Ratgeber · Grundlagen
Cannabinoide: Was sie sind, welche es gibt und wie sie wirken
CBD, THC, CBG, CBN – hinter all diesen Kürzeln steckt dieselbe Stoffgruppe: Cannabinoide. Es sind die Wirkstoffe, mit denen die Hanfpflanze und teils dein eigener Körper auf ein feines Steuerungssystem in dir einwirken. Dieser Überblick zeigt dir ruhig und ohne Hype, was Cannabinoide sind, welche Gruppen es gibt, welche die wichtigsten sind und wie sie im Körper wirken.
Cannabinoide: 3 Quellen, 1 System
Pflanzlich
aus der Hanfpflanze
z. B. CBD, THC
Körpereigen
im Körper gebildet
z. B. Anandamid, 2-AG
Synthetisch
aus dem Labor
z. B. Spice, K2
wirken alle auf
Dr. med. Wolfgang Furtlehner
Arzt | Doktor der gesamten Heilkunde
Fachlich korrekt, evidenzbasiert und aktuell.
Mehr über Dr. FurtlehnerDas Wichtigste im Überblick
- Cannabinoide sind Wirkstoffe, die an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems andocken und Prozesse wie Schmerz, Stimmung, Appetit und Schlaf mitsteuern.
- Man unterscheidet drei Gruppen: pflanzliche (Phytocannabinoide), körpereigene (Endocannabinoide) und im Labor hergestellte (synthetische).
- Die bekanntesten sind CBD und THC; dazu kommen CBG, CBN, CBC – über hundert sind in der Hanfpflanze bekannt.
- Die meisten natürlichen Cannabinoide sind nicht berauschend und legal; Laborstoffe wie HHC oder THCP sind dagegen verboten.
Was sind Cannabinoide?
Cannabinoide sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die an die sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren in deinem Körper andocken. Diese Rezeptoren gehören zum Endocannabinoid-System, einem feinen Steuerungsnetzwerk, das Prozesse wie Schmerzempfinden, Stimmung, Appetit, Schlaf und die Immunabwehr im Gleichgewicht hält.
Chemisch sind die meisten Cannabinoide fettlöslich und damit gut mit Ölen kombinierbar, ein Grund, warum es CBD und Co. typischerweise als Öl gibt. In der Hanfpflanze wurden bisher mindestens 113 verschiedene Cannabinoide nachgewiesen, Schätzungen reichen bis etwa 150. Gebildet werden sie in den Harzdrüsen der Blüten, den sogenannten Trichomen. Die allermeisten kommen nur in winzigen Mengen vor, man nennt sie Minor-Cannabinoide; gut erforscht sind bislang vor allem die beiden bekanntesten: CBD und THC.
Diese Stoffgruppe ist fast einzigartig für Hanf. Einzelne ähnlich wirkende Verbindungen finden sich aber auch in anderen Pflanzen, etwa im Sonnenhut (Echinacea), als Beta-Caryophyllen in schwarzem Pfeffer oder in Kava und grünem Tee, deren Stoffe ebenfalls ans Endocannabinoid-System andocken.
Die drei Gruppen: pflanzlich, körpereigen, synthetisch
So unterschiedlich Cannabinoide auch sind, nach ihrer Herkunft lassen sie sich in genau drei Gruppen einteilen.
| Gruppe | Herkunft | Beispiele |
|---|---|---|
| Phytocannabinoide | aus der Hanfpflanze | CBD, THC, CBG, CBN, CBC |
| Endocannabinoide | körpereigen, im Körper gebildet | Anandamid, 2-AG |
| Synthetische | im Labor hergestellt | JWH-Stoffe, „Spice", „K2" |
Pflanzliche und körpereigene Cannabinoide sind dabei ein natürliches, fein abgestimmtes System. Die synthetische Gruppe ist eine ganz andere Welt: künstlich nachgebaute Stoffe, die oft viel stärker und unberechenbarer wirken, dazu weiter unten mehr.
Cannabinoide-Liste: die wichtigsten im Überblick
Über hundert Cannabinoide sind bekannt, diese Liste zeigt die wichtigsten mit Abkürzung, vollem Namen, Entdeckungsjahr und dem, wofür sie stehen. Jedes hat bei uns einen eigenen, ausführlichen Artikel.
| Cannabinoid | Voller Name | Entdeckt | Berauschend? | Bekannt für |
|---|---|---|---|---|
| CBD | Cannabidiol | 1940 | nein | Entspannung, innere Ruhe, Schlaf |
| THC | Tetrahydrocannabinol | 1964 | ja | psychoaktiver Hauptwirkstoff von Cannabis |
| CBG | Cannabigerol | 1964 | nein | Fokus, Klarheit, Entzündung |
| CBN | Cannabinol | 1899 | kaum | Abbauprodukt von THC, oft mit Schlaf verknüpft |
| CBC | Cannabichromen | ca. 1966 | nein | Entzündung, Stimmung |
| CBDV | Cannabidivarin | ca. 1969 | nein | naher CBD-Verwandter, neurologische Forschung |
| THCV | Tetrahydrocannabivarin | 1970 | dosisabhängig | „Diät-Ruf", in höherer Dosis berauschend |
| CBGA | Cannabigerolsäure | 1960er | nein | Säure-Vorstufe, „Mutter aller Cannabinoide" |
| CBDA | Cannabidiolsäure | 1950er | nein | rohe Vorstufe von CBD |
| THCA | Tetrahydrocannabinolsäure | 1950er | nein | rohe Vorstufe von THC |
| CBL | Cannabicyclol | 1960er | nein | seltenes Abbauprodukt |
| H4CBD | Tetrahydrocannabidiol | 2006 | leicht | hydriertes CBD, halbsynthetisch, Grauzone |
| HHC | Hexahydrocannabinol | 1940 | ja | halbsynthetisch, in Deutschland verboten |
| THCP | Tetrahydrocannabiphorol | 2019 | ja | sehr stark, in Deutschland verboten |
Die ersten sieben sind die bekanntesten aktiven Cannabinoide. CBGA, CBDA und THCA sind ihre sauren Vorstufen: In der frischen Pflanze liegen Cannabinoide zunächst als Säuren vor, erst durch Wärme entstehen daraus die aktiven Formen. HHC und THCP markieren das andere Ende, berauschende Labor-Verwandte, die unter ein Verbot fallen.
Alle Cannabinoide & Vorstufen auf einen Blick
CBG-Familie
- CBGA – Cannabigerolsäure
- CBG – Cannabigerol
- CBGVA – Cannabigerovarinsäure
- CBGV – Cannabigerovarin
THC-Familie
- THCA – Tetrahydrocannabinolsäure
- THC – Tetrahydrocannabinol
- THCVA – Tetrahydrocannabivarinsäure
- THCV – Tetrahydrocannabivarin
- THCP – Tetrahydrocannabiphorol
- Δ8-THC – Delta-8-Tetrahydrocannabinol
CBD-Familie
- CBDA – Cannabidiolsäure
- CBD – Cannabidiol
- CBDVA – Cannabidivarinsäure
- CBDV – Cannabidivarin
CBC-Familie
- CBCA – Cannabichromensäure
- CBC – Cannabichromen
- CBCVA – Cannabichromevarinsäure
- CBCV – Cannabichromevarin
Abbau & gealtert
- CBNA – Cannabinolsäure
- CBN – Cannabinol
- CBLA – Cannabicyclolsäure
- CBL – Cannabicyclol
Vorsicht bei Hype-Kürzeln: Rund um neue Namen kursiert viel Marketing. Für „CB9" etwa gibt es bislang keine belastbaren Belege, dass es so in der Hanfpflanze vorkommt. Wir führen nur, was wissenschaftlich gesichert ist.
Wie Cannabinoide entstehen: von CBGA bis CBN
Fast alle Cannabinoide gehen auf einen einzigen Ausgangsstoff zurück: CBGA, die „Mutter aller Cannabinoide". In der frischen Pflanze entstehen daraus zunächst saure Vorstufen. Erst durch Wärme werden sie zu den aktiven Formen wie THC, CBD und CBC, und mit der Zeit wandeln sich diese weiter um. Drei Stufen, die erklären, warum rohes Hanf anders wirkt als erhitztes und warum altes Material zum Beispiel mehr CBN enthält.
Stufe 1 · rohIn der frischen Pflanze
Aus CBGA bilden sich die drei sauren Haupt-Vorstufen. Sie sind nicht berauschend und liegen so in der ungetrockneten Pflanze vor.
Seltene Neben-Vorstufen
Stufe 2 · erhitztDurch Wärme entstehen die aktiven Formen
Beim Erhitzen, etwa Rauchen, Verdampfen oder im Ofen, verlieren die Säuren ein Molekülteil. Aus den Vorstufen werden die bekannten, wirksamen Cannabinoide.
Verwandte „Varin"-Formen
Stufe 3 · gealtertMit der Zeit wandeln sich die Cannabinoide weiter
Lagerung, Licht und Luft verändern das Material. Aus THC entsteht nach und nach CBN, aus CBC wird CBL, deshalb hat altes Hanf ein anderes Profil als frisches.
Kurz gemerkt: roh sauer, erhitzt aktiv, gealtert umgewandelt. Dieser Weg erklärt, warum dieselbe Pflanze je nach Behandlung ganz unterschiedliche Cannabinoide liefert.
Wer hat die Cannabinoide entdeckt?
Die Hanfpflanze begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden, aber ihre Wirkstoffe versteht die Wissenschaft erst seit gut hundert Jahren. Ein Name taucht dabei immer wieder auf: der israelische Chemiker Raphael Mechoulam, der THC und CBD entschlüsselte. Diese Stationen zeigen, wie aus einer rätselhaften Pflanze ein erforschtes Wirkstoff-System wurde.
Auch ein Stück Alltagsgeschichte: Schon in den 1950er-Jahren nutzte man die sauren Cannabinoid-Vorstufen wegen ihrer keimhemmenden Wirkung, damals vor allem in der Tiermedizin.
Wie Cannabinoide im Körper wirken
Cannabinoide wirken nicht „irgendwie", sondern über ein konkretes System: das Endocannabinoid-System. Dessen wichtigste Andockstellen sind die CB1- und CB2-Rezeptoren. CB1 sitzt vor allem im Gehirn und Nervensystem, hier dockt THC an und löst den Rausch aus. CB2 sitzt vor allem auf Immunzellen und in Geweben wie Haut, Darm und Knochen und steuert Entzündungsprozesse, ohne berauschend zu wirken.
Zwei Andockstellen im Endocannabinoid-System
Steuert u. a. Stimmung, Schmerz und Appetit, hier entsteht der Rausch.
Wirkt auf Entzündungen, ohne berauschende Wirkung.
Nicht jedes Cannabinoid bindet gleich. THC dockt direkt und stark an CB1 an. CBD wirkt eher indirekt und kann die Wirkung von THC sogar abschwächen. Andere, wie CBC, sprechen kaum die klassischen Rezeptoren an, sondern andere Schaltstellen. Fachlich gesagt: Manche Cannabinoide aktivieren einen Rezeptor (Agonisten), andere blockieren ihn eher (Antagonisten) oder binden gar nicht. Und CB1 und CB2 sind nicht die einzigen Andockstellen, Cannabinoide wirken zum Beispiel auch über den Wärme- und Schmerzsensor TRPV1. Genau diese Vielfalt erklärt, warum Cannabinoide so unterschiedliche Effekte haben und warum pauschale Wirkversprechen wenig taugen.
Welches Cannabinoid wird wofür erforscht?
Jedes Cannabinoid hat ein eigenes Profil. Tippe auf eines und du siehst, welche Eigenschaften die Forschung bisher untersucht hat. Das sind überwiegend Labor- und frühe Studienergebnisse, keine zugesicherten Wirkungen und kein Ersatz für ärztlichen Rat.
Cannabinoid wählen
CBD
Cannabidiol · nicht berauschend
Umfangreich erforscht- Wird auf entzündungshemmende Eigenschaften untersucht
- Zeigt im Labor antibakterielle Eigenschaften
- Wird im Zusammenhang mit innerer Ruhe erforscht
- Wird auf krampflösende Eigenschaften untersucht
- Wird in der Forschung zu Nervenzellschutz betrachtet
THC
Tetrahydrocannabinol · berauschend
Gut erforscht- Psychoaktiver Hauptwirkstoff von Cannabis
- Wird bei chronischen Schmerzen erforscht
- Wird gegen Übelkeit und Appetitlosigkeit untersucht
- Als Arzneimittel bei Spastik im Einsatz
CBG
Cannabigerol · nicht berauschend
Wachsende Forschung- Wird auf entzündungshemmende Eigenschaften untersucht
- Wird mit Fokus und Klarheit in Verbindung gebracht
- Zeigt im Labor antibakterielle Ansätze
- Wird zu Magen-Darm-Themen erforscht
CBN
Cannabinol · kaum berauschend
Wenig erforscht- Abbauprodukt von THC, entsteht beim Altern
- Wird oft mit Schlaf in Verbindung gebracht
- Wird auf entzündungshemmende Eigenschaften untersucht
CBC
Cannabichromen · nicht berauschend
Früh erforscht- Bindet vor allem an die TRP-Kanäle statt CB1
- Wird auf entzündungshemmende Eigenschaften untersucht
- Wird zu Stimmung und Nervenzellschutz betrachtet
THCV
Tetrahydrocannabivarin · dosisabhängig
Früh erforscht- Wird auf appetithemmende Eigenschaften untersucht
- Wird im Zusammenhang mit Blutzucker erforscht
- In niedriger Dosis kaum berauschend, in höherer schon
THCA
Tetrahydrocannabinolsäure · roh nicht berauschend
Früh erforscht- Rohe Säure-Vorstufe von THC, roh nicht psychoaktiv
- Wird auf entzündungshemmende Eigenschaften untersucht
- Wird zu Nervenzellschutz betrachtet
- Wird beim Erhitzen zu THC
Die genannten Eigenschaften stammen aus der wissenschaftlichen Forschung und sind kein Heilversprechen. Unsere CBD-Produkte sind frei verkäufliche Aroma- und Kosmetikprodukte.
Endocannabinoide & der Entourage-Effekt
Dein Körper stellt eigene Cannabinoide her, die Endocannabinoide. Die bekanntesten sind Anandamid und 2-AG, daneben gibt es weitere wie Virodhamin. Sie wirken wie körpereigene Botenstoffe, halten Prozesse im Gleichgewicht und werden nach Gebrauch durch spezielle Enzyme wieder abgebaut. Pflanzliche Cannabinoide ähneln diesen körpereigenen Stoffen, deshalb können sie überhaupt im selben System andocken.
Spannend wird es im Zusammenspiel: Cannabinoide und Terpene der Hanfpflanze können sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Dieses Phänomen heißt Entourage-Effekt und ist der Grund, warum viele ein Breit- oder Vollspektrum-Öl einem isolierten Einzelstoff vorziehen.
Cannabinoide als Arzneimittel
Cannabinoide werden auch als verschreibungspflichtige Medikamente eingesetzt, das ist klar von frei verkäuflichen CBD-Produkten zu trennen. Seit 2017 dürfen Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Cannabis-Arzneimittel verordnen; seit April 2024 läuft das sogar über ein normales Rezept statt über ein Betäubungsmittelrezept.
Diese Arzneimittel enthalten meist THC und werden vor allem dann eingesetzt, wenn andere Therapien nicht ausreichen, am häufigsten bei chronischen Schmerzen, bei Spastik infolge Multipler Sklerose sowie gegen Übelkeit und Appetitlosigkeit während einer Chemotherapie. Verordnet werden sie oft in der Schmerz-, Palliativ- oder Neuromedizin, meist als individueller Therapieversuch.
| Medikament | Wirkstoff | Eingesetzt bei |
|---|---|---|
| Dronabinol | THC (rein) | Schmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit |
| Sativex | THC + CBD | Spastik bei Multipler Sklerose |
| Canemes | Nabilon (synthetisch) | Übelkeit und Erbrechen bei Chemo |
| Epidiolex | CBD | seltene Epilepsie-Formen bei Kindern |
Wichtig zur Einordnung: Diese Präparate sind Medikamente mit eigenem Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil und gehören in ärztliche Hand. Unsere CBD-Produkte sind dagegen frei verkäufliche Aroma- und Kosmetikprodukte ohne Heilversprechen. Wer eine Erkrankung gezielt behandeln möchte, sollte das immer ärztlich abklären.
Synthetische Cannabinoide – kurz und ehrlich
Synthetische Cannabinoide sind im Labor hergestellte Stoffe, die die Wirkung von THC nachahmen. Verkauft wurden sie oft getarnt als „Kräutermischung" unter Namen wie Spice oder K2. Das Problem: Sie wirken meist um ein Vielfaches stärker und unberechenbarer als natürliches THC, mit echtem Risiko für schwere Nebenwirkungen, Psychosen und in dokumentierten Fällen sogar Todesfälle.
Die meisten dieser Stoffe fallen in Deutschland unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz und sind damit verboten. Mehr zu Erkennung, Gefahren und Rechtslage steht im eigenen Beitrag zu synthetischen Cannabinoiden.
Sind Cannabinoide legal?
Das hängt vom einzelnen Stoff ab. Die natürlichen, nicht berauschenden Cannabinoide wie CBD, CBG, CBN und CBC sind frei verkäuflich, solange der THC-Gehalt unter 0,3% liegt. Sie werden meist als Aromaöl oder Kosmetik angeboten.
THC ist streng reguliert. Und eine ganze Reihe berauschender Laborstoffe, allen voran HHC, THCP und 10-OH-HHC, wurde in den letzten Jahren verboten. Das natürliche THCV bewegt sich dagegen in einer Grauzone, es ist kein Laborstoff und nicht klar erfasst. Welche Cannabinoide aktuell legal oder verboten sind, ändert sich dabei laufend. Den rechtlichen Rahmen rund um die frei verkäuflichen Produkte erklärt der Beitrag dazu, ob und wann CBD legal ist.
Cannabinoide erleben – mit CBD
Der bekannteste und am besten erforschte natürliche Vertreter ist CBD: nicht berauschend, legal und vielseitig. Bei uns aus Schweizer Bio-Hanf, mit Analysezertifikat zu jedem Öl.
Unsere CBD Öle entdeckenFAQ zu Cannabinoiden
Was sind Cannabinoide einfach erklärt?
Was machen Cannabinoide im Körper?
Ist CBD ein Cannabinoid?
Welche Cannabinoide gibt es?
Wie viele Cannabinoide gibt es?
Sind Cannabinoide legal?
Sind Cannabinoide im Drogentest nachweisbar?
Haben Cannabinoide Nebenwirkungen?
Welche Cannabinoide gibt es als Medikament?
Produziert der Körper selbst Cannabinoide?
Unser Fazit
Das Wichtigste auf einen Blick
Cannabinoide sind die Wirkstoffe, mit denen Hanf und dein eigener Körper auf das Endocannabinoid-System einwirken. Sie teilen sich in pflanzliche, körpereigene und synthetische Stoffe; die natürlichen Vertreter wie CBD, THC, CBG und CBN sind dabei die bekanntesten von über hundert.
Für die Praxis heißt das: Die meisten natürlichen Cannabinoide sind nicht berauschend und legal, während berauschende Laborstoffe wie HHC oder THCP verboten sind. Wer einfach starten will, ist mit gut erforschtem CBD am besten beraten.
Medizinischer Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen oder bestehender Medikamenteneinnahme sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Medizinischer HaftungsausschlussStudien und Quellen
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- Gaoni Y, Mechoulam R (1964). Isolation, Structure, and Partial Synthesis of an Active Constituent of Hashish. Journal of the American Chemical Society 86(8), 1646–1647. doi.org/10.1021/ja01062a046
- Russo EB (2011). Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. British Journal of Pharmacology 163(7), 1344–1364. doi.org/10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
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- Bundesministerium für Gesundheit: Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG). bundesgesundheitsministerium.de
- BfArM: FAQ Medizinisches Cannabis (Verschreibung seit 01.04.2024 per Normalrezept). bfarm.de

