CBD Öl für Katzen: Wirkung, Anwendung und was Studien zeigen

Früher war deine Katze mit einem Satz oben auf dem Schrank. Jetzt sucht sie den Umweg über den Stuhl, schläft mehr und lässt sich abends schlechter anfassen. CBD Öl wird bei Katzen genau dafür eingesetzt: bei Schmerzen, bei Anspannung, bei allem, was mit dem Alter langsam schlechter wird. Und es macht einen Unterschied, ob sie Schmerzen hat oder ob sie sich vor dem Staubsauger versteckt.
Das Wichtigste im Überblick
- CBD Öl wirkt bei Katzen über das Endocannabinoid-System, das Schmerz, Entzündung, Appetit und Stress mitreguliert.
- Am besten belegt ist der Effekt bei Arthrose: mehr Beweglichkeit ab der zweiten Woche. Bei Stress zählt Regelmäßigkeit, nicht die einzelne Gabe.
- Gib das Öl zusammen mit dem Futter: nüchtern nimmt deine Katze nur etwa ein Drittel davon auf.
- Für Katzen kommt ausschließlich ein terpenfreies Öl ohne THC infrage.
Wie wirkt CBD Öl bei Katzen?
CBD Öl wirkt bei deiner Katze über das Endocannabinoid-System, ein Netzwerk aus Rezeptoren, das Schmerz, Entzündung, Appetit und Stressreaktionen im Gleichgewicht hält. Das System selbst funktioniert bei euch beiden gleich. Der Unterschied steckt darin, wie der Katzenkörper Pflanzenstoffe wieder loswird.
Dass Katzen dieses System besitzen, ist inzwischen nicht mehr nur eine Annahme. Forschungsgruppen haben CB1- und CB2-Rezeptoren im Magen-Darm-Trakt, in der Haut und in der Maulschleimhaut von Katzen nachgewiesen. Auffällig dabei: In entzündetem Gewebe sind diese Rezeptoren deutlich stärker vorhanden als in gesundem. Genau dort setzt CBD an, also da, wo deine Katze das Problem hat.
CBD selbst dockt nicht wie THC direkt am CB1-Rezeptor an. Es wirkt eher wie ein Regler im Hintergrund, beeinflusst Serotonin-Rezeptoren und entzündungsregulierende Schalter in der Zelle und verlangsamt den Abbau körpereigener Botenstoffe. Deshalb dämpft CBD Signale, die ohnehin überschießen, ohne deine Katze benommen zu machen. Im besten Fall wirkt sie ruhiger und beweglicher, ohne dabei müde zu sein.
Der entscheidende Unterschied zu Hund und Mensch steckt in der Leber. Katzen und allen ihren Verwandten fehlt ein funktionierendes Enzym namens UGT1A6. Das Gen dafür wurde im Lauf der Evolution stillgelegt und trägt heute keine Bauanleitung mehr. Bei Menschen und Hunden macht genau dieses Enzym phenolische Pflanzenstoffe wasserlöslich, damit der Körper sie ausscheiden kann. Bei deiner Katze läuft dieser Weg kaum. Aus derselben Ursache sind Paracetamol und Aspirin für Katzen gefährlich, und aus derselben Ursache haben ätherische Öle und stark aromatische Extrakte in einem Katzenöl nichts verloren. Warum das ausgerechnet Terpene betrifft, liegt an ihrer chemischen Verwandtschaft zu diesen Stoffen. Was für dich ein gutes Öl ist, kann für deine Katze das falsche sein.
Beim CBD selbst liegt der Unterschied woanders. Katzen nehmen es schlechter auf als Hunde und scheiden es schneller wieder aus. In einer Untersuchung mit acht Katzen lag der Spitzenwert im Blut nach 2 mg pro Kilogramm bei rund 43 ng/ml, die Halbwertszeit bei etwa zwei Stunden. Beim Hund erreicht dieselbe Menge ein Vielfaches davon. Weil Katzen CBD anders abbauen, machen Trägeröl, Formulierung und Zeitpunkt bei ihnen mehr aus als bei jedem anderen Haustier.
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„Mein Tierarzt empfahl mir das CANNABY CBD Öl zur Unterstützung der Gelenke meiner Katze. Schon in der ersten Woche wurde die Beweglichkeit deutlich besser. Die Wirkung hat mich positiv überrascht, und Nebenwirkungen gab es keine.“
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„Meine Katze sieht die Tropfen wie Leckerlis an. Ich gebe 3 bis 4 Tropfen auf meinen Finger und sie schleckt es ab. Mir kommt vor, dass es ihr gut tut.“
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„Meine Katze nimmt die Tropfen sehr gut auf. Da sie zusätzlich Schmerzmittel bekommt, kann ich nicht gut beurteilen, wie viel das Öl zur Schmerzlinderung beiträgt. Sie bekommt morgens das Schmerzmittel und abends die Tropfen.“
Echte, verifizierte Bewertungen von CANNABY-Kundinnen und -Kunden. Aus Datenschutzgründen anonymisiert dargestellt.
In den Erfahrungen von Katzenhaltern tauchen vor allem zwei Dinge auf: mehr Beweglichkeit und mehr Ruhe. Und fast immer steht dabei, ob die Katze die Tropfen freiwillig nimmt. Beides hängt zusammen: Nur wenn deine Katze das Öl freiwillig nimmt, kannst du überhaupt beurteilen, ob es ihr hilft.
Wobei kann CBD Öl bei Katzen helfen und wobei nicht?
Am klarsten hilft CBD Öl deiner Katze bei chronischen Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Dafür gibt es eine kontrollierte Studie mit Zahlen. Bei den übrigen Einsatzgebieten reicht die Forschung von ersten Hinweisen bis zu reiner Beobachtung, und für dich heißt das vor allem: unterschiedlich viel Geduld einplanen.
Arthrose und Schmerzen. Hier liegt die einzige richtige Studie vor. 2025 testete ein Team der Universität Utrecht eine CBD/CBDA-Paste an Katzen mit diagnostizierter Arthrose, doppelblind, mit Placebo und im Wechseldesign, sodass jede Katze ihre eigene Kontrolle war. Bei den 14 Katzen, die durchhielten, verbesserten sich die von den Haltern beurteilten Beweglichkeitswerte ab Woche 2 und die vom Tierarzt erhobenen Schmerzwerte bis Woche 6, jeweils deutlich gegenüber Placebo. Die Blutwerte blieben unauffällig. Ehrlich dazu gehört die andere Zahl: Von ursprünglich 26 Katzen brachen 12 ab, sieben davon wegen Erbrechen oder Durchfall, zwei verweigerten die Paste komplett. Dahinter steckt allerdings die Zubereitung, nicht das Cannabidiol. Getestet wurde eine Vollspektrum-Paste mit dem typisch intensiven Hanfaroma, so intensiv, dass die Forscher dem Placebo eigens das Terpen Myrcen zusetzen mussten, damit niemand am Geruch erkennt, welche Paste er in der Hand hält. Erbrechen und Würgen führen die Autoren selbst auf Geruch und Geschmack solcher Extrakte zurück. Ein terpenfreies Öl auf Lachsöl-Basis hat dieses Problem von vornherein nicht. Für dich heißt das: Wenn deine Katze steif geworden ist oder nicht mehr springt, ist CBD bei Arthrose einen Versuch wert, und die Verträglichkeit entscheidest du in den ersten zwei Wochen.
Zahnfleischentzündung. Eine placebokontrollierte Studie von 2023 an Katzen mit chronischer Gingivostomatitis fand nach zwei Wochen bessere Werte im Gesamtbild der Erkrankung, während der reine Schmerz-Score unverändert blieb. Damit ist CBD bei Zahnfleischentzündung der einzige Bereich neben der Arthrose, für den überhaupt eine kontrollierte Katzenstudie vorliegt. Die Dosis lag rückblickend zu niedrig, im Blut kamen kaum messbare Mengen an. Das Ergebnis ist damit ein Hinweis, kein Beweis. Frisst deine Katze und zuckt dabei oder lässt das Futter wieder fallen, gehört sie zuerst zum Tierarzt. Eine entzündete Maulschleimhaut muss behandelt werden.
Nach einer Operation. In einer Untersuchung von 2024 bekamen Katzen vor einer Kastration entweder CBD oder ein Scheinpräparat. Vier von zwölf Tieren der Placebogruppe brauchten während des Eingriffs ein zusätzliches Schmerzmittel, in der CBD-Gruppe keine einzige. Die Schmerzwerte danach unterschieden sich nicht. Für dich ist das vor allem ein Punkt für das Gespräch mit deiner Tierärztin, keine Anwendung für zuhause.
Stress und Angst. Hier lohnt der genaue Blick. 2024 erhielten 40 Katzen eine einzige Gabe von 4 mg CBD pro Kilogramm, kurz bevor sie in der Transportbox gefahren wurden. Gemessen an Cortisol und Verhalten unterschieden sie sich nicht von der Placebogruppe. Eine zweite Studie zur Trennungssituation arbeitete ebenfalls mit einer Einmalgabe und fand nur Unterschiede von wenigen Sekunden. Beide Studien beantworten damit nur die Frage nach der schnellen Einmalgabe. Die tägliche Anwendung über Wochen ist bei Katzen zum Thema Stress bisher nicht untersucht worden. Genau davon berichten Halter aber am häufigsten, und die Erfahrungen aus der Arthrose-Studie zeigen, dass sich beim Verhalten erst ab der zweiten Woche etwas tut. Was daraus folgt, ist eine Frage des Zeitrahmens: Von einer einzelnen Gabe eine halbe Stunde vor der Autofahrt kannst du wenig erwarten, von einer regelmäßigen Gabe über mehrere Wochen deutlich mehr. Steht deine Katze dauerhaft unter Stress, arbeitest du am besten auf zwei Ebenen gleichzeitig: an ihrer Umgebung und am Zusammenleben, begleitet von CBD über einen längeren Zeitraum.
Alter, Appetit und Verdauung. Für nächtliche Unruhe, nachlassende Orientierung oder Fressunlust im Alter gibt es keine Katzenstudien. Ruft deine Katze nachts oder läuft ziellos umher, hilft dir vor allem die eigene Beobachtung weiter. Was es gibt, sind die Rezeptoren im Magen-Darm-Trakt, viele Halterberichte und die Beobachtung aus der Arthrose-Studie, dass sich mit weniger Schmerz auch das übrige Verhalten ändert. Beobachte deine Katze hier über zwei bis drei Wochen und schau dir die Entwicklung im Ganzen an.
Krebs. Zellversuche zeigen, dass CBD in das Wachstum von Tumorzellen eingreifen kann. An Katzen ist davon nichts geprüft. Was existiert, ist ein Fallbericht aus der Palliativmedizin. Wenn bei deiner Katze ein Tumor festgestellt wurde, geht es realistisch um Lebensqualität, um Appetit, Ruhe und Schmerz. CBD ersetzt keine onkologische Behandlung. Sprich die Anwendung mit deiner Tierärztin ab, besonders wenn deine Katze parallel Medikamente bekommt.
Wie schnell wirkt CBD Öl bei Katzen?
Eine erste Reaktion siehst du frühestens nach ein bis zwei Stunden, eine verlässliche Antwort auf die Frage „hilft es?“ erst nach zwei Wochen. Das liegt daran, wie CBD arbeitet: Es senkt eine Dauerbelastung, und das braucht ein paar Tage.
Im Blut ist die Sache schnell erzählt. Bei allen bisher untersuchten Ölen erreicht CBD seinen Höchstwert etwa zwei bis drei Stunden nach der Gabe. Wenn deine Katze also nach einer halben Stunde noch genauso unruhig ist wie vorher, hat das Öl schlicht seinen Höhepunkt noch nicht erreicht.
Bei chronischen Beschwerden entscheidet nicht der einzelne Tag. In der Arthrose-Studie aus Utrecht bemerkten die Halter die ersten Verbesserungen bei Beweglichkeit, Springen und Treppensteigen nach zwei Wochen. Die Werte, die der Tierarzt beim Abtasten erhob, änderten sich messbar erst nach sechs Wochen. Plan also eher mit Wochen als mit Tagen, wenn du deiner Katze eine faire Chance geben willst.
Warum eine Katze nach fünf Tagen sichtbar mobiler ist und die nächste nach drei Wochen gar nichts zeigt, hat vier Ursachen:
- Das Produkt selbst. Zwischen verschiedenen Katzenölen liegen bei vergleichbarer Dosis teils zehnfach unterschiedliche Blutwerte. Trägeröl und Zusammensetzung entscheiden mehr als die Prozentzahl auf dem Etikett.
- Der Zeitpunkt. Mit Futter kommt deutlich mehr an als nüchtern.
- Die Menge. Zu vorsichtig dosiert ist der häufigste Grund, warum du keine Wirkung siehst.
- Das Beschwerdebild. Schmerz reagiert anders als Anspannung.
Führ in den ersten drei Wochen kurz Notiz: Springt sie wieder aufs Sofa? Wie oft? Wie lange schläft sie am Stück? Diese drei Zeilen pro Tag sagen dir mehr als jedes Gefühl im Rückblick.
CBD Öl für deine Katze
Terpenfrei, ohne THC, auf Lachsöl-Basis. 1,5 mg CBD pro Tropfen, Breitspektrum, laborgeprüft.
Zum CBD Öl für KatzenDie richtige Dosierung für deine Katze
Starte mit 0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht und bleib mindestens fünf Tage dabei, bevor du etwas änderst. Bei einer 5 kg schweren Katze sind das rund 2,5 mg, also etwa zwei Tropfen unseres 3%-Öls mit 1,5 mg CBD pro Tropfen.
Diese Startmenge liegt bewusst unter dem, was in Studien eingesetzt wird. Dort wurde meist mit 2 bis 4 mg pro Kilogramm gearbeitet, und die Verträglichkeit war auch dort gut. Für zuhause ist der niedrige Einstieg trotzdem der bessere Weg, weil du dann erkennst, ob deine Katze das Öl überhaupt annimmt und ob der Magen mitspielt, bevor die Menge steigt.
So gehst du vor: fünf bis sieben Tage die Startmenge, zweimal täglich morgens und abends. Verändert sich nichts und geht es deiner Katze gut, erhöhst du um einen Tropfen pro Gabe und wartest wieder. Wird sie auffallend müde oder wird der Kot weicher, gehst du einen Tropfen zurück. Mehr Struktur braucht es nicht. Als Staffel heißt das: bis 4 kg ein Tropfen täglich, zwischen 4 und 6 kg zwei, darüber drei. Die feinere Dosierung für Katzen rechnet zusätzlich mit dem tatsächlichen Gewicht statt mit Stufen.
Merke
Mehr hilft bei Katzen nicht automatisch mehr. Die richtige Menge ist die kleinste, mit der du eine Veränderung siehst. Und weil Katzen CBD schneller wieder ausscheiden als Hunde, bringen zwei kleinere Gaben über den Tag verteilt meist mehr als eine große.
Wie gibst du deiner Katze CBD Öl?
Gib das Öl zusammen mit dem Futter. Das klingt nach der bequemen Lösung, ist aber die wirksamere: In einer Untersuchung mit neun Katzen nahm derselbe Körper aus derselben Dosis fast dreimal so viel CBD auf, wenn die Katze vorher gefressen hatte. Nüchtern verschenkst du zwei Drittel.
Am einfachsten gibst du das Öl deshalb direkt zur Mahlzeit, nicht davor und nicht danach. Zwei Varianten funktionieren im Alltag zuverlässig:
- Über eine kleine Portion Nassfutter. Nimm bewusst wenig, etwa einen Teelöffel, und misch das Öl gründlich unter. Nur wenn deine Katze die Portion komplett auffrisst, bekommt sie auch die volle Menge. Erst danach gibt es den Rest der Mahlzeit.
- Direkt in die Backentasche. Seitlich ins Maul, nicht in den Rachen, danach ein Leckerli oder die Fütterung. Das geht schnell und du weißt sicher, wie viel angekommen ist.
Ob deine Katze mitspielt, entscheidet vor allem der Geruch, und genau daran scheiterten die Studien mit den aromatischen Vollspektrum-Zubereitungen. Deshalb ist unser Katzenöl terpenfrei und nutzt Lachsöl als Trägeröl. Wie gut das funktioniert, siehst du an den Rückmeldungen: In 20 von 44 Bewertungen zu diesem Öl geht es genau darum, dass die Katze die Tropfen ohne Theater nimmt, oft direkt vom Finger oder auf einem Lieblingsleckerli. Zögert deine Katze am Anfang trotzdem, gib ihr zwei bis drei Tage Zeit für den neuen Geruch. Meist reicht schon eine Schleckpaste oder ein kräftig riechendes Nassfutter.
Worauf du beim Kauf achten musst
Für Katzen kommt nur ein Öl infrage, das terpenfrei und komplett frei von THC ist. Alles andere ist eine Frage der Qualität, dieser eine Punkt ist eine Frage der Sicherheit.
Der Grund steckt in der Leber deiner Katze. Was ihr fehlt, um phenolische Pflanzenstoffe abzubauen, holt kein Produkt wieder rein. Ein Vollspektrum-Öl aus deinem Badezimmerschrank enthält genau diese Stoffe, dazu Spuren von THC und eine Dosierung, die für einen erwachsenen Menschen gedacht ist. Für deine 4 kg schwere Katze ist das die falsche Flasche, auch wenn es ein gutes Öl ist. Wenn du unsicher bist, ob ein Produkt taugt, sagt dir die Zutatenliste mehr als die Produktbeschreibung.
| Kriterium | Warum |
|---|---|
| Terpene | 0%. Katzen bauen diese Pflanzenstoffe kaum ab, sie können sich im Körper anreichern. |
| THC | 0%. Bringt keinen Nutzen und verursacht Bewegungsstörungen, Lethargie und Muskelzittern. |
| Analyse | Muss CBD- und THC-Gehalt sowie Pestizide, Schwermetalle und Lösungsmittelreste ausweisen. |
| Trägeröl | MCT- oder Lachsöl. Keine ätherischen Öle, keine Aromazusätze. |
| Deklaration | CBD in Milligramm angegeben. „Hanfextrakt“ allein sagt nichts über den Gehalt. |
Achte außerdem darauf, dass wirklich CBD enthalten ist. Hanfsamenöl wird aus den Samen gepresst und enthält kein Cannabidiol. Es ist ein gutes Futteröl für Haut und Fell, hat aber keine der Eigenschaften, um die es hier geht. Steht auf dem Etikett kein CBD-Gehalt in Milligramm, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch keiner drin ist. Unsere Analysenzertifikate findest du zu jeder Charge.
Und die Sorge, die fast jeder Halter hat: Ein terpen- und THC-freies Öl macht deine Katze nicht benommen und schon gar nicht berauscht. Ob eine Katze überhaupt high werden kann, hängt allein am THC-Gehalt, und der liegt hier bei null.
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
CBD gilt bei Katzen als gut verträglich, die typischen Nebenwirkungen sind mild und hängen an der Menge. Am wichtigsten ist dabei die Kombination mit Medikamenten.
Was du am häufigsten beobachtest, ist zusätzliche Müdigkeit in den ersten Tagen, weicherer Kot und ein veränderter Appetit bei deiner Katze. In der Regel reicht ein Tropfen weniger, und die Sache erledigt sich. Dazu kommen Reaktionen, die gar nichts mit der Wirkung zu tun haben: starkes Schlecken, Kopfschütteln, gelegentlich Würgen. Das ist eine Antwort auf Geruch und Geschmack, nicht auf das Cannabinoid.
Zur Leber gibt es zwei Beobachtungen, die zusammengehören. In einer Untersuchung über zwölf Wochen zeigte eine von acht Katzen dauerhaft erhöhte Leberwerte. In einer Langzeitstudie über sechs Monate mit täglich 4 mg pro Kilogramm blieben die Werte bei der großen Mehrheit unauffällig, zwei Tiere schieden allerdings wegen erhöhter Werte aus. Für eine gesunde Katze bei niedriger Dosis ist das kein Grund, es nicht zu versuchen. Hat deine Katze dagegen eine bekannte Lebererkrankung, ist es der Grund, vorher den Tierarzt zu fragen. Steht ohnehin eine Blutkontrolle an, nimm die Leberwerte einmal mit dazu.
Wichtiger als alles davor ist die Wechselwirkung. CBD wird über dieselben Leberenzyme verarbeitet wie viele Medikamente und kann deren Abbau bremsen. Der Wirkstoff bleibt dann länger und stärker im Körper, als er soll. Das betrifft besonders Antiepileptika, Schmerz- und Entzündungshemmer, Herz- und Schilddrüsenmedikamente. Bekommt deine Katze dauerhaft ein Medikament, gehört die Frage vor die erste Gabe, nicht danach. Welche Nebenwirkungen bei Katzen überhaupt auftreten können, hängt fast immer an der Menge und an der Frage, was deine Katze sonst noch bekommt.
Wo CBD deiner Katze wirklich hilft
Am zuverlässigsten hilft CBD Öl deiner Katze dort, wo sie Schmerzen hat. Bei Arthrose zeigt die erste kontrollierte Studie genau das, was Halter seit Jahren beschreiben: mehr Bewegung, weniger Schonhaltung, eine Katze, die wieder aufs Fensterbrett springt. Bei Stress und Unruhe brauchst du mehr Geduld, dafür ist die tägliche Gabe über mehrere Wochen der richtige Weg.
Drei Dinge entscheiden über das Ergebnis: ein Öl, das terpen- und THC-frei ist, eine kleine Startmenge, die du langsam steigerst, und die Gabe zusammen mit dem Futter. Gib deiner Katze zwei bis drei Wochen Zeit, bevor du ein Urteil fällst. Hältst du dich an diese drei Punkte, weißt du danach ziemlich sicher, ob es bei ihr etwas bringt.
Am leichtesten wird der Alltag, wenn deine Katze das Öl gern nimmt. Genau dafür ist unser Katzenöl terpenfrei und auf Lachsöl-Basis gemacht: einmal täglich ins Futter, ohne Kampf, ohne Stress für euch beide. Bei Vorerkrankungen oder laufender Medikation klär die Anwendung vorher tierärztlich ab.
Häufige Fragen zu CBD Öl bei Katzen
Wie lange dauert es, bis CBD bei Katzen wirkt?
Im Blut erreicht CBD nach zwei bis drei Stunden seinen Höchstwert. Eine erste Veränderung im Verhalten siehst du frühestens am selben Tag. Bei Arthrose zeigten sich Verbesserungen der Beweglichkeit nach zwei Wochen, die tierärztlich gemessenen Schmerzwerte sanken nach sechs Wochen.
Wie viel CBD Öl darf eine Katze bekommen?
Starte mit 0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, verteilt auf morgens und abends. Wiegt deine Katze 5 kg, bekommt sie also etwa 2,5 mg, das sind rund zwei Tropfen eines 3%-Öls. In Studien wurden 2 bis 4 mg pro Kilogramm eingesetzt und gut vertragen.
Kann meine Katze von CBD Öl high werden?
Nein. Für den Rausch ist THC verantwortlich, und ein Katzenöl enthält davon nichts. CBD dockt nicht wie THC am CB1-Rezeptor an. Anders liegt der Fall bei Humanprodukten oder unkontrollierter Ware aus dem Internet, die du deiner Katze nicht geben solltest, weil sie THC enthalten kann.
Darf ich meiner Katze mein eigenes CBD Öl geben?
Nein. Öle für Menschen enthalten Terpene und meist THC-Spuren, dazu ein Vielfaches der passenden Dosis. Katzen können phenolische Pflanzenstoffe kaum abbauen, sodass sich diese Stoffe anreichern. Nimm ausschließlich ein terpen- und THC-freies Öl für Katzen.
Hilft CBD Öl bei ängstlichen Katzen?
Nur bei regelmäßiger Anwendung. Zwei Studien mit einer Einmalgabe kurz vor der Stresssituation fanden keinen Unterschied zu Placebo. Die tägliche Gabe über mehrere Wochen ist bei Katzen nicht untersucht, wird von Haltern aber am häufigsten als hilfreich beschrieben. Plan also Wochen ein, keine Stunden.
Kann ich meiner Katze CBD Öl dauerhaft geben?
Ja, bei gesunden Katzen spricht nichts dagegen. Eine Studie über sechs Monate mit täglicher Gabe zeigte keine Veränderung von Blutbild, Leber- und Nierenwerten. Hat deine Katze Vorerkrankungen oder bekommt sie dauerhaft Medikamente, lass die Leberwerte nach vier Wochen kontrollieren.
Woran erkenne ich, dass die Dosis zu hoch ist?
An drei Zeichen bei deiner Katze: auffällige Müdigkeit über den ganzen Tag, weicher Kot und nachlassender Appetit. Reduziere dann um einen Tropfen pro Gabe. Die Beschwerden verschwinden meist innerhalb von ein bis zwei Tagen von selbst.
Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Beratung. CBD ist kein Arzneimittel. Medizinischer Haftungsausschluss
Studien und Quellen
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