CBD & Pferd
CBD Öl fürs Pferd: Wirkung, Anwendung und was Studien zeigen
Ein 500-Kilo-Pferd braucht meist nur ein paar Tropfen CBD Öl am Tag. Das überrascht fast jeden, der es zum ersten Mal ins Maul gibt oder übers Futter mischt. Die Gründe, warum CBD überhaupt in den Stall kommt, gehen dagegen weit auseinander: der nervöse Wallach am Hänger, die 20-jährige Stute mit steifen Gelenken, das Pferd, das nach dem Winter nicht in Schwung kommt. Für welche dieser Situationen CBD Öl beim Pferd wirklich etwas bringt, entscheidet sich an ziemlich konkreten Zahlen.
Das Wichtigste im Überblick
- CBD Öl wirkt beim Pferd vor allem auf Schmerz- und Entzündungssignale, gesteuert über das körpereigene Endocannabinoid-System.
- Am besten belegt ist die Gelenkarthrose: 2024 lag der Schmerzscore nach zwei Wochen bei 3 statt bei 7 Punkten.
- Bei gesunden, ruhigen Pferden zeigte CBD in zwei verblindeten Studien dagegen keinen messbaren beruhigenden Effekt.
- Starte niedrig, bleibe fünf bis sieben Tage bei einer Menge und sprich die Gabe mit deinem Tierarzt ab.
Inhaltsverzeichnis
- Wie wirkt CBD Öl beim Pferd?
- Wobei setzen Pferdebesitzer CBD ein?
- Wie schnell wirkt CBD Öl beim Pferd?
- Welche Konzentration braucht ein Pferd?
- Wie gibst du deinem Pferd CBD Öl?
- Eigenes CBD Öl fürs Pferd?
- Wie gut verträgt ein Pferd CBD?
- CBD und Turniere: die FEI-Regel
- Woran du ein gutes CBD Öl erkennst
- Häufige Fragen
- Fazit
Wie wirkt CBD Öl beim Pferd?
CBD wirkt beim Pferd über das Endocannabinoid-System, ein Netzwerk aus Rezeptoren und körpereigenen Botenstoffen, das unter anderem Schmerzempfinden, Entzündungsreaktionen und Stressverarbeitung mitreguliert. Jedes Säugetier besitzt es, dein Pferd genauso wie du. CBD dockt dabei nicht einfach an einen Schalter an, sondern greift indirekt ein: Es verstärkt die Wirkung der Botenstoffe, die dein Pferd ohnehin selbst produziert, und beeinflusst zusätzlich Rezeptoren, die an der Schmerzweiterleitung beteiligt sind. Eine kanadische Untersuchung wies solche Rezeptoren direkt in der Gelenkinnenhaut des Pferdes nach, und zwar in erhöhter Dichte bei entzündeten Gelenken. Für dich ist das der entscheidende Punkt: CBD Öl trifft bei deinem Pferd genau dort auf Andockstellen, wo es weh tut.
Interessant wird es beim Weg ins Blut. Pferde nehmen CBD deutlich schlechter auf als Hunde. In einer Untersuchung der Freien Universität Berlin erreichten Pferde bei 3 mg pro Kilogramm zweimal täglich einen mittleren Spitzenwert von rund 38 Nanogramm pro Milliliter Blut. Ein Hund kommt bei nur 2 mg pro Kilogramm und einer einzigen Gabe schon auf etwa 102. Der Stoffwechsel des Pferdes ähnelt hier eher dem des Menschen. Rechne Dosierungen aus der Hundewelt also nicht einfach hoch, du landest damit zuverlässig daneben.
Was das für dich bedeutet, siehst du am besten an den drei kontrollierten Untersuchungen, die es an Pferden bisher gibt.
| Studie | Dosis | Befund |
|---|---|---|
| Interlandi 2024 24 Pferde mit leichter Arthrose | 0,03 mg/kg über die Maulschleimhaut, 14 Tage | Schmerzscore 3 statt 7, dazu niedrigere Herz- und Atemfrequenz |
| Eichler 2024 12 gesunde Pferde | 3 mg/kg, zweimal täglich, 15 Tage | Kein Unterschied bei Verhalten, Cortisol und Herzfrequenz |
| Draeger 2021 17 gesunde Wallache | 100 mg täglich als Pellets, 6 Wochen | Geringere Schreckreaktion, Herzfrequenz unverändert |
Die Richtung ist damit ziemlich klar: Wo Schmerzen und Entzündungen im Spiel sind, lässt sich ein Effekt messen. Wo ein gesundes, entspanntes Pferd steht, passiert wenig. Genau daran entscheidet sich, ob CBD in deinem Fall sinnvoll ist.
