Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

CBD & Flugangst

CBD Öl bei Flugangst: Wirkung, Dosierung und Timing vor dem Flug

Am Gate wird es eng. Die Hände werden feucht, der Blick wandert zum Flugbegleiter, und im Magen zieht sich etwas zusammen, obwohl die Maschine noch am Boden steht. Wer das kennt, hat meistens schon einiges versucht: Atemübungen, Ablenkung, ein Glas Wein vor dem Boarding. CBD Öl bei Flugangst taucht in diesen Momenten immer häufiger auf. Ob es dir etwas bringt, entscheidet sich weniger am Produkt als an zwei Dingen: der Menge und dem Zeitpunkt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ja, CBD kann Nervosität und Anspannung vor dem Flug dämpfen, ohne benommen zu machen.
  • Studien zu Flugangst selbst fehlen; belegt ist die Wirkung bei angekündigten Stressmomenten wie einem Vortrag.
  • Praktisch: 25 bis 50 mg unter die Zunge, 60 bis 90 Minuten vor dem Boarding.
  • Bei Panikattacken oder Vermeidungsverhalten gehört Flugangst in ärztliche Behandlung.

Hilft CBD Öl bei Flugangst?

Ja, CBD kann bei Flugangst helfen, und zwar am zuverlässigsten dort, wo die Angst einen festen Termin hat: beim Boarding, beim Start, bei der ersten Turbulenz. Genau dieses Muster ist gut untersucht. In der Forschung heißt es situative Angst, und die Versuchsanordnung dahinter ähnelt einem Abflug erstaunlich genau: ein angekündigter Stressmoment, auf den man tagelang zuläuft, mit einem klaren Höhepunkt und einem absehbaren Ende.

Die bekannteste Arbeit stammt aus São Paulo. Vierundzwanzig Menschen mit Sozialphobie bekamen anderthalb Stunden vor einem simulierten Vortrag entweder 600 mg CBD oder ein Placebo. In der CBD-Gruppe fielen Angst, Denkblockade und Unbehagen während der Rede deutlich geringer aus, und am Ende lagen ihre Werte auf dem Niveau einer gesunden Vergleichsgruppe, die ohne jede Angststörung angetreten war.

Eine spätere Studie mit 57 Teilnehmern hat die Menge genauer eingegrenzt und dabei etwas gefunden, das gegen jede Intuition läuft: 300 mg senkten die Angst während der Rede messbar, 600 mg dagegen nicht mehr. Die Wirkung folgt einer umgekehrten U-Kurve. Für dich heißt das vor allem eines: Du musst dich nicht nach oben dosieren. Mehr Tropfen sind bei Angst nicht automatisch mehr Ruhe, und die Menge, mit der du am Gate gut zurechtkommst, liegt vermutlich unter dem, was du erwartest.

Auch über längere Zeiträume gibt es Hinweise. Eine japanische Studie gab 37 jungen Erwachsenen mit sozialer Angststörung vier Wochen lang täglich 300 mg CBD; die Angstwerte sanken auf beiden eingesetzten Skalen signifikant. In einer psychiatrischen Praxis in Colorado wurden 72 Patientinnen und Patienten über Monate begleitet, die CBD begleitend zur üblichen Behandlung nahmen. Bei 79,2% von ihnen gingen die Angstwerte schon im ersten Monat zurück und blieben es auch.

Eine Einschränkung gehört dazu, und sie ist überschaubar: Eine Studie, die CBD direkt an Flugpassagieren getestet hat, gibt es bislang nicht. Die Übertragung vom Vortrag auf den Abflug ist plausibel, aber sie bleibt eine Übertragung. Und CBD ist kein Medikament gegen eine diagnostizierte Angststörung; dafür ist es weder zugelassen noch belegt.

