CBD Öl für Hunde mit Epilepsie

Epileptische Anfälle belasten deinen Hund und dich, und nicht jeder Hund kommt mit den klassischen Medikamenten allein gut zurecht. CBD Öl kann die Behandlung ergänzen und deinem Hund helfen, ruhiger und stabiler durch den Alltag zu kommen.
Hilft CBD Öl Hunden mit Epilepsie?
CBD Öl kann Hunden mit Epilepsie helfen, weil es die übermäßige Erregung der Nervenzellen im Gehirn dämpft und so Anfällen entgegenwirkt. In einer placebokontrollierten Studie hatten Hunde mit schwer behandelbarer Epilepsie unter CBD im Schnitt 33 % weniger Anfälle pro Monat. Am besten wirkt CBD als Ergänzung zur bestehenden Behandlung.
Was ist Epilepsie beim Hund?
Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der unkontrollierte elektrische Entladungen wiederkehrende Anfälle auslösen. Die Anfälle zeigen sich ganz unterschiedlich: als Muskelzucken, steife Gliedmaßen, Bewusstseinsverlust, Speicheln oder unkontrollierter Urin- und Kotabsatz. Manche Hunde wirken vor einem Anfall unruhig oder ängstlich, danach oft erschöpft und desorientiert.
Die Ursachen sind vielfältig. Am häufigsten ist die sogenannte idiopathische Epilepsie, bei der keine erkennbare Ursache gefunden wird. Sie tritt oft zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr auf, und bestimmte Rassen wie Labrador Retriever, Deutsche Schäferhunde oder Border Collies sind genetisch stärker betroffen. Daneben können auch Hirnverletzungen, Stoffwechselstörungen, Infektionen oder Vergiftungen Anfälle auslösen.
Wann zum Tierarzt? Ein einzelner, kurzer Anfall ist nicht automatisch ein Notfall. Werden die Anfälle aber häufiger, dauern sie länger als zwei bis drei Minuten, treten sie in Clustern auf oder werden sie stärker, solltest du zeitnah deine Tierärztin oder deinen Tierarzt aufsuchen. Eine genaue Diagnose ist die Grundlage für jede weitere Behandlung, auch wenn du CBD als Ergänzung in Betracht ziehst.

Wie wird Epilepsie beim Hund behandelt?
Epilepsie beim Hund wird meist mit Medikamenten wie Phenobarbital, Kaliumbromid oder Levetiracetam behandelt. Sie können Anfälle in vielen Fällen deutlich reduzieren und sind für viele Hunde ein wichtiger Baustein der Behandlung.
Allerdings haben sie ihre Grenzen. Phenobarbital etwa kann bei Langzeiteinnahme die Leber belasten, was regelmäßige Blutkontrollen nötig macht. Viele Hunde reagieren mit starker Schläfrigkeit, gesteigertem Appetit oder Koordinationsproblemen. Weil die Behandlung oft dauerhaft ist, wird sie mit regelmäßigen Tierarztbesuchen und Labortests auch kostspielig.
Nicht bei jedem Hund reichen die klassischen Medikamente aus. Manche Hunde sprechen nur teilweise darauf an oder haben trotz Medikation weiterhin Anfälle. Deshalb suchen viele Hundebesitzer nach Möglichkeiten, die Behandlung zu ergänzen, und stoßen dabei auf CBD Öl.
Wie wirkt CBD Öl bei Epilepsie?

CBD Öl wirkt bei Epilepsie über das Endocannabinoid-System, ein körpereigenes Netzwerk aus Rezeptoren, das bei allen Säugetieren vorkommt, also auch bei deinem Hund. Dieses System regelt viele Körperfunktionen mit: Schmerzempfinden, Immunreaktionen, Stimmung und auch die Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn. CBD wirkt an verschiedenen Rezeptoren dieses Systems und beeinflusst so, wie Signale im Nervensystem verarbeitet werden.
Wie dämpft CBD epileptische Anfälle?
CBD dämpft epileptische Anfälle, indem es die übermäßige Erregung von Nervenzellen im Gehirn bremst. Das ist für Hunde mit Epilepsie der wichtigste Effekt von CBD.
Ein zentraler Mechanismus dabei ist die Senkung des Calciumspiegels in den Gehirnzellen. Calcium steuert die Ausschüttung von Signalstoffen, die Nervenzellen erregen. Ist zu viel davon in den Zellen, steigt das Anfallsrisiko.
Hier spielt ein Rezeptor namens GPR55 eine Rolle. Er kann die Calciumkonzentration in den Zellen erhöhen, und CBD blockiert diesen Rezeptor. So gelangt weniger Calcium in die Zellen, die Nervenzellen werden weniger stark erregt, und Anfälle werden seltener. Tierversuche stützen diesen Zusammenhang: Wurde der GPR55-Rezeptor bei Mäusen ausgeschaltet, verlor CBD einen Teil seiner krampflösenden Wirkung.

Welche Rolle spielt Adenosin?
Adenosin ist ein Botenstoff im Gehirn, der Nervenzellen beruhigt und so vor Anfällen schützt. Sinkt der Adenosin-Spiegel, können Anfälle leichter ausgelöst werden.
CBD sorgt dafür, dass Adenosin langsamer aus den Zellen abtransportiert wird, es bleibt also länger dort, wo es gebraucht wird. Mehr Adenosin bedeutet ruhigere Nervenzellen und damit ein geringeres Anfallsrisiko.
Wirkt CBD entzündungshemmend?
Ja, CBD kann entzündliche Botenstoffe im Körper reduzieren und so dazu beitragen, dass das Nervensystem weniger gereizt ist. Entzündungen im Nervensystem stehen häufig in Zusammenhang mit epileptischen Anfällen. Das wirkt sich nicht nur auf die Anfallshäufigkeit aus, sondern unterstützt die Gesundheit des Nervensystems insgesamt.
Beruhigt CBD Hunde mit Epilepsie?
Ja, CBD wirkt beruhigend, ohne stark zu sedieren: Dein Hund wird nicht einfach „ruhiggestellt“, sondern kann sich leichter entspannen. Das ist wichtig, weil Stress und Angst bei Hunden Anfälle begünstigen können. Darüber hinaus deuten Studien auf einen neuroprotektiven Effekt hin: CBD könnte Nervenzellen vor Schäden schützen, die durch wiederholte Anfälle entstehen, und so langfristig zur Stabilität des Nervensystems beitragen.
CBD für deinen Hund
Jetzt entdeckenWas sagen Studien zu CBD bei Hunden mit Epilepsie?
Die Studien zu CBD bei Hunden mit Epilepsie sind ermutigend: In einer placebokontrollierten Studie sank die Zahl der Anfälle unter CBD deutlich, und in einer zweiten Studie erreichte fast die Hälfte der Hunde mit einer CBD/CBDA-Kombination mindestens 50 % weniger Anfälle. Die Forschung steht noch am Anfang, die Ergebnisse weisen aber klar in eine gute Richtung.
Studie 1: CBD bei therapieresistenter Epilepsie (2019)
In dieser klinischen Studie erhielten Hunde mit schwerer Epilepsie, die auf herkömmliche Medikamente nicht ausreichend ansprachen, über einen längeren Zeitraum CBD Öl, und zwar 2,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Die Kontrollgruppe bekam ein Placebo. Weder die Besitzer noch die Forscher wussten, welcher Hund was erhielt (doppelblind).
Die Hunde in der CBD-Gruppe hatten im Schnitt 33 % weniger Anfälle pro Monat. In der Placebo-Gruppe veränderte sich nichts.
Studie 2: CBD/CBDA-Kombination bei idiopathischer Epilepsie
Eine neuere Studie untersuchte die Wirkung einer CBD/CBDA-Kombination an vierzehn Hunden mit idiopathischer Epilepsie. Auch hier war das Design placebokontrolliert.
Während der CBD/CBDA-Phase traten sowohl weniger Anfälle als auch weniger Tage mit Anfallsaktivität auf. Sechs von vierzehn Hunden, also fast die Hälfte, erreichten eine Reduktion der Anfallshäufigkeit um mindestens 50 %. Unter Placebo schaffte das kein einziger Hund. Die Nebenwirkungen blieben mild: Bei drei Hunden wurde Schläfrigkeit beobachtet, bei vier leichte Gleichgewichtsstörungen.
Welche Erfahrungen gibt es mit CBD Öl bei Hunden mit Epilepsie?
Viele Hundebesitzer berichten, dass ihr Hund mit CBD Öl seltener und weniger heftige Anfälle hat und insgesamt entspannter wirkt. Neben den Studienzahlen zählt vor allem, was im Alltag bei deinem Hund ankommt. Diese Berichte zeigen, was möglich ist:

„Unsere Tierärztin an der CSU Tierklinik hat uns dazu geraten, CBD für unsere 7-jährige Maltipoo-Hündin namens Presley zu verwenden, da sie unter Anfällen leidet. In den vergangenen 4 Jahren hat sie mehr als 100 Anfälle gehabt, seitdem sie ihren ersten erlitt. Wir waren bei jedem dieser Anfälle an ihrer Seite. Es war für uns sehr belastend. In den letzten zwei Monaten hat sich die Situation für Presley deutlich verbessert, seitdem sie CBD-Öl zusätzlich zu ihren regulären Medikamenten eingenommen hat. Sie hatte seitdem keine Anfälle mehr. Wir haben außerdem festgestellt, dass sie nachts besser schläft und dass das CBD-Öl ihr bei ihrer Ängstlichkeit zu helfen scheint. Sie ist wieder fröhlich und genießt das Apportieren, was ihre absolute Lieblingsbeschäftigung ist!“
Carmen H.
„Ich wollte euch erzählen, wie CBD Öl unserem Hund mit Epilepsie geholfen hat. Unser süßer Buddy hatte schon eine Weile lang ziemlich häufige Anfälle, und es brach uns das Herz, ihn so zu sehen. Wir haben mit unserem Tierarzt gesprochen, der uns geraten hat, CBD Öl auszuprobieren. Anfangs war ich skeptisch, aber wir haben es trotzdem versucht.
Und wisst ihr was? Es hat wirklich einen Unterschied gemacht! Seitdem Buddy CBD Öl bekommt, sind seine Anfälle viel seltener und weniger intensiv. Er wirkt insgesamt entspannter und glücklicher. Wir können endlich wieder ruhige Nächte genießen, ohne uns Sorgen um nächtliche Anfälle zu machen. Ich bin so dankbar, dass wir diese Option ausprobiert haben. Es ist wirklich erstaunlich, wie etwas Natürliches so einen positiven Einfluss auf sein Leben haben kann.“
Markus W.
„Jupiter ist ein 3-jähriger Black Mouth Cur. Als wir im Juli 2017 nach Denver gezogen sind, hat sie plötzlich begonnen, Anfälle zu bekommen. Wir sind immer noch nicht sicher, ob dies auf den Umzugsstress oder ihr Alter zurückzuführen ist. Nach dem ersten Besuch beim Notfalltierarzt haben wir nach einer Lösung gesucht. Dabei bin ich auf CBD gestoßen, und nachdem ich mit meinem Mann darüber gesprochen habe, war ich überzeugt! Das CBD Öl hat die Anfallshäufigkeit von Jupiter um die Hälfte reduziert, und wir könnten nicht glücklicher sein!“
Samantha S.
(Quelle: https://abscorganics.com/testimonials/#:~:text=We%20were%20initially%20using%20CBD,seizures%20were%20reduced%20in%20severity.)
Einzelne Erfahrungsberichte sind keine wissenschaftlichen Belege, und jeder Hund reagiert anders. Was bei Presley und Buddy funktioniert hat, muss nicht bei jedem Hund so wirken. Die Erfahrungen zeigen aber, dass CBD Öl für viele Hunde mit Epilepsie eine spürbare Verbesserung bringen kann, besonders in Kombination mit tierärztlicher Begleitung.
CBD für deinen Hund
Jetzt entdeckenWie viel CBD gibst du einem Hund mit Epilepsie?
Für Hunde mit Epilepsie startest du mit etwa 0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, zweimal am Tag. Bei einem 20-kg-Hund sind das 10 mg CBD pro Gabe. Nach ein bis zwei Wochen kannst du die Menge schrittweise erhöhen, wenn du noch keine Verbesserung bemerkst.
| Gewicht | CBD pro Gabe | 6% Öl | 15% Öl |
|---|---|---|---|
| 10 kg | 5 mg | 1 bis 2 Tropfen | zu hoch dosiert |
| 20 kg | 10 mg | 3 Tropfen | 1 Tropfen |
| 30 kg | 15 mg | 5 Tropfen | 2 Tropfen |
| 40 kg | 20 mg | unpraktisch | 2 bis 3 Tropfen |
Beobachte deinen Hund in den ersten Tagen genau: Wie reagiert er? Verändern sich die Anfälle, das Verhalten oder der Appetit? Treten Schläfrigkeit oder Magenprobleme auf, gib wieder etwas weniger.
Sprich die Dosierung am besten vorher mit deinem Tierarzt ab, besonders wenn dein Hund bereits Medikamente gegen Epilepsie bekommt.
Wie gibst du deinem Hund CBD Öl?
Am einfachsten gibst du das CBD Öl direkt ins Maul, am besten seitlich in die Lefze, damit es über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Sträubt sich dein Hund, kannst du das Öl auch unter das Futter mischen. Die Aufnahme dauert dann etwas länger, funktioniert aber genauso.
Eine weitere Möglichkeit sind CBD Leckerlis, die speziell für Hunde entwickelt wurden. Viele Hunde nehmen sie problemlos an, praktisch vor allem für unterwegs.
Unsere CBD Öle für Hunde
Beide Öle sind ohne THC, laborgeprüft und mit der Pipette fein dosierbar, das 6%-Öl mit Huhnaroma für kleinere, das 15%-Öl für größere Hunde.
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Wie lange dauert es, bis CBD wirkt?
Die Wirkung von CBD baut sich bei Hunden mit Epilepsie oft über Tage bis Wochen auf. Gib deinem Hund und dem CBD Öl diese Zeit, bleib konsequent bei der Gabe und notiere am besten die Anfälle und Veränderungen. Das hilft dir und deinem Tierarzt, die Behandlung richtig einzuschätzen.
Welche Nebenwirkungen kann CBD-Öl bei Hunden haben?
CBD gilt bei Hunden als gut verträglich, mögliche Nebenwirkungen sind meist mild: Am häufigsten berichten Hundebesitzer von Schläfrigkeit, leichten Magenproblemen wie Übelkeit oder Durchfall und vermehrtem Trinken durch einen trockenen Mund. In seltenen Fällen kann CBD bei hohen Dosen den Blutdruck vorübergehend senken, was sich durch Benommenheit zeigen kann.
Die meisten dieser Nebenwirkungen verschwinden, wenn du die Menge anpasst. Starte deshalb niedrig und beobachte deinen Hund aufmerksam.
Bei bestehender Medikation: CBD kann Wechselwirkungen mit Epilepsie-Medikamenten wie Phenobarbital haben, unter anderem, weil beide über die Leber verstoffwechselt werden. Bekommt dein Hund bereits Medikamente, gib CBD nie auf eigene Faust dazu, sondern dosiere es immer in Absprache mit deinem Tierarzt.
Worauf achtest du beim Kauf?
Beim Kauf von CBD Öl für deinen Hund achtest du auf drei Dinge: ein Öl ohne THC, eine unabhängige Laborprüfung und eine Stärke, die zum Gewicht deines Hundes passt.
THC-Gehalt: Achte auf ein Öl, das THC-frei oder zumindest sehr THC-arm ist. THC ist für Hunde schlechter verträglich als für Menschen und kann toxisch wirken.
Laborprüfung: Seriöse Hersteller lassen ihre Produkte von unabhängigen Laboren testen und machen die Ergebnisse zugänglich. So weißt du, dass drin ist, was draufsteht, und nichts, was nicht hineingehört.
Passende Stärke: Je nach Größe und Gewicht deines Hundes eignen sich unterschiedliche Konzentrationen. Für kleinere Hunde reicht oft ein Öl mit 5 bis 6 %, bei größeren Hunden ist eine höhere Konzentration sinnvoller, damit du nicht übermäßig viele Tropfen geben musst.
Amazon: Der Verkauf von CBD Öl ist auf Amazon nicht erlaubt. Produkte, die dort als „Hanföl“ angeboten werden, enthalten in der Regel kein CBD. Kaufe CBD Öl deshalb direkt bei spezialisierten Anbietern.
CBD für deinen Hund
Jetzt entdeckenFazit: CBD Öl für Hunde mit Epilepsie
CBD Öl kann für Hunde mit Epilepsie eine sinnvolle Ergänzung zur tierärztlichen Behandlung sein. Studien zeigen, dass es die Anfallshäufigkeit spürbar reduzieren kann, und die Erfahrungen vieler Hundebesitzer bestätigen das. Die Nebenwirkungen sind in der Regel mild, gerade im Vergleich zu manchen klassischen Epilepsie-Medikamenten.
CBD ergänzt die tierärztliche Therapie, ersetzt sie aber nicht. Sprich mit deinem Tierarzt, bevor du CBD einsetzt, besonders wenn dein Hund bereits Medikamente bekommt. Starte dann mit 0,5 mg pro Kilogramm zweimal am Tag, führe ein Anfallstagebuch und gib dem Öl einige Wochen Zeit.
So kann CBD Öl deinem Hund zu mehr Stabilität und Lebensqualität verhelfen und dir ein Stück Erleichterung im Alltag mit Epilepsie geben. Auch interessant: CBD Öl für Hunde - Erfahrungen von Hundebesitzern
Häufige Fragen zu CBD für Hunde mit Epilepsie
Wie wirkt CBD bei Hunden mit Epilepsie?
CBD dämpft über das Endocannabinoid-System die Erregbarkeit der Nervenzellen. Dadurch können Anfälle seltener und weniger heftig werden. Die Wirkung baut sich oft über Tage bis wenige Wochen auf.
Ist CBD bei Epilepsie wirksam?
Ja, die Studien bei Hunden sind ermutigend. In einer placebokontrollierten Studie hatten Hunde unter CBD im Schnitt 33 % weniger Anfälle pro Monat, in einer zweiten erreichten sechs von vierzehn Hunden mit einer CBD/CBDA-Kombination mindestens 50 % weniger Anfälle.
Welches Öl für Hunde mit Epilepsie?
Ein THC-freies (0,0 % THC), laborgeprüftes CBD-Öl für Tiere mit sauberem Analysezertifikat. Ein mittlerer CBD-Gehalt (z. B. 6–10 % für kleine und mittlere, 10–15 % für große Hunde) erleichtert eine feine Dosierung. MCT-Öl als Trägeröl ist besonders stabil und gut verträglich, und Huhnaroma hilft wählerischen Hunden, das Öl gern zu nehmen.
Wie schnell zeigt sich eine Wirkung?
3–7 Tage brauchen manche Hunde, bis sich etwas zeigt, andere 2–4 Wochen und eine langsame Anpassung der Menge. Führe am besten ein Anfallstagebuch (Datum, Dauer, Auslöser, Menge), um Veränderungen sicher zu erkennen.
Kann ich CBD mit Phenobarbital, Imepitoin oder Kaliumbromid kombinieren?
Ja, CBD wird häufig zusätzlich eingesetzt, aber nur unter tierärztlicher Kontrolle. CBD kann über Leberenzyme Wechselwirkungen haben, Müdigkeit oder Gangunsicherheit können zunehmen. Regelmäßige Blutkontrollen (z. B. Leberenzyme, Medikamentenspiegel) sind sinnvoll.
Kann CBD die regulären Medikamente ersetzen?
Nein. Setze antiepileptische Medikamente niemals eigenmächtig ab. CBD ist eine Ergänzung, über Änderungen der Therapie entscheidest du gemeinsam mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Hilft CBD in einem akuten Anfall?
Nein, CBD ist vor allem zur Vorbeugung gedacht. Für Notfälle (Cluster, Status epilepticus) brauchst du einen mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abgestimmten Notfallplan (z. B. Diazepam oder Midazolam nach Vorgabe). Lege fest, ab wann du in die Klinik fährst.
Wie lange sollte ich CBD meinem Hund bei Epilepsie geben?
4–8 Wochen solltest du CBD mit sauberer Dokumentation testen, denn Epilepsie ist in der Regel eine Langzeiterkrankung. Hilft es, geht die Gabe langfristig weiter, mit regelmäßigen Kontrollen und kleinen Anpassungen der Menge.
Wie viel CBD gibt man einem Hund mit Epilepsie?
0,5 mg CBD pro kg Körpergewicht, zweimal täglich, sind ein bewährter Start. Danach steigerst du langsam, bis ein Nutzen sichtbar ist oder Nebenwirkungen auftreten. Die passende Erhaltungsmenge ist von Hund zu Hund verschieden, deshalb stimmst du sie am besten mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt ab.
Was triggert Epilepsie beim Hund?
Meist findet sich keine erkennbare Ursache, dann spricht man von idiopathischer Epilepsie. Daneben können Hirnverletzungen, Stoffwechselstörungen, Infektionen oder Vergiftungen Anfälle auslösen, und Stress und Angst können sie begünstigen.
Unser Fazit
Fazit zur Studienlage
Beide Studien zeigen, dass CBD die Anfallshäufigkeit bei Hunden spürbar senken kann, bei überwiegend milden Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind vielversprechend, größere Studien werden das Bild weiter schärfen.
Dass CBD bei Epilepsie Potenzial hat, zeigt auch die Humanmedizin: Mit Epidyolex gibt es bereits ein zugelassenes CBD-Medikament gegen bestimmte schwere Epilepsieformen beim Menschen. Für Hunde gibt es ein solches Medikament bisher nicht, die Studienergebnisse weisen aber in eine ähnliche Richtung.
Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Beratung. CBD ist kein Arzneimittel. Medizinischer Haftungsausschluss











