Kratom Entzug und CBD – Kann das Cannabinoid helfen?
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Zuletzt aktualisiert am 21.10.2024
Kratom, eine Pflanze aus Südostasien, wird seit Jahrhunderten für seine schmerzlindernden und stimulierenden Eigenschaften verwendet. In den letzten Jahren ist Kratom auch in westlichen Ländern populär geworden, vor allem als natürliche Alternative zur Schmerzlinderung und als Unterstützung bei Entzugserscheinungen. Allerdings kann der regelmäßige Konsum von Kratom zu einer körperlichen Abhängigkeit führen, und ein Kratom-Entzug ist oft mit unangenehmen Symptomen wie Schlafstörungen, Angstzuständen und Schmerzen verbunden.
In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Frage, ob CBD (Cannabidiol), ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze, beim Kratom-Entzug helfen kann. Wir erklären, wie CBD möglicherweise Symptome lindern und den Entzug erleichtern könnte.
1. Was ist Kratom und warum kann es zu Abhängigkeit führen?
Kratom (Mitragyna speciosa) ist eine Pflanze, die Alkaloide enthält, die an die Opioidrezeptoren im Gehirn binden. In niedrigen Dosen wirkt Kratom stimulierend, in höheren Dosen beruhigend und schmerzlindernd. Das macht es für Menschen, die nach natürlichen Alternativen zu Medikamenten suchen, besonders attraktiv. Doch bei regelmäßigem Konsum kann Kratom eine physische Abhängigkeit auslösen, die beim Absetzen zu Entzugssymptomen führt.
Die Entzugserscheinungen von Kratom ähneln denen von Opioiden und umfassen:
- Schlaflosigkeit
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Gereiztheit und Unruhe
- Angstzustände und Depressionen
- Magen-Darm-Beschwerden
Diese Symptome können den Kratom-Entzug zu einer herausfordernden Erfahrung machen, und viele Betroffene suchen nach Wegen, um die Beschwerden zu lindern.

2. Wie kann CBD beim Kratom-Entzug helfen?
CBD hat sich in den letzten Jahren als vielseitiges Cannabinoid erwiesen, das viele therapeutische Eigenschaften besitzt, ohne dabei berauschend zu wirken. Es wird oft für seine entzündungshemmenden, schmerzlindernden und angstlösenden Wirkungen geschätzt. Diese Eigenschaften könnten beim Kratom-Entzug von großem Nutzen sein.
Hier sind einige Möglichkeiten, wie CBD Öl helfen kann:
a) Linderung von Entzugsschmerzen
Viele Menschen, die sich in einem Kratom-Entzug befinden, klagen über starke körperliche Schmerzen, besonders in den Muskeln und Gelenken. CBD hat schmerzlindernde Eigenschaften und könnte dazu beitragen, diese Schmerzen zu reduzieren. Es interagiert mit dem Endocannabinoid-System des Körpers, das für die Regulierung von Schmerz, Entzündungen und anderen körperlichen Prozessen verantwortlich ist. Siehe dazu auch unseren Artikel CBD Öl gegen Schmerzen.

b) Förderung des Schlafs
Schlaflosigkeit ist ein häufiges Symptom beim Kratom-Entzug. CBD kann durch seine beruhigende Wirkung helfen, den Schlaf zu fördern und eine bessere Nachtruhe zu unterstützen. Studien haben gezeigt, dass CBD den Schlafzyklus regulieren kann, ohne die sedierenden Effekte herkömmlicher Schlafmittel zu haben.
c) Angstlinderung und Stressabbau
Eines der belastendsten Symptome des Kratom-Entzugs sind Angstzustände und Unruhe. CBD hat nachweislich angstlösende Eigenschaften, die helfen können, die emotionalen Höhen und Tiefen eines Entzugs zu mildern. Indem CBD auf die Serotoninrezeptoren im Gehirn wirkt, kann es die Stimmung stabilisieren und Stress abbauen. Mehr dazu erfährst du in unseren Artikeln CBD Öl Erfahrungen bei Angst und CBD gegen Stress.
d) Unterstützung des Magen-Darm-Trakts
Während eines Kratom-Entzugs können auch Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Krämpfe oder Durchfall auftreten. CBD wird oft eingesetzt, um Übelkeit zu lindern und die Magenfunktion zu unterstützen. Es könnte also helfen, die Verdauung zu regulieren und Beschwerden zu reduzieren.
3. Erfahrungen mit CBD beim Kratom-Entzug
Es gibt zahlreiche Erfahrungsberichte von Menschen, die CBD erfolgreich zur Linderung von Entzugssymptomen verwendet haben. Viele berichten, dass CBD ihnen geholfen hat, den Kratom-Entzug erträglicher zu machen, besonders in Bezug auf Schmerzen, Angstzustände und Schlaflosigkeit.
Anna, 32 Jahre: „Nach Jahren des Kratom-Konsums wollte ich endlich aufhören, aber die Entzugssymptome waren schrecklich. Ich konnte kaum schlafen und hatte ständig Schmerzen. Ein Freund empfahl mir CBD, und es hat wirklich geholfen. Die Schmerzen waren nicht ganz weg, aber viel erträglicher, und ich konnte nachts besser schlafen. Es hat mir definitiv geholfen, den Entzug durchzustehen.“
Tom, 40 Jahre: „Ich hatte Angst vor dem Kratom-Entzug, weil ich wusste, wie hart es werden würde. CBD war für mich ein Wendepunkt. Es hat mich beruhigt und meine Ängste reduziert. Auch die Muskelschmerzen waren viel weniger intensiv, als ich es erwartet hatte.“
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4. Anwendung von CBD während des Kratom-Entzugs
Die Anwendung von CBD während des Kratom-Entzugs kann je nach den individuellen Bedürfnissen unterschiedlich aussehen. Hier sind einige Möglichkeiten, CBD zu verwenden:
- CBD-Öl: Eine der beliebtesten Formen, CBD einzunehmen. Es kann sublingual (unter der Zunge) angewendet werden, um eine schnelle Wirkung zu erzielen.
- CBD-Kapseln: Für eine genaue Dosierung und eine länger anhaltende Wirkung.
- CBD-Cremes oder -Salben: Diese können auf schmerzende Muskeln und Gelenke aufgetragen werden, um gezielte Linderung zu bieten.
- CBD-Tee: Beruhigend und entspannend, ideal für abends.
Die Dosierung von CBD hängt von der Schwere der Symptome ab. Es wird empfohlen, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese langsam zu steigern, bis die gewünschten Effekte eintreten.
5. Ist CBD sicher während des Kratom-Entzugs?
CBD gilt im Allgemeinen als sicher und hat nur wenige bekannte Nebenwirkungen. Dazu gehören Müdigkeit, Mundtrockenheit oder leichte Magenbeschwerden, die in den meisten Fällen jedoch nur bei hohen Dosierungen auftreten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass CBD eine Abhängigkeit verursachen kann, was es zu einer guten Wahl für die Unterstützung beim Kratom-Entzug macht.
Dennoch ist es ratsam, vor der Verwendung von CBD, insbesondere in Kombination mit anderen Medikamenten, einen Arzt zu konsultieren.
6. Fazit: Kann CBD beim Kratom-Entzug helfen?
CBD bietet viele potenzielle Vorteile, um die unangenehmen Symptome eines Kratom-Entzugs zu lindern. Von der Schmerzlinderung über die Angstbekämpfung bis hin zur Förderung des Schlafs – das Cannabinoid könnte eine natürliche Unterstützung bieten, um den Entzugsprozess erträglicher zu machen.
Während der Kratom-Entzug eine Herausforderung bleibt, kann CBD eine sanfte und nicht-psychoaktive Option sein, um die Symptome zu mildern und den Körper auf natürliche Weise zu unterstützen. Wenn du dich in einer Entzugssituation befindest, könnte es sich lohnen, CBD als Teil deiner Bewältigungsstrategie auszuprobieren.
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Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.
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