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CANNABY · Vollspektrum CBD Öl mit THC (cbtm) · Deploy-Fragment

CBD & THC

Vollspektrum CBD Öl mit THC: was drin ist und was erlaubt ist

„CBD Öl mit THC" klingt nach einem Öl, das dich high macht. Tut es nicht. Fast immer steckt dahinter ein normales Vollspektrum-Öl mit nur winzigen Spuren THC, legal, frei verkäuflich und ohne jeden Rausch. Wie viel THC wirklich drin ist, was dir dieser Rest bringt und ob Voll- oder Breitspektrum zu dir passt, hängt an einer einzigen Zahl: dem THC-Gehalt.

Das Wichtigste im Überblick

  • CBD Öl mit THC ist fast immer ein legales Vollspektrum-Öl mit Spuren unter 0,3% THC – es macht nicht high.
  • Wer echtes, berauschendes THC sucht, braucht medizinisches Cannabis aus der Apotheke. Das ist rechtlich etwas völlig anderes.
  • Ohne Drogentest-Sorgen ist Vollspektrum die Wahl, bei Testpflicht Breitspektrum mit 0% THC.
  • Entscheidend ist das Laborzertifikat: Es weist den THC-Gehalt jeder Charge nach.

Was ist „CBD Öl mit THC" überhaupt?

„CBD Öl mit THC" ist in fast allen Fällen ein Vollspektrum-Öl: ein Hanfextrakt, der neben CBD das komplette natürliche Wirkstoffspektrum behält, inklusive geringer Mengen THC. In Deutschland liegt dieser Anteil unter 0,3%, bei unseren Vollspektrum-Ölen sogar unter 0,05%. Das reicht für keinen Rausch, spielt aber beim Zusammenwirken der Inhaltsstoffe eine Rolle.

Hinter dem Suchbegriff stecken meist drei ganz unterschiedliche Erwartungen, und nur eine bekommst du im legalen Shop.

Am häufigsten ist das legale Vollspektrum-Öl mit Spuren-THC. Das gesamte Wirkstoffprofil der Hanfpflanze bleibt erhalten, der THC-Anteil bleibt unter der gesetzlichen Grenze. So ein Öl kaufst du frei und ohne Rezept.

Manche meinen aber ein Öl, das tatsächlich berauscht. Solche Produkte heißen medizinisches Cannabis oder Dronabinol, enthalten THC im Prozentbereich und sind in Deutschland verschreibungspflichtig, also nur über die Apotheke erhältlich. Mit einem CBD-Öl aus dem freien Handel haben sie wenig gemeinsam.

Und dann gibt es Öle mit erhöhtem THC-Gehalt, oft aus dem Ausland. Außerhalb der Apotheke ist ihr Verkauf in Deutschland nicht erlaubt. Zum Vergleich: Die Schweiz erlaubt bis 1% THC, in Österreich gilt wie in der EU der 0,3%-Wert.

Vorsicht ist bei einer neuen Grauzonen-Masche geboten. Seit 2024 werden Produkte als „CBD Öl mit THC" beworben, die in Wahrheit halbsynthetische Cannabinoide wie HHC, H4CBD oder THCP enthalten. HHC fällt seit dem 27. Juni 2024 unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, Herstellung und Verkauf sind strafbar. Erkennen kannst du solche Öle daran, dass im Laborzertifikat statt THC andere Cannabinoide auftauchen. Finger weg.

Was bringt dir das THC im Vollspektrum-Öl?

Das bisschen THC im Vollspektrum-Öl wirkt nicht für sich allein, es verstärkt das Zusammenspiel aller Hanfstoffe, den sogenannten Entourage-Effekt. Die Idee dahinter: CBD, die THC-Spuren, weitere Cannabinoide wie CBG und CBC und die Terpene der Pflanze ergänzen sich gegenseitig und können zusammen runder wirken als reines CBD.

Genau deshalb greifen Menschen zu Vollspektrum, wenn sie das volle, naturnahe Pflanzenprofil wollen statt eines isolierten Einzelstoffs, etwa zum Entspannen am Abend oder in unruhigen Phasen. Breitspektrum behält den größten Teil dieses Zusammenspiels, verzichtet aber komplett auf THC.

Ehrlich bleibt dabei: Wie stark der Entourage-Effekt beim Menschen wirklich ins Gewicht fällt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Die Grundidee ist gut belegt, das genaue Ausmaß nicht. Wer den vollen Pflanzenstoff-Mix möchte, liegt mit Vollspektrum richtig. Wer auf Nummer sicher gehen will, verliert mit Breitspektrum kaum etwas.

Wie viel THC steckt drin, und macht das high?

Nein, legales CBD Öl mit THC macht nicht high, die erlaubten Mengen sind dafür viel zu klein. In Deutschland liegt die Grenze bei 0,3% THC, unsere Vollspektrum-Öle bleiben mit unter 0,05% deutlich darunter.

In Zahlen wird das greifbar. Eine 10-ml-Flasche CBD-Öl wiegt rund 9 bis 10 Gramm. Beim gesetzlichen Maximum von 0,3% wären das höchstens 27 bis 30 Milligramm THC pro Flasche. Bei unseren Vollspektrum-Ölen mit unter 0,05% sind es maximal 4 bis 5 Milligramm pro Flasche. Verteilt auf eine Tagesdosis von 20 bis 30 Tropfen bleiben pro Einnahme nur Bruchteile eines Milligramms, Mengen, bei denen das Bundesinstitut für Risikobewertung eine berauschende Wirkung ausschließt.

Der Grund liegt auch in der Substanz selbst: CBD wirkt ohnehin nicht psychoaktiv, und die THC-Spuren im legalen Öl sind zu gering, um im Kopf etwas auszulösen. Für einen echten Rausch bräuchte es das Vielfache, Mengen, wie sie nur in verschreibungspflichtigem Cannabis stecken.

Merke

Die 0,3% beziehen sich auf den Nutzhanf, aus dem das Öl stammt. Für das fertige Öl gibt es keinen festen gesetzlichen Wert, deshalb ist der ausgewiesene THC-Gehalt im Laborzertifikat der einzige verlässliche Anhaltspunkt.

Voll- oder Breitspektrum: welches passt zu dir?

Die Entscheidung hängt an einer einzigen Frage: Musst du mit Drogentests rechnen? Wenn nein, ist Vollspektrum die naheliegende Wahl. Wenn ja, nimm Breitspektrum.

Musst du beruflich, im Straßenverkehr oder im Leistungssport mit Tests rechnen, greif zu einem Breitspektrum-Öl. Du bekommst CBD plus die übrigen Cannabinoide und Terpene, aber ohne THC und damit ohne Test-Risiko. Unsere Breitspektrum-Öle enthalten 0% THC.

Suchst du dagegen das volle, naturnahe Wirkprofil und hast keine Test-Sorgen, passt Vollspektrum. Der komplette Pflanzen-Mix inklusive Spuren-THC bleibt erhalten, und mit unter 0,05% THC ist eine berauschende Wirkung ausgeschlossen. Welches der beiden Spektren zu dir passt, entscheidet also dein Alltag, nicht die Qualität. Beide Varianten sind gleichwertig hergestellt.

SpektrumTHCEntourageTest-Risiko
Vollspektrumunter 0,3% (CANNABY: unter 0,05%)volltheoretisch, bei sehr hoher Dosis
Breitspektrum0%weitgehendpraktisch keines
Isolat0%keinerkeines

Isolat-Öle enthalten nur reines CBD, sonst nichts. Für die meisten ist der Breit- oder Vollspektrum-Weg der rundere, weil die Begleitstoffe erhalten bleiben.

Bleibt die Frage nach der Stärke. 5% und 10% sind gute Einstiegskonzentrationen, 15% bis 50% eignen sich für gezielte, regelmäßige Anwendung. Bei jeder Stärke gilt derselbe Weg: die Tropfen unter die Zunge geben, etwa 60 Sekunden einwirken lassen und dann schlucken. Beide Spektren gibt es bei uns in mehreren Konzentrationen, sodass du in der Übersicht aller CBD Öle nach Bedarf statt nach Kompromiss wählst.

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Zu den CBD-Ölen

Ist CBD Öl mit THC legal?

Ja, CBD Öl mit THC ist in Deutschland legal, solange der THC-Gehalt unter 0,3% liegt. Seit dem Cannabisgesetz vom April 2024 gilt dieser Wert, davor waren es 0,2%.

Öle aus EU-zertifiziertem Nutzhanf unterhalb dieser Grenze fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und sind frei verkäuflich, solange sie nicht als Arzneimittel beworben werden. Einen festen gesetzlichen Grenzwert für das fertige Öl gibt es allerdings nicht. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat dafür Orientierungswerte veröffentlicht, an denen sich seriöse Hersteller ausrichten.

