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Macht CBD high? Wirkung und was du wirklich spürst

Macht CBD high? Wirkung und was du wirklich spürst

Wer CBD zum ersten Mal nehmen möchte, will vorher wissen, ob es den Kopf vernebelt wie Cannabis mit THC. CBD kann dir Ruhe und Entspannung bringen, während du im Alltag voll leistungsfähig bleibst.

Das Wichtigste im Überblick

  • Gib das CBD Öl unter die Zunge, lass es etwa 60 Sekunden einwirken und schluck es dann.
  • Für den Einstieg reichen 10 bis 20 mg CBD am Tag.
  • Beim Öl setzt die Wirkung nach 15 bis 30 Minuten ein, bei Kapseln nach 30 bis 90 Minuten.
  • Achte auf ein Analysezertifikat, das einen THC-Gehalt unter 0,3% belegt.

Macht CBD high?

Nein, CBD macht nicht high. THC aktiviert im Gehirn den CB1-Rezeptor und verändert so Wahrnehmung und Zeitgefühl, CBD aktiviert diesen Rezeptor nicht. Nach CBD bleibt dein Kopf klar, du kannst arbeiten, Auto fahren und Gespräche führen. Spürbar ist CBD trotzdem, meist als Ruhe und weniger Anspannung.

Was du stattdessen wahrnimmst, ist körperlich. Die Schultern werden weicher, der Atem geht tiefer, bei höheren Mengen kommt eine angenehme Schwere dazu. Spürbar heißt eben nicht high: Dein Kopf bleibt klar, dein Zeitgefühl normal, deine Wahrnehmung unverändert.

Genau deshalb funktioniert CBD im Alltag. Du kannst danach arbeiten, ein Gespräch führen oder Auto fahren. Cannabidiol verändert nicht, wie du die Welt siehst, sondern höchstens, wie angespannt du dabei bist.

Warum macht CBD nicht high?

CBD macht nicht high, weil es den CB1-Rezeptor im Gehirn nicht aktiviert. THC bindet an diesen Rezeptor und löst die Signale aus, die Wahrnehmung und Zeitgefühl verändern. CBD setzt an einer anderen Stelle des Rezeptors an und kann die Wirkung von THC sogar abschwächen. Der Unterschied liegt also nicht in der Stärke, sondern in der Art, wie beide wirken.

THC aktiviert den Rezeptor, CBD nicht

THC bindet direkt an den CB1-Rezeptor und aktiviert ihn. Die Kommunikation zwischen den Nervenzellen verändert sich, Dopamin wird ausgeschüttet, Wahrnehmung und Zeitgefühl verändern sich. Das ist das klassische High.

CBD wirkt anders. Es setzt sich an eine andere Stelle des Rezeptors und verändert, wie der Rezeptor reagiert. Der Fachbegriff dafür lautet allosterische Modulation. CBD aktiviert den Rezeptor also nicht. Es kann sogar dafür sorgen, dass THC schwächer wirkt, und genau darin liegt der Unterschied zwischen CBD und THC.

Warum du trotzdem etwas spürst

Dass CBD nicht high macht, heißt nicht, dass nichts passiert. CBD wirkt auf andere Systeme im Körper, unter anderem auf Serotonin- und TRPV1-Rezeptoren, die mit Stimmung, Angstverarbeitung und Körperwahrnehmung zu tun haben. Daher kommen die ruhigen, ausgleichenden Effekte, ohne das High von THC.

Ist CBD psychoaktiv?

CBD ist im weiten Sinn psychoaktiv, weil es auf das zentrale Nervensystem wirkt, genau wie Koffein. Psychoaktiv heißt aber nicht, dass ein Stoff high macht. CBD verändert weder Bewusstsein noch Wahrnehmung oder Zeitgefühl. Wer die Begriffe psychoaktiv, psychotrop und „high machend“ auseinanderhält, versteht, warum CBD legal ist und trotzdem spürbar wirkt.

Die drei Begriffe kurz erklärt

Psychoaktiv bedeutet: Ein Stoff wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann dein Erleben beeinflussen. Koffein ist psychoaktiv. Schokolade ist in gewissem Sinn psychoaktiv. Das ist eine sehr weite Kategorie.

Psychotrop meint etwas Engeres: Ein Stoff verändert Wahrnehmung, Stimmung oder Bewusstsein deutlich. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel Antidepressiva, aber auch THC.

High machend ist die schärfste Stufe: Der Stoff löst Euphorie, veränderte Wahrnehmung, ein „stoned“-Gefühl und ein anderes Zeitgefühl aus. Klassische Beispiele sind THC, Alkohol oder LSD.

Wohin CBD gehört

CBD ist im weiten Sinn psychoaktiv, weil es auf dein Nervensystem wirkt. Sonst würdest du ja gar nichts spüren. Es ist aber weder psychotrop im engeren Sinn, noch macht es high. Dein Bewusstsein bleibt intakt, dein Zeitgefühl bleibt normal, du wirst nicht high.

Wenn du also irgendwo liest „CBD ist psychoaktiv“, dann stimmt das technisch, nur nicht in dem Sinn, wie es meistens verstanden wird. Es heißt nicht, dass du high wirst. Es heißt nur, dass CBD überhaupt eine Wirkung hat.

Wie fühlt man sich, wenn man CBD nimmt?

Nach CBD fühlst du dich ruhiger und weniger angespannt, ohne Euphorie und mit klarem Kopf. Bei höheren Mengen kommt eine angenehme körperliche Schwere dazu, abends oft Müdigkeit. Wie deutlich das ausfällt, hängt von der Menge, der Einnahmeform und deiner Tagesform ab.

Ruhe und Entspannung, das häufigste Gefühl

Der Klassiker: Innerlich wird es leiser. Die Gedanken kreisen langsamer, der Nacken fühlt sich weicher an, der Atem wird tiefer. Am ehesten trifft es „eine halbe Stufe runter“: nicht sediert, nicht weggetreten, einfach weniger unter Strom. Dieser Effekt zeigt sich schon bei moderaten Mengen und ist der Grund, warum CBD abends oder in stressigen Phasen genommen wird. Wie sich das im Alltag konkret anfühlt, vom ersten Tropfen bis zur regelmäßigen Einnahme, erklären wir im Beitrag Wie fühlt sich CBD an.

Körperliche Schwere und ein leichter Buzz

Bei höheren Mengen kommt eine deutlichere körperliche Komponente dazu. Der Körper wirkt schwerer, so als würdest du tiefer in die Couch einsinken. Manchmal spürst du auch ein leichtes, warmes Kribbeln, einen „Buzz“, der sich am ehesten mit dem Gefühl nach einem guten Workout vergleichen lässt. Diese Schwere ist körperlich, nicht mental. Dein Kopf bleibt dabei klar.

Müdigkeit, besonders am Abend

Nimmst du abends eine größere Menge, wirst du wahrscheinlich müde. Das ist kein High, sondern das Absinken der körperlichen Grundspannung. Für den Abend ist das erwünscht, deshalb wandert die Einnahme meist in die letzte Stunde vor dem Zubettgehen. Tagsüber kann dieselbe Menge stören: Vielleicht spürst du gar nichts, vielleicht wirst du angenehm ruhig, vielleicht musst du kleiner dosieren, um nicht zu früh zu ermüden. Ob CBD dich müde oder wach macht, entscheiden damit vor allem die Menge und die Tageszeit, nicht der Stoff selbst.

CBD-Gefühl und THC-High nebeneinander

Merkmal für Merkmal wird der Unterschied am schnellsten sichtbar.

Merkmal Nach CBD Nach THC
Körper weich, entspannt, teils angenehm schwer schwer oder kribbelnd, teils unruhig
Kopf klar, konzentrationsfähig benommen, „weggetreten“
Wahrnehmung unverändert verändert, intensiver
Zeitgefühl normal gedehnt, verzerrt
Stimmung ruhiger, ausgeglichener euphorisch oder auch ängstlich
Alltag uneingeschränkt eingeschränkt
Autofahren möglich bei legalen Produkten nicht möglich

Wenn du nichts merkst

Gerade am Anfang kann es passieren, dass du bei niedriger Dosis kaum oder gar nichts spürst. Das ist normal und spricht nicht gegen das Produkt. CBD wirkt oft subtil: ein ruhigerer Abend, leichteres Einschlafen, weniger Anspannung im Nacken. Die Effekte sind nicht immer sofort greifbar, sondern zeigen sich häufig erst im Rückblick auf den Tag.

Öl, Blüten, Kapseln, Liquid: macht die Einnahmeform einen Unterschied?

Ja, die Einnahmeform entscheidet, wie schnell und wie deutlich CBD wirkt: CBD Öl unter der Zunge nach 15 bis 30 Minuten, Kapseln nach 30 bis 90 Minuten, Blüten und Vapes nach wenigen Minuten. High macht CBD in keiner dieser Formen.

Der Grund ist der Weg ins Blut. Über die Mundschleimhaut geht es direkt, über den Magen dauert es länger, über die Lunge geht es am schnellsten. Wie lange CBD wirkt, hängt an genau diesem Weg.

Form Wirkeintritt Typisches Gefühl
CBD Öl, Tropfen 15 bis 30 Minuten ruhig, entspannt, bei höherer Menge leicht schwer
CBD Kapseln 30 bis 90 Minuten sanfter Start, gleichmäßig, langanhaltend
Blüten, Vape, Liquid wenige Minuten schnell spürbar, körperliche Schwere, leichter Buzz
CBD Kosmetik sofort, aber nur lokal keine Wirkung aufs Körpergefühl

Schneller heißt nicht high. Auch beim Inhalieren zeigt sich die Wirkung als körperliche Schwere und leichter Buzz. Unsere CBD Öle liegen mit der sublingualen Aufnahme genau dazwischen: schnell genug, um die Wirkung zu merken, ruhig genug für den Alltag.

Ein Sonderfall sind CBD Blüten. Dieselbe Frage stellt sich bei CBD Gras besonders oft, weil es aussieht und riecht wie THC-haltiges Cannabis. Der THC-Gehalt darf 0,3% nicht übersteigen, und das reicht für ein echtes High bei Weitem nicht. Rechtlich sind Blüten trotzdem der wackeligste Teil des Sortiments, weil die Missbrauchsklausel im Konsumcannabisgesetz auf sie angewendet wird. Ob CBD als Droge gilt, entscheidet sich fast immer an dieser einen Produktform. Ohne seriöses Prüfzertifikat kommt ein zweites Problem dazu: Dann kann der THC-Gehalt höher liegen als deklariert, und dann ist ein leichtes High möglich.

Bei Liquids liegt die Sache anders. Ein echtes CBD-Liquid macht nicht high. Gefährlich sind gepanschte Produkte, die unter Namen wie „Baller-Liquid“ oder „Görke“ laufen und synthetische Cannabinoide enthalten. Die machen sehr wohl high, und zwar unkontrolliert. Der einfachste Test: Ein Liquid, das dich spürbar high macht, ist kein reines CBD-Liquid.

Unsere CBD Öle und Kapseln ohne High

Unsere Öle und Kapseln sind Breitspektrum: THC ist darin nicht nachweisbar, dein Kopf bleibt klar. Mit 5% tastest du dich heran, 10% passt für den Alltag, Kapseln sind praktisch für unterwegs.

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Kann CBD in sehr hoher Dosis doch high machen?

Nein, in üblichen Mengen macht CBD nicht high. Nur im Labor zeigte sich bei 400 mg inhaliertem CBD ein schwacher Effekt, der sich klar von einem THC-High unterscheiden ließ. Diese Aufnahme erreichst du über ein CBD Öl praktisch nicht, weil unter der Zunge deutlich weniger CBD ins Blut gelangt als beim Verdampfen.

Die wichtigste Untersuchung dazu kommt aus Australien. 36 Teilnehmer inhalierten an fünf Terminen im Wochenabstand verdampftes CBD, THC oder eine Kombination aus beidem. Gegenüber Placebo zeigte reines CBD in einer Menge von 400 mg messbare, aber schwache Werte für das High-Gefühl, und zwar sowohl in der Selbsteinschätzung als auch in der Bewertung durch verblindete Beobachter.

Diese 400 mg lassen sich nicht in Tropfen umrechnen. Verdampftes CBD kommt zu rund 31% im Blut an, für die Aufnahme unter der Zunge gibt es bis heute keine belastbare Vergleichszahl. Sicher ist nur, dass dieser Weg deutlich weniger liefert. Auch 80 Tropfen eines 10%igen Öls stellen die Studienbedingung also nicht nach.

Der spannendste Befund betrifft ohnehin nicht CBD allein. Kombiniert mit 8 mg THC verstärkte eine niedrige CBD-Menge von 4 mg das High, während 400 mg es dämpften. Besonders deutlich fiel die Verstärkung bei Teilnehmern aus, die selten Cannabis konsumieren. Für dich ohne THC-Produkt spielt das keine Rolle. Es zeigt aber, dass die Wechselwirkungen in der Hanfpflanze komplexer sind, als die simple Gleichung „CBD gegen THC“ nahelegt.

Die Weltgesundheitsorganisation stuft CBD als gut verträglich ein und sieht kein Missbrauchspotenzial. Die Regel bleibt damit stehen: Wer laborgeprüfte Produkte in üblichen Mengen nimmt, wird nicht high.

Wenn sich CBD komisch anfühlt: die typischen Gründe

Müdigkeit, Schwere oder ein ungewohntes Körpergefühl nach CBD bedeuten nicht, dass du high bist. Dahinter stecken fast immer vier einfache Gründe: eine zu hohe Startmenge, deine persönliche Empfindlichkeit, Müdigkeit zur falschen Tageszeit oder ein Produkt ohne Laborbericht. Alle vier lassen sich leicht ändern.

Zu hohe Einstiegsdosis

Wer direkt mit einer großen Menge startet, spürt mehr Schwere und Müdigkeit als erwartet. Das ist kein High, sondern eine normale Reaktion auf mehr CBD, als dein Körper gewöhnt ist. Fang niedrig an und steigere nach ein paar Tagen langsam. Einen passenden Startwert nach Körpergewicht liefert dir der Dosierungsrechner.

Individuelle Empfindlichkeit

Jeder Körper reagiert anders. Bei wenigen Tropfen spürst du vielleicht schon deutlich etwas, während jemand anderes die doppelte oder dreifache Menge für dasselbe Gefühl braucht. Das hat mit Stoffwechsel, Körpergewicht und Tagesform zu tun. Fühlt sich die Wirkung seltsam an, dosier einfach etwas niedriger.

Müdigkeit, die sich ungewohnt anfühlt

Besonders tagsüber kann CBD müde machen. Dieses Absacken in die Ruhe wird schnell als „benommen“ oder „komisch“ gelesen, obwohl es einfach eine beruhigende Wirkung ist. Am Abend ist genau das gewünscht, tagsüber stört es. Dann hilft eine kleinere Menge oder die Verlagerung der Einnahme auf später.

Produkt ohne saubere Deklaration

Ohne Laborbericht kann der THC-Gehalt über den erlaubten 0,3% liegen. Dann kommen Effekte dazu, die mit CBD allein nichts zu tun haben: ein leichtes High, Herzrasen, Unruhe. Deshalb gehören nur Produkte mit öffentlich einsehbaren Analysezertifikaten in den Warenkorb.

Was du in diesen Fällen spürst, ist nie das typische THC-High mit veränderter Wahrnehmung. „Komisch“ oder „schwer“ heißt nicht „high“. Meistens ist es ein Hinweis darauf, dass du Menge oder Produkt anpassen solltest.

Unsicher, welches CBD zu dir passt?

Ein paar Fragen zu Ziel, Erfahrung und Vorlieben, danach bekommst du passende Vorschläge. Jede Charge mit eigenem Analysezertifikat.

Zum Produktfinder

CBD im Alltag: Auto fahren, Arbeit, Sport

CBD beeinträchtigt weder Konzentration noch Reaktionsfähigkeit, wenn du laborgeprüfte Produkte in üblicher Menge nimmst. Du kannst nach CBD arbeiten, Sport treiben und Auto fahren, denn legale Produkte in Deutschland enthalten höchstens 0,3% THC. Kennen solltest du nur einen Punkt: den Drogentest.

Auto fahren und Drogentest

Legale CBD-Produkte in Deutschland enthalten maximal 0,3% THC. Das ist zu wenig, um dich fahruntüchtig zu machen. Fühlst du dich nach einer höheren Menge müde, lass das Auto trotzdem stehen. Bei sehr regelmäßigem Konsum hoher Mengen können sich THC-Spuren im Körper anreichern und in empfindlichen Tests auffallen. Ob CBD im Drogentest auffällt, entscheidet also nie das Cannabidiol, sondern das THC daneben. Wer beruflich oft getestet wird, dosiert moderat und wählt Produkte mit klar ausgewiesenem THC-Gehalt, im Zweifel THC-frei.

Konzentration und Arbeit

CBD macht nicht benebelt. Der Kopf bleibt klar, du kannst arbeiten, Meetings halten, Entscheidungen treffen. Abends und bei höheren Mengen zieht dich CBD eher in Richtung Ruhe und Müdigkeit, nicht dumpf, sondern einfach bereit für Feierabend. Wer tagsüber klar bleiben will, dosiert entsprechend niedriger.

Sport und Bewegung

Vor dem Training sorgt eine niedrige Menge dafür, ruhiger in die Einheit zu gehen. Danach ist CBD vor allem bei verspannten Muskeln ein Thema. Spürbar ist dabei eine leichte körperliche Entspannung, high wirst du nicht.

Spürbar, aber nicht high

CBD macht nicht high. Dein Kopf bleibt klar, deine Wahrnehmung und dein Zeitgefühl bleiben unverändert. Der Grund liegt im CB1-Rezeptor: THC aktiviert ihn, CBD nicht.

Spürbar ist CBD trotzdem, meist als ruhiges Körpergefühl, weniger Anspannung oder eine angenehme Schwere am Abend. Die Einnahmeform bestimmt, wie schnell und wie präsent das ankommt, high macht CBD in keiner Form.

Fühlt sich etwas doch nach einem High an, liegt das fast nie am CBD, sondern an der Menge oder am Produkt. Greif deshalb zu laborgeprüften Produkten mit ausgewiesenem THC-Gehalt, starte mit einer kleinen Menge und taste dich langsam heran.

Häufige Fragen zu CBD und High-Gefühl

Wird man von CBD stoned?

Nein. Stoned beschreibt die dumpfe, schwere Seite eines THC-Highs mit verlangsamtem Denken und trüber Wahrnehmung. CBD löst das nicht aus. Die körperliche Schwere, die du bei höheren Mengen spürst, betrifft nur den Körper. Dein Kopf bleibt klar und du kannst jederzeit normal reagieren.

Macht CBD ein High-Gefühl?

Nein. CBD aktiviert den CB1-Rezeptor im Gehirn nicht und kann deshalb in üblichen Mengen kein High-Gefühl auslösen. Was manche als High nach CBD beschreiben, ist meist deutliche Entspannung oder Müdigkeit nach einer zu hohen Menge. Beides fühlt sich ungewohnt an, verändert dein Bewusstsein aber nicht.

Wie lange ist man von CBD high?

Gar nicht, weil CBD nicht high macht. Spürbar sind Ruhe oder körperliche Schwere, und die klingen mit der normalen Wirkung wieder ab. Fühlt sich etwas nach einem High an, liegt es fast immer am THC-Gehalt eines nicht geprüften Produkts.

Wie viel mg CBD braucht man, um high zu werden?

In üblichen Mengen gibt es keine. In der bislang größten Untersuchung dazu inhalierten Teilnehmer 400 mg verdampftes CBD und zeigten gegenüber Placebo nur schwache messbare Werte, klar unterscheidbar von einem THC-High. Über ein Öl erreichst du diese Aufnahme ohnehin nicht: Verdampft kommen rund 31% im Blut an, unter der Zunge deutlich weniger.

Ist CBD psychoaktiv?

Im weiten Sinn ja, weil CBD auf das zentrale Nervensystem wirkt. Sonst würdest du gar nichts spüren. Nach derselben Definition ist Koffein ebenfalls psychoaktiv. High oder bewusstseinsverändernd wie THC macht CBD nicht. Der Begriff sagt nur, dass ein Stoff überhaupt wirkt.

Macht CBD Öl high?

Nein. Auch bei höheren Mengen entsteht keine Euphorie und keine veränderte Wahrnehmung. Spürbar ist CBD Öl meist als Ruhe, körperliche Schwere oder Müdigkeit. Du gibst es unter die Zunge, lässt es etwa 60 Sekunden einwirken und schluckst dann. Die Wirkung setzt nach 15 bis 30 Minuten ein.

Machen CBD Blüten oder CBD Gras high?

Nein, solange der THC-Gehalt unter 0,3% liegt. Das reicht für ein High bei Weitem nicht. Durch die Aufnahme über die Lunge fühlt sich die Wirkung zwar deutlicher an, bleibt aber körperliche Entspannung. Ohne Analysezertifikat kann der THC-Gehalt höher liegen als angegeben, und dann ist ein leichtes High möglich.

Macht CBD Liquid high?

Ein echtes CBD-Liquid nicht. Es enthält CBD, Propylenglykol, Glycerin und Aromen, der THC-Restgehalt bleibt unter 0,3%. Anders sieht es bei gepanschter Ware aus: Liquids mit synthetischen Cannabinoiden machen stark high und können Krampfanfälle oder Psychosen auslösen. Kauf deshalb nur mit Analysezertifikat und nie über Direktnachrichten.

Ist in CBD Öl THC enthalten?

Das hängt vom Extrakt ab. Vollspektrum-Öle enthalten Spuren unter 0,3%, zu wenig, um high zu machen. Bei Breitspektrum wird das THC gezielt entfernt, diese Öle sind praktisch THC-frei. Isolate enthalten ausschließlich CBD. Den genauen Wert deiner Charge zeigt dir das Analysezertifikat, und nur darauf solltest du dich verlassen.

Wie fühlt man sich, wenn man CBD nimmt?

Ruhig, entspannt und mit klarem Kopf. Die Gedanken werden langsamer, der Nacken weicher, der Atem tiefer. Bei höheren Mengen kommt eine angenehme körperliche Schwere dazu, abends oft Müdigkeit. Wahrnehmung und Zeitgefühl bleiben unverändert.

Wird CBD als Droge eingestuft?

Nein, die Weltgesundheitsorganisation stuft CBD als gut verträglich ein und sieht kein Missbrauchspotenzial. CBD Öle mit unter 0,3% THC machen nicht high. Rechtlich unklar sind vor allem CBD Blüten, weil die Missbrauchsklausel im Konsumcannabisgesetz auf sie angewendet wird.

Was sagt die EFSA zur Menge?

Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA nennt vorläufig 0,0275 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag als sichere Menge für gesunde Erwachsene ab 25 Jahren, also rund 2 mg bei 70 kg. Der Wert ist bewusst sehr vorsichtig gewählt, weil Langzeitdaten fehlen. Er ist kein Wert, ab dem Schäden belegt sind. Die Studien in diesem Artikel haben sehr hohe Mengen bis 400 mg inhaliertes CBD untersucht, um zu prüfen, ob CBD high machen kann. Für den Alltag sind das keine Empfehlungen.

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Beratung. CBD ist kein Arzneimittel. Medizinischer Haftungsausschluss

Studien und Quellen
  1. Solowij N, Broyd S, Greenwood LM, van Hell H, Martelozzo D, Rueb K, Todd J, Liu Z, Galettis P, Martin J, Murray R, Jones A, Michie PT, Croft R. (2019). A randomised controlled trial of vaporised Δ9-tetrahydrocannabinol and cannabidiol alone and in combination in frequent and infrequent cannabis users: acute intoxication effects. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 269(1), 17–35. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30661105
  2. Millar SA, Stone NL, Yates AS, O'Sullivan SE. (2018). A Systematic Review on the Pharmacokinetics of Cannabidiol in Humans. Frontiers in Pharmacology, 9, 1365. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30534073
  3. World Health Organization, Expert Committee on Drug Dependence (2018). Cannabidiol (CBD) – Critical Review Report. 40th Meeting, Genf. who.int
  4. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (2025). Update of the statement on the safety of cannabidiol as a novel food. EFSA Journal. efsa.europa.eu
Dominik Martzy

Autor

Dominik Martzy

Schreibt für CANNABY über Wirkung, Dosierung und sichere Anwendung von CBD. Mehr als 300 Artikel hat er recherchiert, immer auf Basis aktueller Studien.