Wobei setzen Pferdebesitzer CBD ein?
Am häufigsten kommt CBD bei älteren Pferden mit Gelenkbeschwerden zum Einsatz, und dort ist die Datenlage auch am besten. In der italienischen Studie erhielten alle Pferde Phenylbutazon, die eine Hälfte zusätzlich CBD. Nach neun Tagen trennten sich die beiden Gruppen deutlich, am Ende lag der Schmerzscore der CBD-Gruppe bei 3 von 45 möglichen Punkten, der der Vergleichsgruppe bei 7. Erwarte davon keinen Ersatz für die tierärztliche Behandlung. Was du erwarten darfst, ist eine sinnvolle Ergänzung zu dem Schmerzkonzept, das dein Pferd ohnehin bekommt. Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß lässt du eine Arthrose beim Pferd vorher tierärztlich abklären, bevor du zusätzlich CBD gibst.
Beim Thema Nervosität sieht es anders aus, und hier lohnt sich der ehrliche Blick. Die FU Berlin hat gesunde Pferde 15 Tage lang mit einer hohen Dosis behandelt und sie anschließend mit einem fremden Objekt konfrontiert und am Hänger verladen. Verhalten, Herzfrequenz und Cortisol im Blut und Speichel unterschieden sich nicht von der Placebogruppe. Eine ältere Untersuchung mit CBD-Pellets fand immerhin eine geringere Schreckreaktion. Beide Studien liefen mit sehr kleinen Gruppen, und beide untersuchten ausgeglichene Pferde. Ob dein Pferd anders reagiert, weil es tatsächlich ängstlich ist, weiß bislang niemand. Wenn du dein Pferd vor dem Verladen oder beim Schmied beruhigen willst, ist das der Rahmen, mit dem du rechnen solltest.
Daneben berichten Pferdehalter von Anwendungen, für die es bisher nur Fallberichte gibt. Dazu zählen Magen- und Darmbeschwerden, empfindliche Haut im Fellwechsel und das Headshaking-Syndrom. Ein einzelner dokumentierter Fall beschreibt außerdem ein Pferd, dessen Koppen unter CBD nachließ. Solche Berichte sind kein Beleg, aber sie zeigen, wo gerade geforscht wird.
Eine Erwartung kannst du dagegen streichen. Dass CBD den Appetit anregt, liest man häufig. Für das Pferd ist es nicht belegt: In den Sicherheitsstudien wurde umgekehrt gezielt darauf geachtet, ob sich das Fressverhalten verändert. Frisst dein Pferd schlecht, ist das ein Fall für den Tierarzt und keiner fürs Öl.
So klingt das aus dem Stall:
„Unser Senior leidet leider an Arthrose. Wir geben ihm jetzt schon einige Zeit das Öl und wir machen Fortschritte. Er bewegt sich wieder etwas besser und das Knie ist nicht mehr so steif.“
„Gebe es meiner Stute seit ein paar Wochen täglich. Nimmt sie problemlos an. Wirkt insgesamt gelassener beim Putzen und Verladen. Werde es dauerhaft weitergeben.“
„Die 40% sind super, weil schon wenige Tropfen reichen. Unser Wallach bekommt es direkt ins Maul, der Apfelgeschmack hilft wirklich. Wir bleiben bei zweimal täglich 5 bis 7 Tropfen.“
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Wie schnell wirkt CBD Öl beim Pferd und wie lange?
Das hängt davon ab, was du erwartest. Gibst du das Öl seitlich unter die Lefze, gelangt ein Teil direkt über die Maulschleimhaut ins Blut und umgeht den Umweg über den Magen. Über das Futter dauert es länger, weil das CBD erst den Verdauungstrakt passieren muss. Für den einzelnen Tag macht das einen Unterschied von Minuten.
Für alles, was über den Tag hinausgeht, zählt ein anderer Zeitraum. In der Berliner Untersuchung erreichte der CBD-Spiegel im Blut nach etwa zwei Tagen regelmäßiger Gabe ein stabiles Niveau. Der spürbare Unterschied kam in der italienischen Arthrose-Studie aber deutlich später: Bis Tag 8 lagen beide Gruppen nahezu gleichauf, erst ab Tag 9 trennten sie sich klar. In der ersten Woche siehst du also womöglich noch gar nichts, obwohl längst etwas passiert. Die Untersuchung mit den geringeren Schreckreaktionen lief sogar über sechs Wochen.
Plane also realistisch. Wenn du nach drei Tagen nichts siehst und die Menge sofort verdoppelst, arbeitest du gegen die Sache. Zwei bis drei Wochen konsequente tägliche Gabe sind ein fairer Testzeitraum, bevor du entscheidest.
Welche Konzentration braucht ein Pferd?
Für dein Pferd sind hohe Konzentrationen ab etwa 25 Prozent sinnvoll, und der Grund ist reine Praxis, nicht Wirkstärke. Ein Warmblut mit 500 Kilo kommt bei einer Startdosis von 0,25 mg pro Kilogramm auf rund 125 mg CBD am Tag. Mit einem 40-Prozent-Öl und seinen etwa 20 mg pro Tropfen sind das sechs Tropfen. Mit einem 10-Prozent-Öl aus dem Regal wären es rund fünfundzwanzig, jeden Tag, abgezählt am Maul eines Tieres, das gerade etwas anderes vorhat.
Ein Milligramm CBD wirkt nicht anders, weil es aus einer stärkeren Flasche kommt. Was sich ändert, sind Aufwand, Fehleranfälligkeit und Reichweite der Flasche. Genau deshalb ist unser CBD Öl für Pferde mit 40 Prozent aufgebaut: weniger Tropfen für dieselbe Menge Wirkstoff.
Interessant ist die Spanne, in der überhaupt geforscht wird. Die Arthrose-Studie arbeitete mit 0,03 mg pro Kilogramm über die Maulschleimhaut, also rund 15 mg für ein 500-Kilo-Pferd. Die Berliner Verhaltensstudien nutzten das Hundertfache. Beide Enden sind belegt, ein allgemeingültiges Optimum gibt es bislang nicht. Deshalb gilt: unten anfangen, beobachten, in Ruhe steigern. Wie viele Tropfen dabei herauskommen, rechnest du über die Dosierung nach Körpergewicht aus, Startdosis mal Kilo, geteilt durch die Milligramm pro Tropfen.

Weniger Tropfen, dieselbe Menge Wirkstoff
Unser CBD Öl fürs Pferd mit 40% liefert 20 mg pro Tropfen: terpenfrei, THC-frei und mit natürlichem Apfelaroma, damit dein Pferd es auch wirklich annimmt.
Zum CBD Öl fürs PferdWie gibst du deinem Pferd CBD Öl?
Am direktesten wirkt die Gabe ins Maul: Pipette seitlich unter die Lefze führen, Tropfen abgeben, fertig. Ein Teil wird dort über die Schleimhaut aufgenommen. Achte darauf, dass die Pipette das Maul nicht berührt, sonst gelangen Futterreste und Keime in die Flasche und verkürzen die Haltbarkeit.
Nicht jedes Pferd macht das mit dir mit. Dann führt der zweite Weg über eine kleine Portion Mash, Müsli oder einen Keks. Das ist alltagstauglicher und dauert etwas länger, weil das CBD zuerst durch den Verdauungstrakt muss. Ein Vorteil hat der Futterweg trotzdem: CBD ist fettlöslich, und eine fetthaltige Grundlage kann die Aufnahme unterstützen.
Als dritte Form gibt es CBD-Pellets zum Untermischen, etwa im Mash eines Pferdes mit Magengeschwüren, das ohnehin weich gefüttert wird. Der Haken liegt in der Menge: Wie viel CBD am Ende im Pferd landet, hängt davon ab, wie sauber der Trog leer wird. Willst du eine Zahl, an der du dich festhalten kannst, ist das Öl die genauere Form.
Ein paar Punkte, die den Unterschied machen:
- Auf zwei Gaben verteilen, sobald du über die Startmenge hinausgehst. Morgens und abends hält den Spiegel gleichmäßiger.
- Fünf bis sieben Tage bei einer Menge bleiben, bevor du anpasst. Sonst weißt du nie, worauf dein Pferd reagiert hat.
- Notieren, was du gibst und was du siehst: Bewegungsfreude, Fresslust, Verhalten am Hänger.
- Kühl und dunkel lagern. CBD reagiert empfindlich auf Licht und Wärme.
Äußerlich aufs Fell aufgetragen bringt CBD Öl bei Gelenk- oder Stressthemen wenig, die Aufnahme über die Haut ist zu gering. Für diese Anwendungen gehört das Öl ins Maul oder ins Futter.
Kann ich meinem Pferd mein eigenes CBD Öl geben?
Chemisch ist es dasselbe Molekül, für dein Pferd spricht praktisch trotzdem einiges dagegen. Öle für Menschen enthalten meist Terpene, also die aromatischen Pflanzenstoffe, die Geruch und Geschmack prägen. Pferde reagieren darauf empfindlicher als wir. Dazu kommt bei Vollspektrum-Produkten ein Rest THC, der für Tiere kritischer ist als für dich.
Der zweite Punkt ist schlicht die Menge. Ein 10-Prozent-Öl aus dem Badezimmerschrank hält bei einem 500-Kilo-Pferd wenige Tage. Pferdeöle sind deshalb terpenfrei formuliert, THC-frei und deutlich höher konzentriert, meist mit Apfelaroma, weil die Akzeptanz sonst zum täglichen Kampf wird.
Wie gut verträgt ein Pferd CBD?
In den bisherigen Studien wurde CBD durchweg gut vertragen. Die Berliner Gruppe gab gesunden Pferden 15 Tage lang 3 mg pro Kilogramm zweimal täglich, ohne dass Nebenwirkungen auftraten. In der Arthrose-Studie wurde gezielt auf Sedierung, Ataxie, Speicheln, Durchfall und Appetitveränderungen geachtet, nichts davon trat auf. Mit einem schläfrigen oder taumeligen Pferd musst du bei üblichen Mengen also nicht rechnen.
Ein Signal gibt es trotzdem, und es gehört auf den Tisch. Eine amerikanische Untersuchung mit zwölf Pferden über sechs Wochen fand bei allen Tieren eine leichte Unterversorgung mit Kalzium im Blut und bei acht von zwölf erhöhte Leberwerte. Beides bildete sich innerhalb von zehn Tagen nach dem Absetzen zurück. Die Dosen lagen dort bei 1 bis 3 mg pro Kilogramm, also weit über dem, was in der Praxis üblich ist, und die Gabe lief über sechs Wochen statt über zwei. Für dich heißt das: Bei dauerhafter Gabe über Monate ist ein Blutbild beim Routinetermin sinnvoll, gerade wenn dein Pferd ohnehin Medikamente bekommt.
Beobachte in den ersten Tagen trotzdem genau. Weicherer Kot, verändertes Fressverhalten oder auffällige Müdigkeit sind die möglichen Nebenwirkungen, bei denen du mit der Menge zurückgehst.
Zwei Gruppen bleiben außen vor: tragende und laktierende Stuten sowie Fohlen. Für sie fehlen Daten vollständig. Und wenn dein Pferd bereits Medikamente erhält, gehört die Gabe vorher mit dem Tierarzt besprochen, weil CBD über dieselben Leberenzyme abgebaut wird wie viele Wirkstoffe.
CBD und Turniere: Was die FEI-Regel bedeutet
Wenn du Turniere startest, ist CBD nicht erlaubt. Der Weltreiterverband FEI führt Cannabidiol auf seiner Equine Prohibited Substances List als Banned Substance, also als Stoff ohne anerkannte Verwendung im Turnierpferd. Damit ist die Gabe im Wettkampfpferd zu keinem Zeitpunkt zulässig, unabhängig davon, dass CBD nicht berauschend wirkt.
Für Freizeitpferde ist das kein Thema. Startet dein Pferd dagegen im Sport, reicht eine kurze Pause vor dem Turnier nicht: In der amerikanischen Sicherheitsstudie war CBD bei einem Pferd noch 96 Stunden nach der letzten Gabe im Blut nachweisbar, und deutsche Forscherinnen haben für die Nachweisbarkeit eigens ein pharmakokinetisches Modell entwickelt. Wie CBD als Doping gewertet wird, unterscheidet sich zudem je nach Verband und Turnierebene. Verbindlich festlegen kann das nur dein Tierarzt.
Woran du ein gutes CBD Öl fürs Pferd erkennst
Der häufigste Fehlkauf, der dir passieren kann, ist gar kein CBD Öl. Hanföl wird aus den Samen gepresst, liefert Omega-Fettsäuren und enthält praktisch kein Cannabidiol. CBD Öl stammt aus Blüten und Blättern. Du zahlst für beides sehr unterschiedlich viel, und du bekommst auch sehr Unterschiedliches.
Eine tierärztliche Produktempfehlung wirst du übrigens nicht finden, und das hat einen sachlichen Grund: In der EU ist bislang kein einziges CBD-haltiges Tierarzneimittel zugelassen. Alle Produkte laufen als Ergänzungsfuttermittel. Eine geprüfte Zulassung, an der du dich festhalten könntest, gibt es damit nicht. Was dir bleibt, sind fünf Kriterien, die du selbst am Etikett prüfen kannst:
- Deklarierter CBD-Gehalt pro Tropfen, nicht nur ein Prozentwert auf der Flasche.
- Laboranalyse je Charge, öffentlich einsehbar.
- Terpenfrei und THC-frei, speziell für Pferde formuliert.
- Neutrales Trägeröl wie MCT, damit sich das CBD gleichmäßig verteilt.
- Herkunft des Hanfs, idealerweise zertifizierter Bio-Anbau.
Unsere Öle für Tiere erfüllen diese Punkte durchgängig, weil sie aus Schweizer Bio-Hanf stammen und jede Charge im Labor geprüft wird.
Häufige Fragen zu CBD beim Pferd
Was bewirken CBD Tropfen beim Pferd?
Welches CBD Öl empfehlen Tierärzte?
Wie viele Tropfen CBD braucht ein Pferd?
Wird ein Pferd von CBD müde?
Darf eine tragende Stute CBD bekommen?
Ist CBD Öl fürs Pferd in Deutschland legal?
Unser Fazit
Wann sich CBD beim Pferd lohnt
CBD ist beim Pferd kein Allroundmittel, aber auch kein leeres Versprechen. Dort, wo Schmerz und Entzündung im Spiel sind, zeigt die bisher einzige kontrollierte Studie an arthrotischen Pferden einen klaren Unterschied. Dort, wo ein gesundes, ausgeglichenes Pferd steht, ließ sich nichts messen, auch nicht bei hohen Dosen über zwei Wochen.
Damit hast du eine brauchbare Entscheidungsgrundlage in der Hand. Wenn dein Pferd steif aus der Box kommt, sich schlechter bewegt als früher oder dauerhaft unter Belastung steht, ist ein Versuch über zwei bis drei Wochen sinnvoll. Niedrig starten, konsequent geben, notieren, was sich ändert. Und bei Medikamenten, Trächtigkeit oder anstehenden Turnierstarts vorher mit dem Tierarzt sprechen. Alles Weitere entscheidet dein Pferd.
Studien und Quellen
- Interlandi C, Tabbì M, Di Pietro S, D'Angelo F, Costa GL, Arfuso F, Giudice E, Licata P, Macrì D, Crupi R, Gugliandolo E. (2024). Improved quality of life and pain relief in mature horses with osteoarthritis after oral transmucosal cannabidiol oil administration as part of an analgesic regimen. Frontiers in Veterinary Science, 11, 1341396. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38379920
- Eichler F, Ehrle A, Jensen KC, Baudisch N, Petersen H, Bäumer W, Lischer C, Wiegard M. (2023). Behavioral observations, heart rate and heart rate variability in horses following oral administration of a cannabidiol containing paste in three escalating doses (part 1/2). Frontiers in Veterinary Science, 10, 1305868. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38149295
- Eichler F, Ehrle A, Machnik M, Jensen KC, Wagner S, Baudisch N, Bolk J, Pötzsch M, Thevis M, Bäumer W, Lischer C, Wiegard M. (2024). Behavioral observations, heart rate and cortisol monitoring in horses following multiple oral administrations of a cannabidiol containing paste (part 2/2). Frontiers in Veterinary Science, 10, 1305873. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38234983
- Eichler F, Poźniak B, Machnik M, Schenk I, Wingender A, Baudisch N, Thevis M, Bäumer W, Lischer C, Ehrle A. (2023). Pharmacokinetic modelling of orally administered cannabidiol and implications for medication control in horses. Frontiers in Veterinary Science, 10, 1234551. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37621871
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- Miagkoff L, Girard CA, St-Jean G, Richard H, Beauchamp G, Laverty S. (2023). Cannabinoid receptors are expressed in equine synovium and upregulated with synovitis. Equine Veterinary Journal, 55(4), 681–695. doi.org/10.1111/evj.13860
- Fédération Equestre Internationale (2026). Equine Prohibited Substances List – Cannabidiol (CBD; CBDA): Banned Substance. inside.fei.org

