CBD-Lexikon
CBD Glossar
Von Anandamid bis WHO: die wichtigsten Begriffe rund um CBD, Cannabinoide und das Endocannabinoid-System, jeweils in ein, zwei klaren Sätzen erklärt.
71 Begriffe von A–W
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A
Analysezertifikat (COA)
Ein Laborbericht, der genau dokumentiert, was in einem CBD-Produkt steckt: CBD-Gehalt, THC-Gehalt, Schwermetalle, Pestizide, mikrobielle Verunreinigungen. Seriöse Hersteller legen ihre Zertifikate offen, so wie unsere Analysenzertifikate.
Anandamid (AEA)
Ein körpereigenes Endocannabinoid, oft „Glücksmolekül" genannt. Es bindet an CB1-Rezeptoren und beeinflusst Stimmung, Schmerzempfinden und Appetit. CBD kann den Abbau von Anandamid bremsen und seine Wirkung so verlängern.
B
Beta-Caryophyllen
Ein Terpen mit einer Besonderheit: Es dockt direkt am CB2-Rezeptor an, als einziges bekanntes Terpen. Es steckt in Hanf, schwarzem Pfeffer und Nelken, wirkt entzündungshemmend und trägt in Breit- oder Vollspektrum-Ölen zum Entourage-Effekt bei.
Bioverfügbarkeit
Der Anteil eines Wirkstoffs, der nach der Einnahme wirklich im Blut ankommt. Unter der Zunge (sublingual) liegt er bei CBD Öl höher als über den Magen: grob 13 bis 19% gegenüber rund 6%, weil ein Teil den Umweg über die Leber umgeht.
Biphasische Wirkung
CBD kann in niedriger Dosis anders wirken als in hoher. Wenig davon eher anregend und stimmungsaufhellend, mehr davon eher beruhigend und schlaffördernd. Genau deshalb ist deine persönliche Dosierung so wichtig.
Breitspektrum (Broad Spectrum)
Ein CBD-Extrakt, der neben CBD auch andere Cannabinoide (CBG, CBN), Terpene und Flavonoide enthält, aber kein THC. Unsere CBD Öle gibt es als Breitspektrum mit 0% THC.
C
Cannabis
Die Pflanzengattung, zu der Nutzhanf (CBD-reich, THC-arm) genauso gehört wie Marihuana (THC-reich). Botanisch heißt sie Cannabis sativa L. Der Unterschied liegt im THC-Gehalt, nicht in der Pflanzenart.
Cannabinoide
Verbindungen, die an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems andocken. Es gibt Cannabinoide aus Pflanzen (Phytocannabinoide wie CBD, THC) und körpereigene (Endocannabinoide wie Anandamid). In der Hanfpflanze wurden über 100 verschiedene identifiziert.
CB1-Rezeptor
Ein Rezeptor des Endocannabinoid-Systems, vor allem im Gehirn und Nervensystem. THC bindet direkt an CB1 und löst dadurch den Rausch aus. CBD wirkt hier nicht direkt, kann die Bindung von THC aber abschwächen.
CB2-Rezeptor
Ein Rezeptor des Endocannabinoid-Systems, vor allem im Immunsystem und in peripheren Organen. Er ist an Entzündungsreaktionen und Immunfunktionen beteiligt.
CBD (Cannabidiol)
Das bekannteste nicht psychoaktive Cannabinoid der Hanfpflanze. CBD wirkt über das Endocannabinoid-System beruhigend, entzündungshemmend und schmerzmodulierend, ohne Rausch und ohne Suchtpotenzial.
CBDA (Cannabidiolsäure)
Die natürliche, saure Vorstufe von CBDA in der rohen Hanfpflanze. Durch Erhitzen (Decarboxylierung) wird daraus aktives CBD. CBDA selbst zeigt in ersten Studien entzündungshemmende und übelkeitslindernde Eigenschaften.
CBG (Cannabigerol)
Ein Cannabinoid, das in jungen Hanfpflanzen stärker vorkommt. CBG wird wegen seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften erforscht.
CBGA (Cannabigerolsäure)
Die saure Vorstufe von CBG und der Ausgangsstoff, aus dem die Hanfpflanze alle anderen Cannabinoide bildet. Deshalb heißt sie „Mutter aller Cannabinoide".
CBN (Cannabinol)
Ein leicht sedierendes Cannabinoid, das vor allem in gereiftem Cannabis entsteht, durch den natürlichen Abbau von THC. CBN wird wegen seiner schlaffördernden Eigenschaften untersucht.
Clobazam
Ein Benzodiazepin, das gegen Epilepsie eingesetzt wird. CBD kann den Clobazam-Spiegel im Blut erhöhen, eine der am besten dokumentierten Wechselwirkungen.
CO₂-Extraktion
Die schonendste Methode, um CBD aus der Hanfpflanze zu lösen. Dabei dient überkritisches CO₂ als Lösungsmittel, ohne chemische Rückstände und mit vollem Pflanzenstoffprofil.
CYP450-Enzyme
Eine Gruppe von Leberenzymen (u.a. CYP3A4, CYP2C19, CYP2D6), die viele Medikamente abbauen. CBD kann sie hemmen und dadurch die Wirkung anderer Medikamente verändern, siehe auch Grapefruit-Regel.
D
Decarboxylierung
Ein Prozess, bei dem Erhitzen die saure Form eines Cannabinoids (z.B. CBDA) in die aktive Form (CBD) umwandelt. Bei der Herstellung passiert das automatisch.
Dopamin
Ein Botenstoff für Motivation, Belohnung und Konzentration. Bei ADHS ist der Dopaminhaushalt oft aus dem Gleichgewicht, und CBD kann die Dopaminübertragung beeinflussen.
Dosierung
Die Menge CBD in Milligramm (mg). Es gilt: Start low, go slow, also niedrig anfangen und langsam steigern. Deine richtige CBD Dosierung ist individuell.
Dravet-Syndrom
Eine seltene, schwere Epilepsieform im Kindesalter. Das verschreibungspflichtige CBD-Arzneimittel Epidyolex ist seit 2019 in der EU speziell dafür zugelassen.
Drogentest
Übliche Tests suchen nach THC, nicht nach CBD. Breitspektrum-Produkte mit 0% THC sollten keinen positiven Test auslösen; bei Vollspektrum-Produkten mit THC-Spuren ist ein positives Ergebnis theoretisch möglich. Wie sicher CBD und Drogentest zusammenpassen, hängt vor allem vom THC-Gehalt deines Öls ab.
E
Endocannabinoide
Körpereigene Cannabinoide, allen voran Anandamid (AEA) und 2-AG. Sie binden an dieselben Rezeptoren wie pflanzliche Phytocannabinoide und regulieren Schlaf, Stimmung, Schmerz und Immunfunktion.
Endocannabinoid-System (ECS)
Ein körpereigenes Netzwerk aus Rezeptoren (CB1, CB2), Enzymen und Endocannabinoiden. Es reguliert Schlaf, Schmerz, Stimmung und Immunreaktion, und über dieses Endocannabinoid-System wirkt CBD.
Entourage-Effekt
Das Zusammenspiel von CBD mit anderen Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden. In Kombination verstärken sich die Stoffe gegenseitig, weshalb Breit- oder Vollspektrum-Öle oft runder wirken als reines Isolat.
Epidyolex
Das einzige in der EU zugelassene CBD-Arzneimittel: verschreibungspflichtig, für Kinder ab 2 Jahren bei Dravet-Syndrom, Lennox-Gastaut-Syndrom und seit 2021 auch bei Tuberöser Sklerose. Es ist nicht mit frei verkäuflichem CBD Öl vergleichbar. Der medizinische Einsatz von CBD bei Epilepsie folgt eigenen Regeln und ärztlicher Begleitung.
F
First-Pass-Effekt
Schluckst du CBD, passiert es zuerst die Leber, die einen Teil abbaut, bevor er ins Blut gelangt. Die sublinguale Einnahme umgeht diesen Effekt teilweise und hebt die Bioverfügbarkeit.
Flavonoide
Sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. In Breit- oder Vollspektrum-Ölen tragen sie zum Entourage-Effekt bei; in der Hanfpflanze wurden rund 20 verschiedene beschrieben.
G
GABA (Gamma-Aminobuttersäure)
Der wichtigste hemmende Botenstoff im Gehirn, zuständig für Beruhigung und Entspannung. CBD kann die Wirkung von GABA an seinen Rezeptoren verstärken, ähnlich wie Benzodiazepine, aber ohne bekanntes Abhängigkeitspotenzial. Das erklärt einen Teil der beruhigenden Wirkung.
GMP (Good Manufacturing Practice)
Ein internationaler Qualitätsstandard für die Herstellung von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln. GMP-zertifizierte Betriebe arbeiten unter kontrollierten Bedingungen mit dokumentierten Prozessen.
Grapefruit-Regel
Eine einfache Faustregel für mögliche Wechselwirkungen: Steht auf einem Medikament der Hinweis, es nicht mit Grapefruit einzunehmen, gilt dieselbe Vorsicht bei CBD. Beide hemmen das Leberenzym CYP3A4.
H
Halbwertszeit
Die Zeit, in der dein Körper die Hälfte des aufgenommenen CBD abbaut. Sie liegt bei sublingualer Einnahme im Bereich weniger Stunden und kann bei regelmäßiger Einnahme auf 2 bis 5 Tage steigen. Wie lange CBD im Körper bleibt, hängt also davon ab, ob du es einmalig oder regelmäßig nimmst.
Hanf (Nutzhanf)
Eine Pflanzengattung (Cannabis sativa L.), seit Jahrtausenden kultiviert. Nutzhanf enthält viel CBD und nur minimale Mengen THC. Daraus werden CBD-Öle, Textilien, Lebensmittel und Baustoffe gemacht.
Hanföl (Hanfsamenöl)
Wird aus den Samen gepresst und enthält kein CBD, dafür viele Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Beim Kauf lohnt der genaue Blick, weil Hanföl und CBD Öl trotz ähnlichem Namen völlig verschiedene Produkte sind.
Histamin
Ein Botenstoff, der bei Allergien freigesetzt wird und Juckreiz, Schwellungen und laufende Nase auslöst. CBD kann die Histaminfreisetzung möglicherweise hemmen. Ob CBD bei Histaminintoleranz spürbar hilft, ist individuell und nicht abschließend erforscht.
Homöostase
Das innere Gleichgewicht des Körpers, in dem alle Systeme fein reguliert sind. Das Endocannabinoid-System ist ein zentraler Regler dieses Gleichgewichts, und CBD unterstützt es, indem es das ECS moduliert.
I
Isolat
Reines, isoliertes CBD in kristalliner Form, ohne weitere Cannabinoide, Terpene oder Flavonoide. Kein THC, aber auch kein Entourage-Effekt. Für Tiere, die empfindlich auf Terpene reagieren (z.B. Katzen), wird es manchmal bevorzugt.
K
Kaltpressung
Ein Verfahren zur Ölgewinnung ohne Hitze, das bei Hanfsamenöl zum Einsatz kommt, nicht bei der CBD-Extraktion. Kaltgepresstes Hanfsamenöl dient manchmal als Trägeröl für CBD.
L
Lennox-Gastaut-Syndrom
Eine seltene, schwere Epilepsieform im Kindesalter mit häufigen, verschiedenartigen Anfällen. Zusammen mit dem Dravet-Syndrom eine der Indikationen, für die Epidyolex zugelassen ist.
Linalool
Ein Terpen, das für den Lavendelduft sorgt. Es kommt auch in der Hanfpflanze vor und wirkt beruhigend und angstlösend.
Liposomal
Eine Darreichungsform, bei der CBD in winzige Fettkügelchen (Liposomen) verpackt wird, damit es Zellmembranen leichter passiert. Ob das gegenüber klassischem CBD Öl mit MCT-Trägeröl wirklich mehr bringt, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt.
M
MCT-Öl
Mittelkettige Triglyceride, ein Trägeröl aus Kokos. Geschmacksneutral, gut verträglich, verbessert die Aufnahme von CBD. Das Standard-Trägeröl für hochwertige CBD-Öle.
Melatonin
Das körpereigene Schlafhormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Bei Dunkelheit produziert die Zirbeldrüse es und signalisiert dem Körper: Zeit zum Schlafen. Unsere CBD Schlaftropfen enthalten Melatonin als Zusatz; seine Wirkung auf die Einschlafzeit gilt ab 1 mg als belegt.
mg pro Tropfen
Die CBD-Menge in einem Tropfen, je nach Konzentration: 5% = 2,5 mg · 10% = 5 mg · 15% = 7,5 mg · 20% = 10 mg · 30% = 15 mg · 50% = 25 mg. Die passende Menge findest du mit dem Dosierungsrechner.
Mikrodosierung
Die Einnahme sehr kleiner CBD-Mengen (1 bis 5 mg) über den Tag verteilt. Oft als Einstieg empfohlen, um die eigene Verträglichkeit auszutesten.
Mundschleimhaut
Das Gewebe unter der Zunge und an der Wangeninnenseite. Bei sublingualer Einnahme wird CBD hier direkt ins Blut aufgenommen, schneller als über den Magen.
N
Nebenwirkungen
CBD gilt als gut verträglich. Möglich sind milde Effekte wie Müdigkeit, Mundtrockenheit, veränderter Appetit oder leichte Magen-Darm-Beschwerden. Sie treten vor allem bei zu hoher Dosierung auf und verschwinden, wenn du reduzierst. Die meisten CBD Nebenwirkungen sind dosisabhängig und klingen von selbst wieder ab.
O
Omega-Fettsäuren
Essenzielle Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6), die der Körper nicht selbst bildet. Hanfsamenöl enthält beide in einem günstigen Verhältnis. In CBD-Ölen mit Hanfsamenöl als Träger sind sie ein netter Bonus.
P
Phytocannabinoide
Cannabinoide aus Pflanzen, im Gegensatz zu den körpereigenen Endocannabinoiden. Die Hanfpflanze bildet über 100 verschiedene, darunter CBD, THC, CBG, CBN und CBDA.
Prostaglandine
Entzündungsbotenstoffe, die bei Schmerz, Fieber und Schwellungen eine zentrale Rolle spielen. CBD kann entzündliche Prozesse dämpfen und greift dabei unter anderem in den Prostaglandin-Stoffwechsel ein, allerdings über mehrere Wege und nicht als klassischer COX-Hemmer wie ein Schmerzmittel.
Psychoaktiv
Eine Substanz, die den Bewusstseinszustand verändert, also einen Rausch auslöst. CBD ist nicht psychoaktiv, THC dagegen schon; das ist der zentrale Unterschied zwischen CBD und THC.
R
Rezeptoren
Eiweißstrukturen auf Zelloberflächen, an die Botenstoffe andocken. Im ECS sind CB1 und CB2 die wichtigsten: CB1 im Nervensystem, CB2 im Immunsystem. CBD wirkt nicht direkt an ihnen, moduliert aber ihre Aktivität.
S
Serotonin
Ein Botenstoff, der Stimmung, Schlaf und Angstempfinden beeinflusst. CBD interagiert mit dem Serotonin-Rezeptor 5-HT1A, was die angstlösende und stimmungsaufhellende Wirkung erklärt. Genau dieser Serotonin-Weg steht im Zentrum, wenn es um CBD bei Angst geht.
Start low, go slow
Das Grundprinzip der CBD-Dosierung: mit einer niedrigen Dosis beginnen (z.B. 5 bis 10 mg) und langsam steigern, bis die gewünschte Wirkung einsetzt. So findest du deine Dosis mit minimalem Risiko.
Sublingual
Die Einnahme unter der Zunge, bei CBD Öl die empfohlene Methode: Tropfen unter die Zunge geben, etwa 60 Sekunden einwirken lassen und dann schlucken. So gelangt CBD über die Mundschleimhaut schneller ins Blut.
T
Terpene
Aromastoffe in Pflanzen, verantwortlich für den typischen Geruch von Hanf, Lavendel oder Zitrus. In CBD-Ölen tragen sie zum Entourage-Effekt bei und können selbst beruhigend, entzündungshemmend oder stimmungsaufhellend wirken. Bekannte Hanf-Terpene sind Myrcen, Linalool, Limonen und Beta-Caryophyllen.
THC (Tetrahydrocannabinol)
Das psychoaktive Cannabinoid der Hanfpflanze, verantwortlich für den Rausch. Für Nutzhanf-Produkte gilt in Deutschland seit dem Cannabisgesetz 2024 eine THC-Grenze von 0,3%. Unsere Breitspektrum-Öle enthalten 0% THC, unsere Vollspektrum-Linie unter 0,05%. Die genaue Wirkung von THC reicht vom Rausch bis zu medizinischen Anwendungen.
Toleranz
Bei vielen Substanzen lässt die Wirkung mit der Zeit nach. Bei CBD ist eine Toleranzentwicklung nach aktuellem Wissensstand unwahrscheinlich; einige Anwender kommen mit der Zeit sogar mit weniger CBD aus.
Topisch
Die äußerliche Anwendung direkt auf der Haut, im Gegensatz zur Einnahme. CBD-Salben, -Gele und -Cremes wirken topisch: auf die betroffene Stelle aufgetragen, entfalten sie ihre Wirkung lokal über die Hautrezeptoren, ohne ins Blut zu gelangen.
Trägeröl
Das Basisöl, in dem CBD-Extrakt gelöst wird, meist MCT-Öl (Kokos) oder Hanfsamenöl. Es verbessert die Aufnahme und beeinflusst den Geschmack.
Trichome
Winzige, harzige Drüsen auf Blüten und Blättern der Hanfpflanze. In ihnen entstehen Cannabinoide, Terpene und Flavonoide; sie sind der eigentliche Wirkstoff-Speicher.
Tuberöse Sklerose
Eine seltene genetische Erkrankung, bei der gutartige Tumore in verschiedenen Organen wachsen, auch im Gehirn, was Epilepsie auslösen kann. Seit 2021 ist Epidyolex auch für Krampfanfälle bei Tuberöser Sklerose zugelassen.
V
Valproinsäure
Ein Antiepileptikum bei Epilepsie und bipolaren Störungen. Zusammen mit CBD kann die Leberbelastung steigen, weshalb regelmäßige Kontrolle der Leberwerte hier besonders wichtig ist.
Vollspektrum (Full Spectrum)
Ein CBD-Extrakt mit dem gesamten Pflanzenstoffprofil, inklusive Spuren von THC. Es nutzt den Entourage-Effekt am stärksten. Unsere Vollspektrum-Linie enthält unter 0,05% THC; Breitspektrum-Öle bieten einen ähnlichen Effekt bei 0% THC. Der Unterschied zwischen Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat liegt vor allem im THC-Gehalt und im Entourage-Effekt.
W
Wechselwirkungen
CBD wird über die CYP450-Leberenzyme abgebaut, dieselben, die auch viele Medikamente verarbeiten. Dadurch kann CBD deren Wirkung verstärken oder abschwächen, besonders bei Blutverdünnern, Antiepileptika und Antidepressiva. Solche CBD Wechselwirkungen solltest du bei Dauermedikation immer ärztlich abklären.
WHO (Weltgesundheitsorganisation)
Die WHO stufte CBD 2018 in einem Critical Review Report als gut verträglich ein, ohne Hinweise auf Abhängigkeit oder schwere Nebenwirkungen. Diese Einschätzung ist eine wichtige Referenz für die Sicherheitsbewertung von CBD.
Medizinischer Hinweis
Dieses Glossar dient deiner Information und ersetzt keinen Arztbesuch. CBD ist kein Medikament und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu heilen oder zu behandeln. Bei Beschwerden, in der Schwangerschaft oder bei Dauermedikation sprich die Einnahme vorher mit deinem Arzt ab.
Medizinischer HaftungsausschlussStudien und Quellen
- World Health Organization (2018). Cannabidiol (CBD) – Critical Review Report. Expert Committee on Drug Dependence, Genf. who.int
- EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) (2011). Scientific Opinion on the substantiation of a health claim related to melatonin and reduction of sleep onset latency (ID 1698, 1780, 4080). EFSA Journal, 9(6):2241. efsa.europa.eu
- European Medicines Agency. Epidyolex (Cannabidiol) – EPAR, Product Information. ema.europa.eu
- Millar SA, Stone NL, Yates AS, O'Sullivan SE. (2018). A Systematic Review on the Pharmacokinetics of Cannabidiol in Humans. Frontiers in Pharmacology, 9:1365. frontiersin.org

