). Feasibility of a cannabidiol-dominant cannabis-based medicinal product for the treatment of long COVID symptoms: A single-arm open-label feasibility trial. British Journal of Clinical Pharmacology, 90(4), 1081-1093. doi.org
  2. Gorbenko AA, Heerspink HJL, Touw DJ. (2024). On the use of open-label studies for the evaluation of cannabis-based products for the treatment of long COVID. British Journal of Clinical Pharmacology. doi.org
  3. Crippa JAS, Pacheco JC, Zuardi AW, et al. (2022). Cannabidiol for COVID-19 Patients with Mild to Moderate Symptoms (CANDIDATE Study): A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Clinical Trial. Cannabis and Cannabinoid Research, 7(5), 658-669. doi.org
  4. López-León S, Wegman-Ostrosky T, Perelman C, Sepulveda R, Rebolledo PA, Cuapio A, Villapol S. (2021). More than 50 long-term effects of COVID-19: a systematic review and meta-analysis. Scientific Reports, 11(1), 16144. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Souza JDR, Pacheco JC, Rossi GN, de-Paulo BO, Zuardi AW, Guimarães FS, Hallak JEC, Crippa JA, Dos Santos RG. (2022). Adverse Effects of Oral Cannabidiol: An Updated Systematic Review of Randomized Controlled Trials (2020-2022). Pharmaceutics, 14(12), 2598. doi.org
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  7. Nguyen LC, Yang D, Nicolaescu V, et al. (2022). Cannabidiol inhibits SARS-CoV-2 replication through induction of the host ER stress and innate immune responses. Science Advances, 8(8), eabi6110. doi.org
  8. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin u. a. (2024). S1-Leitlinie Long/Post-COVID, AWMF-Registernummer 020-027. register.awmf.org
  9. Kraft M, Schaefer M, Schäfer M. (2024). Arzneimittelinteraktionen von Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol in cannabinoiden Arzneimitteln. Deutsches Ärzteblatt International. aerzteblatt.de
Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst, anhand aktueller Studien und mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen. Alle Inhalte werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen aktualisiert.