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CBD & Pferd

CBD Öl fürs Pferd: Erfahrungen von Pferdebesitzern

Beim Verladen bleibt dein Pferd stehen, oder es kommt morgens steif aus der Box. Genau dafür greifen Pferdebesitzer zu CBD Öl, und ihre Erfahrungen zeigen ein klares Muster: Bei Anspannung fällt der Unterschied oft schon nach der ersten Gabe auf, bei Gelenken dauert es zwei bis vier Wochen. Ob es bei deinem Pferd genauso läuft, entscheiden zwei Dinge: worum es bei ihm geht und wie viel CBD tatsächlich ankommt. Ein ausgewachsenes Pferd wiegt 500 bis 700 Kilo und braucht deshalb deutlich höher konzentriertes Öl als kleinere Tiere.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die häufigste Erfahrung mit CBD Öl beim Pferd: mehr Gelassenheit beim Verladen, beim Schmied und im Turnierstress.
  • Erfahrungsberichte sind Beobachtungen, keine Belege. In der bisher strengsten Studie veränderte CBD bei gesunden, ruhigen Pferden nichts Messbares.
  • Für Pferde sind hohe Konzentrationen sinnvoll, sonst brauchst du unrealistisch viele Tropfen. Niedrig starten, langsam steigern.
  • Bei Dauermedikation vorher mit dem Tierarzt sprechen. Im Turniersport sind alle Cannabinoide verboten.

Was Pferdebesitzer mit CBD Öl erleben

Die Rückmeldungen kreisen fast immer um dieselben vier Situationen. Der Grund dafür liegt in der Art, wie CBD beim Pferd wirkt: Es senkt die Anspannung, statt zu sedieren. Deshalb beschreiben Halter ihr Pferd hinterher als ansprechbarer statt als müder, und deshalb fällt der Unterschied dort am stärksten auf, wo vorher Stress im Spiel war.

Am häufigsten geht es um Anspannung im Alltag: Verladen, Schmied, Tierarzt, Turniergelände, Stallwechsel. Meist mit dem Hinweis, dass das Öl ein bis zwei Stunden vorher gegeben wurde. Gleich danach kommen ältere Pferde, die morgens steif aus der Box kommen und nach einigen Wochen wieder freier loslaufen. Seltener, aber regelmäßig genannt: Pferde, die unter Anspannung schlecht fressen und das Futter wieder ruhiger aufnehmen, dazu Themen rund um Fell und Haut wie Mauke, Sommerekzem und Fellwechsel.

Auffällig ist der Ton: Die Beschreibungen fallen leiser aus als das, was Werbung verspricht, und genau das macht sie glaubwürdig. Geht es bei dir vor allem darum, ein nervöses Pferd zu beruhigen, entscheidet der Zeitpunkt der Gabe fast so viel wie die Menge. Am besten ein bis zwei Stunden vor der Belastung.

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Mein Pferd nimmt die CBD Tropfen gut an, und beim normalerweise sehr stressigen Verladen hat er diesmal viel entspannter gewirkt, als ich ihm eine Stunde vorher das Öl verabreicht hab.“

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Unser Senior leidet leider an Arthrose, und wir geben ihm jetzt schon einige Zeit das Öl. Er bewegt sich wieder etwas besser, und das Knie ist nicht mehr so steif.“

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Die 40% sind super, weil schon wenige Tropfen reichen. Unser Wallach bekommt es direkt ins Maul, und das ganz ohne Theater. Der Apfelgeschmack hilft wirklich.“

Echte, verifizierte Bewertungen von CANNABY-Kundinnen und -Kunden. Aus Datenschutzgründen anonymisiert dargestellt.

Solche Berichte sind Beobachtungen aus dem Stallalltag. Eine Kontrollgruppe lief dabei nirgends mit, und wenn du umstellst, änderst du meist noch etwas anderes mit. Als Beweis für eine Wirkung taugen sie deshalb nicht. Als Orientierung, was dich bei deinem Pferd erwartet, sind sie trotzdem wertvoll.

Was CBD beim Pferd bewirkt

CBD dämpft beim Pferd vor allem Anspannung und Schmerzempfinden, statt das Tier müde zu machen. Möglich ist das, weil Pferde dasselbe Endocannabinoid-System besitzen wie wir: ein Netzwerk aus Rezeptoren und Botenstoffen, das Stressreaktionen, Schmerzverarbeitung und Entzündungsprozesse mitsteuert. CBD setzt genau an dieser Regulation an und verstärkt, was der Körper ohnehin versucht.

Wie viel davon im Stallalltag ankommt, ist besser untersucht, als die meisten Ratgeber vermuten lassen. Das Bild ist allerdings gemischt.

Eine Untersuchung von 2021 fütterte Pferden sechs Wochen lang CBD-Pellets in niedriger Menge, rund 0,2 mg pro Kilo Körpergewicht. Im Test mit einem unbekannten Objekt reagierten diese Tiere messbar weniger heftig als die Kontrollgruppe, die Herzfrequenz blieb dagegen unverändert. Für dich heißt das: Ein Effekt zeigt sich eher im Verhalten als in Vitalwerten, die du selbst kaum beurteilen kannst.

Bei Gelenken liegen die deutlichsten Zahlen vor. In einer Studie von 2024 erhielten 20 Pferde mit leichter Arthrose fünf Tage lang ein Schmerzmittel, die Hälfte davon zusätzlich zwei Wochen lang CBD. In dieser Gruppe halbierte sich der Schmerz-Score am Ende nahezu, im Median 3 statt 7. Auch Herz- und Atemfrequenz lagen niedriger, was für weniger Schmerzstress im Körper spricht. Das ist das deutlichste Ergebnis, das bisher zu CBD beim Pferd veröffentlicht wurde. Wird dein Pferd wegen Arthrose ohnehin tierärztlich behandelt, ist CBD damit eine Ergänzung, über die sich das Gespräch mit deinem Tierarzt lohnt.

Die methodisch strengste Arbeit kommt aus Berlin und fällt anders aus. An der Freien Universität bekamen zwölf Pferde doppelblind über 15 Tage entweder eine CBD-Paste oder eine wirkstofffreie Paste. Verhalten, Cortisol in Blut und Speichel, Herzfrequenz und Herzratenvariabilität blieben in beiden Gruppen gleich, auch beim Verladen auf den Hänger.

Der Befund erklärt sich über die Auswahl der Tiere: Die Berliner Pferde waren gesund und ausgeglichen. Wo alles im Gleichgewicht liegt, bleibt für CBD wenig zu tun. Die Forschungsgruppe hält selbst fest, dass sich ein Effekt an nervösen oder ängstlichen Tieren zeigen müsste, und genau solche Pferde sind es, für die du dir das Öl vermutlich ansiehst. Für deinen Fall zählt deshalb vor allem, wie dein Pferd ohne CBD dasteht.

Dazu kommen Fallberichte aus Pferdekliniken, etwa zu einer Stute mit ausgeprägter Berührungsempfindlichkeit, deren Symptome unter CBD zurückgingen. Für deine Entscheidung zählt so ein Bericht als Hinweis, und er erklärt, warum die Pferdemedizin am Thema dranbleibt.

Wenn du bei deinem Pferd nichts merkst

Das kommt häufiger vor, als die begeisterten Berichte vermuten lassen, und es liegt selten allein am Produkt. Fünf Gründe erklären fast jeden dieser Fälle.

  • Zu niedrig dosiert. Der häufigste Grund. Ein 600-Kilo-Pferd braucht ein Vielfaches dessen, was einem Hund reicht. Niedrig anfangen ist richtig, aber die Startmenge ist selten schon die wirksame.
  • Zu kurz gegeben. Gerade bei Gelenken und Beweglichkeit brauchst du zwei bis vier Wochen, bevor sich überhaupt beurteilen lässt, ob sich etwas tut. Nach drei Tagen ist die Frage schlicht noch offen.
  • Falscher Ansatzpunkt. Nicht jedes Verhalten ist Stress. Schmerzen im Rücken, ein schlecht sitzender Sattel, Zahnprobleme oder eine unpassende Haltung sehen im Alltag aus wie Nervosität, reagieren aber nicht auf CBD.
  • Zu große Erwartung. CBD wirkt leise. Erwartest du eine sichtbare Beruhigung wie nach einer Sedierung, übersiehst du die kleinen Veränderungen, um die es tatsächlich geht.
  • Produktqualität. Gehalt und Reinheit schwanken zwischen Anbietern erheblich. Ohne Analysenzertifikat weißt du nicht, wie viel CBD überhaupt in der Flasche ist.

Ein sechster Punkt wird kaum diskutiert und ist doch der ehrlichste: Ein gesundes, ausgeglichenes Pferd hat wenig, was CBD ausgleichen könnte. Je unauffälliger dein Pferd ohnehin ist, desto weniger wirst du sehen.

Ausbleibende Wirkung heißt meist: Für dieses Pferd, diese Situation oder diese Menge passt der Ansatz noch nicht. Führ in den ersten Wochen kurz Buch, Datum, Tropfenzahl und was dir aufgefallen ist. Nach vier Wochen bei sauber gesteigerter Menge hast du eine belastbare Antwort und kannst in Ruhe entscheiden, wie es weitergeht.

Nebenwirkungen und Verträglichkeit

CBD gilt bei Pferden als gut verträglich, und die Studienlage stützt das deutlicher als bei der Wirksamkeit. In der Berliner Untersuchung bekamen zwölf Pferde über 15 Tage eine vergleichsweise hohe Menge, 3 mg pro Kilo zweimal täglich. Die tägliche Untersuchung blieb ohne Befund, Blutbild sowie Leber- und Nierenwerte ebenfalls.

In der Praxis tauchen trotzdem Beobachtungen auf, die du kennen solltest. Am häufigsten geht es um Müdigkeit oder gedrosselte Aktivität, meist nach einer schnellen Steigerung der Menge. Dazu kommen weicherer Kot, ein verändertes Fressverhalten in den ersten Tagen und ein trockenes Maul, weil CBD die Speichelbildung leicht hemmen kann. Die Nebenwirkungen beim Pferd sind damit fast durchweg dosisabhängig und legen sich, sobald du eine Stufe zurückgehst und dort ein paar Tage bleibst.

Wichtiger als die Nebenwirkungen selbst ist eine andere Frage: Was bekommt dein Pferd sonst noch? CBD wird über dieselben Enzymsysteme in der Leber abgebaut wie viele Medikamente und kann deren Abbau beeinflussen. Für Pferde ist das bisher kaum untersucht, die Lage ist also eher unklar als harmlos. Bekommt dein Pferd Schmerzmittel oder Entzündungshemmer, oder hat es eine Lebererkrankung, besprich die Gabe deshalb vorher mit deinem Tierarzt. Frag dabei lieber einmal zu viel nach.

Bei tragenden und säugenden Stuten fehlen belastbare Daten vollständig. Solange das so ist, bleibt Zurückhaltung die verantwortbare Antwort, und du triffst diese Entscheidung gemeinsam mit deinem Tierarzt.

Für den Alltag heißt das: niedrig anfangen, langsam steigern, das Pferd in den ersten Tagen genauer beobachten als sonst. Ein CBD Öl fürs Pferd ersetzt dabei keine tierärztliche Behandlung. Bei Lahmheit, Kolik-Anzeichen oder plötzlicher Verhaltensänderung gehört das Pferd zuerst untersucht.

Dosierung und Verabreichung im Stallalltag

Fang niedrig an und steigere alle zwei bis drei Tage, bis du eine Veränderung siehst. Wie viel dein Pferd braucht, hängt stark vom Einzelfall ab, und die Studien liegen weit auseinander: von 0,03 mg pro Kilo in der Arthrose-Untersuchung bis zu 3 mg pro Kilo in Berlin. In Tropfen umgerechnet liegt die Dosierung fürs Pferd bei einem 500-Kilo-Warmblut und einem 40%igen Öl bei etwa sechs Tropfen täglich, bei einem 700-Kilo-Kaltblut bei neun.

Merke

Zwischen zwei Erhöhungen mindestens zwei bis drei Tage bleiben. Steigerst du täglich, siehst du am Ende nur, dass sich etwas verändert hat, aber nicht, welche Menge dafür verantwortlich war.

Bei der Konzentration ist die Sache dagegen eindeutig. Ein Pferd wiegt das Zehn- bis Fünfzehnfache eines Hundes, und mit einem 5%- oder 10%-Öl kämst du auf Tropfenzahlen, die im Stall niemand abzählt. Sinnvoll wird es ab 20% aufwärts, weil dann wenige Tropfen genügen und eine Flasche entsprechend lange reicht. Für die Gabe selbst haben sich drei Wege bewährt.

  • Direkt ins Maul. Der schnellste Weg, erste Effekte zeigen sich nach 10 bis 20 Minuten. Ideal, wenn du gezielt vor dem Verladen oder vor dem Schmied gibst.
  • Übers Futter. Die entspannteste Variante für wählerische Pferde. Über den Verdauungstrakt dauert es 30 bis 45 Minuten, dafür gibt es kein Theater.
  • Äußerlich auf die Stelle. Bei einzelnen, gut erreichbaren Problemzonen kann das Öl aufgetragen und sanft einmassiert werden.

Eine einzelne Gabe trägt etwa sechs bis acht Stunden. Vor einer Belastung reicht dir deshalb eine gezielte Gabe vorher, bei chronischen Themen wie Arthrose brauchst du die tägliche Routine. Der Geschmack entscheidet mit darüber, ob das alles im Alltag funktioniert: Ein Apfelaroma nehmen die meisten Pferde ohne Diskussion an, ein bitteres Öl kann die ganze Umstellung kippen.

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Woran du ein gutes CBD Öl fürs Pferd erkennst

Entscheidend sind fünf Punkte, und den wichtigsten kannst du in dreißig Sekunden selbst prüfen: Gibt es ein aktuelles Laborzertifikat zur Charge?

  • Analysenzertifikat zur Charge. Es weist CBD- und THC-Gehalt aus und schließt Pestizide, Herbizide und Schwermetalle aus. Fehlt es, weißt du nicht, was in der Flasche ist. Unsere Analysenzertifikate sind für jede Charge einsehbar.
  • THC unter 0,3%. Der gesetzliche Rahmen in Deutschland. Für Tiere sind Öle ohne nachweisbares THC die sichere Wahl.
  • Terpenfrei bei Tieren. Pferde verstoffwechseln Terpene schlechter als wir, was Verdauungsreaktionen begünstigen kann. Öle, die speziell für Tiere gemacht sind, lassen sie deshalb weg.
  • Hanf aus geprüftem Bio-Anbau. Alles, was auf dem Feld ins Kraut geht, landet am Ende konzentriert im Extrakt.
  • Konzentration und Aroma auf Pferde abgestimmt. Hoher Gehalt für wenige Tropfen, dazu ein Aroma, das dein Pferd freiwillig annimmt.

Ein Punkt betrifft nur Turnierreiter, dafür aber mit voller Wucht. Der Weltreiterverband FEI führt sämtliche Cannabinoide als verbotene Substanzen, CBD gilt dort seit 2022 als kontrollierte Medikation. Nachweisbar ist es im Blut noch Tage nach der letzten Gabe, und die Nulltoleranz im Wettkampf gilt unabhängig davon, ob eine Substanz berauscht. Beim Thema CBD und Doping beim Pferd stimmst du die nötige Karenzzeit vor dem Start deshalb mit deinem Tierarzt ab.

Für alle anderen bleibt es unaufgeregt: Du brauchst ein geprüftes, hoch konzentriertes Öl, ehrlich deklariert, in einer Menge, die zum Gewicht deines Pferdes passt. Damit hast du alles beisammen, was für einen seriösen Start zählt.

Häufige Fragen zu CBD Öl beim Pferd

Was bewirken CBD Tropfen beim Pferd?
CBD Tropfen können Anspannung senken und das Schmerzempfinden dämpfen, ohne das Pferd zu sedieren. Halter beschreiben ihre Tiere danach als gelassener beim Verladen, beim Schmied und im Turnierstress, ältere Pferde oft als beweglicher. Sichtbar wird das eher in kleinen Verhaltensänderungen als in einem plötzlichen Umschwung.
Welche Wirkung hat CBD auf Pferde?
CBD wirkt über das Endocannabinoid-System, das Pferde genauso besitzen wie wir. Es steuert Stressreaktionen, Schmerzverarbeitung und Entzündungsprozesse mit. CBD stützt diese Regulation, statt sie zu überschreiben. Deshalb fällt die Wirkung dort am deutlichsten aus, wo vorher etwas aus dem Gleichgewicht war.
Können Pferde von CBD high werden?
Nein. CBD ist nicht berauschend, und Öle für Tiere enthalten kein nachweisbares THC. Dein Pferd bleibt klar und ansprechbar, es wird höchstens ruhiger. Eine echte Sedierung ist selbst bei hohen Mengen nicht beschrieben, allenfalls leichte Müdigkeit.
Wie lange dauert es, bis CBD Öl bei Pferden wirkt?
Direkt ins Maul gegeben zeigen sich erste Effekte nach 10 bis 20 Minuten, übers Futter nach 30 bis 45 Minuten. Eine Gabe trägt etwa sechs bis acht Stunden. Bei chronischen Themen wie Gelenkbeschwerden brauchst du zwei bis vier Wochen regelmäßiger Gabe.
Gilt CBD beim Pferd als Doping?
Ja, im Turniersport. Der Weltreiterverband FEI führt alle Cannabinoide als verbotene Substanzen, CBD seit 2022 als kontrollierte Medikation. Nachweisbar bleibt es noch Tage nach der letzten Gabe. Außerhalb des Turniersports ist die Anwendung dagegen unproblematisch.
Welche Erfahrungen gibt es bei Arthrose und Hufrehe?
Bei Arthrose sind die Rückmeldungen am konsistentesten: mehr Beweglichkeit, weniger Steifheit am Morgen. Eine Studie von 2024 fand als Ergänzung zum Schmerzmittel deutlich niedrigere Schmerz-Scores. Hufrehe ist ein tierärztlicher Notfall und gehört behandelt, CBD kann dabei höchstens begleiten.
Kann ich meinem Pferd mein eigenes CBD Öl geben?
Besser nicht. Öle für Menschen enthalten Terpene, die Pferde schlechter verstoffwechseln, und ihre Konzentration ist für 500 bis 700 Kilo zu niedrig. Du bräuchtest unrealistisch viele Tropfen. Terpenfreie Öle mit hohem Gehalt und Apfelaroma sind für Pferde die passendere Wahl.

Unser Fazit

Wann CBD Öl beim Pferd sinnvoll ist

Die Erfahrungen von Pferdebesitzern zeigen ein bemerkenswert einheitliches Bild. Am deutlichsten fällt der Unterschied dort auf, wo vorher Anspannung im Spiel war, und bei älteren Pferden mit steifen Gelenken. Die Forschung stützt das teilweise: bei Gelenkschmerzen mit klaren Zahlen, bei Stress mit widersprüchlichen Ergebnissen, die stark davon abhängen, wie belastet ein Pferd überhaupt war.

Was daraus für dich folgt, ist unspektakulär und praktisch. Hat dein Pferd ein konkretes Thema, ist ein Versuch über vier bis sechs Wochen vertretbar. Niedrig anfangen, sauber steigern, aufschreiben, was du siehst. Bleibt danach alles beim Alten, setzt du es guten Gewissens wieder ab.

Bei Lahmheit, akuten Schmerzen oder plötzlichen Verhaltensänderungen gehört dein Pferd zuerst untersucht, und ein gut sitzender Sattel bleibt durch nichts zu ersetzen. Steht das, kann CBD als Ergänzung in einem durchdachten Management genau der Unterschied sein, den andere Halter beschreiben: mehr Gelassenheit in den Situationen, die bei deinem Pferd bisher schwierig waren.

Studien und Quellen
  1. Eichler F, Ehrle A, Machnik M, Jensen KC, Wagner S, Baudisch N, Bolk J, Pötzsch M, Thevis M, Bäumer W, Lischer C, Wiegard M. (2024). Behavioral observations, heart rate and cortisol monitoring in horses following multiple oral administrations of a cannabidiol containing paste (part 2/2). Frontiers in Veterinary Science, 10, 1305873. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38234983
  2. Interlandi C, Tabbì M, Di Pietro S, D'Angelo F, Costa GL, Arfuso F, Giudice E, Licata P, Macrì D, Crupi R, Gugliandolo E. (2024). Improved quality of life and pain relief in mature horses with osteoarthritis after oral transmucosal cannabidiol oil administration as part of an analgesic regimen. Frontiers in Veterinary Science, 11, 1341396. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38379920
  3. Draeger AL, Thomas EP, Jones KA, Davis AJ, Porr CS. (2021). The effects of pelleted cannabidiol supplementation on heart rate and reaction scores in horses. Journal of Veterinary Behavior, 46, 97–100. doi.org/10.1016/j.jveb.2021.09.003
  4. Ellis KL, Contino EK. (2021). Treatment using cannabidiol in a horse with mechanical allodynia. Equine Veterinary Education, 33(1). doi.org/10.1111/eve.13168
Dominik Martzy

Dominik Martzy

CBD-Fachautor

Dominik Martzy ist CBD-Fachautor mit Schwerpunkt auf Wirkung, Dosierung und Anwendungssicherheit. Er hat über 300 Fachartikel für CANNABY recherchiert und verfasst – anhand aktueller Studien, mit klarer Trennung zwischen gesichertem Wissen und offenen Fragen.