Psychische Übelkeit loswerden: was wirklich hilft
Vielleicht liest du das gerade morgens im Bett, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Oder kurz vor einem wichtigen Termin, wenn dein Magen sich plötzlich zusammenzieht. Vielleicht ist es seit Wochen so, und du fragst dich langsam, ob das noch normal ist.
Was du fühlst, ist echt. Nicht eingebildet, nicht übertrieben, nicht „nur Kopfsache". Dein Körper verarbeitet psychische Belastung über den Magen – das ist eine körperliche Reaktion, die Millionen Menschen kennen. Und das Wichtigste vorweg: Du kannst etwas dagegen tun, sowohl akut als auch langfristig.
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Vier Schritte für die nächsten Minuten
Wenn du gerade mit Übelkeit dasitzt und nicht weißt, wohin mit dir: Diese vier Schritte brechen meist schon die akute Welle. Keiner davon braucht Vorbereitung.
- Atmen, vier gegen sechs. Vier Sekunden einatmen, sechs Sekunden ausatmen. Fünfmal wiederholen. Das aktiviert deinen Parasympathikus – den Teil deines Nervensystems, der Stress herunterfährt und den Magen beruhigt.
- 2 bis 3 Tropfen CBD Öl unter die Zunge. Dort 60 Sekunden einwirken lassen. Die Wirkung setzt meist nach 30 bis 60 Minuten ein – CBD dämpft die Stress-Achse und kann die Übelkeit spürbar mildern.
- Ein Stück frischen Ingwer kauen – oder einen Ingwertee, wenn du einen da hast. Die Scharfstoffe hemmen das Brechzentrum im Gehirn direkt. Wirkt schnell und ergänzt das CBD gut.
- Frische Luft, wenn möglich. Fenster auf, ein kleiner Spaziergang, auch nur fünf Minuten. Bewegung aktiviert die Verdauung und senkt das Stresslevel messbar.
Wenn sich nichts ändert oder dir sehr schlecht wird: Bitte such ärztlichen Rat. Anhaltende Übelkeit gehört abgeklärt.
DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK
- Ja, psychische Übelkeit ist eine echte körperliche Reaktion auf Stress, Angst oder emotionale Belastung – nicht eingebildet und nicht selten.
- Das Nervensystem aktiviert die Stress-Achse, der Magen wird schlechter durchblutet, und das Brechzentrum im Gehirn reagiert mit Übelkeit.
- CBD Öl kann die Stress-Achse dämpfen und wirkt nach 30 bis 60 Minuten – als Soforthilfe und für den Alltag geeignet.
- Langfristig helfen Atemtechniken, Bewegung und bei anhaltenden Beschwerden eine therapeutische Begleitung.
Was psychische Übelkeit ist und warum sie entsteht
Psychische Übelkeit ist eine körperliche Reaktion auf Stress, Angst oder emotionale Belastung. Kein Einbildungsproblem, kein „du übertreibst". Dein Körper macht genau das, wofür er gebaut wurde – er verarbeitet psychischen Druck über das Nervensystem, und das trifft den Magen direkt.
Dahinter steckt die Darm-Hirn-Achse. In deinem Bauch liegt ein eigenes Nervensystem mit über 100 Millionen Nervenzellen, das über den Vagusnerv in ständigem Austausch mit deinem Kopf steht. Wenn dein Gehirn Stress meldet, schütten die Nebennieren Cortisol und Adrenalin aus. Das Blut wird vom Magen weg umgeleitet, die Verdauung stockt, und das Brechzentrum wird empfindlicher. Bei manchen Menschen äußert sich das als flaues Gefühl, Würgereiz oder echter Brechreiz.
Warum gerade du so reagierst, hängt von Veranlagung, Schlaf, frühen Erfahrungen und deinem aktuellen Stresspegel ab. Wenn dein Körper so früh reagiert, heißt das auch: Er sagt dir rechtzeitig, wenn etwas zu viel ist. Das darfst du ernst nehmen.

So erkennst du psychische Übelkeit
Psychische Übelkeit fühlt sich nicht bei jedem gleich an – aber es gibt typische Muster, an denen du sie erkennst. Meist beginnt es mit einem flauen Gefühl im Magen, das mal leichter, mal stärker wird und nicht wirklich mit dem Essen zusammenhängt. Manche Menschen beschreiben es als „Magen, der sich zuschnürt", andere als ständigen Würgereiz ohne Erbrechen, wieder andere als diffuses Unwohlsein, das einfach nicht weggeht.
Typische Zeichen, die auf eine psychische Ursache hindeuten:
- Die Übelkeit tritt besonders morgens auf, bevor etwas Belastendes ansteht
- Du hast Würgereiz, ohne dich wirklich übergeben zu müssen
- Das Gefühl kommt in Wellen und verschwindet oft, sobald du dich ablenkst oder entspannst
- Es tritt in bestimmten Situationen auf – vor Prüfungen, schwierigen Gesprächen, im Büro
- Begleitet wird es oft von Herzrasen, feuchten Händen oder innerer Unruhe
- Körperlich findet die Ärztin oder der Arzt nichts Auffälliges
Besonders häufig sind drei Varianten: Morgenübelkeit, weil der Körper den Tag schon vorausahnt und Stresshormone freisetzt. Situative Übelkeit vor konkreten Ereignissen, die du als bedrohlich empfindest. Und dauerhafte Übelkeit, die sich einschleicht und zum ständigen Begleiter wird – oft ein Zeichen, dass dein Nervensystem schon länger im Alarmzustand läuft.
Wichtig ist: Bevor du die Ursache als rein psychisch einordnest, sollten körperliche Auslöser ausgeschlossen werden. Magen-Darm-Erkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schilddrüsenprobleme oder Migräne können sich ähnlich anfühlen. Wenn du also länger als zwei, drei Wochen mit dem Thema zu tun hast, lohnt sich ein kurzer Check bei der Hausärztin oder dem Hausarzt. Nicht um dich zu beunruhigen, sondern um Gewissheit zu haben.
4 Szenarien – finde deines wieder
Psychische Übelkeit zeigt sich nicht in einer einzigen Form. Je nachdem, was in deinem Leben gerade los ist, läuft der Mechanismus unterschiedlich ab – und entsprechend unterschiedlich hilft auch, was hilft. Die folgenden vier Szenarien decken ab, was sich bei den meisten Betroffenen zeigt. Wahrscheinlich findest du dich in einem davon direkt wieder.
Szenario 1: Akute Übelkeit vor einem Ereignis
Du hast morgen einen wichtigen Termin, eine Prüfung, ein Vorstellungsgespräch, einen Vortrag. Dein Magen schnürt sich zu, du bringst keinen Bissen runter, manchmal setzt echter Brechreiz ein. Sobald die Situation vorbei ist, verschwindet das Gefühl meist schnell wieder.
Das ist die klassische Stressreaktion – dein Körper bereitet sich auf eine als bedrohlich empfundene Situation vor. Hier helfen kurzfristige Mittel am besten: ein paar Tropfen CBD Öl gegen Stress etwa eine Stunde vor dem Ereignis, bewusste Atemtechnik, frische Luft. Keine Therapie nötig – nur Akuthilfe.
Szenario 2: Morgenübelkeit ohne Schwangerschaft
Du wachst auf und dir ist schlecht, noch bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Vielleicht willst du nicht frühstücken, der Geruch von Kaffee dreht dir den Magen um. Nach ein paar Stunden wird es besser, am Abend ist es meist ganz weg.
Morgenübelkeit ist oft ein Zeichen, dass dein Körper den Tag schon vorausnimmt. Nachts verarbeitet er, was tagsüber zu viel war – und beim Aufwachen meldet das Nervensystem sofort: „Das wird wieder anstrengend." Besonders häufig bei Menschen mit chronischem Stress, Depression oder Angststörungen. Hier hilft eine Kombination: ein kleines Ritual am Morgen, um den Körper sanft anzufahren, CBD Öl direkt nach dem Aufstehen und, wenn es länger anhält, eine therapeutische Abklärung.
Szenario 3: Chronische Übelkeit durch Dauerstress
Die Übelkeit ist schon seit Wochen oder Monaten dein täglicher Begleiter. Mal stärker, mal leichter, aber sie geht nicht mehr richtig weg. Du hast vielleicht schon Mediziner gesehen, nichts gefunden, fühlst dich trotzdem elend. Oft kombiniert mit Reizdarm-Symptomen, Müdigkeit und dem Gefühl, dauerhaft unter Strom zu stehen.
Das ist dein Nervensystem im Burnout-Vorstadium. Es hat verlernt, in den Entspannungsmodus zurückzufallen, und bleibt chronisch im Alarmzustand. Hier reicht Akuthilfe nicht mehr – es braucht einen Plan. CBD Öl als tägliche Begleitung kann die Übererregbarkeit dämpfen, aber der Kern liegt woanders: Belastungsquellen reduzieren, regelmäßige Entspannung, oft auch therapeutische Unterstützung. Ohne diese Basis kommt dein Körper nicht raus aus dem Kreislauf.
Szenario 4: Übelkeit bei Depression oder Angststörung
Die Übelkeit ist Teil eines größeren Bildes. Du bist oft traurig, lustlos, kraftlos, vielleicht hast du Panikattacken oder ständige Sorgen. Die körperlichen Symptome sind real, aber sie sind ein Symptom, nicht die Ursache.
In diesem Fall ist die wichtigste Botschaft: Du brauchst professionelle Begleitung. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern die einzige sinnvolle Strategie. CBD kann beruhigend wirken und im Alltag unterstützen, aber es ersetzt keine Therapie und keine antidepressive Behandlung. Wenn du dich in diesem Szenario wiedererkennst, nimm das als Anlass, dir Hilfe zu holen. Du musst das nicht alleine durchstehen.
Welches Mittel wirkt wie schnell?
Es gibt nicht das eine Mittel gegen psychische Übelkeit. Was am besten hilft, hängt davon ab, ob du akute Soforthilfe brauchst, langfristig etwas tun möchtest oder beides kombinierst. Die folgende Tabelle zeigt dir die wichtigsten Optionen – mit ehrlicher Einordnung, was jedes Mittel kann und wo die Grenzen liegen.
| Mittel | Wirkt nach | Gut für | Grenzen |
|---|---|---|---|
| CBD Öl | 30 bis 60 Minuten | Akute und chronische Übelkeit, Unruhe, Angst, Schlafprobleme | Kein Notfallmittel bei starker Panik, kein Ersatz für Therapie |
| Atemtechnik | 2 bis 5 Minuten | Akute Wellen, Panik, Stresssituationen | Muss geübt sein, wirkt bei Erschöpfung weniger stark |
| Ingwer (frisch, Tee, Kapseln) | 15 bis 30 Minuten | Magen direkt beruhigen, mildere Übelkeit | Wirkt nicht auf die psychische Ursache, nur auf das Symptom |
| Pfefferminze (Öl, Tee) | 10 bis 20 Minuten | Flaues Gefühl, Verdauungsunruhe, leichte Übelkeit | Bei Sodbrennen ungeeignet, wirkt oberflächlich |
| Bewegung an der frischen Luft | 5 bis 15 Minuten | Stressabbau, Kreislauf, Morgenübelkeit | Bei starker Übelkeit kaum umsetzbar |
| Meditation und Entspannung | Wochen bei regelmäßiger Praxis | Langfristige Stressreduktion, chronische Übelkeit | Kein Akutmittel, braucht Routine und Geduld |
| Rezeptfreie Antiemetika (z. B. Vomex) | 30 bis 60 Minuten | Starke akute Übelkeit, wenn nichts anderes hilft | Müdigkeit als Nebenwirkung, nicht für Dauergebrauch |
| Therapeutische Begleitung | Mehrere Wochen bis Monate | Chronische Übelkeit, Angststörung, Depression, Trauma | Kein Akutmittel, braucht Zeit und die richtige Ansprechpartnerin |
Für den akuten Moment sind Atemtechnik und CBD die stärkste Kombination, weil sie auf zwei Ebenen gleichzeitig wirken: Die Atmung fährt den Körper innerhalb von Minuten runter, das CBD hält den Effekt länger stabil.
Ingwer und Pfefferminze sind gute Ergänzungen, wenn der Magen zusätzlich beruhigt werden soll. Antiemetika greifen stärker ein, sind aber für den Dauergebrauch ungeeignet. Bei chronischer Übelkeit oder wenn psychische Belastungen tiefer sitzen, führt kein Weg an einer therapeutischen Begleitung vorbei – CBD kann diesen Prozess unterstützen, ersetzt ihn aber nicht.

CBD Öl bei psychischer Übelkeit: wie es wirkt
CBD ist einer der wenigen natürlichen Wirkstoffe, die gleichzeitig zwei Probleme adressieren: die psychische Ursache und die körperliche Reaktion. Deshalb wirkt es bei dieser Art von Übelkeit oft besser als reine Magenmittel wie Ingwer oder Pfefferminze – die helfen zwar dem Bauch, lassen aber den Kopf weiter kreisen.
Wie CBD im Körper arbeitet
CBD dockt an verschiedene Rezeptoren im Körper an und beeinflusst damit mehrere Systeme gleichzeitig. Am wichtigsten für unser Thema sind zwei Wege:
Der Serotonin-Rezeptor 5-HT1A. Serotonin ist nicht nur für die Stimmung zuständig, sondern auch dafür, wie dein Körper auf Stress reagiert und ob das Brechzentrum im Gehirn anspringt. CBD aktiviert diesen Rezeptor und kann damit sowohl Angst dämpfen als auch den Brechreiz direkt reduzieren. Das ist der gleiche Mechanismus, über den auch manche Medikamente gegen Chemotherapie-bedingte Übelkeit arbeiten.
Das Endocannabinoid-System. Dieses körpereigene System reguliert Stress, Schlaf, Schmerz und Verdauung. Bei chronischer Belastung gerät es aus dem Gleichgewicht – CBD unterstützt die natürlichen Regulationsprozesse und hilft dem Körper, aus dem Alarmmodus rauszufinden.
Das Ergebnis ist nicht ein plumpes Ausschalten der Übelkeit, sondern ein sanftes Zurückfahren der gesamten Stressreaktion. Das flaue Gefühl wird leiser, die Gedanken kreisen weniger eng, der Körper kann wieder loslassen. Viele Anwender beschreiben es so: nicht sofort weg, aber spürbar milder, und nach einer Weile einfach vergessen.
Was die Studienlage sagt
Die Forschung zu CBD bei Übelkeit konzentriert sich bisher vor allem auf medizinische Kontexte – etwa Chemotherapie, wo CBD nachweislich Erbrechen und Übelkeit reduziert.
Für rein psychische Übelkeit gibt es noch keine großen klinischen Studien, dafür aber robuste Evidenz für die beiden entscheidenden Bausteine: CBD reduziert Angst in placebokontrollierten Studien, und CBD dämpft Brechreiz über den Serotonin-Weg. Beides zusammen erklärt, warum es bei psychischer Übelkeit wirkt.
Dosierung: was du konkret nimmst
| Situation | Empfohlenes Öl | Dosis | Anwendung |
|---|---|---|---|
| Akute Welle | CBD Öl 10% | 2–3 Tropfen | Unter die Zunge geben, 60 Sekunden einwirken lassen – wirkt nach 30–60 Minuten |
| Vor bekanntem Stressmoment | CBD Öl 10% | 2–3 Tropfen | Ca. 60 Minuten vor dem Termin, damit die Wirkung pünktlich einsetzt |
| Morgenübelkeit | CBD Öl 10% | 3 Tropfen morgens | Direkt nach dem Aufstehen – nicht auf komplett leeren Magen, ein Schluck Wasser davor |
| Alltägliche Unterstützung | CBD Öl 10% | 2× 3 Tropfen täglich | Morgens und abends – über 2–3 Wochen zeigt sich der volle Effekt |
| Chronische Übelkeit | CBD Öl 15% | 2× 3 Tropfen täglich | Dauerhafte Gabe, bei Bedarf im Tagesverlauf um 1–2 Tropfen ergänzen |
Worauf du beim CBD Öl achten solltest
Nicht jedes CBD Öl ist gleich gut. Damit der Wirkstoff wirklich in deinem Körper ankommt, zählen vor allem vier Dinge: Breit- oder Vollspektrum (nicht Isolat, weil die sogenannten Entourage-Effekte die Wirkung verstärken), hochwertiges Trägeröl wie Bio-MCT oder Hanfsamenöl, Laboranalyse-Zertifikat mit geprüfter CBD-Konzentration und THC-Gehalt unter 0,3%.
Unser CBD Öl 10% erfüllt all diese Punkte und ist bei psychischer Übelkeit die passende Standard-Konzentration für die meisten Szenarien.
Was du spüren wirst – und was nicht
CBD macht nicht high, nicht müde und verändert deinen Bewusstseinszustand nicht. Was du nach 30 bis 60 Minuten oft beschreibst, ist eher eine Abwesenheit: das flaue Gefühl ist plötzlich nicht mehr so präsent. Die Gedanken kreisen nicht mehr so eng. Der Körper entspannt, und du merkst, wie sich die Schultern sinken lassen, die Atmung ruhiger wird. Keine dramatische Veränderung – eher ein leises „okay, ich kann wieder."
Bei manchen Menschen setzt der Effekt schon beim ersten Mal deutlich ein. Bei anderen braucht es zwei bis drei Wochen regelmäßiger Einnahme, bis das Nervensystem wirklich lernt, wieder runterzufahren. Geduld lohnt sich hier mehr als hohe Dosen – mehr Tropfen heißt nicht automatisch bessere Wirkung.

Langfristig stabil werden
Akute Hilfe ist wichtig – aber wenn die Übelkeit immer wieder kommt, reicht sie nicht aus. Irgendwann muss die Grundlast runter, sonst kommt dein Nervensystem gar nicht mehr raus aus dem Alarmzustand. Drei Dinge haben sich in Studien und im Alltag vieler Betroffener als wirklich wirksam erwiesen.
Atemtechnik und Meditation. Schon zehn Minuten am Tag reichen, um messbar zu wirken. Die 4-6-Atmung, bei der du vier Sekunden einatmest und sechs Sekunden ausatmest, aktiviert den Teil des Nervensystems, der Stress herunterfährt. Geführte Meditationen über eine App wie Insight Timer oder Calm machen den Einstieg leichter, wenn du noch nie meditiert hast. Entscheidend ist nicht die Perfektion, sondern die Regelmäßigkeit.
Bewegung, die dir guttut. Kein Leistungssport, keine Ziele, einfach täglich 20 bis 30 Minuten an der frischen Luft. Spazierengehen, leichtes Joggen, Radfahren, Yoga. Bewegung baut Stresshormone ab, reguliert den Schlaf und stabilisiert die Stimmung. Das klingt banal, ist aber einer der stärksten Hebel überhaupt – oft stärker als jedes Nahrungsergänzungsmittel.
Therapeutische Begleitung, wenn mehr dahintersteckt. Wenn deine Übelkeit Teil eines größeren Bildes aus Angst, Depression, Trauma oder Dauerstress ist, bist du nicht mit Atemübungen allein durch. Kognitive Verhaltenstherapie, körperorientierte Verfahren oder auch eine gute gesprächstherapeutische Begleitung können den Unterschied machen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern die gleiche Art von Selbstfürsorge, mit der du auch zur Ärztin gehst, wenn ein Knochen bricht.
Wann du zum Arzt gehen solltest
Psychische Übelkeit ist meistens harmlos in dem Sinne, dass sie nicht lebensbedrohlich ist. Aber sie kann ein Zeichen für etwas sein, das Aufmerksamkeit braucht – entweder körperlich oder psychisch. In diesen Situationen gehst du bitte zur Hausärztin oder zum Hausarzt, ohne lange zu warten:
Wenn du deutlich Gewicht verlierst oder seit Wochen kaum noch etwas essen kannst. Das ist ein Warnsignal, das unbedingt abgeklärt gehört – sowohl körperlich als auch hinsichtlich einer möglichen Essstörung.
Wenn die Übelkeit länger als zwei, drei Wochen anhält und sich nicht bessert, obwohl du verschiedene Dinge ausprobiert hast. Dann ist es Zeit, körperliche Ursachen sicher auszuschließen – Magen-Darm-Probleme, Schilddrüsenfehlfunktionen, Migräne oder Ähnliches.
Wenn die Übelkeit mit Panikattacken, schwerer Angst oder depressiven Symptomen einhergeht. Hier geht es nicht mehr darum, das Symptom zu behandeln, sondern die Ursache. Professionelle Hilfe ist an diesem Punkt der schnellste und ehrlichste Weg nach vorn.
Wenn du morgens nicht mehr aufstehen kannst, die Energie für den Alltag fehlt oder du dich in einer Spirale aus Erschöpfung, Sorgen und körperlichen Symptomen gefangen fühlst. Das kann auf ein Morgentief im Rahmen einer Depression hindeuten – und das gehört in gute Hände.
Du musst das nicht alleine durchstehen. Eine Hausärztin kann der erste Schritt sein, eine Psychotherapeutin der zweite. Beide sind da, um dich zu unterstützen, nicht um dich zu bewerten.
Erfahrungen von Betroffenen
Häufige Fragen zu psychischer Übelkeit
Woran erkenne ich, dass meine Übelkeit psychisch bedingt ist?
Kann CBD Öl bei psychischer Übelkeit helfen?
Welche Medikamente helfen bei psychischer Übelkeit?
Was ist der Unterschied zwischen psychischer und psychosomatischer Übelkeit?
Kann psychischer Stress auch Erbrechen auslösen?
Was hilft gegen das flaue Gefühl im Magen bei Stress?
Hilft Vomex bei psychischer Übelkeit?
Warum ist mir morgens immer schlecht, obwohl ich nicht schwanger bin?
Kann Depression Übelkeit verursachen?
Wie lange dauert es, bis CBD Öl bei psychischer Übelkeit wirkt?
Was soll ich essen, wenn mir ständig schlecht ist?
Wann muss ich mit psychischer Übelkeit zum Arzt?
Fazit: Was bei psychischer Übelkeit wirklich hilft
Psychische Übelkeit ist kein Charakterfehler, sondern ein körperliches Signal. Für den akuten Moment wirken ein paar Tropfen CBD Öl, eine bewusste Atemübung und ein Stück Ingwer fast immer zusammen – die Welle bricht meist innerhalb von Minuten bis einer halben Stunde.
Wird die Übelkeit zum ständigen Begleiter, lohnt sich der ehrliche Blick auf das, was zu viel ist. Manchmal reicht Entlastung, manchmal braucht es therapeutische Hilfe. Du musst nicht auf die perfekte Lösung warten – fang mit einem kleinen Schritt an. Dein Körper merkt den Unterschied.
Studien und Quellen
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- Bergamaschi MM, Queiroz RH, Chagas MH, de Oliveira DC, De Martinis BS, Kapczinski F, Quevedo J, Roesler R, Schröder N, Nardi AE, Martín-Santos R, Hallak JE, Zuardi AW, Crippa JA (2011). Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients. Neuropsychopharmacology, 36(6): 1219–1226. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21307846/
- Linares IM, Zuardi AW, Pereira LC, Queiroz RH, Mechoulam R, Guimarães FS, Crippa JAS (2019). Cannabidiol presents an inverted U-shaped dose-response curve in a simulated public speaking test. Brazilian Journal of Psychiatry, 41(1): 9–14. https://www.scielo.br/j/rbp/a/ksNG6tq9JC8pT8rdmCk7TTb/
Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.
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