Die wichtigsten Studien, auf die wir uns in unseren Ratgebern stützen – nach Thema sortiert, mit deutscher Zusammenfassung und Direktlink zur Originalstudie. Jede Referenz wurde manuell geprüft und kuratiert. Die Bibliothek wird laufend ergänzt.
CBD bei Angst und Schlaf – 72 Erwachsene
Bei 72 Patienten verbesserte CBD innerhalb des ersten Monats die Angstwerte bei 79,2% und die Schlafwerte bei 66,7%. Die Verbesserungen blieben über den Studienzeitraum stabil.
PubMedCBD als potenzielle Behandlung für Angststörungen
Der umfassendste Review zu CBD und Angst: Präklinische Evidenz unterstützt CBD bei generalisierter Angst, Panikstörung, sozialer Angst, Zwangsstörung und PTBS.
PubMedCBD reduziert soziale Angst – sichtbar im Gehirn
Patienten mit sozialer Angststörung erhielten 400 mg CBD oder Placebo. CBD reduzierte subjektive Angst signifikant — Gehirnscans zeigten veränderte Aktivität in Limbischem System und Parahippocampus.
PubMedCBD reduziert Angst bei simuliertem öffentlichem Reden
24 Patienten mit sozialer Angststörung erhielten 600 mg CBD vor einem simulierten Redeauftritt. CBD reduzierte Angst, negative Selbstbewertung und körperliche Stressmarker signifikant.
PubMedCBD fördert Neurogenese im Hippocampus
CBD fördert die Bildung neuer Nervenzellen im Hippocampus, steigert BDNF und schützt unreife Neuronen. Diese Effekte könnten die angstlösende und antidepressive Wirkung erklären.
PubMedCBD bei emotionaler Erschöpfung und Burnout – COVID-Studie
Randomisierte Studie an Gesundheitspersonal: CBD (300 mg/Tag über 28 Tage) plus Standardbehandlung verbesserte Burnout-Symptome signifikant gegenüber Standardbehandlung allein.
PubMedCBD bei Jugendlichem mit Substanzmissbrauch und Depression
Fallbericht: Unter CBD-Behandlung besserten sich Angst, Depression und Schlaf – bei gleichzeitigem Rückgang des Substanzkonsums.
PubMedOrales CBD wirkt bei chronisch-entzündlichem und neuropathischem Schmerz
Oral verabreichtes CBD reduzierte bei Ratten sowohl chronisch-entzündliche als auch neuropathische Schmerzen signifikant — eine der ersten Studien zu CBD als orales Schmerzmittel.
PubMedCannabinoide unterdrücken chronische Entzündungsschmerzen über Glycinrezeptoren
CBD potenzierte Glycinrezeptoren im Rückenmark und unterdrückte chronische Entzündungsschmerzen — ein eigenständiger Wirkmechanismus unabhängig von CB1/CB2.
PubMedCannabisextrakt VER-01 bei chronischem Kreuzschmerz – Phase-3-Studie
820 Patienten, 66 Zentren in Deutschland und Österreich. Der standardisierte Vollspektrum-Cannabisextrakt VER-01 reduzierte chronische Kreuzschmerzen signifikant gegenüber Placebo – mit Verbesserungen bei Schlaf, körperlicher Funktion und Lebensqualität. Kein Abhängigkeitspotenzial. Wichtig: VER-01 ist ein THC-haltiger Extrakt (kein reines CBD) und verschreibungspflichtig.
PubMed / NatureCBD schützt Bandscheiben vor degenerativen Schäden
CBD wurde direkt in verletzte Bandscheiben von Ratten injiziert und reduzierte die degenerativen Schäden signifikant – nachgewiesen per MRT und histologischer Analyse. Erste Studie, die CBD als möglichen Schutzfaktor bei Bandscheibendegeneration beschreibt.
PubMedHochdosiertes orales CBD bei Knie-Arthrose
Erste gut konzipierte RCT mit 600 mg CBD/Tag über 8 Wochen bei schmerzhafter Knie-Arthrose. Höhere Dosierung als in früheren Versuchen.
The LancetTopisches CBD verbessert Daumengelenk-Arthrose
Signifikante Verbesserungen bei Schmerz und Funktionalität bei Daumensattelgelenk-Arthrose – ohne Nebenwirkungen.
PubMedCBD bei rheumatoider Arthritis – erste kontrollierte Studie
47 RA-Patienten über 12 Wochen. Kein signifikanter Effekt auf DAS28, aber numerische Verbesserung beim Schmerzempfinden in der 200-mg-Gruppe.
ACR AbstractsTransdermales CBD reduziert Arthritis-Entzündung und Schmerz
Topisch aufgetragenes CBD-Gel reduzierte dosisabhängig Gelenkschwellung, Schmerzverhalten und entzündliche Biomarker – ohne Nebenwirkungen.
PubMedCBD verhindert Schmerz und Nervenschäden bei Arthrose
Lokal verabreichtes CBD blockierte Arthrose-Schmerzen dosisabhängig. Prophylaktische Gabe verhinderte Gelenkschmerzen und neuropathische Schäden.
PubMedCBD und CBG gemeinsam gegen Neuroinflammation
Die Kombination von CBD und CBG reduzierte in einem ALS-Zellmodell entzündungsfördernde Marker und steigerte schützende Botenstoffe. Antioxidative und zellschützende Effekte.
PubMed / MDPICBG zeigt neuroprotektive Wirkung bei Huntington
CBG verbesserte motorische Defizite und schützte Nervenzellen im Huntington-Mausmodell – durch Modulation entzündlicher Marker und Stärkung antioxidativer Abwehr.
PubMedKontrollierte klinische Studie zu CBD bei Huntington
Eine der frühesten kontrollierten Humanstudien zu CBD überhaupt: 15 Patienten erhielten über 6 Wochen täglich CBD. Belegte die gute Verträglichkeit von oralem CBD.
PubMedCBD bei Kindern mit Autismus – Symptomverbesserung
53 Kinder erhielten CBD-reiches Cannabisöl. Verbesserungen bei Selbstverletzung, Wutanfällen, Hyperaktivität und Schlafproblemen.
FrontiersCannabinoid-Behandlung bei Autismus – Proof of Concept
Erste randomisierte, placebokontrollierte Studie zu Cannabinoiden bei Autismus. Verbesserungen bei Verhaltensproblemen, aber kein signifikanter Unterschied bei primären Endpunkten.
BioMed CentralCannabis bei Tourette-Syndrom im Jugendalter
Erste doppelblinde, placebokontrollierte Studie zu Cannabinoiden bei Tourette im Jugendalter. Hinweise auf Tic-Reduktion bei guter Verträglichkeit.
WileyCBD reduziert Anfälle beim Dravet-Syndrom
Schlüsselstudie zur Epidyolex-Zulassung: Anfallshäufigkeit sank unter CBD um 39% vs. 13% unter Placebo. Führte 2019 zur EU-Zulassung.
NEJMCBD reduziert Drop-Seizures beim Lennox-Gastaut-Syndrom
225 Patienten: CBD (20 mg/kg) reduzierte Sturzanfälle um 41,9% vs. 17,2% unter Placebo. Zweite NEJM-Studie zur Epidyolex-Zulassung.
NEJM / PubMedCBD als molekularer Schalter gegen Entzündungen
CBD aktiviert 15-Lipoxygenase-1 und schaltet Immunzellen von entzündungsfördernd auf entzündungsauflösend um. Wirksamste Substanz unter acht getesteten Cannabinoiden.
PubMedCBD stärkt die Darmbarriere und hemmt Entzündungsrezeptoren
CBD regulierte TNF-Rezeptoren herunter und stärkte Tight-Junction-Proteine in Darmzellen. Vielversprechend für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.
ScienceDirectCBG bei entzündlichen Darmerkrankungen
CBG reduzierte bei Mäusen mit Kolitis die Darmentzündung signifikant — ohne Nebenwirkungen. Grundlagenstudie für CBG bei entzündlichen Darmerkrankungen.
PubMedCBG wirkt gegen MRSA – vergleichbar mit Vancomycin
CBG zeigte starke antibakterielle Aktivität gegen MRSA, zerstörte Biofilme und wirkte im Mausmodell vergleichbar mit dem Reserveantibiotikum Vancomycin.
ACS PublicationsCBD hemmt Talgproduktion und wirkt entzündungshemmend auf der Haut
CBD reduzierte in menschlichen Sebozyten die Lipidproduktion und hemmte entzündungsfördernde Zytokine. Potenzial bei Akne und entzündlichen Hauterkrankungen.
PubMedCBD-Salbe bei entzündlichen Hauterkrankungen und Narben
20 Patienten mit Psoriasis, Neurodermitis oder Narben wendeten 3 Monate CBD-Salbe an. Hautbild, Hydration und Elastizität verbesserten sich signifikant.
PubMedTherapeutisches Potenzial von CBD bei Hauterkrankungen
Aktuellster umfassender Review zu CBD in der Dermatologie: Evidenz zu Akne, Neurodermitis, Psoriasis und Hautalterung – mit Einordnung der Limitationen.
PubMedCBD bei menstruationsbedingten Beschwerden
Eine der ersten kontrollierten Studien zu CBD und Regelschmerzen. Untersuchung der Wirkung auf Schmerz, Stimmungsschwankungen und körperliches Unwohlsein.
PubMedCBD bei Endometriose – molekulare Mechanismen
CBD moduliert Entzündungspfade (NF-κB, TNF-α) und oxidativen Stress — beides zentrale Treiber der Endometriose.
PMCCBDA als selektiver COX-2-Hemmer
CBDA hemmte selektiv COX-2 — das Enzym, das Prostaglandine produziert und Regelschmerzen auslöst. Mechanistisch vergleichbar mit Ibuprofen, aber pflanzlich.
PubMedCBD-Zäpfchen bei menstruationsbedingtem Schmerz
Hochdosiertes CBD-Zäpfchen bei Menstruationsschmerzen. Teilnehmerinnen berichteten von signifikanter Schmerzlinderung und reduziertem Unwohlsein.
NatureCBD verbessert Schmerz und Mobilität bei Hunden mit Arthrose
Placebokontrolliert: CBD (2 mg/kg, 2× täglich) verbesserte Schmerzverhalten und Aktivität signifikant — ohne Nebenwirkungen. Meistzitierte CBD-Tierstudie.
PubMedCBD reduziert Anfallshäufigkeit bei Hunden mit Epilepsie
26 Hunde mit idiopathischer Epilepsie: CBD-Gruppe zeigte 33% weniger Anfälle — eine der wenigen kontrollierten Studien zu CBD bei Hunde-Epilepsie.
PubMedCBD bei Arthrose-Schmerz beim Hund – placebokontrolliert
Doppelblinde RCT an 20 Hunden: Tägliches CBD (2 mg/kg) verbesserte Mobilität und Schmerzverhalten signifikant — ohne klinisch relevante Nebenwirkungen.
PubMedCBD reduziert Alkoholverlangen – ICONIC-Studie
Doppelblinde RCT: CBD reduzierte Alkoholverlangen und cue-induzierte Nucleus-accumbens-Aktivierung bei Menschen mit Alkoholkonsumstörung.
PubMedCBD schützt die Leber vor alkoholbedingter Fettleber
CBD schützte Mäuseleber vor Binge-Alkohol-induzierter Steatose durch Hemmung von oxidativem Stress und Steigerung der Autophagie.
PubMedCBD bei Typ-2-Diabetes – Pilotstudie
Randomisierte Pilotstudie: CBD und THCV zeigten Auswirkungen auf glykämische und Lipidparameter bei Typ-2-Diabetikern. THCV verbesserte Nüchternglukose signifikant.
PubMedCBD senkt Diabetes-Inzidenz bei NOD-Mäusen
CBD reduzierte die Diabetes-Inzidenz bei nicht-adipösen diabetischen Mäusen signifikant — Pionierstudie zur immunmodulatorischen Wirkung bei Typ-1-Diabetes.
PubMedCannabis-basierte Medizin bei zentralem Schmerz bei MS
THC/CBD-Extrakt reduzierte zentralen neuropathischen Schmerz bei MS-Patienten signifikant gegenüber Placebo.
PubMedNabiximols bei Spastik – Meta-Analyse
Meta-Analyse zu Sativex (THC:CBD 1:1) bei MS-Spastik. Signifikante Verbesserung bei akzeptablem Nebenwirkungsprofil.
PubMedTaming THC: Der Entourage-Effekt wissenschaftlich erklärt
Die Referenzstudie zum Entourage-Effekt: CBD, Terpene und Pflanzenstoffe modulieren und verstärken die Wirkung von Cannabinoiden. Grundlage für Breit-/Vollspektrum.
PubMedPharmakokinetik von CBD beim Menschen
Erste umfassende Übersicht aller pharmakokinetischen Daten zu CBD. Orale Bioverfügbarkeit gering, durch fetthaltige Nahrung deutlich erhöht.
PubMedFettreiche Mahlzeit verdoppelt CBD-Aufnahme
RCT: Fettreiche Mahlzeit erhöht CBD-Bioverfügbarkeit signifikant mit zweiphasiger Absorption. Erstmals geschlechtsspezifische Unterschiede nachgewiesen.
NatureNahrungseffekt auf CBD-Kapseln bei Epilepsie-Patienten
Fettreiche Mahlzeit erhöhte die CBD-Aufnahme aus Kapseln um das 14-Fache. Praxis-Schlüssel: CBD-Kapseln immer zu einer Mahlzeit einnehmen.
DOIWHO: CBD gut verträglich, kein Abhängigkeitspotenzial
Der Critical Review Report stuft CBD als gut verträglich ein – ohne Hinweise auf Abhängigkeit, Missbrauchspotenzial oder schwere Nebenwirkungen.
WHOEpidyolex – EU-Zulassung als CBD-Arzneimittel
Epidyolex wurde als Zusatztherapie bei Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndrom zugelassen – erstes und einziges CBD-Arzneimittel in der EU.
EMAAbruptes Absetzen von CBD – keine Entzugssymptome
Abruptes Absetzen nach mehrwöchiger Einnahme: keine klinisch relevanten Entzugssymptome. Bestätigt fehlendes Abhängigkeitspotenzial.
PubMedCBD und Leberenzyme bei gesunden Erwachsenen
CBD führte dosisabhängig zu vorübergehenden Leberenzym-Erhöhungen. Wichtig für Sicherheitsbewertung bei Langzeiteinnahme und hohen Dosen.
JAMADiese Bibliothek umfasst die wichtigsten Studien, auf die wir uns in unseren Ratgebern stützen – kuratiert nach Qualität, nicht nach Masse. Wir listen keine Studien, die wir nicht einordnen können. Alle Links wurden manuell verifiziert – falsche PMIDs oder veraltete Referenzen werden aussortiert.
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