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CBD & Intimpflege

CBD Öl im Intimbereich: Auf der Haut ja, als Gleitmittel nein

Darf das Öl, das du sonst unter die Zunge gibst, auch dahin, wo die Haut am dünnsten ist? Die Frage kommt schneller, als man denkt: Nach der Rasur brennt es, es fühlt sich trocken an, und die Flasche steht ja ohnehin im Bad. CBD Öl im Intimbereich ist deshalb keine schlechte Idee. Es kommt nur sehr genau darauf an, wo du es aufträgst und was du dabei vorhast. Zwischen der äußeren Pflege und dem, was beim Sex passiert, liegt ein Unterschied, an dem mehr hängt als nur dein Komfort.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ja, äußerlich auf der Haut spricht nichts dagegen – ins Scheideninnere und ans Kondom gehört CBD Öl nicht.
  • Öl greift Latex an: 60 Sekunden Kontakt mit Mineralöl kosten ein Kondom rund 90% seiner Reißfestigkeit.
  • Für direkten Kontakt beim Sex passt wasserbasiertes CBD Gleitgel, fürs Massieren ein CBD Massageöl.
  • Anhaltende Schmerzen beim Sex, Brennen oder Ausfluss gehören ärztlich abgeklärt.

Kann man CBD Öl im Intimbereich anwenden?

Ja, auf der äußeren Haut kannst du CBD Öl im Intimbereich benutzen. Der Grund steckt in der Haut selbst: In der Oberhaut, in den Talgdrüsen und in den feinen Nervenenden sitzen Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Über sie läuft fast alles, was CBD auf der Haut bewirkt. CBD liegt dort also nicht bloß als Fettfilm obendrauf, sondern trifft auf Strukturen, die darauf reagieren.

Zum Sonderfall wird die Region aus zwei Gründen. Die Haut an Schamlippen, Damm und Eichel ist dünner und besser durchblutet als die am Arm, und sie quittiert alles Aufgetragene schneller mit Brennen oder Rötung. Dazu kommt: Irgendwann hört Haut auf, und Schleimhaut fängt an. Außen gelten die Regeln, die du von jeder empfindlichen Hautstelle kennst. Ab dem Scheideneingang gelten andere.

Klassisches CBD Öl ist auf MCT- oder Hanfsamenöl aufgebaut und dafür gemacht, dass du es unter die Zunge gibst, etwa 60 Sekunden einwirken lässt und dann schluckst. Als Pflege auf der äußeren Zone, in milder Konzentration und ohne Aromen, ist es trotzdem unproblematisch. Seine Grenze liegt dort, wo die Haut aufhört.

Welche Wirkung hat CBD in der Intimpflege?

CBD kann gereizte Haut beruhigen und Schmerzsignale dämpfen, statt irgendetwas anzuregen. Das ist der Kern, und er passt zu dem, was du im Intimbereich meistens brauchst: weniger Brennen, weniger Ziehen.

Der Weg dahin läuft über Entzündungssignale. In einer Laborstudie von 2014 an menschlichen Hautzellen bremste CBD den zentralen Schalter, über den Zellen Entzündung hochfahren. Zwei Übersichtsarbeiten von 2022 und 2025 fassen für die Haut dasselbe Bild zusammen: entzündungshemmend, juckreizlindernd, schmerzlindernd bei örtlicher Anwendung. Beide stützen sich dabei auf Haut-Indikationen wie Akne, Schuppenflechte und Ekzeme. Zum Intimbereich sagt keine der beiden etwas.

Was eine Studie direkt an der Vulva zeigt

Für einmal muss man nichts von der Armhaut auf den Intimbereich übertragen. 2025 erschien der erste randomisierte, doppelblinde Vergleich genau dort: 40 Frauen mit Vestibulodynie, also chronischem Brennen am Scheideneingang, trugen 60 Tage lang abends ein Gel mit 5% CBD und dem Hanf-Terpen Myrcen auf oder ein identisches Placebo. Der Schmerz ging in der Wirkstoff-Gruppe um 45,0% zurück, in der Placebo-Gruppe um 38,4%. Statistisch abgesichert war dieser Unterschied nicht. Nur die Schmerzen beim Sex besserten sich signifikant stärker, und dort startete die Wirkstoff-Gruppe von einem höheren Ausgangswert.

Drei Dinge stehen damit fest. Ein großer Teil der Besserung kam von der Pflege und der Aufmerksamkeit an sich, nicht vom Wirkstoff. Und trotzdem lag die Wirkstoff-Gruppe in jedem gemessenen Punkt vorn, ohne dass eine Frau wegen Beschwerden abbrach. Für eine Region, in der viele Mittel schlicht brennen, ist die Verträglichkeit fast der interessantere Befund. Sauber trennen lässt sich allerdings nicht, wie viel davon aufs CBD geht: Im Gel steckte auch Myrcen, und die Autoren rechnen mit einem Zusammenspiel aus beidem.

Ein Detail aus der Studie lohnt sich trotzdem für dich: Die Schleimhaut am Scheideneingang hat keine Hornschicht. Was du dort aufträgst, kommt an. Deshalb reichen kleine Mengen, und deshalb zählt umso mehr, was außer CBD noch drin ist.

Was nicht belegt ist

„Fördert die Durchblutung, steigert die Empfindsamkeit" liest man auf fast jeder Seite zum Thema. Diese Aussage trägt die Datenlage nicht. Belegt ist Gefäßentspannung bislang an isolierten menschlichen Arterien im Labor, wo CBD die Gefäßwand um rund 40% entspannte. Am lebenden Menschen zeigte eine kontrollierte Messung das Gegenteil: Nach 600 mg CBD war die Hautdurchblutung am Unterarm gedämpfter als unter Placebo. Neun gesunde junge Männer am Unterarm sind zugegeben keine Antwort für den Intimbereich. Ein Beweis, dass CBD die Klitoris besser durchblutet oder dich empfindsamer macht, existiert aber ebenso wenig.

Was Anwenderinnen als Wärme und intensiveres Gefühl beschreiben, ist damit nicht widerlegt. Es hat nur vermutlich einen anderen Absender: weniger Schmerz, weniger Anspannung, ein bewusster Moment statt Funktionieren. Das ist kein schlechteres Ergebnis, nur ein anderes Versprechen als das der Werbung.

Kann man CBD Öl als Gleitmittel verwenden?

Nein, dafür ist CBD Öl nicht geeignet. Das liegt nicht am CBD, sondern an der Basis darunter: Öl statt Wasser. Zwei Dinge gehen damit schief, und beide haben nichts mit Hanf zu tun. Sie gälten für Olivenöl aus der Küche genauso.

Öl macht Kondome unsicher

Latex ist Naturkautschuk, und Öl schiebt sich zwischen seine Molekülketten, bis das Material nachgibt. Wie schnell das geht, hat schon 1989 eine Untersuchung gezeigt: Nach 60 Sekunden Kontakt mit Mineralöl verloren Kondome rund 90% ihrer Reißfestigkeit im Standard-Berstversuch. Eine Minute. Später fanden Tests dasselbe für Produkte mit Pflanzenöl, und in einer Anwendungsstudie mit 268 Paaren rutschten Kondome mit ölhaltigem Gleitmittel mehr als doppelt so oft ab wie ohne.

Das Tückische daran: Du siehst dem Kondom nichts an. Es reißt nicht sofort und sichtbar, es wird nur still schwächer. Verhütung und Infektionsschutz hängen aber genau an dieser Reißfestigkeit. Auch das MCT-Öl, das in unseren CBD Ölen als Trägeröl steckt, ist ein Pflanzenöl. Für Latex ist es damit kein Sonderfall.

Öl bleibt in der Scheide liegen

Die Scheide reinigt sich selbst und hält ihr saures Milieu über Milchsäurebakterien stabil. Wasserlösliches verschwindet dabei von allein. Fett nicht: Es lässt sich schlecht abbauen und bleibt länger, als es soll. Belastbare Daten zu CBD Öl im Scheideninneren gibt es nicht, und genau das ist der Punkt. Was es gibt, ist ein Warnsignal aus einer verwandten Frage: In einer US-Untersuchung mit 141 Frauen hatten diejenigen, die im Vormonat Vaseline vaginal benutzt hatten, eine 2,2-fach höhere Chance auf eine bakterielle Vaginose.

Vaseline ist nicht MCT-Öl, und ein Zusammenhang ist noch kein Beweis. Aber die Richtung ist deutlich genug, um sie nicht zu ignorieren, wenn eine harmlose Alternative danebensteht. Kippt das Milieu, folgen oft Juckreiz, Ausfluss oder ein Harnwegsinfekt hinterher. Für die äußere Pflege spielt all das keine Rolle. Für alles, was nach innen geht, schon.

Die saubere Lösung: aufteilen

Du musst dich nicht entscheiden. Massageöl gehört an den Anfang: streicheln, massieren, ankommen. Sobald es weitergeht, wechselst du auf ein wasserbasiertes Gleitgel. Und wenn kein Kondom im Spiel ist? Am Latex ändert das etwas, am Scheidenmilieu nichts. Nach innen gehört trotzdem Wasserbasis.

CBD Öl, Massageöl oder Gleitgel: was passt wofür?

Drei Produkte, drei Aufgaben. Welches passt, entscheidet nicht die CBD-Menge, sondern die Frage, wo es hin soll.

ProduktWofürBasisKondom
CBD Massageöl Äußere Pflege, Massage an Unterbauch und Beckenboden, Vorspiel Öl Nein
CBD Gleitgel Direkter Kontakt beim Sex, bei Trockenheit und Spannungsgefühl Wasser Ja, außen aufgetragen
CBD Öl 5–10% Innerlich gegen Anspannung, äußerlich als milde Pflege Öl Nein

Unser CBD Gleitgel ist die einzige Form aus dieser Reihe, die für Schleimhaut und Kondom gemacht ist: wasserbasiert, pH-neutral, mit 100 mg CBD-Breitspektrum und Aloe Vera auf 100 ml.

Welche Konzentration passt

Wenn du beim Öl bleiben willst, greif zu einer milden Konzentration. Für die Haut reichen 5% oder 10% locker. Mehr bringt dort nichts außer mehr Reizpotenzial, weil die Menge Öl auf der Haut zählt und nicht der Prozentwert in der Flasche. Welche Stärke sonst zu dir passt, entscheidet dein eigentliches Anliegen: Bei Schlaf oder Anspannung fangen die höher konzentrierten CBD Öle an, sich zu lohnen, für die Haut bleibt es bei den milden.

Vorsicht bei „Hanf"-Gleitgelen

Hier lohnt sich ein Blick aufs Kleingedruckte, der dir Geld spart. Ein grünes Blatt auf der Flasche und das Wort Hanf im Namen heißen nicht, dass CBD drin ist. Steht in der Zutatenliste nur Cannabis Sativa Seed Oil, also Hanfsamenöl, dann kaufst du ein Speiseöl mit Marketing. Hanfsamen enthalten praktisch kein CBD. Suche stattdessen nach Cannabidiol in der Liste und nach einer konkreten Milligramm-Angabe fürs Produkt. Fehlt die Zahl, fehlt meistens auch der Wirkstoff.

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So wendest du CBD im Intimbereich an

Fang klein an und teste vorher an einer harmlosen Stelle. Das klingt übervorsichtig, ist es aber nicht: Wenn ein Produkt reizt, merkst du das am Unterarm mit einem Achselzucken und am Scheideneingang mit einem verdorbenen Abend.

Der Hauttest vorab

Trag eine kleine Menge auf die Innenseite des Unterarms auf und lass sie einwirken. Kommt nach 20 Minuten keine Rötung und kein Juckreiz, ist die Verträglichkeit für den ersten Versuch geklärt. Wenn du es genau nehmen willst, wartest du 24 Stunden, weil sich allergische Reaktionen auch verspätet zeigen können.

Massageöl auftragen

Am besten nach dem Duschen auf saubere, leicht warme Haut. Ein paar Tropfen auf die Fingerspitzen, dann sanft in den äußeren Bereich, den Unterbauch oder den Beckenboden einmassieren. Für eine ganze Massage reichen meist 4 bis 6 Tropfen. Mehr macht die Sache nur rutschig und nimmt dir das feine Gefühl, auf das es dabei ankommt.

Gleitgel anwenden

Eine kleine Menge auf die gewünschte Stelle geben und rund 5 Minuten einwirken lassen, bevor es losgeht. Bei Bedarf legst du nach. Mit Kondom gilt eine Regel, die kaum jemand kennt: Das Gel gehört außen aufs Kondom, nicht hinein. Innen aufgetragen wirkt es wie ein Schmierfilm zwischen Haut und Latex und begünstigt genau das Abrutschen, das du vermeiden willst.

Wenn du CBD zusätzlich innerlich nimmst

Das lohnt sich, wenn Anspannung dein eigentliches Thema ist. Nimm dein Öl 30 bis 60 Minuten vorher: unter die Zunge geben, etwa 60 Sekunden einwirken lassen und dann schlucken. Über die Mundschleimhaut kommt es schneller an als beim reinen Schlucken, und es wirkt im ganzen Körper statt nur an der Stelle. Einen Startwert nach Körpergewicht rechnet dir der Dosierungsrechner aus. Für den Einstieg liegen 10 bis 20 mg CBD im üblichen Rahmen, also etwa 2 bis 4 Tropfen eines 10%-Öls.

Ein Hinweis, der hier mehr bringt als jede Dosierungstabelle: Zu viel CBD macht müde. Für einen entspannten Abend ist das kontraproduktiv. Taste dich lieber über ein paar Abende heran.

Für wen sich CBD im Intimbereich lohnt

Am ehesten für dich, wenn Reizung, Anspannung oder Schmerz dein Thema sind. Wenn du dagegen mehr Lust erwartest, greift CBD an der falschen Stelle an.

Bei Trockenheit und in den Wechseljahren

Wenn der Östrogenspiegel sinkt, wird die Scheidenschleimhaut dünner und produziert weniger Feuchtigkeit. Sex kann dann wehtun, und schon eine enge Hose wird unangenehm. Ein wasserbasiertes Gleitgel kann hier viel abfangen, aber sei dir im Klaren darüber, warum: Die Feuchtigkeit kommt aus der Gelgrundlage, nicht aus dem CBD. Das CBD steuert die beruhigende Seite bei, den Gleitfilm liefert das Wasser.

Gegen die hormonelle Veränderung selbst richtet CBD nichts aus. Bei ausgeprägten Beschwerden in den Wechseljahren gilt die lokale Östrogentherapie weiter als wirksamste Option, und dann gehört das Thema in ein Arztgespräch statt in einen Onlineshop. Als sanfte, hormonfreie Begleitung nebenher ist ein CBD Gleitgel trotzdem eine gute Wahl, gerade weil es auf empfindlicher Schleimhaut nicht brennt.

Bei Anspannung im Beckenboden

Stress landet oft genau da, wo du ihn am wenigsten vermutest. Der Beckenboden verkrampft dauerhaft, und das zeigt sich als Druckgefühl, als Ziehen in der Periode oder als Schmerz beim Sex. Eine Massage mit CBD Massageöl am Unterbauch löst das nicht auf Knopfdruck, kombiniert aber zwei Dinge, die beide wirken: Berührung und einen Wirkstoff, der Schmerzsignale dämpft.

Für die Zyklusseite gibt es einen ersten Datenpunkt. 2024 verglich eine Erhebung 77 Frauen, die bei Regelbeschwerden ein CBD-Zäpfchen mit 100 mg nutzten, mit 230 Frauen ohne. Die CBD-Gruppe berichtete über zwei Zyklen von weniger und schwächeren Beschwerden und brauchte seltener Schmerzmittel. Der Haken ist groß: kein Placebo, die Frauen durften selbst entscheiden, ob sie das Zäpfchen nehmen, und finanziert wurde die Erhebung vom Hersteller des Zäpfchens. Als Hinweis taugt das, als Beweis nicht.

Bei gereizter, empfindlicher Haut

Nach der Rasur, in der Periode oder nach einer langen Radtour reagiert die Haut hier schneller als anderswo: Rötung, kleine Pickelchen, ein brennendes Gefühl. Genau da passt die entzündungshemmende Seite von CBD zu dem, was du gerade brauchst. Trag es auf, wenn die Haut abgekühlt ist, nicht direkt nach dem heißen Duschen: Auf frisch gereizter Haut brennt sonst schon die Reibung beim Verteilen. Und wenn die Rötung nach zwei, drei Tagen nicht abklingt, ist es keine Reizung mehr, sondern womöglich ein entzündeter Follikel. Dann kommst du mit Pflege nicht weiter.

Und was ist mit mehr Lust?

Da wird es dünn. CBD ist kein Aphrodisiakum. Was es kann, ist an den Bremsen zu lösen: Anspannung, Schmerz, der Kopf, der nicht abschaltet. Wenn das deine Bremsen sind, kann sich das nach mehr Lust anfühlen. Wenn deine Lust aus anderen Gründen fehlt, ändert auch die beste Rezeptur nichts daran. Wie weit die Wirkung auf die Sexualität reicht, hängt genau an dieser Unterscheidung.

Worauf du achten musst

Äußerlich ist CBD gut verträglich. Ärger machen fast immer die anderen Zutaten: ätherische Öle, Alkohol, Konservierungsstoffe, Duftmischungen. Auf dünner Haut zählt deshalb die Zutatenliste mehr als der Prozentwert vorn auf der Flasche.

Was auf die Zutatenliste gehört

Achte auf eine hautfreundliche Basis ohne Alkohol und ätherische Öle, auf eine vollständig deklarierte Rezeptur und auf ein Analysezertifikat, das den CBD-Gehalt und die THC-Freiheit belegt. Bei uns liegt der THC-Gehalt im Gleitgel bei 0%, in den Ölen unter dem gesetzlichen Grenzwert von 0,3%. Geruchsneutral muss ein Produkt dabei nicht sein: Entscheidend ist, ob die Duftkomponente allergenfrei zertifiziert ist, nicht ob sie fehlt.

Wenn du CBD zusätzlich schluckst

Für die äußere Anwendung ist das kein Thema, weil kaum CBD in den Blutkreislauf gelangt. Nimmst du dein Öl aber zusätzlich ein, kann es den Abbau anderer Medikamente in der Leber beeinflussen. Das betrifft unter anderem Blutverdünner, Antidepressiva und Blutdrucksenker. Nimmst du regelmäßig etwas davon, kläre mögliche Wechselwirkungen vorher mit Arzt oder Apotheker ab.

Wann CBD nichts zu suchen hat

In der Schwangerschaft und in der Stillzeit fehlen belastbare Sicherheitsdaten. Der vernünftige Umgang damit ist Verzicht, auch äußerlich. Bei einer akuten Infektion, also bei Pilz, bakterieller Vaginose oder Harnwegsinfekt, gehört die Behandlung in ärztliche Hände: CBD ersetzt hier keine Therapie und verschleppt sie im schlimmsten Fall. Dasselbe gilt für Schmerzen beim Sex, die nicht weggehen. Dahinter kann eine Endometriose stecken oder eine Vestibulodynie, und beides gehört diagnostiziert, bevor du es pflegst.

Was Anwenderinnen und Anwender berichten

★★★★★

Das Gel ist ein Gamechanger! Ich hatte immer Schmerzen nach dem Sex und die sind durch das Gel einfach weg. Es ist sehr angenehm und ich werde mehr bestellen.“

★★★★★

Dieses Gleitgel ist der Hammer. Die ausstrahlende Wärme im Intimbereich sorgt für ein intensives Erlebnis. Es hält auch lange an, sodass auch das spätere Kuscheln noch vom guten Gefühl begleitet wird.“

★★★★☆

Hilft mir gut bei meinen Verspannungen und Schmerzen. Sehr gutes Massageöl.“

Echte, verifizierte Bewertungen von CANNABY-Kundinnen und -Kunden. Aus Datenschutzgründen anonymisiert dargestellt.

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Häufige Fragen zu CBD Öl im Intimbereich

Kann man CBD Öl im Intimbereich anwenden?
Ja, auf der äußeren Haut ist die Anwendung unbedenklich. Nimm eine milde Konzentration von 5% oder 10% ohne Aromen und ohne ätherische Öle. Nicht geeignet ist klassisches CBD Öl für alles, was nach innen geht oder mit einem Kondom in Kontakt kommt. Dafür gibt es wasserbasierte Produkte.
Welche Wirkung hat CBD in der Intimpflege?
CBD kann gereizte Haut beruhigen und Schmerzsignale dämpfen, über Rezeptoren, die direkt in der Haut sitzen. Am besten belegt ist die entzündungshemmende Seite. Eine Studie von 2025 fand bei Frauen mit chronischem Brennen am Scheideneingang eine Besserung, allerdings besserte sich auch die Placebogruppe deutlich.
Kann man CBD Öl als Gleitmittel für den Intimbereich verwenden?
Nein. Öl greift Latex an: Schon 60 Sekunden Kontakt können ein Kondom rund 90% seiner Reißfestigkeit kosten. Dazu bleibt Fett in der Scheide liegen und kann das saure Milieu stören. Für den direkten Kontakt beim Sex ist ein wasserbasiertes Gleitgel die richtige Wahl.
Wo kann man CBD Öl für den Intimbereich kaufen?
Online, denn dort findest du Produkte, die gezielt für sensible Zonen entwickelt wurden. Apotheken führen CBD Öl rezeptfrei, Intimpflege mit CBD dagegen nur selten. Entscheidend ist ohnehin nicht der Kanal, sondern das Etikett: Cannabidiol in der Zutatenliste, eine Milligramm-Angabe und ein Analysezertifikat.
Wie oft kann man CBD im Intimbereich anwenden?
Täglich, wenn deine Haut es gut verträgt. Für den Anfang sind zwei bis drei Anwendungen pro Woche sinnvoll, damit du merkst, wie die Haut reagiert. Gleitgel kannst du bei Bedarf mehrmals am Tag nachlegen. Eine Gewöhnung, die dich zum Steigern zwingt, entsteht dabei nicht.
Sind CBD-Zäpfchen eine Alternative?
Für Regelschmerzen gibt es dazu erste Daten, für die Intimpflege nicht. Zäpfchen wirken tiefer als eine äußere Anwendung, was bei Krämpfen sinnvoll sein kann, aber die Studien dazu sind unverblindet und dünn. Wir führen keine. Bei anhaltenden Beschwerden ist das Arztgespräch der bessere Weg.
Hat CBD im Intimbereich Nebenwirkungen?
Bei äußerer Anwendung sehr selten. Möglich sind leichte Rötung oder Kribbeln, meist ausgelöst durch Zusatzstoffe wie ätherische Öle oder Alkohol, nicht durch das CBD selbst. Ein Hauttest am Unterarm klärt das vorab. Nimmst du CBD zusätzlich ein, können Müdigkeit oder ein trockener Mund auftreten.
Darf ich CBD im Intimbereich in der Schwangerschaft anwenden?
Nein, in Schwangerschaft und Stillzeit ist Verzicht der sichere Weg. Zur Sicherheit von CBD in dieser Zeit fehlen belastbare Daten, und zwar auch für die äußere Anwendung. Bei Trockenheit oder Reizungen sprich die Beschwerden stattdessen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt durch.

Unser Fazit

Sanfte Pflege, klare Grenze

CBD im Intimbereich ist kein Hype und kein Versprechen auf mehr Lust. Es ist eine gut verträgliche Möglichkeit, gereizte Haut zu beruhigen und Anspannung zu lösen.

Die eine Regel, die du dir merken solltest, hat nichts mit Hanf zu tun, sondern mit der Basis: Auf der Haut ist Öl richtig, ab dem Scheideneingang und am Kondom ist es falsch. Für die Massage, das Vorspiel und die Pflege nach der Rasur nimmst du deshalb ein CBD Massageöl. Sobald Schleimhaut oder Latex im Spiel sind, wechselst du auf ein wasserbasiertes Gleitgel. Und wenn Anspannung dein eigentliches Thema ist, gibst du dein CBD Öl unter die Zunge, lässt es etwa 60 Sekunden einwirken und schluckst es dann.

Bei Schmerzen beim Sex, die nicht weggehen, führt der Weg zur Ärztin, nicht zur nächsten Flasche.

Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient deiner Information und ersetzt keinen Arztbesuch. CBD ist kein Medikament und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu heilen oder zu behandeln. Bei anhaltenden Schmerzen beim Sex, bei Brennen, Juckreiz oder Ausfluss, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Dauermedikation sprich die Anwendung vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.

Medizinischer Haftungsausschluss
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Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen.