Rauchen aufhören mit CBD: so klappt der Rauchstopp Zum Inhalt springen

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Rauchen aufhören mit CBD: Studien, Erfahrungen & Praxisplan

Geschrieben von Dominik Martzy | Aktualisiert am 27.03.2026 | Lesezeit 8 min

Du willst mit dem Rauchen aufhören – aber Stress, innere Unruhe und das ständige Verlangen nach der nächsten Zigarette machen den Rauchstopp unfassbar schwer. Genau hier setzt CBD an: Es kann Entzugserscheinungen wie Anspannung, Reizbarkeit und Schlafprobleme lindern und so die Raucherentwöhnung spürbar erträglicher machen. Kein Mittel, das die Sucht abschaltet – aber eine Unterstützung, die den Unterschied machen kann.

Dr. med. Wolfgang Furtlehner
Medizinisch geprüft

Dr. med. Wolfgang Furtlehner

Arzt | Doktor der gesamten Heilkunde

Fachlich korrekt, evidenzbasiert und aktuell.

Warum ist es so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören?

Rauchen macht auf zwei Ebenen abhängig – und genau das macht den Ausstieg so zäh. Auf der körperlichen Seite steht Nikotin. Es gelangt beim Rauchen innerhalb von Sekunden ins Gehirn und löst dort die Ausschüttung von Dopamin aus – dem Botenstoff, der für Belohnung und Wohlgefühl zuständig ist. Dein Gehirn lernt: Zigarette = gutes Gefühl. Und es fordert dieses Gefühl immer wieder ein.

Mindestens genauso stark ist die psychische Seite. Die Zigarette zum Kaffee, nach dem Essen, in der Pause, bei Stress – über Jahre trainierst du dir Rituale an, die fest mit dem Rauchen verknüpft sind. Selbst wenn das Nikotin längst aus dem Körper ist, bleiben diese Verknüpfungen bestehen. Genau deshalb werden viele Ex-Raucher in bestimmten Situationen rückfällig, obwohl die körperliche Abhängigkeit längst vorbei ist.

Wie stark deine Abhängigkeit wirklich ist, lässt sich testen. Der Fagerström-Test ist ein anerkannter Selbsttest aus der Suchtmedizin – 6 Fragen, keine Anmeldung, Ergebnis sofort:

Frage 1 von 6 Fagerström-Test
Wann rauchst du deine erste Zigarette nach dem Aufstehen?
Fällt es dir schwer, an Orten nicht zu rauchen, wo es verboten ist?
Auf welche Zigarette könntest du am wenigsten verzichten?
Wie viele Zigaretten rauchst du pro Tag?
Rauchst du in den ersten Stunden nach dem Aufstehen mehr als am Rest des Tages?
Rauchst du auch, wenn du krank im Bett liegst?
0
von 10 Punkten

Gering Stark

Für die Einordnung von CBD ist das wichtig: CBD setzt nicht am Nikotin selbst an, sondern vor allem an den Begleitfaktoren – Stress, Anspannung, Schlafprobleme und das automatisierte Verlangen. Also genau dort, wo der Rauchstopp für die meisten am schwierigsten wird.

Mann zündet sich eine Zigarette an

Was sagt die Forschung – kann CBD beim Rauchstopp helfen?

Die Studienlage ist noch dünn – aber das, was es gibt, zeigt eine klare Richtung: CBD kann das Verlangen nach Zigaretten senken, die Reaktion auf Auslösereize dämpfen und Entzugssymptome lindern.

Die bekannteste Studie stammt von Morgan et al. (2013). 24 Raucher bekamen entweder einen CBD-Inhalator oder ein Placebo – immer dann, wenn das Verlangen kam. Nach einer Woche hatte die CBD-Gruppe ihren Zigarettenkonsum um rund 40% reduziert. In der Placebo-Gruppe veränderte sich nichts.

Fünf Jahre später zeigte eine Folgestudie (Hindocha et al., 2018), dass CBD nicht nur den Konsum senkt, sondern auch die unbewusste Aufmerksamkeit auf Rauch-Trigger dämpft. Probanden, die 800 mg CBD erhalten hatten, reagierten deutlich weniger auf Bilder von Zigaretten und bewerteten sie als weniger angenehm.

Dazu kommt eine Metastudie (Prud'homme et al., 2015), die CBD substanzübergreifend als vielversprechend für die Suchtbehandlung einstuft – nicht nur bei Nikotin, sondern auch bei Alkohol, Opioiden und Kokain.

Trotzdem: Alle bisherigen Studien sind klein, und große kontrollierte Studien fehlen noch. CBD ist kein zugelassenes Mittel zur Raucherentwöhnung. Aber die Richtung ist eindeutig – und für viele Betroffene reichen die bisherigen Hinweise, um CBD als Begleitung beim Rauchstopp auszuprobieren.

Studie Teilnehmer Ergebnis Einschränkung
Morgan et al. (2013) 24 Raucher, CBD-Inhalator vs. Placebo 40% weniger Zigaretten in der CBD-Gruppe nach 1 Woche Sehr kleine Stichprobe, nur 1 Woche Dauer
Hindocha et al. (2018) 30 abhängige Raucher, 800 mg CBD vs. Placebo Deutlich schwächere Reaktion auf Rauch-Trigger, weniger Verlangen Einmalige Gabe, Dosis weit über Alltagsniveau
Prud'homme et al. (2015) Metastudie – Überblick über Suchtforschung mit CBD CBD hemmt Belohnungsmuster und senkt Rückfallrisiko substanzübergreifend Basiert überwiegend auf Tierstudien
Präklinisch (Ratten) Nikotinabhängige Ratten, CBD vs. Kontrolle Keine Entzugssymptome in der CBD-Gruppe (weder Unruhe noch Schmerzempfindlichkeit) Tierstudie, nicht direkt auf Menschen übertragbar

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Wo CBD bei der Raucherentwöhnung konkret ansetzen kann

CBD ist kein Nikotinersatz – es dockt nicht an denselben Rezeptoren an und stillt nicht das körperliche Verlangen nach Nikotin. Was CBD kann, ist etwas anderes: Es setzt an den Stellen an, die den Rauchstopp für die meisten so unerträglich machen.

Das Verlangen durchbrechen.
CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System und kann die Verbindung zwischen Auslösereiz und Belohnungserwartung abschwächen. Einfacher gesagt: Der Kaffee am Morgen, die Pause bei der Arbeit, der Feierabend auf dem Balkon – diese Situationen lösen bei Rauchern automatisch das Verlangen nach einer Zigarette aus. CBD kann dazu beitragen, dass dieses automatische Muster schwächer wird. Nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt.

Stress und Reizbarkeit abfangen. Die ersten Tage und Wochen ohne Zigarette sind für viele eine emotionale Achterbahn. Gereiztheit, innere Unruhe, das Gefühl, mit allem überfordert zu sein – das kennt jeder, der es schon mal versucht hat. CBD wird in der Forschung mit angstlösenden und ausgleichenden Effekten in Verbindung gebracht. Für viele Ex-Raucher bedeutet das: Die schwierigen Momente fühlen sich nicht mehr ganz so überwältigend an.

Besser schlafen während des Entzugs. Schlafprobleme gehören zu den häufigsten Entzugserscheinungen. Abends liegt man wach, ist gleichzeitig erschöpft und angespannt, und der Gedanke an eine Zigarette wird immer lauter. CBD kann helfen, abends leichter runterzukommen und ruhiger einzuschlafen. Und wer besser schläft, hat tagsüber mehr Kraft, dem Verlangen standzuhalten.

Heißhunger bremsen. Heißhunger bremsen. Ex-Raucher nehmen im Durchschnitt 4–5 kg zu, weil Essen die Belohnungsfunktion der Zigarette übernimmt. Für viele ist genau das der Grund, es gar nicht erst zu versuchen. CBD kann den Appetit regulieren und Heißhungerattacken abschwächen – kein Garantie-Effekt, aber ein Nebeneffekt, der den Rauchstopp deutlich erträglicher macht.

Das Besondere an CBD im Vergleich zu anderen Hilfsmitteln: Es adressiert nicht nur einen einzelnen Punkt, sondern gleich mehrere Baustellen gleichzeitig – Verlangen, Stress, Schlaf und Appetit. Genau deshalb berichten viele Anwender, dass sich der gesamte Entwöhnungsprozess mit CBD entspannter und kontrollierbarer anfühlt. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vorher mögliche CBD Wechselwirkungen ärztlich abklären.

Rauchen aufhören

Erfahrungsberichte: Rauchen aufhören mit CBD

Studien sind das eine – aber was sagen Menschen, die CBD bei der Raucherentwöhnung tatsächlich ausprobiert haben? Die Erfahrungen, die wir gesammelt haben, zeigen ein ziemlich einheitliches Bild: CBD nimmt nicht das Rauchen weg, aber es nimmt den Druck raus.

Ich bin auch gerade dabei, meine Nikotinsucht zu überwinden – jetzt schon seit drei Wochen ohne Zigarette. Dafür dampfe ich, teils CBD Liquid und teils Aromaliquid mit Nikotin. Letzteres wird aber wöchentlich gesenkt.

Renate T.

Ich mache es genauso gerade und es klappt gut. Möchte am Ende dann nur noch gelegentlich mal dampfen.

Nico M.

Hallo zusammen, ich habe mir mit CBD das Rauchen abgewöhnt und war ganz begeistert von dieser Methode. Habe kein Verlangen mehr, eine Zigarette zu rauchen. Allerdings habe ich dafür kein Öl, sondern Dragees genommen.

Thorsten B.

Ich habe einfach aufgehört, weil die Zigarette mir nicht mehr schmeckte – ca. 3 Monate nach der Einnahme von CBD Hanföl. Ich wollte nicht aufhören und mir war erst Wochen später bewusst, dass das Cannabidiol da seine Finger im Spiel hatte. Das war vor 8 Monaten und ich hatte bis heute weder Entzugserscheinungen noch das Gefühl, den Tabakkonsum zu vermissen.

Claudia F.

Durch die CBD Tropfen habe ich gemerkt, dass ich tagsüber mehr Energie habe und in stressigen Situationen gelassener reagiere. Ich hatte dadurch auch gleichzeitig viel weniger das Bedürfnis, mich mit Tabakkonsum zu beruhigen. Das hat nun das CBD erledigt.

Anonym
Quelle: Facebook-Gruppe „CBD-Öl, CBG-Öl und Hanföl – Erfahrungen und Austausch"

Die Erfahrungen zeigen ein einheitliches Bild: Nicht das Aufhören selbst wird einfacher – sondern alles drumherum. Weniger Anspannung, weniger Reizbarkeit, mehr Gelassenheit. Und bei manchen verschwindet das Verlangen so schleichend, dass sie es erst im Nachhinein bemerken.

CBD Öl Raucherentwöhnung

Praktischer Plan: So nutzt du CBD Tropfen beim Rauchstopp

Einfach CBD nehmen und hoffen, dass die Zigaretten von allein verschwinden – so funktioniert es leider nicht. Was funktioniert: CBD gezielt einsetzen, mit einem klaren Plan und realistischen Erwartungen. Hier ein Rahmen, an dem du dich orientieren kannst.

Woche 1 – Einstieg und Beobachtung. Starte mit 10–20 mg CBD pro Tag, am besten aufgeteilt auf morgens und abends. Nimm ein paar CBD Tropfen unter die Zunge und lass es etwa 60 Sekunden einwirken. Am besten eignet sich ein Breit- oder Vollspektrum-Öl – durch den Entourage-Effekt wirken die enthaltenen Cannabinoide und Terpene zusammen stärker als CBD allein. Wer den Geschmack nicht mag, kann alternativ auf CBD Kapseln ausweichen – gleiche Wirkung, einfachere Einnahme.Rauch in dieser Woche noch ganz normal – aber führe ein kurzes Tagebuch: Wie viele Zigaretten pro Tag? In welchen Situationen greifst du zur Zigarette? Wie fühlst du dich nach der CBD-Einnahme? Dieses Tagebuch wird in den nächsten Wochen dein wichtigstes Werkzeug.

Woche 2 – Bewusst reduzieren. Erhöhe die CBD Dosierung auf 20–30 mg pro Tag, falls du in Woche 1 noch wenig spürst. Beginne jetzt, gezielt Zigaretten wegzulassen – vor allem die, die reine Gewohnheit sind und dir am wenigsten fehlen würden. Wenn das Verlangen in einer bestimmten Situation kommt, greif zuerst zum CBD. Besonders praktisch ist hier das CBD Spray Lemon – ein kurzer Sprühstoß in den Mund, schnell verfügbar, und das Ritual des „etwas in den Mund Nehmens" wird bedient, ohne zur Zigarette zu greifen. Wer das Ritual des Inhalierens braucht, kann vorübergehend auf einen CBD-Vaporizer ausweichen – ohne Nikotin, ohne Verbrennung, aber mit dem vertrauten Gefühl.

Woche 3 – Rauchstopp oder starke Reduktion. Wenn du dich bereit fühlst, setz jetzt den Rauchstopp-Tag. Viele merken, dass die ersten 3–5 Tage die härtesten sind. Genau hier hilft CBD am meisten: morgens gegen die Unruhe, tagsüber gegen das Verlangen in Triggersituationen, abends zum Runterkommen. Halte die CBD-Dosis bei 25–40 mg pro Tag. Wenn Schlaf ein Problem wird, können CBD Schlaftropfen mit Melatonin, Lavendel und Kamille abends zusätzlich helfen.

Woche 4 und danach – Stabilisieren. Das akute Verlangen lässt in den meisten Fällen nach 2–3 Wochen deutlich nach. Aber die psychischen Trigger bleiben länger. Der Kaffee, die Pause, der Feierabend – in diesen Momenten kann CBD weiterhin helfen, nicht rückfällig zu werden. Viele Anwender nehmen CBD nach dem Rauchstopp noch einige Wochen oder Monate weiter, um den Erfolg zu stabilisieren.

Praxis-Tipp: Führe dein Tagebuch mindestens vier Wochen lang. Schreib nicht nur die Zigarettenanzahl auf, sondern auch, wie sich dein Stresslevel, dein Schlaf und dein Verlangen verändern. Oft merkst du positive Veränderungen erst im Rückblick – und genau das motiviert, dranzubleiben.

Was sonst noch hilft – bewährte Methoden neben CBD

CBD ist ein Baustein, kein Alleingang. Die besten Chancen auf einen dauerhaften Rauchstopp hast du mit einer Kombination: Nikotinersatztherapie (Pflaster, Kaugummis, Lutschtabletten) nimmt die körperliche Entzugskomponente raus, während CBD bei Stress und Verlangen ansetzt – beides schließt sich nicht aus. Auf der psychischen Seite hilft Verhaltenstherapie oder Beratung, die automatischen Verknüpfungen zwischen Situation und Zigarette aufzulösen.

Die BZgA bietet unter 0800 8 31 31 31 kostenlose telefonische Unterstützung an. Bei starker Abhängigkeit können auch verschreibungspflichtige Medikamente wie Vareniclin oder Bupropion den Rauchstopp unterstützen – sprich mit deinem Arzt darüber. Und unterschätze nicht die Wirkung von Bewegung – wer regelmäßig Sport treibt, hat Studien zufolge eine deutlich höhere Chance, langfristig rauchfrei zu bleiben. Schon ein täglicher Spaziergang macht einen spürbaren Unterschied.

CBD Öl Nebenwirkungen bei Raucherentwöhnung

Was passiert im Körper nach dem Rauchstopp?

Dein Körper beginnt sich schneller zu erholen, als du denkst. Schon Minuten nach der letzten Zigarette starten die ersten Reparaturprozesse – und mit jedem Tag ohne Zigarette werden die Veränderungen deutlicher.

Zeitpunkt Was passiert
Nach 20 Minuten Puls und Blutdruck sinken auf normale Werte
Nach 24 Stunden Das Herzinfarktrisiko beginnt zu sinken, Kohlenmonoxid ist aus dem Blut
Nach 48 Stunden Geschmack und Geruch verbessern sich spürbar
Nach 2 Wochen Die Lungenfunktion beginnt sich zu verbessern – spürbar beim Treppensteigen und Sport
Nach 1–3 Monaten Flimmerhärchen erholen sich, Husten und Kurzatmigkeit lassen nach
Nach 1 Jahr Risiko für koronare Herzkrankheiten hat sich halbiert
Nach 5 Jahren Schlaganfallrisiko auf dem Niveau eines Nichtrauchers
Nach 10 Jahren Lungenkrebsrisiko etwa halbiert, auch andere Krebsrisiken deutlich gesunken

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FAQ - CBD gegen Rauchen 

Ja, CBD kann den Rauchstopp unterstützen – aber nicht die Sucht allein beenden. Eine Studie zeigte, dass Raucher mit CBD-Inhalator ihren Konsum innerhalb einer Woche um 40 % reduzierten. CBD hilft vor allem gegen Stress, Verlangen und Schlafprobleme während des Entzugs.

CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System und kann die Verbindung zwischen Auslösereiz und Belohnungserwartung abschwächen. Gleichzeitig wirkt es angstlösend, ausgleichend und schlaffördernd – genau die Punkte, an denen die meisten Rauchstopps scheitern.

Starte mit 10–20 mg CBD pro Tag und steigere bei Bedarf auf 25–40 mg. Teile die Dosis auf morgens und abends auf. Die richtige Menge hängt von deiner Abhängigkeit, deinem Stresslevel und deiner individuellen Reaktion ab.

Ein Breit- oder Vollspektrum-Öl (10–20 %) ist die beste Basis. Für unterwegs eignet sich ein CBD Spray, weil es schnell verfügbar ist und das Ritual des „etwas in den Mund Nehmens" bedient. Abends können CBD Schlaftropfen mit Melatonin zusätzlich helfen.

Sublingual (unter der Zunge) spürst du die Wirkung nach 15–30 Minuten. Der Effekt auf das Rauchverlangen baut sich über mehrere Tage auf – die meisten Anwender berichten nach 1–2 Wochen regelmäßiger Einnahme von einem deutlichen Unterschied.

Nein, komplett verhindern kann CBD den Entzug nicht. Es kann aber Symptome wie Reizbarkeit, Anspannung und Schlafprobleme abmildern. Die körperliche Nikotinentwöhnung selbst wird dadurch erträglicher, verschwindet aber nicht vollständig.

Nein. Die WHO hat 2018 bestätigt, dass CBD kein Abhängigkeitspotenzial besitzt. Es wirkt nicht psychoaktiv, erzeugt keinen Rausch und kann jederzeit ohne Entzugserscheinungen abgesetzt werden.

CBD gilt als gut verträglich. Bei zu hoher Dosierung können Müdigkeit, Mundtrockenheit oder leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Im Vergleich zu verschreibungspflichtigen Raucherentwöhnungsmitteln wie Vareniclin sind die Nebenwirkungen deutlich milder.

Nicht besser, sondern anders. Nikotinpflaster ersetzen das Nikotin und lindern den körperlichen Entzug. CBD setzt an Stress, Verlangen und Schlafproblemen an. Beides ergänzt sich – viele Anwender kombinieren Nikotinersatz mit CBD für den besten Effekt.

Grundsätzlich ja. Es gibt keine bekannten Wechselwirkungen zwischen CBD und Nikotinersatzprodukten wie Pflastern oder Kaugummis. Trotzdem ist ärztliche Rücksprache sinnvoll – vor allem wenn du zusätzlich andere Medikamente einnimmst.

Fazit – CBD als Unterstützung beim Rauchstopp

Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine der besten Entscheidungen, die du für deine Gesundheit treffen kannst – und gleichzeitig eine der schwersten. CBD macht diesen Weg nicht automatisch einfach, aber es kann ihn spürbar erträglicher machen. Weniger Verlangen in Triggersituationen, weniger Reizbarkeit, ruhigerer Schlaf – genau die Punkte, an denen die meisten Rauchstopps scheitern.

Die Forschung stützt das: CBD kann das Belohnungsmuster abschwächen, die Reaktion auf Auslösereize dämpfen und Entzugserscheinungen lindern. Gleichzeitig ist die Studienlage noch jung, und CBD allein wird die Zigaretten nicht aus deinem Leben verschwinden lassen. Die besten Chancen hast du, wenn du CBD als einen Baustein in einem größeren Plan nutzt – zusammen mit bewährten Methoden, Bewegung und realistischen Erwartungen.

Und falls du gerade mitten im Entzug steckst und zweifelst, ob du durchhältst: Dein Körper hat schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette angefangen, sich zu reparieren. Jeder Tag ohne zählt. Übrigens: Bei einer Schachtel pro Tag sparst du über 3.000€ im Jahr – Geld, das du deutlich besser investieren kannst.

*Medizinischer Haftungsauschluss

Studien und Quellen
  1. Hindocha C. et al. (2018). Cannabidiol reverses attentional bias to cigarette cues in a human experimental model of tobacco withdrawal. Addiction, 113(9), 1696-1705. Studie zu CBD und Aufmerksamkeitsbias bei Tabakentzug auf PubMed ansehen
  2. Prud'homme M. et al. (2015). Cannabidiol as an Intervention for Addictive Behaviors: A Systematic Review of the Evidence. Substance Abuse, 9, 33-38. Systematischer Review zu CBD bei Suchtverhalten auf PubMed ansehen
  3. Morgan C.J.A. et al. (2013). Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: Preliminary findings. Addictive Behaviors, 38(9), 2433-2436. Pilotstudie zu CBD und Zigarettenkonsum auf PubMed ansehen
Dominik Martzy
Dominik Martzy

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen. Alle Inhalte werden regelmäßig überprüft und bei neuen Erkenntnissen aktualisiert.

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