Dass diese Orientierung nötig ist, zeigt eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung von 2024: In 20 von 26 getesteten CBD-Ölen fanden sich messbare THC-Mengen, teils weit über den Richtwerten. Genau deshalb ist das Laborzertifikat kein Marketing-Detail.

CBD Öl mit THC und der Drogentest

Standard-Drogentests suchen nicht nach CBD, sondern nach THC-Abbauprodukten. Reines CBD löst deshalb keinen positiven Test aus, das Risiko entsteht allein durch die THC-Spuren im Vollspektrum-Öl.

Wie klein dieses Risiko ist, zeigt die Forschung deutlich. Eine australische Studie von 2022 gab Probanden bis zu 1500 mg reines CBD oral, also ein Vielfaches jeder normalen Tagesdosis: Kein einziger gängiger Speichel-Schnelltest schlug an. Eine Untersuchung der Johns Hopkins University aus demselben Jahr kam für Urintests zum selben Ergebnis, fand aber bei CBD-dominantem Cannabis mit messbarem THC-Anteil vereinzelt positive Tests. Übertragen auf Vollspektrum-Öl heißt das: Bei normaler Tagesdosis bleibt das Risiko minimal, bei dauerhaft sehr hoher Einnahme lässt es sich theoretisch nicht ganz ausschließen.

Wer sichergehen will, nimmt Breitspektrum oder Isolat. Wo kein THC drin ist, kann auch keins nachgewiesen werden. Ob CBD im Drogentest nachweisbar wird, hängt sonst von Konsumhäufigkeit, Testmethode und Cut-off-Wert ab. Praktisch hilft: bei der empfohlenen Tagesdosis bleiben, im Zertifikat auf den Eintrag „THC n.n." achten und bei Verkehrskontrollen Kaufbeleg und Analysezertifikat dabeihaben.

Woran du gute Qualität erkennst

Das Laborzertifikat ist das wichtigste Qualitätsmerkmal, es ist der einzige Beleg dafür, wie viel THC wirklich im Öl steckt.

Ein gutes Analysenzertifikat nennt Chargennummer, Testdatum, das prüfende Labor und alle Cannabinoide inklusive THC. Bei Breitspektrum-Ölen steht hinter THC „n.n.", also nicht nachweisbar. Bei Vollspektrum-Ölen ist der konkrete Wert ausgewiesen. Wer solche Zertifikate nicht offen zugänglich macht, hat meist einen Grund dafür.

Ebenso wichtig ist die Herkunft: Der Rohstoff muss aus zugelassenen EU-Nutzhanfsorten stammen, die züchterisch so angelegt sind, dass der THC-Gehalt unter dem Grenzwert bleibt. Unser Hanf kommt aus biologischem Schweizer Anbau.

Achte außerdem auf die Extraktion. Die CO2-Extraktion gilt als Goldstandard, weil sie ohne Lösungsmittelreste auskommt und Cannabinoide wie Terpene weitgehend erhält. Und sei skeptisch bei pauschaler „THC-frei"-Werbung ohne Beleg im Zertifikat: Das CVUA Karlsruhe wertet solche Aussagen als irreführend. Glaubwürdig ist nur, was auf dem Zertifikat steht.

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Häufige Fragen zu CBD Öl mit THC

Was bewirkt CBD Öl mit THC?
Die THC-Spuren verstärken das Zusammenspiel der Hanfstoffe, den Entourage-Effekt. CBD, Terpene und weitere Cannabinoide wie CBG und CBC ergänzen sich dabei gegenseitig und können zusammen runder wirken als reines CBD. Eine berauschende Wirkung entsteht nicht, dafür sind die Mengen zu klein.
Kann man CBD Öl mit THC legal kaufen?
Ja, unter 0,3% THC ist der Kauf in Deutschland frei möglich, ohne Rezept. Voraussetzung ist EU-zertifizierter Nutzhanf und dass das Öl nicht als Arzneimittel beworben wird. Ein Laborzertifikat sollte den THC-Gehalt der Charge nachweisen.
Wie viel THC darf in einem CBD Öl sein?
In Deutschland und Österreich gilt seit 2024 eine Grenze von 0,3% THC, davor waren es 0,2%. Die Schweiz erlaubt bis zu 1%, die Niederlande nur 0,05%. Bei seriösen Anbietern liegt der tatsächliche Wert deutlich unter dem gesetzlichen Maximum.
Ist CBD Öl mit THC in der Schweiz erlaubt?
Ja, die Schweiz erlaubt bis zu 1% THC und liegt damit deutlich über dem EU-Wert. Innerhalb der Schweiz sind solche Öle legal. Beim Import nach Deutschland oder Österreich sind sie meist nicht mehr verkehrsfähig, dort gilt die 0,3%-Grenze.
Bekommt man CBD Öl mit THC in der Apotheke?
Ja, CBD Öl mit unter 0,3% THC gibt es in Apotheken rezeptfrei. Medizinisches Cannabis mit höherem THC-Gehalt ist dagegen verschreibungspflichtig. Online-Shops haben in der Regel die größere Auswahl, in der Apotheke findest du ebenfalls geprüfte Produkte mit Zertifikat.
CBD Öl mit oder ohne THC, was ist besser?
Beides ist gleichwertig, die Wahl hängt an deinem Alltag. Ohne Drogentest-Sorgen bietet Vollspektrum das vollständigere Pflanzenprofil. Bei beruflicher Testpflicht ist Breitspektrum mit 0% THC die sichere Variante, ohne dass du viel vom Zusammenspiel verlierst.
Gilt jetzt 0,2% oder 0,3% THC?
Seit April 2024 gilt in Deutschland die 0,3%-Grenze. Das Cannabisgesetz hat den früheren Wert von 0,2% angehoben und ihn an den internationalen Standard angeglichen. Ältere Quellen mit dem alten Wert sind überholt.
Kann man CBD Öl mit hohem THC-Gehalt kaufen?
Nein, außerhalb der Apotheke nicht. Öle mit mehr als 0,3% THC fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und sind verschreibungspflichtig. Angebote im freien Handel, die mit hohem THC-Gehalt werben, sind entweder illegal oder enthalten halbsynthetische Cannabinoide wie HHC.

Unser Fazit

Nicht der Rausch entscheidet, sondern das Zertifikat

„CBD Öl mit THC" ist fast immer ein legales Vollspektrum-Öl mit Spuren unter 0,3%: kein berauschendes Produkt, sondern Hanf in seiner vollständigen natürlichen Zusammensetzung. Das bisschen THC macht dich nicht high, es rundet das Zusammenspiel der Pflanzenstoffe ab.

Musst du Drogentests einkalkulieren, fährst du mit Breitspektrum ohne THC sicherer. Suchst du das volle Profil, passt Vollspektrum. Die eigentliche Frage ist am Ende nicht „mit oder ohne THC", sondern ob das Laborzertifikat den THC-Gehalt sauber ausweist.

Studien und Quellen
  1. McCartney D, Kevin RC, Suraev AS, Irwin C, Grunstein RR, Hoyos CM, McGregor IS. (2022). Orally administered cannabidiol does not produce false-positive tests for Δ9-tetrahydrocannabinol on the Securetec DrugWipe 5S or Dräger DrugTest 5000. Drug Testing and Analysis, 14(1), 137–143. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34412166
  2. Sholler DJ, Spindle TR, Cone EJ, Goffi E, Kuntz D, Mitchell JM, Winecker RE, Bigelow GE, Flegel RR, Vandrey R. (2022). Urinary Pharmacokinetic Profile of Cannabidiol (CBD), Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) and Their Metabolites following Oral and Vaporized CBD and Vaporized CBD-Dominant Cannabis Administration. Journal of Analytical Toxicology, 46(5), 494–503. doi.org/10.1093/jat/bkab059
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung (2024). Cannabinoide in CBD-Ölen: Wieviel ist enthalten? Mitteilung 035/2024 vom 19.07.2024. bfr.bund.de
  4. Bundesinstitut für Risikobewertung (2021). BfR empfiehlt Akute Referenzdosis als Grundlage zur Beurteilung hanfhaltiger Lebensmittel. Stellungnahme Nr. 006/2021 vom 17.02.2021. bfr.bund.de
  5. Bundesministerium der Justiz (2024). Cannabisgesetz (CanG) – Gesetz zum kontrollierten Umgang mit Cannabis. Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109 vom 27.03.2024. gesetze-im-internet.de
  6. Bundesinstitut für Risikobewertung (2025). Psychoaktive Wirkungen durch den Konsum von Hexahydrocannabinol (HHC)-haltigen Erzeugnissen zu erwarten. Stellungnahme 019/2025 vom 04.06.2025. bfr.bund.de
  7. Verbraucherzentrale (2026). CBD-Öl legal auf dem Markt? Klartext Nahrungsergänzung. verbraucherzentrale.de
Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen.