CBD Öl bei Reizdarm: Wirkung, Erfahrungen & Dosierung

CBD Öl bei Reizdarm: Wirkung, Erfahrungen & Dosierung

Krämpfe nach dem Essen, Blähungen und Durchfall im ungünstigsten Moment gehören bei einem Reizdarm oft zum Alltag und lassen sich mit klassischen Mitteln meist nur zeitweise lindern. Mit CBD Öl hast du eine pflanzliche Unterstützung, die Darm und Stressachse zugleich ansprechen kann.

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Öl gibst du unter die Zunge, lässt es etwa 60 Sekunden einwirken und schluckst es dann.
  • Starte mit 10 bis 20 mg am Tag, also 2 bis 4 Tropfen vom 10%-Öl, und steigere langsam bis etwa 35 mg.
  • Verteile die Menge auf Morgen und Abend, so erkennst du, was dem Darm guttut.
  • Wähle ein laborgeprüftes Breitspektrum-Öl aus Bio-Anbau mit Analysezertifikat.

Hilft CBD Öl bei Reizdarm?

CBD kann bei Reizdarm unterstützen: Es wirkt entzündungshemmend und krampflösend, reguliert die Darmbewegung und beruhigt die Verbindung zwischen Darm und Gehirn. Das zeigen Laborstudien, und Erfahrungsberichte beschreiben weniger Krämpfe, seltenere Schübe und einen ruhigeren Bauch, oft schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Einnahme.

Bei akuten Beschwerden wie Krämpfen oder Übelkeit kann CBD unter der Zunge schon nach 15 bis 60 Minuten wirken. Bei chronischem Reizdarm dauert es in der Regel ein bis zwei Wochen regelmäßiger Einnahme, bis sich eine Verbesserung zeigt, manche spüren deutliche Veränderungen erst nach drei bis vier Wochen.

Was ist das Reizdarmsyndrom und warum ist es schwer zu behandeln?

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine chronische Funktionsstörung des Verdauungstrakts, bei der die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn, die sogenannte Darm-Hirn-Achse, nicht mehr richtig funktioniert. Dein Darm besitzt ein eigenes Nervensystem mit Millionen von Nervenzellen, das ständig Signale ans Gehirn sendet und empfängt. Gerät dieser Austausch aus dem Gleichgewicht, reagiert der Darm über, mit Krämpfen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.

Vier Reizdarm-Typen

Je nachdem, welche Beschwerden im Vordergrund stehen, unterscheiden Ärzte vier Formen: den Durchfall-Typ (RDS-D) mit häufigem, wässrigem Stuhlgang, den Verstopfung-Typ (RDS-O) mit seltener, mühsamer Entleerung, den Misch-Typ (RDS-M), bei dem sich beides abwechselt, und den Schmerz-Typ (RDS-U) mit dominierenden Bauchschmerzen und Blähungen. Die Übergänge sind fließend, und genau das macht die Behandlung so schwierig.

Mögliche Ursachen

Die Auslöser sind vielfältig und bei jedem Betroffenen anders. Ein niedriger Serotoninspiegel kann die Darmbewegung stören, sodass der Nahrungsbrei entweder zu schnell oder zu langsam transportiert wird. Eine durchlässige Darmschleimhaut (Leaky Gut) lässt Krankheitserreger eindringen und löst Immunreaktionen aus. Stress und Angst verstärken die Beschwerden über die Darm-Hirn-Achse zusätzlich. Auch eine gestörte Darmflora, etwa nach Antibiotika-Einnahme oder durch ballaststoffarme Ernährung, sowie vorangegangene Magen-Darm-Infektionen können den Reizdarm auslösen.

Warum klassische Behandlungen oft nicht reichen

Das RDS gilt als nicht heilbar, und eine allgemeingültige Therapie gibt es nicht. Medikamente wie Loperamid oder Butylscopolamin lindern zwar einzelne Symptome, setzen aber nicht an den Ursachen an und bringen eigene Nebenwirkungen mit. Bewährte Maßnahmen wie eine FODMAP-arme Ernährung, Probiotika, Flohsamenschalen und Stressreduktion helfen vielen Betroffenen spürbar. Doch gerade weil der Reizdarm auf so vielen Ebenen gleichzeitig entsteht, suchen immer mehr Menschen nach einer natürlichen Ergänzung, die mehrere dieser Ebenen abdeckt.

Wie wirkt CBD im Darm?

CBD wirkt über CB1- und CB2-Rezeptoren, die direkt in der Darmwand sitzen, und dort regulieren sie Darmbewegung, Schmerzempfinden und den Zustand der Darmschleimhaut. Deshalb sind Cannabinoide beim Reizdarmsyndrom überhaupt relevant.

Dein Körper produziert eigene Cannabinoide, sogenannte Endocannabinoide. Zusammen mit den Rezeptoren bilden sie das Endocannabinoid-System (ECS), das im gesamten Körper aktiv ist: Es steuert unter anderem Schmerzempfinden, Immunantwort, Stimmung und Verdauung. Im Darm sitzen besonders viele dieser Rezeptoren, vor allem in den Nervenzellen der Darmwand und in den Zellen der Darmschleimhaut.

Endocannabinoid-Mangel als mögliche Ursache

Der Neurologe Ethan Russo stellte bereits 2008 die Theorie auf, dass ein Mangel an körpereigenen Cannabinoiden, ein sogenannter klinischer Endocannabinoid-Mangel, hinter Erkrankungen wie Reizdarm, Fibromyalgie und Migräne stecken könnte. Diese drei Krankheitsbilder haben ähnliche Merkmale: erhöhte Schmerzempfindlichkeit, gestörte Verdauung und eine starke psychische Komponente. Eine Aktualisierung seiner Forschung von 2016 bestätigte, dass spätere Studien diese Zusammenhänge weiter stützen. Die Zufuhr pflanzlicher Cannabinoide wie CBD könnte demnach helfen, ein gestörtes Endocannabinoid-System wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Was Studien bisher zeigen

Eine Studie von De Filippis et al. (2011) untersuchte die Wirkung von CBD sowohl an Mäusen als auch an Gewebeproben von Colitis-ulcerosa-Patienten. Das Ergebnis: CBD reduzierte die Entzündungsreaktion im Darm, indem es die Überaktivität bestimmter Immunzellen (enterische Gliazellen) hemmte. Die Forscher sehen darin einen vielversprechenden Ansatz, um entzündliche Darmschäden gezielt zu verringern.

Auch eine kontrollierte klinische Studie am Menschen liegt inzwischen vor: Van Orten-Luiten et al. (2022) untersuchten an 32 Reizdarm-Patientinnen die Wirkung von CBD-Kaugummi (50 mg CBD) im Vergleich zu einem Placebo. Auf Gruppenebene zeigten sich keine eindeutigen Unterschiede bei Schmerz und Wohlbefinden, allerdings war die individuelle Schwankungsbreite sehr hoch. Die Forscher betonen, dass künftige Studien stärker personalisiert und mit individueller Dosierung arbeiten sollten. CBD bleibt damit ein interessanter Kandidat, der weiter untersucht werden sollte.

Wie kann CBD Reizdarm-Beschwerden lindern?

CBD Öl setzt bei Reizdarm an mehreren Stellen gleichzeitig an, von der Entzündung über die Darmbewegung bis zur Stressachse. Statt nur ein Symptom zu unterdrücken, spricht es mehrere Ursachen parallel an.

Entzündungen im Darm reduzieren

Entzündete Darmschleimhäute sind bei Reizdarm ein zentrales Problem: Sie verstärken Schmerzen, stören die Barrierefunktion und machen den Darm überempfindlich. CBD wirkt entzündungshemmend, indem es die Aktivität von Immunzellen im Darmgewebe moduliert und die Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe senkt.

Tierversuche zeigen, dass CBD die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verringern und geschädigtes Gewebe schützen kann. Ein Effekt, der auch bei anderen Magen-Darm-Beschwerden eine Rolle spielt.

Krämpfe und Bauchschmerzen lösen

Stechende, krampfartige Bauchschmerzen gehören zu den belastendsten Reizdarm-Symptomen. CBD hat sowohl schmerzlindernde als auch krampflösende Eigenschaften: Es wirkt über den Schmerzrezeptor TRPV1 und entspannt gleichzeitig die glatte Muskulatur im Darm. Für Betroffene kann das weniger akute Schmerzattacken und ein insgesamt ruhigeres Bauchgefühl bedeuten.

Darmbewegung normalisieren

Ob Durchfall oder Verstopfung: Beim Reizdarm ist die Darmbewegung oft gestört. Ein Grund dafür kann ein niedriger Serotoninspiegel sein. Serotonin steuert die rhythmischen Kontraktionen, die den Nahrungsbrei durch den Darm transportieren. Ist der Spiegel zu niedrig, wird die Nahrung entweder zu schnell oder zu langsam befördert. Forschungen deuten darauf hin, dass CBD die Serotoninrezeptoren aktiviert und den Spiegel regulieren kann, ähnlich wie Antidepressiva, die bei Reizdarm ebenfalls häufig eingesetzt werden. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigerer Transport und weniger Extremschwankungen zwischen Durchfall und Verstopfung.

Stress und Angst als Reizdarm-Verstärker dämpfen

Stress, Angst und innere Anspannung sind nicht nur Begleitsymptome, sie gehören zu den stärksten Auslösern und Verstärkern des Reizdarmsyndroms. Die Darm-Hirn-Achse sorgt dafür, dass psychische Belastung direkt auf die Verdauung durchschlägt. CBD kann Stresshormone senken und wirkt beruhigend auf das Nervensystem, ohne müde oder benommen zu machen. Wenn dein Reizdarm mit Stress zusammenhängt, kann CBD dir helfen, mehr innere Ruhe zu finden, und das wirkt sich wiederum direkt auf deinen Darm aus.

Übelkeit und Appetit regulieren

Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit treten bei Reizdarm oft als Begleitsymptome auf, besonders wenn die Darmschleimhaut entzündet ist. Das Endocannabinoid-System steht in direkter Verbindung mit dem Brechzentrum im Gehirn. CBD kann über diesen Weg das Übelkeitsgefühl spürbar verringern, ohne den Appetit unkontrolliert zu steigern, wie THC es tut.

Beeinflusst CBD die Darmflora?

CBD kann die Darmflora indirekt unterstützen, indem es Entzündungen im Darm reduziert und das Immunsystem moduliert. Eine gesunde Darmflora braucht eine intakte Schleimhaut, und genau hier setzt CBD an.

Wenn die Darmschleimhaut chronisch entzündet ist, verschiebt sich das Gleichgewicht der Darmbakterien: Nützliche Bakterienstämme werden verdrängt, problematische nehmen überhand. CBD kann diesen Kreislauf durchbrechen, indem es die Entzündungsreaktion dämpft und die Barrierefunktion der Schleimhaut stärkt. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass CBD die Vielfalt und Zusammensetzung des Mikrobioms positiv beeinflussen kann, ein Faktor, der beim Reizdarm eine zentrale Rolle spielt.

Gleichzeitig verbessert eine stabilere Darmflora auch die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn. Denn bestimmte Darmbakterien produzieren Botenstoffe wie Serotonin, die direkt auf Stimmung und Schmerzempfinden wirken. CBD und eine gezielte Ernährung mit Probiotika und Ballaststoffen können sich hier gegenseitig ergänzen.

Welche Erfahrungen gibt es mit CBD bei Reizdarm?

Betroffene berichten von weniger Krämpfen, seltenerem Durchfall und insgesamt mehr Ruhe im Bauch, oft schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Einnahme.

Zwei dokumentierte Fallbeispiele

In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung von 2021 werden zwei Fälle beschrieben, die zeigen, wie CBD den Alltag mit Reizdarm grundlegend verändern kann.

Eine 45-jährige Frau litt neben dem Reizdarmsyndrom auch an Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Depressionen. Dutzende Medikamente hatten ihr kaum geholfen. Anfang 2020 begann sie mit einer täglichen Dosis von 25 mg CBD. Die Verbesserung war deutlich: Der Durchfall wurde selten, die Gelenkschmerzen gingen stark zurück. Sie beschreibt, dass sie sich seit Jahren nicht mehr so gut gefühlt habe.

Eine 22-jährige Patientin hatte ein so schweres Reizdarmsyndrom, dass sie zeitweise mit Windeln das Haus verlassen musste. Zusätzlich belasteten sie Angstzustände und übermäßiges Schwitzen. Mit dreimal täglich 25 mg CBD konnte sie ihre Medikamente komplett absetzen. Die Reizdarm-Symptome verschwanden fast vollständig, mit Ausnahme einzelner Tage vor der Menstruation.

Stimmen aus der Community

Ich leide seit ca. 4 Jahren an RDS. Seit 8 Monaten nehme ich regelmäßig CBD Öl 10% ein. Ich hab durch die Einnahme gleich eine deutliche Verbesserung gespürt, die Schübe kamen seltener, seit August hab ich nur noch minimale Probleme damit. Kein Vergleich zu vorher.

Melanie P.

Mir hilft das CBD Hanföl super, ich bin 55 Jahre alt und leide seit meinem 16. Lebensjahr an Reizdarm. Es ist nicht komplett weg, aber zu mindestens 80% besser geworden.

Frauke S.

Meine Depressionen sind seit der Einnahme von Hanföl vielmals besser geworden und ich konnte insgesamt 4 Medikamente absetzen, auch das angstlösende. Auch hatte ich einen Reizdarm durch meinen Stress, den ich schon mehr als 20 Jahre habe.

Marcus L.

Ich verwende es u.a. bei Verstopfung, Hüftschmerzen, Reizdarmsyndrom und Divertikulitis. Bis zum Beginn der Einnahme der CBD Tropfen war ich auf Severdol, Tramadol, Diclofenac, Panadol und sehr krank und schlief die meiste Zeit.

Jay H.

Mir hilft es sehr gut! Ich hatte mal von einer tollen Studie gelesen die in diese Richtung geht und mich daraufhin für Hanföl entschieden. Durch das CBD spüre ich eine deutliche Verbesserung der Beschwerden! Ich merke sofort wenn ich es einen Tag vergesse.

Merle R.

Quelle: Facebook-Gruppe „CBD-Öl, CBG-Öl und Hanföl – Erfahrungen und Austausch“ sowie fodmapeveryday.com Forum

Diese Erfahrungsberichte sind persönliche Eindrücke, sie zeigen aber, dass CBD bei Reizdarm auf mehreren Ebenen Erleichterung bringen kann, und das bei sehr geringen Nebenwirkungen.

Wie viel CBD Öl bei Reizdarm?

Starte mit 10 bis 20 mg CBD am Tag, also 2 bis 4 Tropfen vom 10%-Öl, und steigere die Menge alle ein bis zwei Wochen bis auf etwa 35 mg. Gib die Tropfen unter die Zunge und lass sie etwa 60 Sekunden einwirken, damit das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Jeder Körper reagiert anders auf CBD. Gewicht, Alter, Schwere der Beschwerden und individuelle Empfindlichkeit spielen eine Rolle. Deshalb gibt es keine pauschale Dosierung, die für alle funktioniert: Starte niedrig, beobachte aufmerksam und steigere bei Bedarf. Wie viele Tropfen für dein Gewicht passen, rechnet dir der Dosierungsrechner aus.

Praktischer 4-Wochen-Einstiegsplan

Zeitraum Tagesdosis Tropfen (CBD Öl 10%) Worauf du achten solltest
Woche 1 10 mg (2 × 5 mg) 2 × 1 Tropfen (morgens & abends) Verträglichkeit, Schlaf, allgemeines Bauchgefühl
Woche 2 20 mg (2 × 10 mg) 2 × 2 Tropfen (morgens & abends) Veränderung bei Krämpfen, Blähungen, Stuhlgang
Woche 3 30 mg (2 × 15 mg) 2 × 3 Tropfen (morgens & abends) Spürbare Verbesserung? Dosis halten oder weiter steigern
Woche 4 bis 35 mg morgens 3, abends 4 Tropfen Passende Menge gefunden? Dann bei ihr bleiben

Wechselwirkungen mit Reizdarm-Medikamenten

Wenn du bereits Medikamente gegen Reizdarm einnimmst, etwa Loperamid bei Durchfall, Butylscopolamin gegen Krämpfe oder Antidepressiva, solltest du die Einnahme von CBD vorher mit deinem Arzt besprechen. CBD kann bestimmte Leberenzyme beeinflussen, die auch für den Abbau von Medikamenten zuständig sind.

Dadurch können Wechselwirkungen entstehen, die die Wirkung deiner Medikamente verstärken oder abschwächen. Bei höheren Mengen können sich außerdem leichte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Mundtrockenheit oder ein vorübergehend niedrigerer Blutdruck zeigen.

Unsere CBD Produkte

Für den Einstieg passt das Öl mit 10%, bei höherem Bedarf das Öl mit 15%. Wenn dir der Geschmack des Öls nicht zusagt, sind die Kapseln eine unkomplizierte Alternative.

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Welches CBD Öl eignet sich bei Reizdarm?

Am besten geeignet ist ein Breit- oder Vollspektrum-CBD-Öl aus biologischem Anbau, frei von Pestiziden und mit dem vollen Spektrum an Cannabinoiden und Terpenen. Dieses Zusammenspiel, der sogenannte Entourage-Effekt, sorgt dafür, dass die Wirkung stärker ausfällt als bei isoliertem CBD.

Achte beim Kauf auf unabhängige Analysezertifikate, die den CBD-Gehalt und die Reinheit bestätigen. Das gibt dir Sicherheit, dass du ein hochwertiges Produkt bekommst.

Welche Konzentration passt zu dir?

Für den Einstieg eignet sich unser CBD Öl 10%: Es ist flexibel dosierbar und für die meisten Anwendungsbereiche die richtige Wahl. Wenn du bereits weißt, dass du höhere Mengen brauchst, bietet unser CBD Öl 15% mehr CBD pro Tropfen. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat unser CBD Öl 50%, das stärkste Öl, das ohne kristalline Konsistenz möglich ist.

CBD Kapseln als Alternative

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Unser Fazit

Fazit: CBD bei Reizdarm

CBD Öl setzt bei Reizdarm an mehreren Stellen gleichzeitig an: bei Entzündung, Krämpfen, Darmbewegung und Stressachse. Präklinische Daten und viele Erfahrungsberichte zeigen ein klares Potenzial, und mit guter Verträglichkeit ist CBD für Betroffene eine naheliegende natürliche Ergänzung.

Dein nächster Schritt: Starte mit 2 Tropfen CBD Öl 10% am Morgen und 2 am Abend, führe zwei Wochen ein kurzes Bauchtagebuch und steigere dann, wenn es dir guttut.

Häufige Fragen zu CBD bei Reizdarm

Ist CBD Öl gut für den Darm?

Ja, CBD kann die Darmgesundheit auf mehreren Wegen unterstützen. Es wirkt entzündungshemmend auf die Darmschleimhaut, kann Krämpfe der Darmmuskulatur lösen und die gestörte Darmbewegung regulieren. Zusätzlich beruhigt es die Darm-Hirn-Achse und kann stressbedingte Verdauungsprobleme lindern. CBD ist dabei gut verträglich und hat im Vergleich zu vielen Magen-Darm-Medikamenten kaum Nebenwirkungen.

Welche CBD Tropfen helfen bei Reizdarm?

Am besten geeignet ist ein Breit- oder Vollspektrum-CBD-Öl aus biologischem Anbau. Das volle Spektrum an Cannabinoiden und Terpenen sorgt über den Entourage-Effekt für eine stärkere Wirkung als isoliertes CBD. Achte auf unabhängige Analysezertifikate, die den CBD-Gehalt und die Reinheit bestätigen. Für den Einstieg eignet sich ein 10%-Öl, bei höherem Bedarf ein 15%- oder 50%-Öl.

Wie schnell wirkt CBD bei Reizdarm?

Bei akuten Beschwerden wie Krämpfen oder Übelkeit kann CBD unter der Zunge innerhalb von 15 bis 60 Minuten wirken. Bei chronischem Reizdarm dauert es in der Regel ein bis zwei Wochen regelmäßiger Einnahme, bis sich eine spürbare Verbesserung einstellt. Manche Betroffene berichten erst nach drei bis vier Wochen von deutlichen Veränderungen. Geduld und Regelmäßigkeit sind wichtig.

Wie viel CBD Öl bei Reizdarm?

Starte mit 10 bis 20 mg CBD am Tag, also 2 bis 4 Tropfen vom 10%-Öl, und steigere alle ein bis zwei Wochen bis auf etwa 35 mg. Gib die Tropfen unter die Zunge und lass sie etwa 60 Sekunden einwirken. Verteile die Menge auf Morgen und Abend.

Kann CBD Reizdarm-Medikamente ersetzen?

CBD ist kein Medikament und sollte nicht eigenmächtig als Ersatz für verschriebene Arzneimittel eingesetzt werden. Es kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein. Einzelne Erfahrungsberichte zeigen, dass Betroffene nach regelmäßiger CBD-Einnahme ihre Medikamente reduzieren konnten. Das sollte aber immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt geschehen.

Beeinflusst CBD Öl den Stuhlgang?

Ja, CBD kann den Stuhlgang indirekt beeinflussen, indem es die Darmbewegung moduliert und entzündliche Prozesse eindämmt. Bei Durchfall kann es die überaktive Darmbewegung beruhigen, bei Verstopfung den Transport normalisieren. In höheren Mengen berichten manche Anwender anfangs von einem etwas lockereren Stuhlgang, das reguliert sich in der Regel nach wenigen Tagen.

Hilft CBD auch bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa?

Präklinische Studien zeigen, dass CBD entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa positiv beeinflussen kann. In Labor- und Tierversuchen reduzierte CBD Entzündungen im Darmgewebe und schützte die Schleimhaut. Klinische Studien am Menschen sind noch begrenzt, aber die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen setzt du CBD am besten ergänzend zur ärztlichen Behandlung ein.

Welche Nebenwirkungen hat CBD bei Reizdarm?

CBD ist grundsätzlich gut verträglich. Bei höheren Mengen können vereinzelt Müdigkeit, Mundtrockenheit oder ein leicht gesenkter Blutdruck auftreten. Diese Begleiterscheinungen sind in der Regel mild und vorübergehend. Nimmst du gleichzeitig Medikamente ein, besprich die Einnahme vorher mit deinem Arzt.

Kann ich CBD zusammen mit Flohsamenschalen nehmen?

Ja, CBD und Flohsamenschalen lassen sich gut kombinieren. Flohsamenschalen regulieren den Stuhlgang über Ballaststoffe, CBD wirkt über das Endocannabinoid-System entzündungshemmend und krampflösend. Beide Ansätze ergänzen sich, da sie an unterschiedlichen Stellen ansetzen. Halte zwischen der Einnahme von Flohsamenschalen und CBD Öl etwa 30 Minuten Abstand, damit die Aufnahme über die Mundschleimhaut nicht beeinträchtigt wird.

Was sagt die EFSA zur Menge?

Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA nennt vorläufig 0,0275 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag als sichere Menge für gesunde Erwachsene ab 25 Jahren, also rund 2 mg bei 70 kg. Der Wert ist bewusst sehr vorsichtig gewählt, weil Langzeitdaten fehlen, und kein Wert, ab dem Schäden belegt sind. Die Mengen in diesem Artikel stammen aus unserem Dosierungsrechner, in den beschriebenen Fällen wurden 25 mg täglich und 3 × 25 mg täglich eingesetzt, in der Kaugummi-Studie 50 mg.

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Beratung. CBD ist kein Arzneimittel. Medizinischer Haftungsausschluss

Studien und Quellen
  1. Russo EB (2008). Clinical endocannabinoid deficiency (CECD): can this concept explain therapeutic benefits of cannabis in migraine, fibromyalgia, irritable bowel syndrome and other treatment-resistant conditions? Neuro Endocrinol Lett. 29(2):192-200. PubMed
  2. Russo EB (2016). Clinical Endocannabinoid Deficiency Reconsidered: Current Research Supports the Theory in Migraine, Fibromyalgia, Irritable Bowel, and Other Treatment-Resistant Syndromes. Cannabis Cannabinoid Res. 1(1):154-165. PMC
  3. De Filippis D, Esposito G, Cirillo C et al. (2011). Cannabidiol reduces intestinal inflammation through the control of neuroimmune axis. PLoS One. 6(12):e28159. PubMed
  4. Borrelli F, Aviello G, Romano B et al. (2009). Cannabidiol, a safe and non-psychotropic ingredient of the marijuana plant Cannabis sativa, is protective in a murine model of colitis. J Mol Med. 87(11):1111-1121. PubMed
  5. Van Orten-Luiten ACB, de Roos NM, Majait S, Witteman BJM, Witkamp RF (2022). Effects of Cannabidiol Chewing Gum on Perceived Pain and Well-Being of Irritable Bowel Syndrome Patients: A Placebo-Controlled Crossover Exploratory Intervention Study. Cannabis Cannabinoid Res. 7(4):436-444. PubMed
  6. Russo EB, Burnett A, Hall B, Parker KK (2005). Agonistic properties of cannabidiol at 5-HT1a receptors. Neurochem Res. 30(8):1037-1043. PubMed
  7. Resstel LBM, Tavares RF, Lisboa SFS, Joca SRL, Corrêa FMA, Guimarães FS (2009). 5-HT1A receptors are involved in the cannabidiol-induced attenuation of behavioural and cardiovascular responses to acute restraint stress in rats. Br J Pharmacol. 156(1):181-188. PubMed
  8. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2025). Update of the statement on the safety of cannabidiol as a novel food. EFSA Journal. efsa.europa.eu
Dominik Martzy

Autor

Dominik Martzy

Schreibt für CANNABY über Wirkung, Dosierung und sichere Anwendung von CBD. Mehr als 300 Artikel hat er recherchiert, immer auf Basis aktueller Studien.

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