Deshalb lohnt die Unterscheidung, bevor du etwas ausprobierst. Bei mulmigem Gefühl, Unruhe am Vorabend und Anspannung beim Start ist CBD eine sinnvolle Unterstützung neben Atemtechnik und Ablenkung. Bei schwerer Flugangst mit Panikattacken, Kontrollverlust oder Flügen, die du deshalb gar nicht erst buchst, gehört die Behandlung in ärztliche Hände. Die Mechanismen, über die CBD auf die Psyche wirkt, ersetzen keine Verhaltenstherapie und kein verordnetes Medikament.

Ist CBD Öl angstlösend? So greift es ins Nervensystem ein

Ja, CBD wirkt angstlösend, nutzt dafür aber einen anderen Weg als die klassischen Beruhigungsmittel. Es dämpft nicht das gesamte Nervensystem herunter, sondern setzt an den Stellen an, die deine Stressreaktion ohnehin regulieren. Deshalb fühlt sich die Wirkung eher wie Nachlassen an als wie Ausschalten.

Der wichtigste Ansatzpunkt ist ein Serotonin-Rezeptor mit dem sperrigen Namen 5-HT1A. Er gilt als einer der zentralen Schalter für Angst, und CBD spricht ihn an. Über denselben Rezeptor läuft auch ein Teil der Wirkung von Buspiron, einem angstlösenden Medikament. Wird er aktiviert, verliert die Stressantwort an Tempo, und die Gedankenschleife, die sich am Gate immer schneller dreht, findet leichter ein Ende.

Dazu kommt ein zweiter Effekt im körpereigenen Endocannabinoid-System. Anandamid ist ein Botenstoff, der Stressreaktionen ausbremst, und er wird normalerweise schnell wieder abgebaut. CBD verlangsamt diesen Abbau. Eine klinische Untersuchung aus Mannheim hat das beim Menschen im Blut nachgemessen: Unter CBD stiegen die Anandamid-Werte deutlich an. Anandamid bleibt also länger im Spiel, und dein vegetatives Nervensystem kommt eher zur Ruhe.

Praktisch spürbar wird der Unterschied bei der Klarheit. Benzodiazepine wie Lorazepam oder Diazepam wirken zuverlässig, machen aber müde, verlangsamen die Reaktion und können bei wiederholter Anwendung abhängig machen. CBD tut das nicht. Du wirst am Gate nicht benommen, findest deinen Sitzplatz, verstehst die Ansage des Piloten und kannst nach der Landung noch eine Mietwagenstation finden. Für die meisten ist genau das der Punkt: ruhiger werden, ohne den Tag zu verlieren.

Merke

Wie dein Körper auf CBD reagiert, merkst du besser zu Hause als in Reihe 23 über den Alpen. Ein Testlauf ein paar Tage vor dem Flug nimmt die Unsicherheit raus, ob dich die Tropfen eher ruhig oder eher schläfrig machen.

Was du zur Beruhigung bei Flugangst sonst nehmen kannst

Zur Beruhigung bei Flugangst gibt es vier Wege: rezeptfreie Mittel aus der Apotheke, verschreibungspflichtige Medikamente, pflanzliche Präparate und CBD. Sie unterscheiden sich weniger darin, ob sie ruhiger machen, als darin, was sie dir dabei nehmen.

Am häufigsten landen rezeptfreie Antihistaminika im Handgepäck. Dimenhydrinat ist eigentlich ein Mittel gegen Reiseübelkeit und macht als Nebeneffekt müde. Wer im Flieger vor allem mit Übelkeit kämpft, löst damit zwar das eine Problem, handelt sich aber ein zweites ein. Doxylamin ist ein Schlafmittel und wird deshalb gern für Nachtflüge genommen. Beide funktionieren, aber sie funktionieren über Müdigkeit. Wenn du nach der Landung noch einen Anschluss erreichen oder ein Auto übernehmen musst, ist das ein echter Nachteil, denn die Schwere im Kopf hält oft länger an als der Flug.

Verschreibungspflichtige Mittel sind die stärkere Schiene. Benzodiazepine wie Lorazepam wirken schnell und zuverlässig, sind bei ausgeprägter Angst manchmal genau richtig und gehören trotzdem in ärztliche Hand: Sie können bei wiederholter Anwendung abhängig machen. Betablocker gehen einen anderen Weg und dämpfen vor allem die körperliche Seite, also Herzrasen und Zittern, während die Angst im Kopf bleibt.

Pflanzliche Präparate wie Baldrian, Melisse oder Passionsblume sind die sanfteste Variante. Sie sind gut verträglich, brauchen bei den meisten aber Vorlauf über mehrere Tage und reichen bei akuter Anspannung am Gate häufig nicht aus.

MittelWirkungHaken
CBD Öldämpft Nervosität, Klarheit bleibt erhaltenwirkt individuell, Testlauf vorher sinnvoll
Dimenhydrinatgegen Übelkeit, beruhigt über MüdigkeitRestmüdigkeit oft über die Landung hinaus
Doxylaminmacht schläfrig, gut für Nachtflügeschwer aufzuwecken, Fahrtüchtigkeit eingeschränkt
Benzodiazepinestark und schnell, auch bei Panikverschreibungspflichtig, Abhängigkeitsrisiko
Betablockersenkt Herzrasen und Zitternverschreibungspflichtig, Angst bleibt im Kopf
Baldrian, Passionsblumemild, gut verträglichbraucht Tage Vorlauf, bei akuter Angst zu schwach

Was in keiner dieser Zeilen steht und trotzdem am meisten bewirkt: ein Flugangstseminar. Verhaltenstherapeutisch aufgebaute Kurse, viele davon mit Simulator und Begleitflug, sind bei echter Aviophobie die wirksamste Option. Alles, was du einnimmst, macht den einzelnen Flug erträglicher. Ein Seminar verändert, wie du auf den nächsten reagierst.

CBD ordnet sich in dieses Feld gut ein, wenn deine Angst im mittleren Bereich liegt: spürbar, aber nicht lähmend. Es macht dich nicht schläfrig, du bleibst ansprechbar, und du kannst es rund um den Flug einsetzen, ohne ein Rezept zu brauchen. Wenn dich Unruhe nicht nur am Flugtag begleitet, sondern auch sonst durch den Alltag zieht, lohnt der breitere Blick auf CBD bei Angst und Panikattacken, weil sich die Dosierung dann anders aufbaut als für einen einzelnen Termin.

Wann du CBD vor dem Flug nimmst

Der beste Zeitpunkt für die Hauptdosis liegt 60 bis 90 Minuten vor dem Boarding. Dieses Fenster ist nicht geschätzt: In den Studien, die eine Wirkung bei angekündigtem Stress gezeigt haben, bekamen die Teilnehmer ihre Dosis genau anderthalb Stunden vor dem Ernstfall. Übertragen auf deinen Flugtag heißt das: auf der Fahrt zum Flughafen oder spätestens beim Check-in, damit CBD dann angekommen ist, wenn Boarding und Start beginnen.

Damit ist aber nur die Hälfte beantwortet, denn Flugangst kommt in zwei Formen, und die brauchen unterschiedliche Fahrpläne.

Die eine beginnt lange vor dem Abflug. Du buchst, und schon beim Gedanken an den Termin zieht sich der Magen zusammen. Eine Woche vorher schläfst du schlechter, am Tag davor kreisen die Gedanken nur noch um Start und Landung. Diese vorauseilende Anspannung fängst du am besten früh ab: drei bis vier Tage vor dem Flug morgens und abends je 10 bis 15 mg. Der Spiegel baut sich auf, die Grundanspannung sinkt, und dein Nervensystem geht schon runter, bevor du den Flughafen überhaupt siehst.

Besonders lohnt sich das für die Nacht davor. Wer vor Reisen regelmäßig wach liegt, nimmt etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen 15 bis 25 mg. Ausgeruht in den Flugtag zu starten verändert mehr, als die meisten erwarten, weil Übermüdung jede Anspannung verstärkt. Wenn dich Einschlafprobleme ohnehin häufiger begleiten, gelten für CBD bei Schlafstörungen etwas andere Mengen als für den Flugtag.

Die zweite Form kippt erst am Gate. Im Alltag ist alles ruhig, aber sobald die Maschine sichtbar wird, dreht es. Hier zählt allein das Timing der einen Dosis, und danach hältst du eine kleine Reserve bereit, etwa für den Moment, in dem das Anschnallzeichen angeht und der Pilot Turbulenzen ankündigt.

Beides lässt sich kombinieren. Wenn du wochenlang angespannt bist und am Gate trotzdem Panik bekommst, fährst du zweigleisig: regelmäßig vordosieren und im Flieger eine Bedarfsdosis dabeihaben.

WannWas los istWas du nimmst
3–4 Tage vorherGrübeln, Unruhe, schlechter Schlafmorgens und abends je 10–15 mg
Abend davorAnspannung hält dich wach15–25 mg, etwa eine Stunde vor dem Schlafen
60–90 Min. vor BoardingAnfahrt, Check-in, KontrolleHauptdosis 25–50 mg unter die Zunge
Im FlugTurbulenzen, akute Unruhe10–25 mg, frühestens nach 3–4 Stunden
Nach der LandungAnspannung fällt ab, Zeitverschiebung10–25 mg vor dem ersten Schlaf am Zielort

Und so nimmst du es richtig: Tropfen unter die Zunge geben, etwa 60 Sekunden einwirken lassen, dann schlucken. Kapseln sind die unkompliziertere Variante für lange Strecken, weil sie länger tragen; dafür brauchen sie mehr Vorlauf, du nimmst sie also eher früher. Ein Spray ist im Flieger am unauffälligsten: ein Pumpstoß unter die Zunge, ohne Pipette, ohne dass der Sitznachbar etwas mitbekommt.

Welches Öl bei Flugangst passt und wie viel

Für Flugangst ist ein CBD Öl 10% die praktischste Wahl. Es lässt sich fein dosieren, du brauchst keine zwanzig Tropfen, und die typische Menge für einen Flugtag bekommst du damit in wenigen Tropfen zusammen. Entscheidend ist ohnehin nicht der Prozentwert auf der Flasche, sondern wie viel Milligramm in einem Tropfen stecken.

StärkePro Tropfen10 mg25 mg50 mg
5%2,5 mg4 Tropfen10 Tropfen20 Tropfen
10%5 mg2 Tropfen5 Tropfen10 Tropfen
15%7,5 mg1–2 Tropfen3–4 Tropfen7 Tropfen
20%10 mg1 Tropfen2–3 Tropfen5 Tropfen
30%15 mg2 Tropfen3–4 Tropfen
50%25 mg1 Tropfen2 Tropfen

Die Faustregel für den Einstieg lautet: niedrig anfangen, langsam steigern. Die meisten kommen mit 25 mg gut zurecht. Reicht das beim nächsten Flug nicht, gehst du auf 50 mg hoch. Dass mehr nicht automatisch besser ist, zeigt die Dosis-Wirkungs-Kurve aus der Forschung, und die begleitende Praxisbeobachtung aus Colorado geht in dieselbe Richtung: Dort bekamen fast alle Patientinnen und Patienten lediglich 25 mg am Tag, und die Angstwerte sanken trotzdem messbar.

Höhere Konzentrationen lohnen vor allem aus einem praktischen Grund. Mit einem 15%igen oder 20%igen Öl brauchst du im Flieger zwei bis vier Tropfen statt zehn, und das lässt sich am Sitzplatz deutlich unauffälliger handhaben. Die hochprozentigen Öle ab 30% sind dagegen eher etwas für Menschen, die ohnehin täglich größere Mengen nehmen. Welche Stärke rechnerisch zu deinem Gewicht und deinem Anlass passt, klärst du am schnellsten mit unserem Dosierungsrechner.

Beim Spektrum ist die Entscheidung auf Reisen leichter als sonst. Unsere Vollspektrum-Öle enthalten unter 0,05% THC und bleiben damit klar im legalen Rahmen. Wer aber ins außereuropäische Ausland fliegt, in ein Land mit strenger Cannabisgesetzgebung oder mit dem leisen Gedanken an eine Kontrolle im Kopf, fährt mit einem Breitspektrum-Öl ohne THC entspannter. Es nimmt dir eine Sorge ab, die du auf einer Reise nicht brauchst. Beide Varianten findest du bei unseren CBD Ölen.

Ein Hinweis zum Nachschub: Eine 10-ml-Flasche enthält rund 200 Tropfen. Für einen Flug mit Vorbereitung und Bedarfsdosis brauchst du davon je nach Stärke zwischen zehn und dreißig, eine Flasche trägt also mühelos mehrere Reisen.

Ruhiger durch den Flugtag

Unsere CBD Öle aus Schweizer Bio-Hanf, laborgeprüft und in sechs Konzentrationen. Damit du die Stärke findest, die zu dir passt.

Zur Auswahl bei Unruhe

Was du vor dem Flug nicht kombinieren solltest

CBD gilt als gut verträglich, kann sich mit anderen beruhigenden Mitteln aber gegenseitig verstärken. Rund um eine Reise ist das relevanter als sonst, weil am Flugtag gern mehreres zusammenkommt: eine Tablette gegen Reiseübelkeit, ein Glas Wein am Gate, vielleicht noch etwas zum Schlafen auf der Langstrecke.

Der Grund liegt in der Leber. CBD wird über dieselbe Enzymfamilie abgebaut wie viele Medikamente, das Cytochrom-P450-System. Nehmen beide denselben Weg, kann sich der Abbau verlangsamen: Der andere Wirkstoff bleibt länger im Blut und wirkt stärker, als du es gewohnt bist. Bei einer einzelnen Dosis vor dem Urlaub ist das selten ein Thema. Nimmst du dauerhaft Medikamente, gehört die Frage vorher in ein Arztgespräch, wie es auch für andere Wechselwirkungen mit CBD gilt.

KombinationWas passieren kannVor dem Flug
Alkoholstärkere Müdigkeit, langsamere Reaktion, unruhiger Schlaf in der Luftentweder oder, nicht beides
Beruhigungsmitteldeutlich verstärkte Sedierung, Konzentration lässt nachnur nach ärztlicher Rücksprache
Schlafmitteladdierte Müdigkeit, Restmüdigkeit am Zielortnicht am selben Tag
Reisetablettengemeinsame Sedierung, Mundtrockenheit, Schwindelzeitlich trennen oder eines von beidem
DauermedikationWirkstoffspiegel kann steigenvorher ärztlich abklären

Wenn du sonst keine Medikamente nimmst und einmal vor dem Urlaub zu CBD greifst, brauchst du dir um diese Punkte praktisch keine Sorgen zu machen. Heikel wird es erst, wenn mehrere beruhigende Mittel am selben Tag zusammentreffen. Im Zweifel nimmst du CBD allein und lässt den Wein am Gate stehen. Die Wirkung reicht für die meisten ohnehin aus, und du kommst wacher an.

CBD im Handgepäck: was erlaubt ist

Ja, du darfst CBD Öl im Handgepäck mitnehmen. Für die Flüssigkeitsregel zählt es wie Kosmetik oder Zahnpasta: Behälter bis 100 ml sind erlaubt, und eine 10-ml-Pipettenflasche passt problemlos in den durchsichtigen Beutel. Kapseln sind noch unkomplizierter, weil sie gar nicht unter die Flüssigkeitsregel fallen.

Drei Dinge machen die Sicherheitskontrolle entspannt: die Originalflasche mit lesbarem Etikett, ein Blick aufs deklarierte THC (in Deutschland gelten 0,3% als Orientierung für Hanfprodukte) und das Analysezertifikat, entweder ausgedruckt oder als PDF auf dem Handy. Innerhalb der EU kommt es damit selten zu Rückfragen.

Bei Fernreisen sieht es anders aus. Cannabisrecht ändert sich weltweit gerade schnell, in beide Richtungen, und ein Land, das letztes Jahr entspannt war, kann es dieses Jahr nicht mehr sein. Der Reflex „in Deutschland legal, also überall in Ordnung" trägt nicht. Verlässlich ist nur der aktuelle Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts oder auf die Botschaft deines Ziellands, und zwar kurz vor dem Abflug, nicht bei der Buchung. Welche Nachweise sinnvoll sind und worauf es je nach Produktform ankommt, steht ausführlicher beim Thema CBD ins Flugzeug mitnehmen.

An Bord bleibt eine Regel unabhängig vom Zielland: Verdampfen ist in der Kabine nicht erlaubt. Liquids und Vape-Pens dürfen mitreisen, benutzt werden dürfen sie nicht. Tropfen unter die Zunge sind ohnehin die unauffälligere Variante, gerade mitten in einer vollen Reihe.

Erfahrungen mit CBD rund um den Flug

Was Studien nicht abbilden, sind die Momente am Gate, im Steigflug und in der ersten Nacht am Zielort. Die folgenden Stimmen kommen von Menschen, die CBD in genau solchen Situationen einsetzen.

★★★★★

Die CBD Schlaftropfen sind für mich eine tolle Unterstützung, vor allem wenn man auf Reisen ist und sich auf andere Zeitzonen umstellen muss.“

★★★★★

Super praktisch für unterwegs, kein Geschmack, aber volle Wirkung. Ich fühle mich gelassener und konzentrierter im Alltag.“

★★★★★

Stark aber gut dosierbar. Der Kundenservice hat mir empfohlen, 2× täglich mit 2–3 Tropfen anzufangen. Für mich funktioniert das gut, um mich mehr zu entspannen.“

Echte, verifizierte Bewertungen von CANNABY-Kundinnen und -Kunden. Aus Datenschutzgründen anonymisiert dargestellt.

Auffällig ist, worauf sich die Rückmeldungen konzentrieren: auf Ruhe ohne Müdigkeit und auf die Nacht nach der Ankunft. Beides passt zu dem, was die Forschung für angekündigte Stressmomente zeigt.

Unsere Empfehlungen für die Reise

CANNABY CBD Öl 10%
Einstieg

CBD Öl 10%

5 mg pro Tropfen, fein dosierbar: die praktischste Stärke für den Flugtag.

Jetzt ansehen
CANNABY CBD Öl 20%
Diskret

CBD Öl 20%

10 mg pro Tropfen: unauffällig am Sitzplatz, weil zwei Tropfen reichen.

Jetzt ansehen
CANNABY CBD Kapseln 25 mg
Langstrecke

CBD Kapseln 25 mg

Vordosiert und ohne Pipette, mit längerer Wirkdauer für lange Flüge.

Jetzt ansehen
Schweizer Bio-Qualität · Laborgeprüft · 30 Tage Zufriedenheitsgarantie

Häufige Fragen zu CBD bei Flugangst

Hilft CBD auch gegen Übelkeit im Flugzeug?
Ja, CBD kann Übelkeit dämpfen und wirkt damit auf beide Seiten des Problems. Anspannung verstärkt Übelkeit, Übelkeit verstärkt Anspannung. Wenn dir beim Fliegen erfahrungsgemäß schlecht wird, nimm die Hauptdosis eher 90 als 60 Minuten vor dem Boarding.
Darf ich nach CBD am Zielort Auto fahren?
Ja, CBD macht nicht fahruntüchtig und ist nicht berauschend. Wer ganz sichergehen will, greift zu einem Breitspektrum-Öl ohne THC. Nach Reisetabletten oder Schlafmitteln sieht das anders aus: Deren Restmüdigkeit hält oft bis in den nächsten Tag an.
Wie lange wirkt CBD auf einem Langstreckenflug?
Eine sublinguale Dosis trägt einige Stunden, nicht den ganzen Flug. Auf Strecken über sechs Stunden kannst du frühestens nach drei bis vier Stunden mit 10 bis 25 mg nachlegen. Kapseln wirken länger und sind für Langstrecken oft die ruhigere Wahl.
Ersetzt CBD ein Flugangstseminar?
Nein. Ein verhaltenstherapeutisch aufgebautes Seminar verändert, wie du auf Flüge reagierst. CBD macht den einzelnen Flug ruhiger. Beides schließt sich nicht aus, im Gegenteil: Viele nutzen CBD gerade in der Phase, in der ein Seminar noch wirkt.
Ist CBD bei Flugangst in der Schwangerschaft geeignet?
Nein. In Schwangerschaft und Stillzeit ist von CBD abzuraten, weil belastbare Sicherheitsdaten fehlen. Sprich stattdessen deine Ärztin oder deinen Arzt an, gerade wenn ein Flug ansteht und die Anspannung dich belastet.

Unser Fazit

Ruhiger an Bord, ohne den Tag zu verlieren

CBD ist keine Garantie für einen entspannten Flug, aber für viele eine spürbare Entlastung. Am besten belegt ist genau die Situation, um die es hier geht: Angst vor einem Moment, der einen festen Termin hat.

Wenn du früh genug anfängst, bei 25 bis 50 Milligramm bleibst und die Hauptdosis 60 bis 90 Minuten vor dem Boarding nimmst, gehst du deutlich ruhiger an Bord und bleibst trotzdem klar im Kopf. Bei mulmigem Gefühl und Anspannung ist das oft genau die Unterstützung, die fehlt.

Bei schwerer Flugangst bleibt CBD ein Baustein neben Verhaltenstherapie und ärztlicher Begleitung, und dann ist der Weg über ein Flugangstseminar der wirksamere.

Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keinen Arztbesuch. CBD ist kein Medikament und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu heilen oder zu behandeln. Bei ausgeprägter Flugangst mit Panikattacken, in der Schwangerschaft oder bei Dauermedikation sprich die Einnahme vorher mit deinem Arzt ab.

Medizinischer Haftungsausschluss
Studien und Quellen
  1. Bergamaschi MM, Queiroz RHC, Chagas MHN, et al. (2011). Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients. Neuropsychopharmacology, 36(6), 1219–1226. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21307846
  2. Linares IM, Zuardi AW, Pereira LC, et al. (2019). Cannabidiol presents an inverted U-shaped dose-response curve in a simulated public speaking test. Brazilian Journal of Psychiatry, 41(1), 9–14. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30328956
  3. Masataka N. (2019). Anxiolytic Effects of Repeated Cannabidiol Treatment in Teenagers With Social Anxiety Disorders. Frontiers in Psychology, 10, 2466. frontiersin.org
  4. Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. (2019). Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. The Permanente Journal, 23, 18-041. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30624194
  5. Russo EB, Burnett A, Hall B, Parker KK. (2005). Agonistic properties of cannabidiol at 5-HT1a receptors. Neurochemical Research, 30(8), 1037–1043. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16258853
  6. Leweke FM, Piomelli D, Pahlisch F, et al. (2012). Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia. Translational Psychiatry, 2, e94. nature.com
  7. Wilson J, Dobson O, Langcake A, et al. (2026). The efficacy and safety of cannabinoids for the treatment of mental disorders and substance use disorders: a systematic review and meta-analysis. The Lancet Psychiatry, 13(4), 304–315. thelancet.com
Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen.