Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

CANNABY · Unterschied Hanföl und CBD Öl (cbhc)

CBD Grundlagen

Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl: woran du es erkennst

Zwei Flaschen im Regal, beide mit Hanfblatt, auf beiden steht „Hanföl“. Die eine kostet sieben Euro, die andere siebzig. Der Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl ist keine Feinheit für Kenner: Er entscheidet darüber, ob in deiner Flasche überhaupt ein Wirkstoff steckt. Die meisten halten die beiden für dasselbe Produkt in zwei Preisklassen, und genau das ist der teuerste Irrtum im ganzen Hanfregal.

Das Wichtigste im Überblick

  • Nein, Hanföl und CBD Öl sind nicht dasselbe: Hanföl kommt aus den Samen, CBD Öl aus Blüten und Blättern.
  • Hanfsamenöl enthält keine Cannabinoide, dafür Omega-Fettsäuren, Gamma-Linolensäure und Vitamin E.
  • Echtes CBD Öl erkennst du an einer Milligramm- oder Prozentangabe auf der Flasche und an einem Laborbericht.
  • Zwischennamen wie CBD Hanföl meinen CBD Öl, das Hanfsamenöl als Trägeröl verwendet.

Sind Hanföl und CBD Öl das Gleiche?

Nein, Hanföl und CBD Öl sind nicht dasselbe, und der Grund dafür sitzt in der Pflanze selbst. Cannabinoide wie CBD entstehen ausschließlich in den Drüsenhaaren von Blüten und Blättern, den Trichomen. Im Samen bildet die Hanfpflanze sie gar nicht erst. Wenn du Samen presst, bekommst du deshalb ein Speiseöl voller Fettsäuren, aber kein Cannabidiol.

Warum sich die Verwechslung trotzdem hält, hat wenig mit Botanik zu tun und viel mit Etiketten. „Hanföl“ klingt harmloser als „CBD“, es lässt sich unauffälliger bewerben, und manche Anbieter nutzen genau diese Unschärfe. Du kaufst dann ein Speiseöl zum Wirkstoffpreis, ohne dass irgendwo gelogen wurde.

Das Wort sagt dir also nicht, was du bekommst. Das steht in der Zutatenliste, und dort steht es eindeutig. Wenn du beim Thema noch weiter vorn stehst und wissen willst, was CBD überhaupt ist, lohnt sich vorher der Blick auf die Grundlagen.

Was in Hanföl steckt

Hanfsamenöl ist ein Speiseöl, und was du davon hast, steht im Fettsäureprofil. Rund ein Viertel bis ein Drittel des Samens ist Öl, davon über 80% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt bei etwa 3:1, was ernährungsphysiologisch als günstig gilt. Dazu kommen Gamma-Linolensäure, natürliches Vitamin E, Pflanzensterole und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink.

Die Gamma-Linolensäure ist dabei die Besonderheit. Sie gehört zu den Omega-6-Fettsäuren, verhält sich aber anders als die meisten von ihnen und wirkt entzündungshemmend. Genau daran hängt der Ruf des Öls als Hautpflege von innen.

Belastbar untersucht wurde das in einer finnischen Studie über 20 Wochen, in der Menschen mit Neurodermitis abwechselnd Hanfsamenöl und Olivenöl aßen. Unter Hanfsamenöl ging die Hauttrockenheit zurück, der Juckreiz nahm ab, und die Teilnehmer griffen seltener zur Kortisoncreme. Die Studie war klein und nur einfach verblindet, also kein Nachweis, dass Hanföl Neurodermitis behandelt. Für dich heißt das: Als Ergänzung auf dem Teller kann es deiner Haut guttun, eine Therapie ersetzt es nicht.

In der Küche gilt eine einzige harte Regel: nicht erhitzen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren oxidieren schon bei mäßiger Hitze, dabei verlierst du genau das, wofür du das Öl gekauft hast. Nimm es über dem fertigen Gericht, im Dressing, im Dip oder im Pesto. Angebrochen gehört die Flasche in den Kühlschrank und innerhalb weniger Wochen aufgebraucht, sonst wird sie ranzig.

Was CBD Öl ist und wie es wirkt

In deiner Flasche CBD Öl stecken immer zwei Dinge: ein Extrakt und ein Trägeröl. Das Extrakt wird aus Blüten und Blättern gewonnen, meist über CO₂-Extraktion, und enthält Cannabidiol. Weil dieses Extrakt pur weder dosierbar noch angenehm wäre, löst man es in einem neutralen Öl. Häufig ist das MCT-Öl, manchmal Olivenöl, oft auch Hanfsamenöl. Genau hier entsteht ein Teil der Verwirrung, denn das Trägeröl steht dann mit auf der Zutatenliste.

Cannabidiol wirkt über das Endocannabinoid-System, ein körpereigenes Netzwerk, das unter anderem Schmerzverarbeitung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmung und Entzündungsprozesse mitreguliert. Anders als oft geschrieben dockt CBD dabei nicht einfach an die CB1- und CB2-Rezeptoren an, sondern bindet diese nur schwach. Seine Wirkung entsteht über andere Wege, etwa über Serotonin-Rezeptoren vom Typ 5-HT1A, über TRPV1-Kanäle und über die Bremsung eines Enzyms, das körpereigene Cannabinoide abbaut. Für dich ist daran vor allem eines wichtig: CBD wirkt indirekt und ausgleichend, es ist kein Schalter, der etwas an- oder abstellt.

Bei den Ölen unterscheidet man drei Zusammensetzungen. Breit- oder Vollspektrum-Öle enthalten neben CBD weitere Pflanzenstoffe wie Terpene und Flavonoide, deren Zusammenspiel als Entourage-Effekt beschrieben wird. Ein Isolat enthält nur reines CBD. Vollspektrum bringt zusätzlich Spuren THC mit, gesetzlich zulässig sind höchstens 0,3%, unsere Vollspektrum-Öle liegen unter 0,05%. Breitspektrum ist THC-frei.

Angewendet wird CBD Öl über die Mundschleimhaut: das Öl unter die Zunge geben, etwa 60 Sekunden einwirken lassen und dann schlucken. Wie gut belegt die Wirkung ist, hängt stark vom Anwendungsgebiet ab. Für seltene Epilepsieformen gibt es ein zugelassenes Medikament auf CBD-Basis, für Schlaf, Unruhe oder Schmerzen ist die Datenlage deutlich dünner. CBD Öl ist kein Arzneimittel und ersetzt keine Behandlung.

Der Unterschied auf einen Blick

Wenn du dir nur eine Sache merken willst: Hanfsamenöl ist Nahrung, CBD Öl ist ein Wirkstoffprodukt. Alles andere folgt aus diesem einen Unterschied.

MerkmalHanfsamenölCBD Öl
PflanzenteilSamen, kalt gepresstBlüten und Blätter, extrahiert
CannabinoidekeineCannabidiol, je nach Öl 5% bis 50%
THCkeinshöchstens 0,3%, Breitspektrum 0%
InhaltOmega-3, Omega-6, GLA, Vitamin EExtrakt plus Trägeröl
Anwendungkalt über das Essenunter die Zunge
Mengeteelöffelweisetropfenweise
Flasche100 bis 1.000 ml10 bis 30 ml
ZweckErnährung, Haut von innenWohlbefinden, Schlaf, Entspannung

Zwei Zeilen dieser Tabelle erledigen im Laden fast die ganze Arbeit. Steht auf der Flasche eine Mengenangabe wie 10% oder 1.000 mg, hältst du ein Wirkstoffprodukt in der Hand. Fasst die Flasche einen halben Liter und du sollst esslöffelweise dosieren, ist es ein Speiseöl. Beides hat seine Berechtigung, aber das eine ersetzt das andere nicht: Unsere CBD Öle findest du deshalb auch nicht im Lebensmittelregal.

Am Preis lässt sich das ebenfalls ablesen, ohne dass du eine Zahl kennen musst. Hanfsamenöl wird gepresst wie Olivenöl und kostet entsprechend wenig für viel Inhalt. Für ein kleines Fläschchen CBD Öl braucht es dagegen mehrere Kilogramm Blüten, eine schonende Extraktion und eine Laboranalyse. Ein Produkt, das mit CBD wirbt und dabei so wenig kostet wie ein Speiseöl, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit keins.

CBD Hanföl, Hanftropfen, Cannabisöl: was hinter den Namen steckt

Zwischen Hanfsamenöl und CBD Öl liegt eine ganze Reihe von Zwischennamen, und die stammen selten aus der Botanik. Meistens sind sie Marketing, manchmal Gewohnheit, gelegentlich Absicht. Du musst dir davon nur eines merken: welcher Name eine Wirkstoffangabe verlangt und welcher nicht.

NameWas drinsteckt
HanfsamenölSpeiseöl aus Samen, keine Cannabinoide
Hanfölmehrdeutig, meint meistens Hanfsamenöl
CBD HanfölCBD Öl, bei dem Hanfsamenöl das Trägeröl ist
Hanftropfenin aller Regel CBD Öl
HanfextraktExtrakt aus Blüten und Blättern, also die CBD-Seite
Cannabisölmehrdeutig, siehe unten

Der Begriff CBD Hanföl ist dabei kein Widerspruch, sondern eine Zutatenkombination: Das Extrakt liefert das Cannabidiol, das Hanfsamenöl trägt es. Solche Öle schmecken kräftiger und nussiger als die mit MCT-Öl, weil das Trägeröl mitschmeckt. An der Wirkung ändert die Wahl des Trägeröls wenig, an der Verträglichkeit für empfindliche Mägen manchmal schon.

Beim Wort Cannabisöl wird es rechtlich ernst. Manche Anbieter meinen damit schlicht CBD Öl, andere ein Öl mit relevantem THC-Gehalt, und das ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Wenn du dieses Wort auf einer Flasche liest, sieh besonders genau nach, welche Cannabisöle gemeint sind und welche Cannabinoide in welcher Menge deklariert sind.

Bleibt die eine Regel, mit der du dir alle Namen sparen kannst: Ein Produkt ist genau dann ein CBD Öl, wenn eine CBD-Menge draufsteht. Kein Name der Welt ersetzt diese Angabe, und keine Abbildung eines Hanfblatts auch nicht.

Woran du echtes CBD Öl erkennst

Drei Prüfschritte reichen, und du brauchst dafür weder Vorwissen noch ein Labor. Erstens die Wirkstoffangabe, zweitens die Rechenprobe, drittens der Laborbericht.

Die Wirkstoffangabe. Auf der Vorderseite muss CBD, Cannabidiol, Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat stehen, dazu eine Menge in Prozent oder Milligramm. Findest du nur „Hanföl“ und eine Füllmenge, hältst du ein Speiseöl in der Hand.

Die Rechenprobe. Prozent und Milligramm müssen zusammenpassen, und das kannst du im Kopf nachrechnen. 10% bedeuten 100 mg CBD pro Milliliter, bei einer 10-ml-Flasche also 1.000 mg insgesamt. Steht auf derselben Flasche „10%“ und daneben „300 mg“, stimmt etwas nicht. Diese eine Rechnung entlarvt mehr Produkte, als man vermuten würde.

Der Laborbericht. Er weist nach, wie viel CBD und wie viel THC tatsächlich in der Charge sind. Ohne ihn ist die Zahl auf der Flasche eine Behauptung. Unsere Analysenzertifikate liegen für jede Charge offen.

Wusstest du?

Eine Untersuchung im Journal of the American Medical Association kaufte 84 online angebotene CBD-Extrakte von 31 Anbietern und ließ sie analysieren. Nur rund ein Drittel enthielt so viel CBD, wie auf der Verpackung stand, 42% enthielten mehr, 26% weniger. Die Erhebung stammt aus dem US-Markt des Jahres 2017 und lässt sich nicht eins zu eins auf Europa übertragen. Sie erklärt aber, warum ein Laborbericht kein Deko-Element ist.

Auch die Mayo Clinic warnt in ihrem Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte ausdrücklich vor ungenauer Deklaration bei CBD-Produkten und rät, Patienten nur zu geprüfter Ware zu schicken. Für dich heißt das nicht, misstrauisch zu werden, sondern eine einzige Frage zu stellen: Gibt es für diese Charge einen Analysebericht?

Ein letzter Anhaltspunkt ist der Aufwand hinter dem Produkt. Blüten anbauen, extrahieren, analysieren und deklarieren kostet ein Vielfaches vom Pressen eines Samens, und warum CBD Öl so teuer ist hat genau hier seine Gründe.

Nicht sicher, was zu dir passt?

Stärke, Spektrum, Tropfen oder Kapsel: Der Produktfinder führt dich in wenigen Fragen zu dem Öl, das zu deinem Anliegen passt.

Zum Produktfinder

Hanföl oder CBD Öl: was passt zu dir?

Die Frage nach dem besseren Öl lässt sich nicht beantworten, weil die beiden nicht dasselbe Ziel haben. Hanfsamenöl ist nicht die schwächere Version von CBD Öl, sondern ein Lebensmittel mit einem eigenen Zweck. Die brauchbare Frage lautet deshalb: Was willst du erreichen?

Geht es dir um Ernährung, um eine bessere Fettsäureversorgung oder um trockene Haut von innen, ist Hanfsamenöl die richtige Wahl und die deutlich günstigere dazu. Ein Esslöffel über den Salat, täglich, fertig.

Suchst du dagegen Unterstützung bei innerer Unruhe, angespannten Phasen oder abends beim Herunterkommen, wirst du mit Hanfsamenöl nichts erreichen, weil ihm der Wirkstoff dafür fehlt. Was CBD bei Schlafproblemen leisten kann und wo seine Grenzen liegen, hängt stark davon ab, was dich wachhält.

Beides zusammen ist kein Widerspruch. Die Öle beeinflussen sich nicht gegenseitig, du kannst Hanfsamenöl im Essen verwenden und CBD Öl unter der Zunge nehmen. Wenn dich am CBD Öl der Geschmack stört, entscheidet oft das Trägeröl darüber, wie CBD Öl schmeckt, mit MCT-Öl deutlich neutraler als mit Hanfsamenöl.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Hanfsamenöl ist ein Lebensmittel, und in haushaltsüblichen Mengen ist es unproblematisch. Wer zu schnell zu viel nimmt, bekommt weiche Stühle, mehr passiert in aller Regel nicht. Ein Punkt bleibt trotzdem: Öl ist energiereich, und wer auf sein Gewicht achtet, rechnet die Menge mit ein.

Bei CBD sieht das anders aus, weil es ein Wirkstoff ist. Dokumentiert sind vor allem Müdigkeit, Appetit- und Gewichtsveränderungen, Durchfall und gelegentlich Übelkeit. Diese Effekte sind dosisabhängig und klingen meist wieder ab, wenn du die Menge reduzierst. Für dich heißt das: Wenn dich CBD tagsüber müde macht, ist das kein Grund aufzugeben, sondern ein Hinweis auf zu viel.

Der wichtigere Punkt ist ein anderer. CBD hemmt Leberenzyme, über die ein großer Teil der Medikamente abgebaut wird, allen voran CYP3A4 und CYP2C19. Dadurch kann der Wirkspiegel eines Medikaments steigen oder fallen, ohne dass du etwas davon merkst. Betroffen sind unter anderem Blutverdünner, bestimmte Antiepileptika und einige Cholesterinsenker. Nimmst du dauerhaft Medikamente, sprich die Kombination vorher mit Arzt oder Apotheker ab; welche Wechselwirkungen dabei eine Rolle spielen, ist ausführlicher beschrieben.

Zwei Gruppen sollten bei CBD ganz zurückhaltend sein: In Schwangerschaft und Stillzeit ist die Datenlage zu dünn, um es zu verantworten. Und Kinder gehören ohnehin nur unter ärztlicher Begleitung an CBD. Hanfsamenöl ist in beiden Fällen unbedenklich, weil es diese Interaktion nicht kennt: Es ist Nahrung, kein Wirkstoff.

Unsere Empfehlungen für dich

CANNABY CBD Öl 10%
Der Klassiker

CBD Öl 10%

Tropfen unter die Zunge, fein dosierbar ab zwei Tropfen aufwärts.

Jetzt ansehen
CANNABY CBD Kapseln 25mg
Ohne Pipette

CBD Kapseln 25mg

Vordosiert und geschmacksneutral, wenn dir Hanfgeschmack nicht liegt.

Jetzt ansehen
CANNABY CBD Spray 5% Lemon
Für unterwegs

CBD Spray 5% Lemon

Ein Sprühstoß in den Mund, mit Zitrone statt Hanfgeschmack.

Jetzt ansehen
Schweizer Bio-Qualität · Laborgeprüft · 30 Tage Zufriedenheitsgarantie

Häufige Fragen zu Hanföl und CBD Öl

Für welche Krankheiten ist Hanföl gut?
Für keine. Hanfsamenöl ist ein Lebensmittel, kein Arzneimittel, und es behandelt keine Krankheit. Belegt ist eine Verbesserung von Hauttrockenheit und Juckreiz bei Neurodermitis, wenn es regelmäßig gegessen wird. Alles darüber hinaus gehört ins Marketing, nicht in die Datenlage.
Was ist besser für den Schlaf, Hanf oder CBD?
CBD, denn Hanfsamenöl enthält keinen Wirkstoff, der auf Schlaf oder Anspannung wirkt. CBD kann helfen, abends leichter abzuschalten, vor allem wenn Grübeln oder Stress dich wachhalten. Ein Schlafmittel ist es trotzdem nicht, die Wirkung baut sich über Tage auf.
Kann Hanföl high machen oder im Drogentest auffallen?
Nein, Hanfsamenöl enthält weder THC noch CBD, weil beide nicht im Samen gebildet werden. Ein Rausch ist damit ausgeschlossen und ein üblicher Drogentest schlägt nicht an. Bei sehr unsauber verarbeiteter Importware sind Spuren aus Pflanzenresten theoretisch möglich.
Darf man Hanföl und CBD Öl zusammen nehmen?
Ja, die beiden beeinflussen sich nicht. Hanfsamenöl liefert Fettsäuren über das Essen, CBD Öl nimmst du unter der Zunge. Viele CBD Öle verwenden ohnehin Hanfsamenöl als Trägeröl. Achte nur darauf, dass die Gesamtfettmenge zu deiner Ernährung passt.
Kann ich Hanföl zum Braten verwenden?
Nein, zum Braten ist Hanfsamenöl ungeeignet. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren oxidieren bei Hitze, dabei verlierst du genau die Inhaltsstoffe, für die du das Öl gekauft hast. Nutze es kalt: im Dressing, im Dip oder über dem fertigen Gericht.
Gibt es CBD Öl in der Apotheke?
Ja, viele Apotheken führen rezeptfreie CBD Öle. Die Auswahl ist meist kleiner und der Preis höher als online. Entscheidend ist ohnehin nicht der Ort, sondern ob für die Charge ein Analysebericht vorliegt und der CBD-Gehalt klar deklariert ist.

Unser Fazit

Gleiche Pflanze, zwei verschiedene Produkte

Hanföl und CBD Öl kommen aus derselben Pflanze und haben trotzdem fast nichts gemeinsam. Das eine ist ein Speiseöl aus Samen, das deine Fettsäureversorgung verbessert und deiner Haut von innen guttun kann. Das andere ist ein Extrakt aus Blüten und Blättern, das über das Endocannabinoid-System wirkt und bei Unruhe oder Anspannung eine Rolle spielen kann.

Beim Einkauf brauchst du keine Botanik, sondern eine einzige Prüfung: Steht eine CBD-Menge auf der Flasche und gibt es dazu einen Laborbericht? Wenn ja, hast du ein Wirkstoffprodukt. Wenn nicht, hast du ein Lebensmittel, und das ist völlig in Ordnung, solange du es dafür kaufst.

Am Ende entscheidet nicht, welches Öl besser ist, sondern was du davon erwartest. Wer beides kennt, zahlt für keins von beidem den falschen Preis.

Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keinen Arztbesuch. CBD ist kein Medikament und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu heilen oder zu behandeln. In der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei Dauermedikation sprich die Einnahme vorher mit deinem Arzt ab.

Medizinischer Haftungsausschluss
Studien und Quellen
  1. Farinon B, Molinari R, Costantini L, Merendino N. (2020). The Seed of Industrial Hemp (Cannabis sativa L.): Nutritional Quality and Potential Functionality for Human Health and Nutrition. Nutrients, 12(7), 1935. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32545246
  2. Callaway J, Schwab U, Harvima I, Halonen P, Mykkänen O, Hyvönen P, Järvinen T. (2005). Efficacy of dietary hempseed oil in patients with atopic dermatitis. Journal of Dermatological Treatment, 16(2), 87–94. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16019622
  3. VanDolah HJ, Bauer BA, Mauck KF. (2019). Clinicians' Guide to Cannabidiol and Hemp Oils. Mayo Clinic Proceedings, 94(9), 1840–1851. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31447137
  4. Bonn-Miller MO, Loflin MJE, Thomas BF, Marcu JP, Hyke T, Vandrey R. (2017). Labeling Accuracy of Cannabidiol Extracts Sold Online. JAMA, 318(17), 1708–1709. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29114823
  5. Iffland K, Grotenhermen F. (2017). An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis and Cannabinoid Research, 2(1), 139–154. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28861514
Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen.